CH133607A - Quecksilberdampf-Gleichrichter. - Google Patents
Quecksilberdampf-Gleichrichter.Info
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- CH133607A CH133607A CH133607DA CH133607A CH 133607 A CH133607 A CH 133607A CH 133607D A CH133607D A CH 133607DA CH 133607 A CH133607 A CH 133607A
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J13/00—Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
- H01J13/02—Details
- H01J13/20—Control electrodes, e.g. grid
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- H—ELECTRICITY
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- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/0072—Disassembly or repair of discharge tubes
- H01J2893/0088—Tubes with at least a solid principal cathode and solid anodes
- H01J2893/009—Anode systems; Screens
- H01J2893/0092—Anodic screens or grids
Landscapes
- Microwave Tubes (AREA)
- Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
Description
Quecksilberdampf-Gleichrichter. Aus Versuchen und Beobachtungen des Verhaltens von Quecksilberdampf-Gleich- richtern ergibt sich, dass im allgemeinen die Rückzündung an der Anode unmittelbar nach dem Verlöschen des Vorwärtslicht bogens auftritt, das heisst der Vorwärts strom geht sofort in einen Rückstrom über.
Die Rückzündungsursache wird bekanntlich während; des Bestehens des Vorwärtslicht bogens geschaffen, zum Beispiel durch Glüh- punkte .auf der Anode infolge ungleich mässigen Ansetzens des Lichtbogens, oder durch glühende .Schmutzteile auf der Anode. Die Rückzündungsursache verschwindet in kurzer Zeit nach dem Verlöschen des Vorwärtslichtbogens.
Man kann also die Entstehung von Rückzündungen zwischen Kathode bezw. vorwärtsbrennenden Anoden und der mit einer negativen .Spannung ver- sehenen Anode dadurch verhindern, dass man die Lichtbogenbildung nach Verlöschen des Vorwärtslichtbogens zeitlich so verzögert, dass die zur Rückzündung führenden Ur- sachen an der Anode verschwunden sind, bevor ein Lichtbogen sich ausbilden kann. Dieses wird dadurch erreicht, dass man die Zündspannung erhöht. Versuche haben nun gezeigt, dass in den Lichtbogenweg zur Anode angeordnete Gitter eine Erhöhung der Zündspannung herbeiführen, falls sie in zweckentsprechender Form ausgebildet und bemessen sind.
Erfindungsgemäss werden die Gitter aus Hülsen oder Rohren aus Metall hergestellt, die konzentrisch ineinander geschoben sind und deren Achse die Verlängerung der Ano denachse bildet.
Xn Abb. 1 bis 4 der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung in Längsschnitt und Grundriss dargestellt.
In den Abbildungen bedeutet a die Ano denplatte, b den Anodenisolator, c den Ano denbolzen und d den Anodenkopf eines Me- talldampfgleichrichters. Die Anodenhülse ist mit e bezeichnet und f ist das Gitter. Das Gitter besteht aus konzentrisch ineina-n- der geschobenen Hülsen oder Rohren aus Me tall, die durch Stege g metallisch miteinander verbunden sind. Die Verwendung von Hül sen oder Rohren mit verhältnismässig gerin ger Wandstärke für das Gitter hat den Vor teil, dass es quer zur Lichtbogenrichtung praktisch keinen Platz beansprucht, also einen Vorwärtslichtbogen ungehindert durch lässt, ohne den Spannungsabfall im Licht bogen zu erhöhen.
Bei dem Beispiel nach Abb. 1 und 2 ist das Gitter f mit der Anodenhülse e leitend verbunden, während bei dem Ausführungs beispiel nach Abb. 3 und 4 das Gitter durch die Isolatoren h gegen -die Anodenhülse iso liert ist. Der isolierte Einbau des Gitters in die Anodenhülse hat den weitem Vorteil, dass die Gitter mehrerer Anoden eines Gleichrichters leitend verbunden werden können, und dass an .die Gitter eine gegen über der Anode positive Zünd- oder eine negative Löschspannung gelegt werden kann.
Durch die Verwendung von Gittern ge mäss der Erfindung, wird die Zündspannung des Gleichrichters erhöht. Die Zündspan- nung ist umso höher, je länger die Hülsen des Gitters und je geringer ihr Abstand von einander ist. Da. nun infolge der Erhöhung der Zündspannung es nicht ohne weiteres möglich ist, die mit solchen Gittern ausge rüsteten Gleichrichter zu einem Netz mit Gegenspannung parallel zu schalten, so wird der Gleichrichter zunächst auf einem Ohmschen Widerstand und nach dem erfolg ten Zünden zu dem Netz parallel geschaltet.
Das Parallelschalten kann auch ohne den Ohmschen Widerstand erfolgen, wenn die Gitter. wie vorher erwähnt, an eine von aussen zugeführte positive Zündspannung angelegt werden.
Die Gitter bestehen aus einem Metall, das mit Quecksilber kein Amalgan bildet, ivi- zum Beispiel Eisen. Da aber Eisen bei grossen Stromdichten schmilzt bezw. zer stäubt, wird zweckmässig .ein schwer schmelzbares Metall, zum Beispiel Wolfram, zur Herstellung des Gitters verwendet. Git- ter nach der Erfindung sind in ihrer An wendbarkeit nicht auf Gleichrichter mit Metallgehäuse beschränkt, sondern sind ohne weiteres anwendbar auf Glasgleich richter.
Der Querschnitt der Hülsen für das Gitter kann .anstatt wie dargestellt kreisför mig auch andere beliebige Form erhalten; ferner können die Hülsen auf ihrem Umfang berippt oder geriffelt bezw. wellenförmig ge staltet sein.
Claims (1)
- PATENTAI\'SPR U CH Quecksilberdampf-Gleichrichter mit im Lichtbogenweg zu den Anoden innerhalb der Anodenhülse angeordneten Gittern, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitter aus konzen trisch ineinander geschobenen Hülsen oder Rohren aus Metall bestehen, deren Achse .die Verlängerung der Anodenachse bildet. UNTERANSPRüCHE: 1. Quecksilberdampf-Gleichrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die konzentrischen Hülsen metallisch miteinander verbunden sind.2. Quecksilberdampf-Gleichrichter nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das das Gitter bei Gleichrichtern mit Me- tallgehAuse in die Anodenhülse eingebaut und leitend mit ihr verbunden ist. 3. Quecksilberdampf-Gleichrichter nach TTn- . teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Gitter in dio Anodenhülse isoliert eingebaut ist. 4. Quecksilberdampf-Gleichrichter nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Gitter aus schwer schmelzbarem Me tall besteht.5. Quecksilberdampf-Gleichrichter nach Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die isoliert in die Anodenhülse ein gebauten Gitter mehrerer Anoden leitend untereinander verbunden sind. 6. Quecksilberdampf-Gleichrichter nach Un- teransprucli 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitter an eine zur Anode positive Zündspannung angeschlossen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA51167D DE544062C (de) | 1927-06-11 | 1927-06-11 | Quecksilberdampf-Gleichrichter mit im Lichtbogenweg zu jeder Anode innerhalb der vonder Anode isolierten Anodenhuelse angeordnetem ungesteuertem Gitter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH133607A true CH133607A (de) | 1929-06-15 |
Family
ID=6937801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH133607D CH133607A (de) | 1927-06-11 | 1928-06-06 | Quecksilberdampf-Gleichrichter. |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH133607A (de) |
| DE (1) | DE544062C (de) |
| DK (1) | DK43698C (de) |
| GB (1) | GB292075A (de) |
-
1927
- 1927-06-11 DE DEA51167D patent/DE544062C/de not_active Expired
-
1928
- 1928-05-25 DK DK43698D patent/DK43698C/da active
- 1928-06-06 CH CH133607D patent/CH133607A/de unknown
- 1928-06-08 GB GB16712/28A patent/GB292075A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK43698C (da) | 1931-02-09 |
| GB292075A (en) | 1929-05-16 |
| DE544062C (de) | 1932-02-13 |
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