CH134043A - Mittelst Dampf beheiztes doppelwandiges Gefäss. - Google Patents

Mittelst Dampf beheiztes doppelwandiges Gefäss.

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CH134043A
CH134043A CH134043DA CH134043A CH 134043 A CH134043 A CH 134043A CH 134043D A CH134043D A CH 134043DA CH 134043 A CH134043 A CH 134043A
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heating
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steam
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A-G Berndorfer Metallwar Krupp
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Berndorfer Metallwarenfabrik
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      Mittelst    Dampf beheiztes     doppelwandiges    Gefäss.    Die Erfindung betrifft eine besondere  Einrichtung an doppelwandigen     Heizgefässen,     durch welche die Wärmeübertragung von  Dampf oder dergleichen auf die Wände oder  Böden von Gefässen, zum Beispiel Koch  kesseln, verbessert werden soll. Sie beruht  auf der an sich     bekannten    Tatsache, dass  unter Druck zum Beispiel durch Düsen oder  dergleichen ausströmender Dampf eine we  sentlich grössere Heizwirkung ausübt, als       ruhender,    oder nur verhältnismässig langsam       vorbeiströmender    Dampf.

   Die Erfindung be  steht darin, dass bei doppelwandigen Heizge  fässen, die durch in den Zwischenraum dersel  ben eingeleiteten Dampf beheizt werden, eine  den Zwischenraum in einen äussern und einen  innern Raum teilende, mit feinen düsenartig  wirkenden Öffnungen versehene Zwischen  wand angeordnet ist, durch deren Öffnungen  die feinen 'Strahlen des in den     äussern    Raum  eingeleiteten Dampfes mit voller Strömungs  energie auf die Heizfläche im     innern    Raum  auftreffen.    In der Zeichnung .ist ein Ausführungs  beispiel eines Kochkessels gemäss der Erfin  dung veranschaulicht.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel der Zeich  nung ist .in den Zwischenraum eines doppel  wandigen     kessels    ein dritter Kessel einge  baut, der die Verteilung .des Heizmittels  (Dampf) in zahlreiche Dampfstrahlen be  wirkt. Der Kochkessel besteht somit aus  einem äussern Kessel c, einem innern Kessel     a,     der \ das eigentliche Kochgefäss bildet und  einem siebartig mit Bohrungen versehenen  dritten Kessel b. Dieser ist so angeordnet,  dass .der mit Bohrungen     l    versehene Teil sich  in einer solchen Entfernung vom Innenkessel       a    befindet, dass die von der Temperatur und  dem Drucke des Dampfes.abhängige     Heiz-          wirkung    ein     Maximum    erreicht.  



  Die Wirkungsweise ist folgende:  Der durch eine oder mehrere Stutzen     g,        lz     in den äussern Zwischenraum I durchtretende  Dampf strömt durch     die    Bohrungen l und  trifft kräftig auf die Wand des Innenkessels           a.-    Er gibt     infolgedessen        seine    Wärme     se$r     rasch an -den Innenkessel ab.

   Für die Be  messung der Querschnittsumme der     Boh-          riingen    des     7wischenkessels    b ist die Erwä  gung     -:nassgebcind,    dass im     innern        Zwischen-          raume        II    gegenüber dem     Zwischenraume    I  ein Druckabfall entstehen muss. Dieser  kommt durch .die Abkühlung des Dampfes  an- der zu     heizenden    Fläche zustande.

   Um  die grösstmögliche     Heizwirkung    zu erzielen,  soll tunlichst die ganze Heizfläche des Kes  sels ä von den sich konisch     erweiternden          Dampfstrahlenbestrichen    werden. Die Ent  fernung der Öffnungen Z voneinander wird  daher nach der Entfernung der beiden Kessel  wände<I>a</I> und<I>b</I> und der Druckdifferenz zwi  schen I und     II    zu bemessen     sein.     



  Es hat sich gezeigt, dass die Benützung  der neuen Vorrichtung es gestattet, bei Ver  wendung von Dampf gleicher     Spannung    und  Temperatur -die Erhitzung des Kesselinhaltes  in     einem        Drittel    bis zu einem Viertel jener  Zeit vorzunehmen, die bei einem Kochkessel  mit doppeltem Boden gewöhnlicher Kon  struktion erforderlich ist.  



  An -dem Gegenstande der Erfindung wird  naturgemäss nichts geändert, wenn an Stelle  der feinen     Bohrungen    etwa kleine Düsen auf  geschraubt werden.  



  Da die hauptsächliche Kondensation des       Heizdampfes    in dem Zwischenraume     II    statt  findet, empfiehlt es .sich, diesen zu ent  wässern, welchem     Zwecke    -der Ablaufstutzen  c dient, während der äussere Gefässzwischen  raum I mit     dem    üblichen Ablaufstutzen d  versehen ist. Um einen geregelten Abfluss des  Wassers in den     Stutzen    e zu     bewirken,    ist  eine Tropfnadel f angebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mittelst Dampf .beheiztes doppelwandiges Gefäss, gekennzeichnet durch eine den Zwi schenraum in einen äussern und einen innern Raum teilende, mit- kleinen .düsenartig wir kenden Öffnungen versehene Zwischenwand, durch welche Öffnungen die feinen Strahlen des in den äussern Raum eingeleiteten- Damp fes -mit voller Strömungsenergie auf die Heiz fläche im innern Raum auftreffen. UNTERANTSPRZJCHE : -. l..
    Heizgefäss nach Patentanspruch, -dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss im Heiz- . bereich im wesentlichen halbkreisförmigen Meridianschnitt hat und die Heizfläche von der -Trennungswand konzentrisch um schlossen wird, um die günstigste Bespü- lung des Dampfes .auf die Heizfläche zu erzielen. 2.
    Heizgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .das Gefäss im Heiz bereich im wesentlichen kugelförmig aus gestaltet ist und die Heizfläche von der Trennungswand kornzentrisch umschlossen wird. 3. Heizgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Zahl, Grösse-und Ver teilung der Öffnungen der Zwischenwand so gewählt sind, dass die gesamte Heiz fläche des Innengefässes von den Dampf strahlen :bestrichen wird. 4.
    Heizgefäss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem üblichen Ablaufstutzen (d) ein Kondenswasserab- -lauf (e) angeordnet - wird, der zur Ent- wässerung des innern Gefässzwischenrau mes (II) dient.
    5,. Heizgefäl3 nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der tiefsten Stelle .des Gefässbodens<I>(a)</I> eine Tropfnadel (f) angebracht ist, um den" Abfluss -des Kon denswassers vom Gefässböden zu fördern.
CH134043D 1927-06-30 1928-06-18 Mittelst Dampf beheiztes doppelwandiges Gefäss. CH134043A (de)

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