CH133606A - Verfahren zur Herstellung von Entladungsröhren, womit eine Verbesserung der Isolierung und eine Herabminderung der Zerstäubung erzielbar ist. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Entladungsröhren, womit eine Verbesserung der Isolierung und eine Herabminderung der Zerstäubung erzielbar ist.

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Publication number
CH133606A
CH133606A CH133606DA CH133606A CH 133606 A CH133606 A CH 133606A CH 133606D A CH133606D A CH 133606DA CH 133606 A CH133606 A CH 133606A
Authority
CH
Switzerland
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enamel
coated
discharge tube
high percentage
insulation
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Application number
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English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
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Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/42Mounting, supporting, spacing, or insulating of electrodes or of electrode assemblies
    • H01J19/44Insulation between electrodes or supports within the vacuum space

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Entladungsröhren, womit eine Verbesserung der  Isolierung und eine Herabminderung der     Zerstäubung    erzielbar ist.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren, wo  mit eine Verbesserung der Isolierung der       Verbindungsstücke    zwischen Teilen von Ent  ladungsröhren, die während des Betriebes einen  Spannungsunterschied gegeneinander haben,  und eine Herabminderung der     Zerstäubung     von Zuleitungen und andern nicht als Elek  trode wirkenden Metallteilen erzielbar ist.  



  Dieses Verfahren besteht darin, dass man  eine aus Email bestehende Schutzbedeckung  verwendet. Es kann beispielsweise wenigstens  eines der erwähnten Verbindungsstücke zur  Verbesserung von dessen Isolierfähigkeit mit  einem Email überzogen werden. Auch kann  mindestens ein nicht als Elektrode dienender  Metallteil zwecks Herabminderung der     Zer-          stäubung    mit einem Email überzogen werden.  Zweckmässig wird ein Email mit niedrigem  Schmelzpunkt verwendet. Gute Ergebnisse  sind mit einem Email erzielt worden, das  einen hohen Prozentsatz an Bleioxyd oder       Borogyd    oder beiden Stoffen enthielt.    Die Zeichnung veranschaulicht Ausfüh  rungsbeispiele von Entladungsröhren gemäss  Erfindung.  



       Fig.    1 stellt einen Lampenfuss einer Drei  elektrodenröhre dar;       Fig.    2 zeigt in stark vergrössertem Mass  stabe einen zur Aufnahme eines sehr grossen  Glühdrahtes eingerichteten Lampenfuss einer       Dreielektrodenröhre    ;       Fig.    3 zeigt einen Lampenfuss einer Zwei  elektrodenröhre, und       Fig.4    stellt einen zweiphasigen Gleich  richter dar.  



  In     Fig.    1 ist 1 ein Tellerrohr einer Ent  ladungsröhre, 2 bezeichnet die Zuleitungen.  Diese und der zwischen den Zuleitungen  befindliche Teil der Quetschstelle sind mit  einem zweckmässig     niedrigschmelzenden    Email  überzogen.  



  In     Fig.    2 bezeichnet 1 die     Quetschstelle     des Lampenfusses einer     Dreielektrodenröhre,     4 ist ein     Halterdraht    für die Anode, b ist      die Zuleitung zum Gitter, 6, 6 sind die       Glühstromzuführungsdrähte,    7 bezeichnet       Glühdrahthalter,    8 ist ein Halter, der ein  Verbindungsstück aus Glas oder     Quarz    trägt.  Das Verbindungsstück 2 trägt     lxlühdraht-          halter    9, die mit den gegenüberliegenden  Haltern 7 zusammenwirken. 10 ist ein Gitter  halter und 11 eine Zuleitung für die Anode.

    Die     Oberfläche    des Verbindungsstückes 2 ist  mit einem Email überzogen; ebenso sind die       Glühdrahthalter    9 je zum Teil, sowie der  Halter 8 mit Email überzogen. Auch der  Teil 3 der Quetschstelle und wenigstens ein  Teil der Zuleitungen, die in die Quetsch  stelle eingeschmolzen sind, sind mit Email  überzogen.  



  Bei der Einrichtung nach     Fig.    3 sind für  die erwähnten Zwecke die Oberfläche 3 der  Quetschstelle und die in diese Quetschstelle  eingeschmolzenen Zuleitungen 7, 8 und 10,  sowie der     Halterdraht    9 mit Email über  zogen. Der Glühdraht ist auf der einen Seite  an den Zuleitungen 7 und 8 und auf der  andern Seite an Verbindungsstücken     (Glas-          oder    Quarzperlen) 5 und 4 befestigt, die mit  Email überzogen sind und ihrerseits mit der  Anodenstütze 6 verbunden sind. Diese Anoden  stütze ist an der Anodenzuleitung 10 be  festigt.  



  Die Verbindungsstücke 5 und 4 sind mit  Email überzogen, da sie Metallteile mitein  ander verbinden, die während des Betriebes  einen Spannungsunterschied gegeneinander  haben.    In     Fig.    4 ist ein zweiphasiger Gleichrichter  dargestellt. In die Glashülle 1 ist ein Lampen  fuss 2 eingeschmolzen, auf den die     Glüh-          kathode    5 aufgesetzt ist. Die Glühkathode  ist mittelst der Zuleitungen 3 und 4 in die  Quetschstelle des Lampenfusses eingeschmol  zen. Die Anoden 8 und 9 sind auf Zuleitungen  6 und 7 aufgesetzt, die in den Enden der  Arme 10 und 11 eingeschmolzen sind. Min  destens die obere Fläche des Lampenfusses 2  und wenigstens teilweise die Zuleitungen 3  und 4 sind mit einem zweckmässig niedrig  schmelzenden Email überzogen.

      Das Auftragen des Emails kann in der  Weise erfolgen, dass man ein Gemisch der  Bestandteile mit etwas Wasser anrührt, die  mit Email zu überziehende Stelle des Lam  penfusses mit dem so erhaltenen Brei über  zieht, diesen trocknen lässt und darauf den  Lampenfuss auf eine Temperatur erwärmt,  die unter dem     Erweichungspunkt    des Glases  liegt.  



  Gute Ergebnisse sind mit einem Email  erzielt worden, das mindestens in der über  wiegenden Hauptsache aus Bleioxyd mit ei  nem Zusatz von     Boroxyd    besteht beispiels  weise aus zirka 72 Gewichtsprozent Bleioxyd,  zirka 15 Gewichtsprozent     Boroxyd,    während  der restliche Teil beispielsweise Kieselsäure,  Zinkoxyd, Aluminiumoxyd oder dergleichen  enthalten kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Entladungs röhren, womit eine Verbesserung der Iso lierung und eine Herabminderung der Zer- stäubung erzielbar ist, dadurch gekennzeich net, dass im Innern der Röhre eine aus Email bestehende Schutzbedeckung verwendet wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Ver bindungsstück zwischen Teilen der Ent ladungsröhre, die während des Betriebes einen Spannungsunterschied gegeneinander haben, mit einem Email überzogen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein nicht als Elektrode dienender Metallteil mit einem Email überzogen wird. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zuleitung min destens zum Teil mit einem Email über zogen wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Email mit niedri gem Schmelzpunkt verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Email einen hoben Prozentsatz an Bleioxyd enthält. 6. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Email einen hohen Prozentsatz an Doroxyd enthält. 7. Verfahren nach Unteransprüchen 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Email in der überwiegenden Hauptsache aus Bleioxyd und Boroxyd besteht.
    PATENTANSPRUCH Il: Gemäss dem Verfahren nach Patentan spruch I hergestellte elektrische Entladungs röhre, welche demnach dadurch gekennzeich net ist, dass Teile der Röhre innerhalb des Entladungsgefässes mit einem Email über zogen sind. UNTERANSPRüCHE B. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Verbindungsstück zwischen Teilen, die während des Be triebes einen Spannungsunterschied gegen- einander haben, mit einem Email über zogen ist. 9. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch H, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein nicht als Elektrode die nender Metallteil mit einem Email über zogen ist. 10.
    Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Email einen niedrigen Schmelzpunkt hat. 11. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Email einen hohen Prozentsatz an Bleioxyd enthält. 12. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Email einen hohen Prozentsatz an Boroxyd enthält.
CH133606D 1927-05-07 1928-04-30 Verfahren zur Herstellung von Entladungsröhren, womit eine Verbesserung der Isolierung und eine Herabminderung der Zerstäubung erzielbar ist. CH133606A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1985185A1 (de) 2007-04-24 2008-10-29 Tipper Tie Alpina AG Stabmagazineinrichtung an einer Übergabevorrichtung für hängende Verpackungseinheiten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1985185A1 (de) 2007-04-24 2008-10-29 Tipper Tie Alpina AG Stabmagazineinrichtung an einer Übergabevorrichtung für hängende Verpackungseinheiten

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