CH133620A - Stempeldruckmaschine mit in einem Hohlzylinder in dessen Längsrichtung reihenweise verschiebbaren und quer dazu einstellbaren Druckstöcken. - Google Patents
Stempeldruckmaschine mit in einem Hohlzylinder in dessen Längsrichtung reihenweise verschiebbaren und quer dazu einstellbaren Druckstöcken.Info
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Description
Stempeldruckmaschine mit in einem Hohlzylinder in dessen Längsrichtung reihenweise verschiebbaren und quer dazu einstellbaren Druckstöcken. Die Erfindung betrifft eire Stempel druckmaschine mit in einem Hohlzylinder in dessen Längsrichtung reihenweise ver schiebbaren und quer dazu einstellbaren Druckstöcken, von denen je eine aus minde stens zwei Druckstöcken der gleichen Reihe bestehende Gruppe zum Abdruck gebracht wird.
Nach der Erfindung sind die zu einer Gruppe gehörenden Druckstöcke auseinander gerückt und je für sich einstellbar, wobei zur gleichzeitigen Einstellung der zusam men zum Abdruck zu bringenden Druck stöcke mindestens zwei gegenüber Längsfüh rungen der Druckstockreihen feststehende Nocken vorhanden sind, welche zusammen eine Druckstockreihe beherrschen.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 von einer beispielsweisen Ausführungsform einer Stempeldruckmaschine .der zum Verständnis der Erfindung nötige Teil des Hohlzylinders dargestellt; Fig. 92 ist ein Querschnitt nach Linie zr-zI der Fig. 1; Fig. 3 zeigt eine Einzelheit (Drucktypen-Querführung) in Draufsicht; Fig. 4 bis 9 zeigen schematisch je eine Druckstockgruppierung.
Der liegende Hohlzylinder 1 enthält vier (es könnten auch weniger oder mehr sein) Paar längslaufende, flache hochgestellte Führungsstangen 2, für je eine Reihe von Druckstöcken 3. Der Hohlzylinder 1 trägt an seinem Umfang eine Stempelplatte 4, die im Abstand voneinander zwei Durchtritts- öffnungen 5 für je einen Druckstock auf weist. Die Druckstöcke, die an ihren Enden je einen Kopf besitzen, tragen an ihrer un tern Stirnfläche je eine Zahl, und zwar haben je zwei Druckstöcke den gleichen Zahlenwert. Diese beiden, je eine Gruppe bildenden Druckstöcke sind in dem in Fig. 1 gezeichneten Beispiel um die Dicke zweier Druckstöcke auseinander gerückt.
Zur Aus- nützung des Zwischenraumes zwischen den Druckstöcken jeder Gruppe sind zwischen denselben zwei Druckstöcke zweier weiterer aufeinander folgender Druckstockgruppen angeordnet. Von dieser Regel machen -die Endgruppen jeder Reihe insofern eine Aus nahme, als zwischen den Druckstöcken der selben je nur ein Druckstock einer andern Gruppe, sowie ein blinder Stock (ohne Zah lenwert) vorhanden sind. Die Zahlenwerte der einzelnen Druckstöcke sind in Fig. 1 an gegeben. Durch dieses Ineinandergreifen der Druckstockgruppen wird ein möglichst kur zer Hohlzylinder erzielt.
Die zur gleichen Gruppe gehörenden .Stöcke werden gleich zeitig zum Abdruck gebracht und sind da her -miteinander in .die Durchbrechungen 5 der Stempelplatte 4 einzuführen. Zu diesem Zweck befindet sich über den Durchbrechun- gen 5 zwischen den je zu einem Paar gehö renden Führungsstangen 2 ein an diesen be festigtes Paar Nocken 7, die im gezeichne ten Beispiel aus einem Stück bestehen. Je der Druckstock ist unabhängig vom .andern senkrecht verschiebbar bezw. einstellbar. Zur Führung der Druckstöcke quer zu den Stan gen 2 und gleichzeitig zur Verschiebung in der Längsrichtung der letzteren dienen vier Paar flache hochgestellte Stangen 8, 9.
Die Stangen 8 besitzen oben und unten seitwärts nach der zugehörigen .Stange 9 hin gebogene Lappen 10, zwischen denen die Druckstöcke auf- und niederbeweglich geführt sind. Es könnten auch beide Stangen 8 und 9 oben bezw. unten solche Lappen haben. Zur Ver schiebung der Druckstockreihen in der Längsrichtung sind die ,Stangenpaare 8, 9 an ihren Enden an einem zwischen den zuge hörigen Führungsstangen 2 nach unten hin durch ragenden Lappen 11 eines gemein samen Einstellschlittens 12 befestigt.
Jeder Einstellschlitten 12 weist an seiner obern gante zehn Rasten 13 auf und geht über der Stempelplatte 4 zwischen zwei an den be treffenden .Stangen 2 befestigten Platinen 14 hindurch. Zwischen den letzteren greift eine Klinke 15 unter dem Einfluss einer Feder 16 in eine der Rasten 13 ein und hält den be treffenden Schlitten in der entsprechenden Stellung.
Am hintern, in Fig. 1 rechten Ende jedes Einstellschlittens ist .auf einer mit ihm gleichlaufenden Achse 17 ein Stell finger 18 seitwärts schwenkbar gelagert, welcher mit seinem freien Ende in einen längslaufenden .Schlitz 6 des Hohlzylinders 1 hineinragt. Um die ganze Druckstock reihe mit Hilfe .des betreffenden Fingers 18 in der Längsrichtung des Hohlzylinders ver schieben zu können, sind die Stangen 2 aus der in vollen Linien gezeichneten Stellung in die mit strichpunktierten Linien angedeu tete Stellung aufwärts zu bewegen.
Zu die sem Zweck sind die Stangen 2 an den vor- dern Enden um eine horizontale Achse an der vordern Stirnwand Ja des Hohlzylinders auf- und abwärts schwenkbar gelagert und an den hintern Enden an nach vorn ragen den Lappen 19 eines gemeinsamen, an der hintern Stirnwand 1b des Hohlzylinders auf und abwärts verschiebbar geführten Schlit tens 20 angelenkt. Der Schlitten 20 ist mit einem durch die Stirnwand la hindurch ge henden hohlen Griff 21 starr verbunden, welcher nach Einwärtsdrücken eines im Griff 21 angeordneten ,
Sperrknopfes 22 aus .der untern in die obere und umgekehrt ans der obern in die untere Stellung verschoben werden kann. Hierdurch wird der ganze Stangensatz 2 mit allen Druckstöcken auf wärts oder abwärts bewegt. In der obern Stellung sind auch die unter den Nocken 7 befindlichen Druckstöcke aus den Durch brechungen 5 der Stempelplatte 4 herausge hoben, so da.ss sie die Verschiebung der Druckstockreihen nicht hindern.
Die Ver schiebung der Druckstockreihen wird von Hand mittelst der oben aus dem Hohlzylin der herausragenden Stellfinger 18 vorge nommen, wobei die verschiedenen Stellungen des Schlittens durch eine neben jedem Schlitz 6 des Hohlzylinders vorhandene, den Rasten 13 entsprechende Einteilung be stimmt werden. Bei dieser Verschiebung wandern die Druckstöcke mit ihren obern beidseitig abgeschrägten Köpfen nacheinan der unter den Nocken 7 hindurch. Wird der ganze Druckstocksatz nach unten bewegt, so treten die über .den Durchtrittsöffnungen 5 befindlichen Druckstöcke in die letzteren ein und werden . in denselben durch die Nocken 7 gehalten, so dass sie während des Druckvorganges nicht zurückweichen kön nen.
Alle andern Druckstöcke treffen auf die Wandung des Hohlzylinders auf und können nach oben ausweichen.
Die Fig. 4 bis 9 zeigen schematisch, dass die Anordnung der Druckstockgruppen zu einander innerhalb einer Druckstockreilie verschieden sein kann. In Fig. 4 sind -die Druckstöcke jeder der zehn Gruppen um eine Druckstockdicke auseinander gerückt und zwischen den Druckstöcken jeder Gruppe befindet sich ein Druckstock der nächstfolgenden Gruppe. Die Zahlenwerte der Druckstöcke sind in einer untern Za.h- lenreilie angegeben.
In der obern Zahlenreihe ist ersichtlich, dass zur Einstellung .der auf einander folgenden Zahlenwerte die Ver schiebung der Druchstockreihe von einer Zahlengruppe zur andern verschieden gross ist. Von den geraden Zahlenwerten nach den ungeraden Zahlenwerten erfolgt die Ver schiebung um einen Schritt von der Grösse einer Druckstockdicke, von den ungeraden nach den geraden Zahlenwerten sind die Schritte doppelt so gross.
Bei der Gruppierung der Zahlenwerte nach Fig. 5 reihen sich die aufeinander fol genden Gruppen unmittelbar aneinander. Zwischen den Druckstöcken jeder Gruppe befindet sich ein leerer Zwischenraum von der Grösse einer Druckstockdicke. Dement sprechend ist auch die gesamte Druckstocli:- reihe um die Summe aller leeren Zwischen räume länger als bei der Anordnung nach Fig. 4, was auch- einen entsprechend länge ren Druckzylinder bedingt. Die Entfernung zwischen den Marken der Einstellskala ist regelmässig, wie dies durch die obere Zah lenreihe angedeutet ist.
Die leeren Zwi schenräume könnten auch kleiner oder grö sser sein als eine Druckstockdicke.
Gemäss Fig. 6 greifen die Gruppen von vier Zahlenwerten ineinander. Zwischen den Druckstöcken der einzelnen Gruppen sind, mit einer Ausnahme am hintern Ende der Druckstockreihe, keine leeren Zwischen- räume vorhanden, .die Druckstockreihe ist daher verhältnismässig kurz. Die Einstell skala (obere Zahlenreihe) ist unregelmässig.
Nach Fig. 7 sind die Druckstöcke jeder Gruppe um drei Druckstockdicken auseinan der gerückt und die aufeinander folgenden Gruppen greifen um einen Zahlenwert inein ander. Es befindet sich daher in den Zah lengruppen 1 bis 8 ein leerer Zwischenraum von der Dicke eines Druckstockes und in den Zahlengruppen 0 und 9 ein solcher von doppelter Grösse. Die Einstellskala ist regel mässig.
Fig. 8 zeigt eine Anordnung der Zahlen gruppen, bei welcher die Druckstöcke jeder Gruppe um vier Druckstockdicken einander übergreifen. Die Einstellskala weist zwei Gruppen von je fünf Marken auf. Da keine leeren Zwischenräume zwischen ,den Druck stöcken jeder Gruppe vorhanden sind, ist die ganze Druckstockreihe kurz.
In Fig. 9 ist endlich ezeigt, wie eine regelmässige Einstellskala" erzielt werden kann, auch wenn mehrere aufeinander fo'- gende Gruppen einander übergreifen. Dies ist jedoch nur auf Kosten der Kürze der Druckstockreihe möglich, weil in den End- gruppen je zwei leere Zwischenräume vor handen sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stempeldruckmaschine mit in eineue Hohlzylinder in dessen Längsrichtung rei henweise verschiebbaren und quer dazu ein stellbaren Druckstöcken, von denen je eine aus mindestens zwei Druckstöcken der glei chen Reihe bestehende Gruppe zum Abdruck gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die zu einer Gruppe gehörenden Druckstöck(:auseinander gerückt und je für sich ein stellbar sind, wobei zur gleichzeitigen Ein stellung der zusammen zum Abdruck zu bringenden Druckstöcke mindestens zwei gegenüber Längsführungen .der Druckstock reihen feststehende Nocken vorhanden sinüY welche zusammen eine Druckstockreihe be-. herrschen. UNTERANSPRÜ CFIE 1. Stempeldruckmaschine nach Patentatx- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aufeinander folgenden Druckstockgrup- pen einander übergreifen.2. .Stempeldruckmaschine nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, d.ass ausser mindestens je einem Druckstock der nächstfolgenden Gruppe leere Zwischenräume von der Grösse mindestens einer Druckstockdicke vorhanden sind.3. .Stempeldruckmaschine nach Patentan - spruch und Unteransprüchen 1 und \?, da durch gekennzeichnet, dass die Druck stöcke jeder Reihe zwischen zwei flachen hochgestellten Stangen geführt sind, von denen wenigstens die eine seitwärts gegen die andere hin ragende Lappen besitzt, zwischen denen die Druckstöcke, die an ihren Enden mit Köpfen versehen sind, einzeln hindurchgehen.4. Stempeldruckmaschine nach Patentan- spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass die zur Füh rung der einzelnen Druckstöcke dienen den Stangen an ihren Enden mittelst zwi schen Längsführungsstangen für die Druckstockreihen hindurch gehenden Lap pen an einem auf den letztgenannten Führungsstangen verschiebbaren Schlit ten aufgehängt und mit diesen Führungs stangen in der Richtung der Q,uerver- schiebungsbahn der einzelnen Druck stöcke beweglich sind,mit welchem Schlitten die betreffende Druckstockreihe in .der Längsrichtung verschoben werden kann. 5. Stempeldruckmaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis -1, da durch gekennzeichnet, dass jeder der auf den Führungsstangen für die Druckstock reihen längsverschiebbaren Schlitten einen gewöhnlich in einen Längsschlitz des Hohlzylinders hineinragenden, seit wärts schwenkbaren Finger trägt, wel cher nach entsprechender Einstellung der Führungsstangen quer zur Längsrichtung.;des Hohlzylinders aus dem letzteren her- a.usragt, und dann zur Verschiebung der betreffenden Druckstockreihe lä.n" s einer Einstellskala betätigt werden kann.6. Stempeldruckmaschine nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 5, da durch gelzennzeichnet, dass jeder Schlit ten -der zugehörigen Einstellskala. des Hohlzylinders entsprechend verteilte Pa sten aufweist, in welche bei .der Versehie- bung des Schlittens eine federbeeinflusste Klinke eintreten kann, zwecks Festlegung des Schlittens in den durch die Einstell skala bestimmten Stellungen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH133620T | 1928-06-27 |
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| CH133620A true CH133620A (de) | 1929-06-15 |
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| CH133620D CH133620A (de) | 1928-06-27 | 1928-06-27 | Stempeldruckmaschine mit in einem Hohlzylinder in dessen Längsrichtung reihenweise verschiebbaren und quer dazu einstellbaren Druckstöcken. |
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1928
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