Bodenbearbeitungsmaschine mit rotierenden Werkzeugen. Die Erfindung . bezieht sich auf Bo- denbearbeitungsmaschinen mit rotierenden Werkzeugen, die bei der Rotation in den Erdboden eindringen, ihn zerhacken und zer krümeln. Derartige Bodenbearbeitungs- maschinen haben gewöhnlich einen motori schen Antrieb, der die Maschine vorwärts bewegt und gleichzeitig dazu dient, die Werkzeuge in Drehung zu versetzen. Es gibt aber auch Maschinen, die von einem Pferde oder einem Traktor gezogen werden.
Dabei kann die Drehung der Laufräder der Ma schine auf das rotierende Glied durch eine Kette oder dergleichen übertragen werden, so dass die Werkzeuge lediglich durch das Vorwärtsziehen der Maschine bewegt werden und ein besonderer Motor nicht erforder lich ist.
Die Werkzeuge derartiger Maschinen bestehen gewöhnlich aus Haken oder Messer, die mit der angetriebenen drehbaren Welle durch Federn verbunden sind. Die Federn dienen dazu, die beim Arbeiten auftretenden Stösse aufzunehmen. Sie haben ferner den Zweck, ein Zurückweichen und Nachgeben der Werkzeuge beim Auftreffen auf Ilinder- nisse zu ermöglichen, so dass die Werkzeuge vor Bruch geschützt sind.
Bei .den bekannten Bodenbearbeitungs- maschinen mit rotierenden Werkzeugen be stehen diese Federn aus Biegungsfedern, ins besondere aus Biegungsfedern mit mehreren Windungen. Diese Federn neigen aber bei .den häufig wiederkehrenden und in Kraft und Richtung stark wechselnden Beanspru chungen zu Rissen an der Aussenseite der Windungen.
Ferner stehen die Windungen der Bie- gungsfedern so weit von der rotierenden Welle ab, dass sie häufig mit in den Boden eindringen. Infolgedessen setzt sich die Fräsvorrichtung leicht mit Erdklumpen, Wurzeln und dergleichen zu, wodurch die Reinigung der Maschinen erschwert wird. Ausserdem wird dadurch der Widerstand der Anordnung beim Eindringen der Werkzeuge in den Boden erheblich vergrössert, so dass der Kraftverbrauch der Maschine nutzlos er höht wird.
Die Erfindung vermeidet alle diese Nach teile dadurch, dass an Stelle der Biegungs- federn Torsionsfedern benutzt sind.
In den Zeichnungen sind Ausführungs beispiele der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Bodenbearbeitungsmaschine mit rotierenden Werkzeugen für kleinere Be triebe; Fig. 2 bis 6 zeigen eine Ausführungs form des rotierenden Gliedes der Maschine, das zur Bearbeitung des Bodens dient, und zwar in einer Ansicht und in einigen Einzel heiten und Variationen; die Fig. 7 bis 9 zei gen eine weitere Ausführungsform in einer Ansicht und in zwei Schnitten.
Weitere Bei spiele sind in den Fig. 10 bis 15 dargestellt und in der folgenden Beschreibung näher erläutert; die Fig. 16 bis 18 zeigen eine Be festigung der Werkzeuge an den Federn.
In Fig. 1 ist eine der Bodenbearbeitungs- maschinen mit rotierenden Werkzeugen dar gestellt, auf die sich die Erfindung bezieht. An dem Körper A der Maschine ist vorn ein Explosionsmotor B und hinten der soge- nannte Schwanz C .angebracht, welcher .das rotierende Glied D mit den Werkzeugen F trägt. Das rotierende Glied ist durch eine Haube I' abgeaeckt,
.die ein Hochschleudern der Erde vernindert. Der Körper A der Maschine ist um die Achse G der Lauf räder H schwenkbar gelagert. Die Maschine wird von dem -Führer an den Holmen I ge lenkt. Sie kann mit Hilfe dieser Holme so um die Achse G bewegt werden, dass die Werkzeuge E in den Boden eingreifen. Der Motor TF treibt die Laufräder H und das rotierende Glied D. Die Drehrichtung des rotierenden Gliedes ist gewöhnlich so ge- wäh.It, dass sie mit der der Laufräder H übereinstimmt.
Infolgedessen übt der Bo denwiderstand beim Arbeiten des rotierenden Gliedes eine Kraft aus, die bestrebt ist, den Vorschub der Maschine, also die Wirkung der angetriebenen Laufräder H, noch zu unterstützen.
Bei den grösseren Maschinen ist die An ordnung des drehbaren Gliedes ähnlich der soeben beschriebenen. Nur hat hier das Fahrgestell vier Rätder. von denen, wie bei einem Traktor, zwei zum Lenken und die beiden übrigen, gewöhnlich grösseren, zum Antrieb dienen. Bei diesen grossen Maschi nen ist der Schwanz C gewöhnlich gelenkig an der Maschine angebracht, so dass er un abhängig vom übrigen Teil der Maschine gehoben und gesenkt werden kann.
In den folgenden Zeichnungen ist ledig lich das drehbare Glied D der Bodenbear- beitungsmaschine dargestellt, weil sich die Erfindung nur auf eine Verbesserung dieses drehbaren Gliedes, nicht aber auf eine Ver änderung an den übrigen Teilen der Ma schine erstreckt.
In Fig. 2 ist 1 die rotierende Welle. Auf der Welle ist eine Lagerscheibe 2 fest ange bracht. Die Torsionsfedern <B>3</B> sind mit ihrem umgebogenen Ende in Schlitze 4 der Lager scheibe 2 gesteckt und dort, wie es Fig. 2 im Schnitt zeigt, durch Stifte 5 .gehalten. Der Deckel 6, der über, der .Scheibe 2 mit einer Mutter 7 festgeschraubt ist, sichert die Stifte 5 gegen gerausfallen. Die Federn 3 bestehen bei diesem Ausführungsbeispiel aus zwei Teilen. Beide Teile werden durch die in den Fig. 3, und 5 ausführlicher darge stellte schlossartige Vorrichtung miteinander verbunden.
Die schlossartige Vorrichtun- dient gleichzeitig zur Befestigung des Werk- zeuges. Sie besteht aus den Teilen 9 und 10, die durch die Schrauben 11 miteinander ver bunden sind. Die Federstücke 3 haben um gebogene Enden, die um die Schrauben 11 herumgelegt sind. Zwischen den .Schrauben 11 ist das Werkzeug 8 angeordnet.. Das freie Ende der Feder 3 ist gemäss der Fig. 2 in einer Lagerscheibe 12 am andern Ende ,der rotierenden Welle gelagert und mit einem Stellring 13 versehen. Die Lagerscheibe 12 sitzt fest auf der rotierenden Welle und ist mit einem -durch die Mutter 14 gehaltenen Deckel 15 überdeckt.
Die Federn dieses Ausführungsbeispiels haben runden Quer- schnitt.
Bei Federn mit kantigem, insbesondere vierkantigem Querschnitt kann die Lager scheibe und Lagerung der Feder 3 auch so ausgeführt werden, wie es in Fig. 6 darge stellt ist. Bei dieser Ausführung ist die schloss.artige Vorrichtung, die das Werkzeug trägt, .als Drehkörper ausgebildet. In Fig. 6 sind 3 die Drehungsfeder, 8 das Werkzeug und 12 die Lagerscheibe, die den gleiche Ziffern tragenden Teilen -der Fig. 2 und 5 entsprechen. Der einseitig gelagerte Dreh körper 16 hat ein radiales, konisches Vier kantloch zur Aufnahme des Werkzeuges 8 und ein .achsiaJes Vierkantloch zur Auf nahme des Federendes.
Feder 3 und Werk zeug 8 sind durch Splinte 17 und 18 be festigt.
Ein anderes gemäss der Erfindung aus geführtes drehbares Glied zur Bearbeitung des Erdbodens ist in den Fig. 7 bis 9 dar gestellt. Auf der rotierenden Welle 1 sind vier Scheiben 19 mit konzentrisch angeord neten Löchern 20 angebracht. Zwischen je zwei von diesen Scheiben ist ein Drehstück 21 gelagert, in .dem das Werkzeug 8 durch einen Stift 22 befestigt ist. Das Drehstück 21 hat gemäss Fig. 8 eine seitliche Ausfrä- sung 23, in welche die stabförmige Tor sionsfeder 3 mit ihrem umgebogenen Ende eingelegt ist.
Am Ende der Welle 1 befindet sich ein fest angebrachtes Widerla.ger, das ,aus einer Scheibe 24 mit Randkerben 25 und aus einem @darübergreifenden, mit Bohrungen 2A6 versehenen und durch eine Mutter 27 be festigten Deckel 128 besteht. Der Deckel 28 kann so gedreht werden, dass seine Löcher 26 mit -den Ausfräsungen 25 der Scheibe 24 übereinstimmen, so .dass alle Federn 3 durch .die Löcher hindurch gleichzeitig eingelegt bezw. herausgenommen werden können. Durch Drehen des Deckels um eine halbe Lochteilung werden alle Federn gleichzeitig verriegelt. An dem Deckel 28 sind zwei um die halbe Lochteilung versetzte Dübel 29 vorgesehen, die in entsprechende Löcher der Scheiben 24 greifen.
Die Lagerscheiben 19 haben bei dieser Ausführung so viel konzentrisch angeordnete Löcher 20, .als ,Stabfedern vorhanden sind. Die von,dem Drehstück zu .den Widerlagern führenden Federn gehen durch die Löcher .der zwischenliegenden Lagerscheiben hin durch. Dadurch werden die Federn vor_ .den Scheiben abgestützt und vor Biegungsbean- spruchung geschützt. Die Scheiben 19 kön nen mit allen konzentrischen Löchern fertig gegossen werden.
Ausser ,dem zentralen Loch für die Fräswelle brauchen an jeder Scheibe nur die vorgegossenen Lagerlöcher der Dreh stücke aufgebohrt zu werden.
Um möglichst viel Federn innerhalb eines kleinen Durchmessers anzubringen, können auf den Scheiben 19 zwei oder mehr konzentrische Reihen von zweckmässig ge geneinander versetzten Löchern vorgesehen sein. In Fig. 9 sind beispielsweise Scheiben 19 mit zwei konzentrischen Lochkreisen dar gestellt.
Das Werkzeug kann. durch Lösen des Stiftes 22 von der Fräswelle entfernt wer den, ohne dass gleichzeitig auch die zuge hörige Feder gelöst oder entfernt zu werden braucht.
Die in Fig. 7 gezeigte Durchführung ,der Stabfedern durch die zwischen -dem Werkzeug und dem zugehörigen Widerlager liegenden Lagerscheiben kann auch bei der in Fig. 6 dargestellten Anordnung ausge führt werden. In diesem Falle muss auch hier die Lagerscheibe 12 eine oder mehrere Reihen konzentrisch angeordneter Löcher besitzen. Werden bei -den bisher beschrie benen Ausführungsbeispielen idie Werkzeuge 8 bewegt, so werden die Federn dadurch nur auf Drehung beansprucht.
Um bei den am Werkzeug wirkenden Kräften die erforder liche Durchfederung des Werkzeuges zu er zielen, darf die Länge .der Federn einen ge wissen Mindestwert nicht unterschreiten. Aus diesem Grunde sind in Fig. 7 diejeni gen Federn zu den rechts von der Mitte des .drehbaren Gliedes aus liegenden Werkzeugen gehörenden, nach dem linken Widerla.ger die zu den links liegenden Werkzeugen gehören- den Federn zum rechten Widerlager geführt. Dabei können die Querschnitte der verschie den langen Federn so ausgeführt sein, dass auf die verschiedenen Federn ausgeübte gleiche Kräfte angenähert gleiche Drehwin kel der Werkzeuge hervorrufen.
Wie man aus den Fig. 2 bis 9 erkennt, reichen die Federn nicht über den Durch messer der Lagerscheiben hinaus. Der stö rende Durchmesser der Arbeitsvorrichtung ist also bei den Bodenbearbeitungsmaschinen mit Torsionsfedern nach der Erfindung be deutend kleiner als bei den bisher bekannten Ausführungen mit Biegungsfedern, bei denen die notwendigen .Schleifen der Federn verhältnismässig viel weiter nach aussen lie gen, so dass sie den Boden berühren oder in ihn eindringen und dadurch den Energie verbrauch der Anordnung ohne Vorteil ver grössern.
Wie oben ausgeführt, vermeidet infolgedessen die neue Anordnung auch das durch die stark exzentrisch liegenden Win dungen von Biegungsfedern hervorgerufene Zusetzen des rotierenden Gliedes mit Erde. Gleichzeitig wird auch die Bruchgefahr ver mieden, die bei den gewundenen Biegungs- federn eintritt, wenn die Federwindungen auf ein festes Hindernis auftreffen.
Die Torsionsfe4ern können mit rundem, rechteckigem oder .auch mit anderem Quer- schnitt ausgeführt werden. Bei Federn mit rundem Querschnitt muss zur Befestigung ,der Federn im Widerlager oder an einem Drehstück das Federende urirund sein. Bei runden Federn können zu diesem Zwecke die Federenden flach geschlagen oder, wie es in den Figuren dargestellt ist, umgebogen sein. Bei rechteckigem oder einem andern unruii- den Querschnitt erübrigt sieh, wie es bereits die Fig. 6 zeigt, eine besondere Ausbildung der Federenden zur Befestigung.
In diesem Falle werden die Federn von dem profilier ten Federstahl auf Mass abgeschnitten und geglüht und ,gehärtet ohne besondere Ausbil dung der Enden zur Sicherung gegen Drehen.
Die Torsionsfedern dürfen, um bei den an den Werkzeugen wirkenden Kräften genü gende Durchfederungen der Werkzeugspitzen zu erzielen, eine gewisse Mindestlänge nicht unterschreiten. Infolgedessen ist bei den bis her beschriebenen Ausführungsformen die Anwendung der Erfindung bei rotierenden Wellen, die in oder Mitte angetrieben sind, sehr schwierig, weil sich in diesem Falle die Federn nur über das links oder rechts von dem Mittelantrieb sich befindende Ende der rotierenden Welle erstrecken können.
Diese Entfernung ist aber bei kleinen Bodenbear- beitunbsmaschinen häufig zu klein, um eine genügende Durchfederung der Werkzeuge zu ergeben. Dieser Nachteil kann @dadurch ver mieden werden, dass man die Werkzeuge nicht unmittelbar an den Federn oder an den mit den Federn verbundenen Drehkörpern, sondern an Rohren befestigt, welche die Stabfedern umgeben.
Ein derartige Ausführung ist in der Fig. 10 dargestellt. Auf der rotierenden Welle 1, die in ihrer Mitte durch das Ge triebe<B>30</B> angetrieben wird, ist eine Lager scheibe 31 befestigt. An .den Enden der Welle befindet sich mit ihr ebenfalls ver bunden je ein Widerlager, das aus der Scheibe 32, dem Deckel 33 und der Mutter 134 besteht. Die Scheibe 32 hat Ausfräsun- gen 133 und der Deckel Bohrungen 39, durch welche die stabförmigen Federn 3 mit den Rohren 34 hindurchgezogen sind. Dabei sichern U-förmige Futterstücke 135 die Rohre 34 vor Verschieben in achsialer Rich tung.
Die linken umgebogenen Enden der Federn 8 fassen in .die Ausfräsungen 133 der Scheibe 32, so .dass ,die Federn 8 gegen die Scheibe 32 uridrehbar befestigt sind. Das umgebogene rechte Ende .der Feder greift in eine entsprechende Ausfräsung des zugehöri gen Rohres 34 und verbindet daidurch Rohr und Feder an dieser Stelle uridrehbar mit einander. Diese Verbindung kann auch irgendwie anders, beispielsweise durch Ver- stiftung, ausgeführt sein. Das Rohr 34 ist in den Scheiben 31 und 32 in Buchsen 36 und 37 frei drehbar gelagert. Das Werk zeug 8 ist durch einen .Stift 137 mit .dem Verbindungsstück 38 und dieses fest mit dem Rohr 34 verbunden.
Die Widerstandsmomente von Rohr und zugehörigen Feder können nun je nach dem erwünschten Zweck verschieden zueinander abgepasst sein. Wird das Rohr im Verhältnis zur Feder starr ausgeführt, so ist die wirk same Länge der Federn unabhängig davon an welcher Stelle des Rohres 34 sich das Werkzeug 8 befindet. Dadurch wird er reicht, dass die Federlängen für alle Werk zeuge der Maschine idie gleichen sind.
Wird das Rohr 34 federnd ausgeführt, so wirkt als federnde Länge einmal,die Stab feder von ihrem linken bis zum rechten Ende, ferner als Fortsetzung dieser Feder das federnde Rohr 34 von seinem rechten Ende bis zum Werkzeug. Die wirksame Fe derlänge wird also bei dieser Ausführung vergrössert. Dadurch kann insbesondere bei schmalem drehbaren Glied der Raum besser ausgenutzt und das notwendige Federmate rial gut untergebracht werden. In ,diesezu Falle kann beispielsweise das Rohr ein klei neres Widerstandsmoment haben und damit eine weichere Federung ergeben als die Stab feder. In diesem Falle erfolgt,das Ansetzen des Werkzeuges verhältnismässig weich.
Bei langen Federn jedoch ist es vorteilhafter, das Rohr mit einem grösseren Widerstands moment als das der Feder auszuführen, so dass die innen liegende Feder durch .das ver hältnismässig starre äussere Rohr vor uner wünschten Biegungsbeanspruchungen ge schützt ist. In diesem Falle können die Fe dern praktisch als reine Drehungsfedern an gesehen werden.
Auf einem Rohr 34 können mehrere Werkzeuge 8 befestigt werden. Dabei wer den ,die Werkzeuge zweckmässig gegeneinan der versetzt angeordnet, so da.ss ihre Spitzen nacheinander in den Boden eingreifen und ,die durch .die verschiedenen Werkzeuge aus geübten Beanspruchungen der Federkombi nation zeitlich getrennt auftreten. Durch .diese Massnahme kann die aus Feder und Rohr bestehende Federkombination in ihren Abmessungen kleiner gehalten werden.
Die Widerlager an den Enden der rotie renden Welle werden zweckmässig ähnlich ausgeführt wie es anhand der Fig. 2 und 9 beschrieben ist. Auch hier kann der Deckel 33 Löcher 39 haben und so gedreht werden, .dass diese Löcher mit den Ausfräsungen 133 der Scheibe 32 zusammenfallen, so,dass nach dem Herausnehmen der U-förmigen Futter stücke 135 sämtliche Federn und Rohre aus der Vorrichtung entfernt bezw. in sie einge setzt werden können.
Ebenso können bei die ser Ausführung, ähnlich wie es oben be schrieben ist, besondere Lagerscheiben vor gesehen sein und die Federenden irgend eine .der vorher erwähnten Formen besitzen.
Die Fig. 11 zeigt eine weitere Ausfüh rung, .die sich von den bisher beschriebenen grundsätzlich dadurch unterscheidet, dass,das Werkzeug 8 um eine Achse drehbar ist, die ausserhalb der Achse der Feder 3 liegt. In ,der Figur ist auf der rotierenden Welle 1 in ähnlicher Weise wie es bereits beschrieben ist, eine vierkantige Feder 3 am linken Ende fest eingespannt befestigt. An einer Lager scheibe 40, durch welche die Feder 3 hin- ,durchgeht, ist -das Werkzeug 8 an einem be sonderen Drehbolzen 41 gelagert.
Der Dreh bolzen 41 hat einen Fortsatz 42, der sich gegen einen fest mit der Feder 3 verbun- .denen Anschlag 43 legt. Wird das Werk zeug 8 mit seiner Spitze in Richtung zum Beschauer hin, also aus der Bildebene heraus gedreht, so drückt der Ansatz 42 .des Dreh bolzens 41 gegen den Anschlag 43 der Fe der 3 und überträgt .dadurch die Drehung .des Werkzeuges auf die Feder.
Durch diese Anordnung wird erreicht, dass die Federn noch näher zur rotierenden Welle hin gerückt werden können. Die Vor richtung zum Übertragen der Drehbewegung des Werkzeuges auf die Feder kann nun so bemessen werden, .d.ass sich ein beliebiges Übersetzungsverhältnis ergibt, beispielsweise in der Art"dass einem grossen Ausschlag des Werkzeuges nur eine kleine Drehung :der Fe .der entspricht. Die Vorrichtung kann jedoch auch anders als es in der Fig. 11 dargestellt ist, ausgeführt sein.
Die Lagerscheibe 40 dient, wie es die Figur zeigt, gleichzeitig zur Abstützung der Feder 3 gegen Biegungsbeanspruchungen. Die Feder 3 kann, ähnlich wie es in der Fig. 7 dargestellt ist, noch weiter über die Lagerscheibe 40 hinaus zu einem entfern teren Werkzeug reichen. Eine derartige An ordnung ist in der untern Hälfte der Fig. 11 angedeutet.
Die Anwendung einer Übertragungsvor richtung zwischen Werkzeug und Feder er möglicht es nun auch, die Feder in ganz be liebigen Richtungen zur rotierenden Welh@ anzubringen. So zeigt die Fig. 12 eine An ordnung, bei .der die Federn 3 senkrecht zur rotierenden Welle 1. angeordnet sind. Die Werkzeuge sind ähnliche wie es in der Fig. 11 gezeigt ist, an einer besonderen La gerscheibe 40 an einem Drehbolzen 41 ge lagert, der sich mit einem Ansatz 42 gegen einen mit der Feder 3 verbundenen Anschlag 43 .legt. Die Feder 3 ist in einer Scheibe 44 an dem einen Ende 45 fest eingespannt und an .dem andern Ende 46 entweder ebenfalls fest eingespannt oder frei drehbar gelagert.
Die Lagerscheibe 44 ist bei diesem Ausfüh rungsbeispiel gleichzeitig als Schutzscheibe ausgeführt. Diese Scheibe hat hier den Zweck, beim Arbeiten zwischen Pflanzen reihen ein Hineinziehen von Kulturpflanzen in den Arbeitsbereich .des Werkzeuges zu verhindern. Ihr Durchmesser ist ferner so gewählt, dass die Werkzeuge 8 beim Auf treffen auf unnachgiebige Hindernisse hin ter sie zurückweichen, wodurch der Schutz vor dem Zerstören der Werkzeuge noch ver bessert ist.
Die Anwendung der beschriebenen Über tragung zwischen Werkzeugbewegung und Federbewegung macht es ferner möglich, die Erfindung auch bei Werkzeugen anzuwen- ,den, die zentrisch zur rotierenden Welle fe dernd nachgeben können und eine stets gleichbleibende Arbeitstiefe ergeben. Eine derartige -Anordnung ist in den Fig. 13 und 14 in zwei zueinander senkrechten Ansichten dargestellt.
In den Fig. 13 :und 14 ist unmit telbar auf der rotierenden Welle 1 ein Dreh- stück 47 gelagert, das zwei starre Werk zeuge 8 trägt. Die Feder 3 ist ähnlich wie die Fig. 12 zeigt, in einer Scheibe 48 ge lagert. Während aber bei den exzentrisch zur rotierenden Welle drehbaren Werkzeu gen 8 der Fig. 12 die Lagerscheibe eine kreis runde Form hat, ist sie bei dem Ausfüh rungsbeispiel der Fig. 13 und 14 elliptisch ausgeführt.
Ihr grösster Durchmesser ist mindestens eben so gross wie der des von den Werkzeugspitzen beschriebenen greises. In folgedessen weichen die Werkzeuge 8 beim Auftreffen auf steile oder andere unnach giebige Hindernisse zentrisch zur rotieren den Welle 1 zurück, bis sie hinter die Schei ben 48 gelangen und nunmehr .durch die festen Scheiben vor Bruch geschützt sind. Die .Scheiben 48 sind so fest, dass sie beim Auftreffen auf Hindernisse den ganzen Schwanz der Maschine hochheben und da durch die Werkzeuge vor Bruch bewahren.
Die Anwendung von stabförmigen Tor sionsfedern oder Rohren ermöglicht eine be sondere einfache Befestigung der Werkzeuge an den Federn. Die Werkzeuge brauchen nur einen Fortsatz mit einer unrunden Öffnung zu haben. Sie werden mit dieser Öffnung über die Feder oder über das die Feder um gebende Rohr geschoben.
Die Fig. 15 und 16 zeigen eine derartige Werkzeugbefestigung in Anwendung bei einem für .die Bearbeitung des Waldbodens besonders ,geeigneten Werkzeug 8 mit $-för- miger Schneide, das an der Vierkantfeder 3 befestigt ist. Der Befestigungsfortsatz 50 des Werkzeuges besteht aus dem Werkzeug schaft selbst, der mehrfach um die Stab feder herumgebogen ist. Der Biegungssinn ,der Feder ist zweckmässig so gewählt, dass .der beim Arbeiten des Werkzeuges auftre tende Bodenwiderstand bestrebt ist, die Win dungen zu schliessen.
Dadurch wird vermie den, @dass die Windungen durch ,das Arbeiten des Fräswerkzeuges aufgebogen werden, und dass sich allmählich ein .Spielraum zwischen Windungen und .Stabfeder bilden kann.
Fig. 17 zeigt die gleiche Ausführung bei einer Bodenbearbeitungsmaschine mit einem .die Stabfeder 3 umgebenden Rohr 34. Das Rohr 34 hat beispielsweise sechseckigen Querschnitt.
Der Befestigungsfortsatz 50 kann in ver schiedenen Formen und auf verschiedene Weise hergestellt sein. .So zeigt zum Beispiel Fig. 18 eine Ausführung, bei der das Werkzeug 8 einen schraubenschlüsselähn- lichen Ansatz hat, der mit seiner sechskan tigen Bohrung über das Rohr 34 geschoben ist.
Auf die besondere Querschnittsform der Stabfeder oder auf die Form der Rohrboh rung kommt es nicht an. Ferner brauchen die Federn oder Rohre zur Anwendung der dargestellten Befestigung nur an der Be festigungsstelle unrund zu sein.
In Fig. 15 sind, um ein seitliches Ver schieben des Werkzeuges auf der Feder 3 zu verhindern, zwei Abstandsrohre 51 links und rechts vom Werkzeug .auf die Feder auf gebracht. Statt dessen kann auch der Be festigungsfortsatz 50 des Werkzeuges durch eine grössere Anzahl von Windungen so weit verlängert sein, dass er eines .der Abstands rohre ersetzt. In vielen Fällen wird es auch genügen, die Werkzeuge dadurch gegen seit liches Verschieben zu sichern, dass man die Windungen des Fortsatzes mit Vorspannung auf die Stabfeder aufsetzt. Die gleiche Si cherung gegen Verschieben kann auch bei den Rohren 34 benutzt werden.