CH133602A - Elektromagnetischer Selbstausschalter mit Freiauslösung, insbesondere für elektrische Fahrzeugbeheizung. - Google Patents

Elektromagnetischer Selbstausschalter mit Freiauslösung, insbesondere für elektrische Fahrzeugbeheizung.

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CH133602A
CH133602A CH133602DA CH133602A CH 133602 A CH133602 A CH 133602A CH 133602D A CH133602D A CH 133602DA CH 133602 A CH133602 A CH 133602A
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CH
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switch
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Inventor
Cie Aktiengesellschaft Boveri
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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  Elektromagnetischer Selbstausschalter mit Freiauslösung, insbesondere für  elektrische     Fahrzeugbeheizung.       Es ist bekannt, in     ,Stromverbraucher-          anlagen,    zum Beispiel in Heizanlagen für  elektrisch betriebene Fahrzeuge, Selbstschal  ter zu verwenden, die bei einem bestimmten  Überstrom ausschalten,     .dagegen    bei höheren  Stromwerten bis zum Kurzschluss am Aus  schalten durch besondere Hemmeinrichtungen  gehindert werden. Die Hemmeinrichtungen  werden dabei entweder durch Magnete un  mittelbar betätigt, oder durch besondere  Kontakte gesteuert.

   Die Abschaltung des  Kurzschlusses erfolgt durch eine in Serie  mit dem Selbstschalter liegende .Sicherung       bezw.    einen besonderen     Kurzschlussschalter.     



  Gegenstand der Erfindung ist nun ein  elektromagnetischer Selbstausschalter mit  Freiauslösung, dessen Stromspule gleichzei  tig     als    Auslöse- und als     Blasspule    .dient. Er  findungsgemäss wird die Stromspule mit  zwei Ankern versehen, von denen der eine  auf begrenzten Überstrom anspricht und un  ter     Benutzung    des andern als     Auslöseglied     die     selbsttätige    Auslösung des Schalters be-    wirkt, während der zweite Anker bei gleich  zeitigem Ansprechen infolge von grösseren  Stromstärken oder Kurzschluss für die Schal  terauslösung unwirksam ist, und erst nach  Abschalten des Kurzschlusses     ads    Auslöse  glied für die stromlose Öffnung des Schal  ters dient.  



  In der Zeichnung ist in     Abb.    1 ein Aus  führungsbeispiel der Erfindung schematisch  in Ansicht und in     Abb.    2 teilweise in Grund  riss dargestellt;     Abb.    3 und 4     zeigen    ver  schiedene Stellungen des     Klinkengesperres.:     In den Abbildungen bedeutet a das Schal  tergehäuse, b die Stromspule mit den An  kern c und d, e den festen     ,Schalterkontakt     mit der     Stromzuleitungsklemme    f, und     .4    den  beweglichen Schalterkontakt, von dem eine  biegsame Leitung zur     Klemmleiste        h    für die  Abzweigungen zu den einzelnen Heizstrom  kreisen führt.

   Der bewegliche Kontakthebel       g    ist bei i gelagert und an seinem unter Wir  kung der Druckfeder k stehenden Ende mit  einer Isolierrolle<I>m</I> versehen.<I>n</I> ist eine An-           zeigevörrichtung    für die .Stellung des beweg  lichen Kontaktes. Die Stromspule b ist  gleichzeitig     Blasspule,    o ist die Funkenkam  mer. Der Anker c der Stromspule ist an sei  nem Ende mit einer Gabel p versehen, die  einen     Verriegelungsstift        q    umfasst, der an  einem um r schwenkbaren Hebel sitzt.

   Der  in s gelagerte zweiarmige Anker d ist am  einen Hebelarm mit einer Isolierrolle t ver  sehen; er besitzt am andern Hebelarm eine  Anschlagzunge     zc,    die gegen den     Verriege-          lu.ngsstift        q    sich von der Seite     (Fig.    3) und  von oben     (Fig.    4) anlegen kann. Das die  Freiauslösung ermöglichende     Klinkenschloss     besteht aus der Stützklinke v und der damit  in Eingriff stehenden Sperrklinke     aa,    die  auf Kurbelzapfen drehbar und mit Achsen  federung gelagert sind. Die Achsfedern su  chen die beiden Klinken linksläufig zu dre  hen.

   Die Kurbelzapfen sitzen an dem Kupp  lungsteil x, der im Gehäuse drehbar gelagert  ist. Der Teil x ist mit dem im Deckel     a,     des Gehäuses gelagerten Handhebel y     lösbar     gekuppelt. Die Stützklinke v ist mit zwei  Rasten     z1    und     r2    für die Sperrklinke w ver  sehen. Die     Auslösestromstärke    für den  Schalter wird in bekannter Weise eingestellt.  



  Die Wirkungsweise des Selbstausschal  ters ist folgende:       Abb.    1 zeigt die Einschaltstellung des  Schalters. Das Ausschalten von Hand ge  schieht durch Drehen des Handhebels y nach  links unter Verwendung des Klinkenschlos  ses<I>v, w</I>     a-ls    Kurvenscheibe; dabei gleitet die  Isolierrolle m des beweglichen Kontakthebels  g unter dem Druck der Ausschaltfeder     k,der     Schrägfläche am Rand ,der Stützklinke v ent  lang, und die Ausschaltfeder öffnet den  Schalterkontakt. Beim Einschalten wird  durch die Klinke<I>v</I> die Feder     k    zusammen  gepresst und der Schalterkontakt geschlossen.  



  Bei- Auftreten eines Überstromes inner  halb der eingestellten Grenzen zieht     die     Stromspule b ihren Anker c an, der mittelst  seiner Gabel p den     Verriegelungsstift        q     ausser Eingriff mit der Anschlagzunge     z4    des  Ankers<I>d</I> bringt.

   Der Anker<I>d</I> wird jetzt  durch die an seinem Drehpunkt vorgesehene         r        ee,        'htsläufi#,-        wirkende        Achsenfeder        n        yedrelit,     wobei     idie    Isolierrolle     t    auf die .Sperrklinke  w einwirkt und sie aus  & r Rast     -l    der Stütz  kilinke v entfernt. Letztere kann nunmehr  dem Druck der Ausschaltfeder     k    nachgeben,  und die Feder kann den Schalter öffnen.  Die Teile nehmen dabei die in     Abb.    3 ge  zeichnete     ,Stellung    ein.

   Beim Nachdrehen  des Handhebels y in die Ausschaltstellung  wird die Klinke v in die in     Abb.    4 gezeigte  Lage gebracht. Dabei greift die Sperrklinke  <I>w</I> in .die Rast     z2    ein, und die Nase     v1    der  Stützklinke     -drückt    den Anker d in die ge  zeichnete Lage und bewegt so den Anker     c     in seine Grundstellung. Die Wiedereinschal  tung des Schalters von Hand nach einer  Auslösung durch begrenzten Überstrom ist  nicht möglich, weil durch das Eingreifen .der  Klinke<I>w</I> in die Rast     r2    die Stützklinke so  festgehalten ist,     idass    sie nicht in Eingriff mit  der Isolierrolle in, des beweglichen Kontakt  hebels kommen kann.

   Ein     Wiedereinschalten     durch den     Handhebel    ist erst dann mög  lich, wenn die Sperrklinke w ausser Eingriff  mit der Rast     z2    der Stützklinke gebracht  worden ist. Dies geschieht durch einen in  eine Öffnung im Deckel eingeführten Steck  schlüssel oder dergleichen, der auf das Ende       zvl    der Sperrklinke einwirkt und sie aus  klinkt.. Dabei wird     idie    Stützklinke v frei,  die durch ihre     A.chsenfeder    so weit um  ihren     Drehpunkt        bewegt    wird, bis die Rast       2l    der Stützklinke der Sperrklinke gegenüber  steht     (Abb.    1).  



  Bei höheren als den     für,das    Auslösen des  Schalters eingestellten .Stromstärken (Kurz  schluss) wird ausser dem Anker c auch er  Anker d von der Stromspule angezogen. Ein  Auslösen des 'Schalters erfolgt hierbei aber  nicht, weil die Rolle t von der     ,Sperrklinke          w    wegbewegt, die Klinke<I>v</I> also nicht frei  gegeben wird. Erst nach Abklingen des  Überstromes, zum Beispiel nach Durchschla  gen einer mit dem Selbstschalter in Reihe  liegenden Sicherung, ist das stromlose<B>Öff-</B>  nen des Schalters möglich.

   Der     Kurzschluss-          anker    d fällt nach     .Stromloswerden    der       Stromspule    infolge der einstellbaren Feder-      kraft der     Achsenfeder    und durch Verwen  dung einer     unmagnetischen    Auflage auf sei  nem Schlussstück schneller ab als der Strom  anker, er löst dabei die     .Sperrklinke    w aus,  so dass die Ausschaltfeder     1c    in     Wirkung    tre  ten kann.

   Dabei legt sich der     Verriege-          lungsstift   <I>q</I> vor die Anschlagzunge     ic    und  verhindert so eine Bewegung des Ankers c  in seine Grundstellung     ,durch    Festhalten der  an seinem Ende vorgesehenen     C@rabel        (Abb.    3).  Das Einschalten erfolgt wieder in der bereits  beschriebenen Weise nach vorheriger Dre  hung des Handhebels 9 in die Ausschalt  stellung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektramagnetischer Selbstaussehailter mit Freiauslösung, insbesondere für elektrische Fahrzeugbeheizung, .dadurch gekennzeichnet, dass der gleichzeitig als Blasmagnet dienende Auslösemagnet mit zwei Ankern versehen ist, von denen der eine auf begrenzten Über strom anspricht und unter Benutzung des als Auslöseglied dienenden andern Ankers die selbsttätige Auslö-sun:
    g des Schalters be wirkt, während,der zweite Anker bei gleich zeitigem Ansprechen infolge von grösserem Überstrom oder Kurzschluss für die Aus lösung des Schalters unwirksam ist und erst nach Abschalten des Kurzschlusses als Aus löseglied für die stromlose Öffnung d,@s Schalters dient. UNTERANSPR-CCHE 1.
    Selbstausschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurz schlussanker mit dem Überstromanker so verriegelt ist, dass nach Ansprechen. des Überstromankers unter Aufhebung der Verriegelung der unter Federwirkung ste hende Kurzschlussanker die Sperrklinke eines Klinkenschlosses auslöst, wodurch eine als Auflaufkurve für eine am Ende des beweglichen Kontakthebels sitzende Isolierrolle dienende Stützklinke für den unter Wirkung einer Druckfeder stehen ,den beweglichen Kontakthebel frei wird und der Schalter geöffnet wird. 2.
    Selbstausschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütz klinke zwei Rasten besitzt, in die sich die Sperrklinke derart einlegen kann, dass sie beim Eingreifen in die eine Rast den Schalter in der Einschaltstellung verrie gelt, beim Eingreifen in die zweite Rast aber verhindert, dass der Schalter von Hand eingeschaltet werden kann, nach dem er durch Überstrom ausgeschaltet wurde. 3. Selbstausschalter nach Unteranspruch dadurch gekennzeichnet, dass die Sperr klinke aus ,der Rast der Stützklinke in der Ausschaltstellung des Schalters .durch einen von ausserhalb des Schaltergehäuses einzuführenden Steckschlüssel entfernt werden kann.
    4. .Selbstausschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das Klin- kenschloss bildenden Stütz- und Sperr klinken auf Kurbelzapfen drehbar und federnd becinflusst gel.a.gert sind. 5. Selbstausschalter nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurbel zapfen an einem im Schaltergehäuse ,drehbar gelagerten Kupplungsteil sitzen, der mit dem im Deckel gelagerten Hand hebel,des Schalters gekuppelt ist.
    6. ,Selbstausschalter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurz schlussanker einen Anschlag besitzt, gegen den ein vom Überstromanker gesteuerter Verriegelungsstift sieh anlegt. 7. Selbstausschalter nach Unteranspruch 6, dadurch .gekennzeichnet"dass das Ende des Überstromankers gabelförmig ausgebildet ist und .den an einem Hebel schwenkbar gelagerten Verriegelungsstift in der Ga bel führt. B. Selbstausschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem drehbaren Kontakthebel ,des Schalters eine Anzeigevorrichtung vereinigt ist.
CH133602D 1927-07-06 1928-07-03 Elektromagnetischer Selbstausschalter mit Freiauslösung, insbesondere für elektrische Fahrzeugbeheizung. CH133602A (de)

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