CH133916A - Einrichtung zum Synchronisieren der Wähler bei Fernsteuerungen. - Google Patents
Einrichtung zum Synchronisieren der Wähler bei Fernsteuerungen.Info
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Description
Einrichtung zum Synchronisieren der Wähler bei Fernsteuerungen. Bei Fernsteuerungen, welche mit moto risch getriebenen Wählern arbeiten, kommt es darauf an, dass die Wählereinrichtung des Gebers zugleich mit derjenigen des Emp fängers anläuft, und dass sich die Wähler synchron über die Kontaktreihen bewegen und gleichzeitig auf einander entsprechen den Kontakten stehen bleiben.
Es ist zwar ,eine Reihe von Anordnungen bekannt ge worden, mit welchen sich diese Aufgabe erfüllen lässt, die 'meisten sind aber teuer und verwickelt, sie -bedürfen sorgfältiger Wartung und vielfach einer grossen Reihe ,von Übertragungsdrähten.
Nach =der Erfindung wird für die 3yn- ehrönisierung @aer mit gleichartigen Motoren betriebenen Wähler -der -Einstellmotcre je der ,Geber- und Empfangsstelle mit zwei Kontaktorganen gekupppelt. Das eine von diesen Kontaktorganen unterbricht als Ar beitskontakt den Motorstromkreis in der Ruhestellung und schliesst ihn in der Ar- beitsstellung,
während das andere als Ruhe kontakt den Stromkreis der Fernleitung zwi schen Geber- und Empfangsstelle in der Ruhestellung des Motors schliesst und in der 'Arbeitsstellung öffnet: In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel für -die Erfindung dargestellt. Da rin ist G die Geberstelle, die durch eine Fernleitung I' mit der Empfangsstelle E verbunden ist.
Von dieser Fernleitung wer -den für das Synchronisieren der Wähler motoren m. zwei Drähte benutzt, von denen einer -als Synchrouisierdraht s, der andere als Rückleitungsdraht :r 'bezeichnet werden möge.
In beiden Betrieben @G und E be findet sich eine Ortsstromquelle -b, die -Gleich- oder Wechselstrom liefern kann, also eine Batterie, eine Dynamo, ein Um former, Gleichrichter oder 'Transformator sein kann.
Der Kontaktarm a :der Wähler- -solei'be <I>w</I> jedes Betriebes --wird vom Motor -m -über -las Voxgelege v angetrieben;
mit -ihm unmittelbar oder über ein Vorgelege gekup pelt =sind die beiden Kontaktorgane c und d, deren ersteres als Arbeitskontaktscheibe seinen @Stromkreis unterbricht und deren letzteres als Ruhekontakthdbel seinen iStrom- kreis schliesst, wenn der Kontaktarm a um eine Kontaktteilung auf der Wählerscheibe weitergerückt ist.
Im Stromkreis jedes No- törs <I>m</I> liegen die Kontakte- eines Relais<I>i,</I> das als Wählerrelais bezeichnet werde. Die Spulen der Wählerrelais - i der Geber- und der Empfangsstelle sind durch die Synchro- nisierleitung s über die beiden Ruhekontakt- hebel d in Reihe geschaltet. In dem glei chen Stromkreis- liegen ferner die Kontakte des Anlaufrelais<I>-1</I> und des Halterelais<I>h</I> in der Geberstelle.
Das Anlaufrelais wird durch,- wenn auch kurzzeitiges, Nieder drücken des Druckknopfes k erregt und be sitzt Selbsthaltekontakte. Die Erregung des Halterelais<I>h</I> wird von der Wählerscheibe 2v aus gesteuert und hat mit der vorliegenden Erfindung nichts zu tun.
Die Wirkungsweise ist nun folgende: Am Geberort G wird zunächst durch @Schlie-_ Ben eines, im Schema nicht dargestellten, Kömmandöschalters oder Druckknopfes die jenige iStellung der Wählerscheibe W fest gelegt, die in beiden Betrieben G und E ein gestellt werden soll; sodann wird der Druck knopf k gedrückt, oder sogleich wieder los gelassen werden darf.
Dadurch schliesst sich das Anlaufrelais 1, zugleich mit seinem Selbsthaltekontakt den k über- @brückend. Nunmehr erhalten die beiden Wählerrelais i im Geber- und im Empfangs betrieb Strom und schliessen- die Ortsstrom- kreise,der Motoren m, so daB (diese anlaufen.
Nach geringem Drehwinkel verlassen die Bürsten der Kontaktscheibe c -ihre Isolier stellen und werden durch die Metallscheibe miteinander verbunden, so dass dadurch die Überbrückungsleitung der Kontakte- des Wählerrelais i eingeschaltet ist. Unmittel- bar darauf wird .der Schälthabel d geöffnet, wodurch der Synchronisierdraht stromlos wird und das Relais i abfällt.
Die Kontakt- organe c und d sind nun so eingestellt, daB sie immer -dann in ihre aus der-Zeichnung ersichtliche Ausgangsstellung zurückkehren, wenn .der Arm a auf -der Wählerscheibe w den nächstfolgenden Kontakt erreicht hat, also um eine Kontaktteilung weitergerückt ist.
Das geschieht im Schema der Zeichnung nach einer halben Umdrehung ,des Motors 7n. Wenn nun beide Motoren, der auf der Geberseite und der auf der Empfangsseite, die halbe Umdrehung vollendet haben, .dann tritt der Anfangszustand wieder ein, das heisst dann erhalten die Relais i und der Draht s wieder Strom; infolge Ansprechen .der Relais<I>i</I> laufen die Motoren m wieder an, und der Vorgang beginnt von Neuem.
Sollte ein Motor rascher laufen als der an .dere, so muss er warten, bis dieser ihn einge holt hat. Der iSynchronismus der beiden Wähler ist somit unter allen Umständen gesichert. Haben -die Scheiben dann die durch .den erwähnten Kommandoschalter ge gebene Stellung erreicht -so erhält das Halterelais h Strom und öffnet,-den -Erreger stromkreis des Anlaufrelais 1, so dass dieses abfällt - und die Motoren in enidgültig aus schaltet. Wie .das -gemacht wird, ist nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Die neue Einrichtung ist nicht auf Fern steuerungen mit. Wählerscheiben beschränkt, sondern kann 'bei allen möglichen Fernsteue rungen, Kommandoapparaten und -,Si.gna,li- siervorri6htungen gebraucht werden.
wo es auch nicht auf die Genauigkeit der syn- chronen- -Bewegung während. einer Um drehung- ankommt, wo aber die Ruhe- und Zwischenstellungen der gleichlaufenden Ap parate an. allen Orten dieselben sein- müssen.
Die Einrichtung ist auch sinngemäss ver wendbar, wenn einer Geberstelle mehrere Empfangsstellen zugeordnet sind, öder wenn eine Empfangsstelle von mehreren Geber stellen aus bedient werden soll. Die Motoreis zum Antrieb der Wähler brauchen keine ro tierenden Maschinen zu sein, es können Magnetmotoren, oder auch hydraulische oder pneumatische Motoren sein, die auf elektro hydraulischem oder elektropneumatischem Wege gesteuert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Synchronisieren der mit gleichartigen Motoren betriebenen Wäh ler bei Fernsteuerungen, dadurch gekenn zeichnet, dass der Einstellmotor jeder Geber und Empfangsstelle mit zwei Kontaktor ganen gekuppelt ist, von denen das eine als Arbeitskontakt den Motorstromkreis in der Ruhestellung unterbricht und in der Ar beitsstellung schliesst, während das andere als Ruhekontakt den Stromkreis der Fern leitung zwischen Geber- und Empfangs stelle in der Ruhestellung des Motors schliesst und in der Arbeitsstellung öffnet. ÜNTERANSPRüCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, @dass im Stromkreis der Fernleitung<I>(s</I>)<I>,</I> der von den Ruhe . kontaktorganen gesteuert wird, in der Geber- und in der Empfangsstelle die Spule je eines Relais<I>(i</I>) neingeschaltet ist, dessen Kontakte parallel zu den Kon takten des Arbeitskontaktorganes liegen, so dass sie bei aus der Ruhestellung herausgetretenen Arbeitskontaktorganen überbrückt wenden. 2.Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass .die Spulen der Relais (i) auf der Geber- und Empfangs stelle in Reihe geschaltet sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d.ass jedem Kontakt des Wählers eine Ruhestellung des Ein stellmotors zugeordnet ist, dass also nach Durchlaufen je einer Kontaktteilung .des Wählers das Ar!beitskontaktorgan den Motorstromkreis unterbricht und das Ruhekontaktongan die Fernleitung schliesst. 4.Einrichtung nach PMentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die mit den Einstellmotoren gekuppelten Kontaktor gane auf der Geberstelle denen auf der Empfangsstelle gleich sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE133916X | 1927-06-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH133916A true CH133916A (de) | 1929-06-30 |
Family
ID=5665226
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH133916D CH133916A (de) | 1927-06-20 | 1928-06-16 | Einrichtung zum Synchronisieren der Wähler bei Fernsteuerungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH133916A (de) |
-
1928
- 1928-06-16 CH CH133916D patent/CH133916A/de unknown
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