CH133587A - Induktionsmotor mit Doppelkäfiganker. - Google Patents

Induktionsmotor mit Doppelkäfiganker.

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CH133587A
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CH
Switzerland
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winding
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induction motor
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slot
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


  Induktionsmotor mit Doppelkäfiganker.    Zur Verbesserung der Anlaufeigenschaften  eines Induktionsmotors mit Kurzschlussläufer  ist es nach dem Vorschlag von Boucherot  bekannt, den Läufer mit radial . vertieften  Nuten zu versehen, an deren oberem und  unterem Ende die Stäbe je einer Käfigwick  lung angeordnet sind. Die am äussern Um  fang befindliche Wicklung hat in bekannter  Weise einen hohen Widerstand und eine ge  ringe Selbstinduktion, während die am untern  Ende der Nuten angeordnete Wicklung ge  ringen Ohm'schen Widerstand und grosse  Selbstinduktion besitzt.

   Die äussere Wick  lung, die sogenannte Anlaufwicklung, ruft  in der Anlaufperiode ein hohes Anlaufmo  ment hervor, während die innere Wicklung,  die sogenannte Arbeitswicklung, hierbei in  Anbetracht ihrer hohen Selbstinduktion wenig  Strom führt und erst bei erreichter Betriebs  drehzahl das eigentliche Arbeitsmoment her  vorruft. Da die Arbeitswicklung einen grossen  Leiterquerschnitt besitzen muss, ist der zwi-    sehen den Nuten verbleibende Querschnitt,  auch infolge der geringeren Nutenteilung,  beschränkt, so dass das Eisen an dieser  Stelle magnetisch stark gesättigt wird.  



  Dieser Nachteil wird gemäss der Erfin  dung dadurch vermieden, dass die zur Auf  nahme der Arbeitswicklung dienenden Nuten  reihen verschiedene Abstände von der Achse  des Läufers haben, so dass die Luftschlitze,  die diese Nuten mit den am Umfang des  Läufers angeordneten Nuten für die Anlauf  wicklung verbinden, ungleiche Länge haben.  Hierdurch können sich die Nuten gegenseitig  ausweichen, und die zwischen einem Luft  schlitz einer Nut befindlichen Zahnquer  schnitte werden grösser.  



  Die Erfindung soll an ;Hand der Abbil  dungen näher erläutert werden. Abbildung  1 zeigt die bekannte Anordnung der Nuten.  10 sind die Nuten für die Arbeitswicklung  und 11 die Nuten für die Anlaufwicklung.  Beide Nuten sind durch den in radialer      Richtung verlaufenden Luftschlitz 12 mitein  ander verbunden. Der zwischen den Nuten  10 befindliche Zahnquerschnitt a ist verhält  nismässig gering.  



  Bei der in Abbildung 2 als Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellten Anordnung  sind die Nuten 10 und 20 für die Arbeits  wicklung gegeneinander versetzt, so dass sie  sich auf verschiedenen Durchmessern des  Läufers befindet. Die die Nuten 11 der An  lauf- und 10 beziehungsweise 20 der Arbeits  wicklung verbindenden Luftschlitze 12 bezw.  22 sind von verschiedener Länge, so dass  die zwischen den Nuten 10 und dem Luft  schlitz 22 befindlichen Zahnquerschnitte b  des Läufereisens grösser als bei der Anord  nung nach Abb. 1 sind.  



  Bei gerader Nutenzahl wechseln lange  und kurze Luftschlitze regelmässig ab, während  bei ungerader Nutenzahl, wie in Abb. 3 ge  zeigt, in den Nutenreihen 10, 20 für die  Arbeitswicklung eine oder mehrere Nuten  fehlen können, so dass ein Luftschlitz an  seinem untern Ende keine Nut hat. Auch  kann der Luftschlitz an dieser Stelle der  Anlaufwicklung ganz in Fortfall kommen.  Um mit einem bestimmten Blechschnitt aus  kommen zu können, kann es auch zweck  mässig sein, in den Nutenreihen für die Ar  beitswicklung eine Nut ohne Leiter einzu  schalten, so dass die magnetische Sättigung  des Eisenkernes an dieser Stelle verringert  wird.  



  Durch die Anordnung verschiedener Länge  der Luftschlitze wird nebenbei noch der Vor  teil erzielt, dass der Verlauf des resultie-    renden Drehmomentes im Anlauf durch die  Verkettung von mehr als zwei auf verschie  denen Durchmessern liegenden Wicklungs  systemen nach dem bekannten Prinzip des  Boucherotankers noch gleichmässiger wird.  



  Das für die Wicklungsstäbe verwendete  Nutenprofil ist für die Ausgestaltung der  Erfindung nebensächlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Induktionsmotor mit Doppelkäfiganker, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Auf nahme der Arbeitswicklung dienenden Nuten reiben verschiedene Abstände von der Achse des Läufers haben, so dass die Luftschlitze, die diese Nuten mit den am Umfang des Läufers angeordneten Nuten für die Anlauf wicklung verbinden, ungleiche Länge haben. UNTERANSPRÜCHE: 1. Induktionsmotor nach Patentanspruch mit ungerader Nutenzahl, dadurch gekenn zeichnet, dass in einer Nutenreihe für die Arbeitswicklung eine Nut ohne Leiter vorgesehen ist. 2. Induktionsmotor nach Patentanspruch mit ungerader Nutenzahl, dadurch gekenn zeichnet, dass in den Nutenreihen für die Arbeitswicklung eine oder mehrere Nuten weniger vorhanden sind als in der Nutenreihe für die Anlaufwicklung.
CH133587D 1927-11-03 1928-08-06 Induktionsmotor mit Doppelkäfiganker. CH133587A (de)

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CH133587A true CH133587A (de) 1929-06-15

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CH133587D CH133587A (de) 1927-11-03 1928-08-06 Induktionsmotor mit Doppelkäfiganker.

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