CH133606A - Verfahren zur Herstellung von Entladungsröhren, womit eine Verbesserung der Isolierung und eine Herabminderung der Zerstäubung erzielbar ist. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Entladungsröhren, womit eine Verbesserung der Isolierung und eine Herabminderung der Zerstäubung erzielbar ist.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Entladungsröhren, womit eine Verbesserung der Isolierung und eine Herabminderung der Zerstäubung erzielbar ist. Die Erfindung betrifft ein Verfahren, wo mit eine Verbesserung der Isolierung der Verbindungsstücke zwischen Teilen von Ent ladungsröhren, die während des Betriebes einen Spannungsunterschied gegeneinander haben, und eine Herabminderung der Zerstäubung von Zuleitungen und andern nicht als Elek trode wirkenden Metallteilen erzielbar ist.
Dieses Verfahren besteht darin, dass man eine aus Email bestehende Schutzbedeckung verwendet. Es kann beispielsweise wenigstens eines der erwähnten Verbindungsstücke zur Verbesserung von dessen Isolierfähigkeit mit einem Email überzogen werden. Auch kann mindestens ein nicht als Elektrode dienender Metallteil zwecks Herabminderung der Zer- stäubung mit einem Email überzogen werden. Zweckmässig wird ein Email mit niedrigem Schmelzpunkt verwendet. Gute Ergebnisse sind mit einem Email erzielt worden, das einen hohen Prozentsatz an Bleioxyd oder Borogyd oder beiden Stoffen enthielt. Die Zeichnung veranschaulicht Ausfüh rungsbeispiele von Entladungsröhren gemäss Erfindung.
Fig. 1 stellt einen Lampenfuss einer Drei elektrodenröhre dar; Fig. 2 zeigt in stark vergrössertem Mass stabe einen zur Aufnahme eines sehr grossen Glühdrahtes eingerichteten Lampenfuss einer Dreielektrodenröhre ; Fig. 3 zeigt einen Lampenfuss einer Zwei elektrodenröhre, und Fig.4 stellt einen zweiphasigen Gleich richter dar.
In Fig. 1 ist 1 ein Tellerrohr einer Ent ladungsröhre, 2 bezeichnet die Zuleitungen. Diese und der zwischen den Zuleitungen befindliche Teil der Quetschstelle sind mit einem zweckmässig niedrigschmelzenden Email überzogen.
In Fig. 2 bezeichnet 1 die Quetschstelle des Lampenfusses einer Dreielektrodenröhre, 4 ist ein Halterdraht für die Anode, b ist die Zuleitung zum Gitter, 6, 6 sind die Glühstromzuführungsdrähte, 7 bezeichnet Glühdrahthalter, 8 ist ein Halter, der ein Verbindungsstück aus Glas oder Quarz trägt. Das Verbindungsstück 2 trägt lxlühdraht- halter 9, die mit den gegenüberliegenden Haltern 7 zusammenwirken. 10 ist ein Gitter halter und 11 eine Zuleitung für die Anode.
Die Oberfläche des Verbindungsstückes 2 ist mit einem Email überzogen; ebenso sind die Glühdrahthalter 9 je zum Teil, sowie der Halter 8 mit Email überzogen. Auch der Teil 3 der Quetschstelle und wenigstens ein Teil der Zuleitungen, die in die Quetsch stelle eingeschmolzen sind, sind mit Email überzogen.
Bei der Einrichtung nach Fig. 3 sind für die erwähnten Zwecke die Oberfläche 3 der Quetschstelle und die in diese Quetschstelle eingeschmolzenen Zuleitungen 7, 8 und 10, sowie der Halterdraht 9 mit Email über zogen. Der Glühdraht ist auf der einen Seite an den Zuleitungen 7 und 8 und auf der andern Seite an Verbindungsstücken (Glas- oder Quarzperlen) 5 und 4 befestigt, die mit Email überzogen sind und ihrerseits mit der Anodenstütze 6 verbunden sind. Diese Anoden stütze ist an der Anodenzuleitung 10 be festigt.
Die Verbindungsstücke 5 und 4 sind mit Email überzogen, da sie Metallteile mitein ander verbinden, die während des Betriebes einen Spannungsunterschied gegeneinander haben. In Fig. 4 ist ein zweiphasiger Gleichrichter dargestellt. In die Glashülle 1 ist ein Lampen fuss 2 eingeschmolzen, auf den die Glüh- kathode 5 aufgesetzt ist. Die Glühkathode ist mittelst der Zuleitungen 3 und 4 in die Quetschstelle des Lampenfusses eingeschmol zen. Die Anoden 8 und 9 sind auf Zuleitungen 6 und 7 aufgesetzt, die in den Enden der Arme 10 und 11 eingeschmolzen sind. Min destens die obere Fläche des Lampenfusses 2 und wenigstens teilweise die Zuleitungen 3 und 4 sind mit einem zweckmässig niedrig schmelzenden Email überzogen.
Das Auftragen des Emails kann in der Weise erfolgen, dass man ein Gemisch der Bestandteile mit etwas Wasser anrührt, die mit Email zu überziehende Stelle des Lam penfusses mit dem so erhaltenen Brei über zieht, diesen trocknen lässt und darauf den Lampenfuss auf eine Temperatur erwärmt, die unter dem Erweichungspunkt des Glases liegt.
Gute Ergebnisse sind mit einem Email erzielt worden, das mindestens in der über wiegenden Hauptsache aus Bleioxyd mit ei nem Zusatz von Boroxyd besteht beispiels weise aus zirka 72 Gewichtsprozent Bleioxyd, zirka 15 Gewichtsprozent Boroxyd, während der restliche Teil beispielsweise Kieselsäure, Zinkoxyd, Aluminiumoxyd oder dergleichen enthalten kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Entladungs röhren, womit eine Verbesserung der Iso lierung und eine Herabminderung der Zer- stäubung erzielbar ist, dadurch gekennzeich net, dass im Innern der Röhre eine aus Email bestehende Schutzbedeckung verwendet wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Ver bindungsstück zwischen Teilen der Ent ladungsröhre, die während des Betriebes einen Spannungsunterschied gegeneinander haben, mit einem Email überzogen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein nicht als Elektrode dienender Metallteil mit einem Email überzogen wird. 3.Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zuleitung min destens zum Teil mit einem Email über zogen wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Email mit niedri gem Schmelzpunkt verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Email einen hoben Prozentsatz an Bleioxyd enthält. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Email einen hohen Prozentsatz an Doroxyd enthält. 7. Verfahren nach Unteransprüchen 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Email in der überwiegenden Hauptsache aus Bleioxyd und Boroxyd besteht.PATENTANSPRUCH Il: Gemäss dem Verfahren nach Patentan spruch I hergestellte elektrische Entladungs röhre, welche demnach dadurch gekennzeich net ist, dass Teile der Röhre innerhalb des Entladungsgefässes mit einem Email über zogen sind. UNTERANSPRüCHE B. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verbindungsstück zwischen Teilen, die während des Be triebes einen Spannungsunterschied gegen- einander haben, mit einem Email über zogen ist. 9. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch H, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein nicht als Elektrode die nender Metallteil mit einem Email über zogen ist. 10.Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Email einen niedrigen Schmelzpunkt hat. 11. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Email einen hohen Prozentsatz an Bleioxyd enthält. 12. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Email einen hohen Prozentsatz an Boroxyd enthält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL133606X | 1927-05-07 |
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| CH133606A true CH133606A (de) | 1929-06-15 |
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| CH133606D CH133606A (de) | 1927-05-07 | 1928-04-30 | Verfahren zur Herstellung von Entladungsröhren, womit eine Verbesserung der Isolierung und eine Herabminderung der Zerstäubung erzielbar ist. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH133606A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1985185A1 (de) | 2007-04-24 | 2008-10-29 | Tipper Tie Alpina AG | Stabmagazineinrichtung an einer Übergabevorrichtung für hängende Verpackungseinheiten |
-
1928
- 1928-04-30 CH CH133606D patent/CH133606A/de unknown
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