CH133709A - Verfahren zur Herstellung einer Kunstmasse. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Kunstmasse.

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CH133709A
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G12/00Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen
    • C08G12/02Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes
    • C08G12/04Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes with acyclic or carbocyclic compounds
    • C08G12/043Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes with acyclic or carbocyclic compounds with at least two compounds covered by more than one of the groups C08G12/06 - C08G12/24
    • C08G12/046Condensation polymers of aldehydes or ketones with only compounds containing hydrogen attached to nitrogen of aldehydes with acyclic or carbocyclic compounds with at least two compounds covered by more than one of the groups C08G12/06 - C08G12/24 one being urea or thiourea

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Description


  Verfahren zur Herstellung einer Kunstmasse.    Gegenstand     vorliegender    Erfindung bil  det ein Verfahren zur Herstellung einer  Kunstmasse, dadurch gekennzeichnet, dass  man     Furfurol,    Harnstoff und     a-Naphthyl-          amin    aufeinander einwirken     lä_sst.     



  Die Reaktion wird zweckmässig in Ge  genwart von Kontaktmitteln, wie zum Bei  spiel Salzsäure, Schwefelsäure, organischen  Säuren, sauren Salzen, durchgeführt.  



  Ferner können     gewünschtenfalls        Lösungs-          und    Verdünnungsmittel, wie zum Beispiel  Wasser, Alkohol, Glyzerin, Aceton     etG.,    an  gewendet werden.  



  An Stelle der freien Basen können mit  gleichem Erfolge auch die Salze der Basen  mit Säuren verwendet werden. Der saure  Rest des     Harnstoff-a-Naphthylamin-Salzes     tritt nicht in das Kondensationsprodukt ein,  sondern wird bei der Kondensation abge  spalten.  



  Das neue Produkt stellt eine schwarz  glänzende,     unschmelzbare,    in den üblichen  Lösungsmitteln unlösliche, gegen Lauge und    verdünnte Säuren beständige Masse von  muscheligem bis glasigem Bruch dar.  



  Dem neuen Produkt können natürlich  auch Zusätze von Farbstoffen, Füllmitteln,       Erweichungsmitteln    zugefügt werden, wie  zum Beispiel Mineral- und Teerfarbstoffe,  Sägemehl, Korkmehl, Ledermehl, Schwer  spat, Asbest, Glyzerin, Kampfer     etc.     



  Endlich kann man das neue Produkt  gegebenenfalls nachträglich auch mit Im  prägnierimgsmitteln, wie zum Beispiel Lein  öl, behandeln.  



  Die Reaktion kann auch stufenweise vor  genommen werden, indem man zuerst     Fur-          furol    mit einem     Harnstoff-a-Naphthylamin-          Gemisch    ohne Katalysator oder bei Gegen  wart von neutralen oder alkalischen Stoffen  zusammenbringt und dann diese ersten Pha  sen nach Zusatz von sauren Katalysatoren  in das schwarze Endprodukt überführt.  



  Ferner kann man den Harnstoff und das       a-Naphthylamin,    statt gleichzeitig, in be  liebiger Reihenfolge mit     Furfurol    reagieren  lassen, wobei man     wiederum    gewünschten-      falls die erste Phase neutral oder basisch  und die zweite Phase sauer durchführen  kann.  



  Die Mengenverhältnisse zwischen     Fur-          furol,    Harnstoff und     a-Naphthylamin    kön  nen innert ziemlich weiter Grenzen variieren.  



  Das neue Produkt soll als Kunststoff  Verwendung finden.  



  <I>Beispiel:</I>  Teile Harnstoff und 1 Teil     a-Napli-          thylamin    werden in einem Gemisch von  5 Teilen Salzsäure (36     %ig)    und 10 Teilen  Alkohol aufgenommen und das Gemisch  mit 9 Teilen     Furfurol    versetzt. Die ent  stehende Lösung, die sich unter Selbst  erwärmung rasch dunkel färbt, wird mit  Wasser gekühlt. Nach kurzer Zeit erstarrt  das Ganze zu einer festen Gallerte. Diese  wird nach zirka eintägigem Stehen aus der  Form genommen, auf dem Wasserbad er  wärmt und hierauf mit Wasser neutral ge  waschen und getrocknet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Kunst masse, dadurch gekennzeichnet, dass man Furfurol, Harnstoff und a-Naphthylamiii aufeinander einwirken lässt. Das neue Produkt stellt eine schwarz glänzende; unschmelzbare, in den üblichen Lösungsmitteln unlösliche, gegen Lauge und verdünnte Säuren beständige Masse von muscheligem bis glasigem Bruch dar. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren gemäss' Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reaktion in Gegenwart von Kontaktstoffen vor genommen wird. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reaktion in Gegenwart von Lösungsmitteln vor genommen wird. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reaktion in Gegenwart von Verdünnungsmitteln vorgenommen wird. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reaktion in Stufen vorgenommen wird.
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