CH134128A - Vorrichtung zur Überwachung der Temperatur von Körpern, insbesondere von Körperoberflächen. - Google Patents

Vorrichtung zur Überwachung der Temperatur von Körpern, insbesondere von Körperoberflächen.

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CH134128A
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thermostat
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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      Vorrichtung    zur Überwachung der Temperatur von Körpern, insbesondere von       Itörper        oberffächen.       Es ist bekannt, zur Überwachung der  Temperatur von Körpern oder     Körperober-          lächen    Thermostaten zu verwenden, die bei       Gberschreitung    einer gewissen Temperatur  grenze ansprechen und     cVe    Wärmezufuhr ab  stellen oder drosseln und, sobald die Tem  peratur wieder unter eine     bestimmte    Grenze  gesunken ist, die volle Wärmezufuhr herbei  führen.

   Diese     Regeleinrichtungen    haben den  Nachteil,     d.ass    die Temperaturgrenzen, bei de  ren das Ein- und Ausschalten der Wärme  zufuhr erfolgt, ziemlich weit auseinander lie  gen und der überwachte Körper deshalb ver  hältnismässig grossen Temperaturschwankun  gen unterworfen ist. Der Nachteil ist darin       begründet,    dass der Thermostat     mir    mit  einer gewissen Verzögerung den Temperatur  schwankungen des     tiberwachten    Körpers folgt.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine     Vor-          richtung    zur     Überwachung    der     Temperatur     mit einem einen     Schailter    steuernden Thermo  staten, bei welchem dieser Nachteil     beseitigt       ist.     Erfindungsgemäss    besteht der Thermostat  aus wenigstens zwei flachen Körpern mit ver  schiedenen     Wärineausdehnungskoeffizienten,     die sich der Oberfläche des zu überwachen  den Körpers eng anschmiegen. Die beider.  Körper können nebeneinander auf der Körper  oberfläche angeordnet sein.

   Mit Rücksicht  auf     Raumersparnis    ist es jedoch zweckmässi  ger, die beiden Körper eng     aneinander-          geschmiegt    übereinander anzuordnen.     Da-          elurch    wird der Widerstand für die     Wärme-          übertragung    herabgesetzt und eine rasche An  passung des Thermostaten an die Körper  temperatur erzielt.

   Die beiden     Körper,    denen  man zweckmässig die     Form    von Streifen     -gibt,     werden an den einen Enden fest miteinander  verbunden, während die freien Enden, die  am     besten    abgewinkelt werden, einen den  Schalter angreifenden Hebel steuern.  



  Unter Umständen     kann    auch der über  wachte     Körpei    selbst den einen Teil des       Thermostaten    bilden.      Zwecks     Regelung    der     Ansprechtempera-          tur    des     Thermostaten    kann zwischen diesem  Hebel, der an dem     einen    Teile des     Thermo-          staten        gelagert    werden kann, und.

   dem freien  Ende des     andern        Thermostatenteils    oder  zwischen dem Hebel und dem von ihm an  gegriffenen     Schalterteil    eine zweckmässig mit  einer Skala versehene     Einstellvorrichtung     angebracht werden.  



       Ausführungsbeispiele    sind in der Zeich  nung im     Schnitt    dargestellt:  Auf der     Heizplatte    1     (Abb.    1) ist mittelst  der Schrauben 2 der aus den Streifen     3"    4  bestehende     Thermostat    befestigt.

   Die Strei  fen bestehen aus Materialien mit verschiede  nem     Wärmeausdehnungskoeffizienten.    Sie sind  an den einen Enden bei 5 fest, beispielsweise  durch     Nietei    miteinander verbunden, können  sich aber im     übrigen    frei gegeneinander aus  dehnen.     Die    freien Enden 6, 7 der Streifen  sind     abgewinkelt.    An dem Ende 7 ist dreh  bar der Winkelhebel 8     gelagert,    der sich mit  der Stellschraube 9 gegen     das    Ende 6     stützt     und     durch    die Feder 10 dagegen     gedrückt.     wird.  



  Um ein. Spreizen der freien     Enden    der  Teile 3 und 4 zu     verhüten,    wird -der Teil 3  mittelst des Schlitzes 11 und der Schraube 12  an dem Teil 4     geführt.     



       Parallel    zu dem     Therm.ostatenstreifen    3, 4  ist das zylindrische Glasgefäss 13 angeord  net     und    mittelst der Schellen 14, 15 an  einem der beiden Streifen befestigt. Da  durch erhält man eine     Bauart    der Regelvor  richtung, die nur sehr wenig Platz be  ansprucht. Das     Glasgefäss    13 enthält die  Schalterkontakte 16, 17, deren einer Kon  takt, 16, durch den     elastisch    in der Gefäss  wand angebrachten, von dem Hebel 8 ange  griffenen Stab 18     gesteuert    wird.  



  Die     Abb.    2 und 3 zeigen Teile eines  Bügeleisens mit dem eingebauten Tempera  turregler . 19 ist die     lfaizplaees    20 ,der  Heizkörper des Bügeleisens, der zwischen der       Platte    19 und dem Metallteil 21     eingeklemmt     ist. 22 ist die Kappe des     Eisens.    An dem  vom Heizkörper 20 freien     Teile    der Platte  ist der Regler 23 angebracht, der     im    wesent-         lichen    der     Ausführungsform    nach     Abb.    1  entspricht;

   nur     ist    hier die Stellschraube 24  zwischen dem     Thermostatenhebel    8 und dem  Stab 18 des Vakuumschalters angebracht.  Sie ist mit dem durch den Schlitz 25 aus  der Kappe herausgeführten Stellhebel 26     ver-          bunden"    dessen Einstellung an einer auf der  Kappe 22 angebrachten Skala abgelesen wer  den kann.

   Die Skala     wird    zweckmässig in  Temperaturgraden geeicht, derart, dass die  Temperatur, bei der der     Thermostat    an  spricht, jeweils an der Skala abgelesen wer  den kann.     Statt    dessen kann man auch auf  der Skala     Marken    zur Temperatureinstellung  für das Bügeln von grober und feiner Wäsche  oder     dergleichen    anbringen.  



  Die     Arbeitsweiss    des Schalters ist fol  gende:     Normalerweise        ist    der Schalter 16, 17,  der unmittelbar im Heizstromkreis des     Heiz-          elementes    20 liegt, geschlossen. Sobald jedoch  die     Fussplatte    19 des Bügeleisens die ge  wünschte Temperatur überschreitet, hat sich  der Streifen 3 so weit gegen den     Streifen    4  ausgedehnt,     da13    der Hebel 8 so weit nach  abwärts     gedrückt    wird, bis der Stab 18  den Schalter 16, 17 öffnet. Dadurch wird  der Heizstromkreis unterbrochen und die  Temperatur der     Fussplatte    19 sinkt.

   Sobald  wieder die gewünschte     Temperaturgrenze    er  reicht ist, hat sich der     Streifen    3 wieder gegen  den Streifen 4     verkürzt    und der Hebel 8     -wird     unter der Einwirkung der Feder 7 wieder  in die Ausgangsstellung zurückgebracht. wo  der     Heizstromkreis    durch .die Kontakte 16, 1. 7  wieder geschlossen     wird.     



  Der     beschriebene    Temperaturregler zeich  net sich durch geringen     Platzbedarf,    durch  grosse Betriebssicherheit und bequeme Ein  stellbarkeit aus. Die Eichung des Reglers  kann getrennt vom     Bügeleisen    auf jeder be  liebigen     Heizplatte        vorgenommen    werden:

    Dies ist besonders bei Masseneichungen, wo  man auf der Heizplatte eine Reihe solcher  Regler     aufstellen    kann,     vorteilhaft.    Der  Thermostat liegt in allen     Schaltstellungen     eng an der Heizplatte an, da Temperatur  schwankungen nur     Längenänderungen    in       Richtune    der     Heiz-Plattenebene    bewirken.

        Diesen Vorteil zeigen beispielsweise die  Thermostaten mit     Bimetallstreifen    nicht.,  bei     denen    stets eine Krümmung des Streifens  auftritt, die eine     Abstandsvergrösserung    zwi  schen     Platte        und    Streifen zur Folge hat.  



  Zur Einstellung der     Ansprechtemperatur     können statt der Stellschrauben auch andere  Mittel, zum Beispiel Exzenter, Keile oder der  gleichen,     verwendet    werden. Der Schalter  braucht nicht unmittelbar im Heizstromkreis  zu liegen Er kann auch, besonders wenn es  sich um die Abschaltung grösserer     Heizströme     handelt, in den Stromkreis eines     Schützes     oder dergleichen eingeschaltet sein, das seiner  seits den Heizstrom steuert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Überwachung der Tem- peratur von Körpern, insbesondere von Kör peroberfl.ächen, mit einem einen Schalter steuernden Thermostaten, dadurch gekenn zeichnet. dass der Thermostat aus wenigstens zwei flachen, der Körperoberfläche sich eng anschmiegenden Körpern mit verschiedenem Wärmeausdehnungskoeffizienten besteht, de ren eine Enden fest miteinander verbunden sind und deren freie Enden einen den Schal ter angreifenden Hebel steuern. UNTERANSPRÜClIE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Körper, dessen Temperatur überwacht werden soll, selbst den einen Teil des Thermostaten bildet. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass die beiden Teile des Thermostaten Streifenform haben und, sich eng aneinander schmiegend, überein ander angeordnet sind. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet,, dass die freien En den der beiden Streifen abgewinkelt sind und der eine abgewinkelte Teil einen He bel trägt, der durch Federkraft gegen den andern Teil gedrückt wird und den Schal ter angreift.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, ins besondere für Bügeleisen,, dadurch gekenn zeichnet, dass der Thermostat einen in einem zylindrischen Glasgefäss einge schlossenen Vakuumschalter steuert, der mit seiner Gefässachse parallel zu den Streifen angeordnet und an einem der bei den Streifen befestigt ist.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch und LTnteransprue-h 4, dadurch gekennzeich net, da.ss zwischen den die Längsaudeh- nung der Thermostatenkörper überwachen den Hebel, der an dem einen Teil des Thermostaten gelagert ist, und dem freien Ende des andern Thermostatenteils oder zwischen dem genannten Hebel und dem davon angegriffenen Teil des Schal ters eine Einstellvorrichtung angebracht ist.
CH134128D 1928-01-21 1928-11-08 Vorrichtung zur Überwachung der Temperatur von Körpern, insbesondere von Körperoberflächen. CH134128A (de)

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