CH133660A - Zweitrumige Seilhängebahn. - Google Patents

Zweitrumige Seilhängebahn.

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CH133660A
CH133660A CH133660DA CH133660A CH 133660 A CH133660 A CH 133660A CH 133660D A CH133660D A CH 133660DA CH 133660 A CH133660 A CH 133660A
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CH
Switzerland
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rope
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ropes
overhead
station
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English (en)
Inventor
Richard Prof Petersen
Original Assignee
Richard Prof Petersen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B7/00Rope railway systems with suspended flexible tracks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description


  



     Zweitrumige    Seilhängebahn.



   Die Erfindung bezweckt bei zweitru migen   Seilhängebahnen    mit mehreren bewegten Tragseilen und gelenkig an   Steif-    rahmen hängenden Fahrzeugen den   Längen-    und   Spannungsausgleich    zwischen den Seilen. Ohne   Lä. ngenausgleich    ist der Betrieb einer solchen Bahn undenkbar. Der Span  nungsausgleich    zwischen den Seilen sichert den Vorteil der mehrseiligen Anordnung, dass das Fahrzeug beim Bruche eines Seils durch die   übrigbleibenden    Seile vom Absturz bewahrt bleibt. Bei   zweitrumigen      Seilbahnen    wird jedes Seil durch die beiden Fahrzeuge in zwei Teile geteilt, deren jeder auf der Seite einer Station liegt.



   Die Erfindung besteht darin, dass auf jeder Seite selbsttätige Vorrichtungen angebracht sind, die die Spannung zwischen den Seilen ausgleichen, nämlich auf der einen Seite ein Ausgleichshebelwerk, auf der andern Seite selbsttatige Spannvorrichtungen, zum Beispiel   Belastungsgewichte    von gleicher Grosse für jedes Seil.



   Die Zeichnung zeigt als   Ausführungs-    beispiel eine dreiseilige Anlage.



   Fig.   1    ist ein Grundriss,
Fig. 2 eine Längansicht,
Fig. 3 eine Queransicht, und
Fig. 4 ein schematischer Grundriss eines Steifrahmens.



   Zwischen den Seilscheiben   1,    2 und 3, 4 ist je ein Trum oder Gleis der Seilbahn   ge-    spannt. In jedem dieser Seiltrümer hängt ein Fahrzeug 5 oder 6.   Zwischenstützen sind    nicht gezeichnet, können aber angebracht werden. Von einem Fahrzeug zum andern läuft auf jeder Station ein Teil zum Seil, auf der einen Seite nämlich die Seile 7, 8, 9, auf der andern die Seile 10, 11, 12. Das Fahrzeug hängt gelenkig an einem in seiner Ebene steifen Rahmen 14, der entweder (Fig.   1,    2) in der Mitte noch ein Gelenk 13 hat, oder völlig steif ist (Fig. 4). An diesem Steifrahmen sind alle Seile gelenkig befestigt. Der Steifrahmen verhindert   ohne wei-    teres, dass ein Seil dem andern   voreilt, so-    lange die Seile gleiche Spannung ha. ben.

   In diesem Fall fällt nämlich eine   Mittelkraft    mit der Richtung des mittleren Seils zusammen ; dadurch wird eine   Sohrägstellung    des Steifrahmens, wie sie in Fig. 4 dargestellt ist, unmöglich gemacht. Da sich bei Voreilung eines Seils, zum Beispiel des Seils 7, gegenüber dem Seil 9 der Steifrahmen schief stellen   müBte,    so verhindert er auch die   Vor-    eilung, denn dem zwischen den Mittelkräften in Richtung 8 und 11 bei Schrägstellung des Steifrahmens entstehenden Moment wirkt keine Gegenkraft entgegen. Es ka. nn also nicht zur   Sehrägstellung    kommen.



   Von dem Steifrahmen 14 am Wagen5 laufen die Seile 7, 8, 9 zunächst über die . Seilscheiben 2, werden dann durch die Um  lenkscheiben    15 gestaffelt, gehen über die   Antriebsscheiben    16, die jede für sich durch Motore 17 angetrieben werden, laufen von hier über die Scheiben 18, die   Umlenkrol-    len 19 und über die Seilscheiben 4 zu dem Steifrahmen 14 am Fahrzeug 6. Von hier gehen die Seile 10, 11 und 12 zunächst über die Seilscheiben 3 und dann über die Umlenkscheiben 20 zu den Spannscheiben 21, dann über die Scheiben 22, die Umlenkscheiben 23 und die Seilscheiben 1 zum   Steif-    rahmen 14 am Fahrzeug 5.



   Auf der einen Station werden die   Spann-    scheiben 21 durch unter sich gleich schwere   Spa. nngewichte    24 belastet ; sie wirken so als selbsttätige Spannvorrichtungen. Dadurch wird erreicht, da. ss die Seile 10, 11 und 12 die gleiche Spannung haben. Die Längung jedes Seils bewirkt aber eine Senkung des zugehörigen Spanngewichies. Um aber die Spanngewichte nur innerhalb bestimmter Höhengrenzen spielen zu lassen, sind die Scheiben 22 mit   Stellvorrichtungen    25 versehen ; sie sind so eingerichtet, dass sie zum Beispiel mit den Spannschra. uben die Scheiben   22    in der   sseilrichtung verschieben kön-    nen.

   Dadurch werden iiberschiissige Seillängen untergebracht, so da.   eine Verkür-       zung      jdes sseils durch    Abhauen erst nach einer erheblichen   Lfängenänderung    notwendig wird.



   Auf der andern Station sind die Scheiben 18 mit einem   Ausgleichhebelwerk    26 verbunden. Die   Hebellängen sind so einge-    richtet, dass die Hebel nur in Ruhe kommen können, wenn alle drei Seilspannungen einander gleich sind. Der Ausgleich wird durch die Spanngewichte auf der andern Station unter Vermittlung der Steifrahmen bewirkt. Der Längenausgleich zwischen den
Seilen 7, 8 und 9 wird dadurch bewirkt, dass zwischen den Scheiben 18 und dem Aus  gleichhebelwerk 26 Stellvorrichtungen    27 eingeschaltet sind, die ebenso wirken wie die   Stellvorrichtungen    25.



   Auf diese Weise wird ein vollkommener   Längen-und    Spannungsausgleich zwischen den Seilen erreicht. Er beruht auf dem Zusammenwirken der Spanngewichte, des
Steifrahmens und der Ausgleichhebel. ist nicht notwendig,   dra.      ss sämtliche    Seile angetrieben werden. Der   Spa. nnungsaus-    gleich leidet nicht darunter, wenn nur ein einziges Seil angetrieben wird. Immerhin empfiehlt es sich, mehr als ein Seil anzutreiben, damit die Anlage beim Ausfall eines Motors noch betriebsfähig bleibt.



   Die selbsttätigen Spannvorrichtungen 24 können unter Verwendung von Ausgleichhebeln auch zusammengefasst werden, so dass schliesslich nur ein. Spanngewicht vorhanden ist. Statt der   Ausgleichhebel    können auch Seilscheiben von entsprechendem Halbmesser verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Zweitrumige Seilhängebahn mit mehreren bewegtenTragseilen und gelenkig an Steifrahmen hängenden Fa. hrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Seite der einen Station ein Ausgleichhebelwerk, auf der Seite der andern Station selbsttätige Spannvor- richtungen zum gegenseitigen Ausgleich der Seilspa. nnungen angebracht sind.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Seilhängebahn naeh dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass vor das Aus gleichhebelwerk Stellvorrichtungen für die Seillängen geschaltet sind.
    2. Seilhängebahn nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass auch auf der mit selbsttätigen Spannvorrichtungen ausgestatteten Seite Stellvorrichtungen eingefügt sind.
    3. Seilhängebahn nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die selbst tätigen Spannvorrichtungen unter Ver wendung von Ausgleichhebeln zusammen gefasst sind.
CH133660D 1928-09-12 1928-09-12 Zweitrumige Seilhängebahn. CH133660A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH133660T 1928-09-12

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CH133660A true CH133660A (de) 1929-06-15

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