CH133561A - Verfahren zur Umwandlung von Wärme in mechanische Arbeit. - Google Patents
Verfahren zur Umwandlung von Wärme in mechanische Arbeit.Info
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Description
Terfahren zur Umwandlung von Wärme in mechanische Arbeit. Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Umwandlung von Wärme in mechanische Arbeit, mittelst ein und derselben, in ge schlossenem Kreislauf arbeitenden Dampf menge Der Dampfumlauf vollzieht sich in nach stehender Weise 1. Eine bestimmte Dampfmenge wird in einem Kompressor mit frei fliegendem Kolben und beweglichem Zylinder verdichtet.
2. Der Dampf wird bei konstantem Druck überhitzt.
3. Die in dem Dampf aufgespeicherte Energie wird zum Teil in einem thermischen Motor (zum Beispiel einer Kolbenmaschine oder Turbine), zum Teil in einem zum Antrieb des Kompressors dienenden Teil desselben nutzbar gemacht.
4. Der Dampf wird dann in einen Kühler geleitet, und die während seiner Expansion nicht in Arbeit umgewandelte Wärme wird ihm unter konstantem Druck entzogen. Die Leistung dieses Zyklus ist eine höhere als die der bekannten Dampfzyklen, weil er geschlossen ist und weil, bei gleichem Wärme zufuhr in dem Kühler weniger Kalorien ver loren gehen, als wenn der Dampf, selbst nach seiner Kondensierung, nach aussen ent weichen gelassen wird.
Das obige Verfahren findet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten und in zahlreichen Maschinen seine Verkörperung.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 beispielsweise eine Dampflokomotive als Aus führungsbeispiel einer Maschine dargestellt, die nach dem vorliegenden Verfahren ar beitet.
1 bezeichnet einen Röhrendampferhitzer. Die aus der Feuerung 2 kommenden Ver brennungsgase gehen durch das Röhrenbündel 3. Am Ende ihres Weges erhitzen die Ver brennungsgase einen Hilfswasserkessel 4, auf welchem ein Dom 5 sitzt, aus dem eine Leitung 7 Dampf zur Deckung von Verlusten in den Erhitzer leitet. Ein Hahn 8 drosselt den Dampfübertritt. Ein Schieber 9 gestattet anderseits das Entweichen des grössten Teils der Verbrennungsgase nach aussen, wenn keine nennenswerten Dampfverluste auftreten und der Ersatz durch den Wasserkessel 4 über flüssig ist.
Der in dem Erhitzer 1 aufgespeicherte Dampf besitzt zwei Ableitungen: Die eine, 10, führt zum Motorzylinder 11, aus dem der Dampf durch das Rohr 12 in das Reservoir 13 übertritt; die zweite 14, geht in den mit einem beweglichen Zylinder versehenen, motorischen Teil 15 des Kom- pressors, aus dem der Dampf durch die Leitung 16 in das Reservoir 13 übertritt.
Im Zylinder<B>11</B> sowie in dem Teil 15 des Kompressors expandiert der Dampf unter denselben Druck- und Temperaturbedingungen, so dass er in demselben Zustand in das Re servoir 13 eintritt. Sperrhähne 17 und 18 regeln die Menge der in jeder Verbindungs leitung zirkulierenden Dampfmenge.
Der in dem Reservoir 13 befindliche, ex pandierte Dampf geht durch die Leitung 19 zum Rippenkühler 20 und gibt unter kon stantem Druck die nicht in Arbeit umge setzte Wärme ab. Er kehrt hierauf durch die Leitung 21 zum Kompressor zurück, der ihn in dem Raum 22 verdichtet und ihn unter konstantem Druck durch die Leitung 6 in den Erhitzer 1 drückt, worauf er wieder in den Arbeitskreislauf übergeht.
Abb. 2 zeigt das entropische Diagramm des Arbeitszyklus. a-b ist die Kompressions- diabate, d-cdie Expansionsadiabate, b-d die Wärmeisobare (als Wärmequelle dient der Erhitzer), c-a die Kühlisobare (Kältequelle, der Rippenkühler).
In diesem Diagramm schneidet die Ex- pansionsadiabate die Sättigungskurve b-lft derart, dass die Isobare c-a gleichzeitig Iso- therme ist; jedoch kann selbstredend die Expansion bei höherer Temperatur unter brochen werden, so dass der Dampf die Über hitzungszone passiert.
Wenn die Kühlisobare eine Kurve e- f darstellen würde, so wäre die Kompressionsadiabate e-h. In diesem Falle entspricht die Leistung des Arbeits- zykIus der höchsten Temperatur einer der Adiabaten oder, mit anderen Worten, dein höchsten Druck einer dieser Adiabaten.
In beiden Fällen ist die Nutzarbeit des Zyklus gleich dem Unterschiede zwischen der Expansions- und Kompressionsarbeit, und dieser Unterschied rührt von den Temperaturen her und nicht von dem Druckabfall zwischen der Wärme- und der Kältequelle.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Umwandlung von Wärme in mechanische Arbeit mittelst ein und der selben, in geschlossenem Kreislauf zirkulie renden Dampfmenge, dadurch gekennzeichnet, dass diese Dampfmenge in einem Kompressor mit frei fliegendem Kolben und beweglichem Zylinder verdichtet wird, dass sie unter kon stantem Druck überhitzt, dass ihre Energie zum Teil in einem Thermomotor, zum Teil in einem zum Antrieb des Kompressors die nenden Teil desselben nutzbar gemacht wird, und dass die während ihrer Expansion nicht in Arbeit umgewandelte Wärme ihr in einem Kühler unter konstantem Druck ent zogen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR133561X | 1926-07-29 |
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|---|---|
| CH133561A true CH133561A (de) | 1929-06-15 |
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ID=8874037
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH133561D CH133561A (de) | 1926-07-29 | 1927-06-22 | Verfahren zur Umwandlung von Wärme in mechanische Arbeit. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH133561A (de) |
-
1927
- 1927-06-22 CH CH133561D patent/CH133561A/de unknown
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