CH134138A - Säurebeständige Eisenlegierung. - Google Patents

Säurebeständige Eisenlegierung.

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CH134138A
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A-G Oesterre Schmidtstahlwerke
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Oesterreichische Schmidtstahlw
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  • Refinement Of Pig-Iron, Manufacture Of Cast Iron, And Steel Manufacture Other Than In Revolving Furnaces (AREA)

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  Säurebeständige Eisenlegierung.    Die Erfindung     betrifft    eine säurebeständige  giessbare Eisenlegierung mit einem Gehalt an  Kohlenstoff von     ea.        1%,    an Eisen von       28        -40        %,        an        Nickel        von        38-31 /o,        an        Chrom          von        27-22,5%,        an        Molybdän        bis        5,

  50/0.          Kohlenstoffarme,    säurebeständige Eisenlegie  rungen mit erheblichen Mengen an Chrom  und Nickel, sowie einem Zusatz von     Molyb'          dän    sind bereits bekannt. Man hat mitunter  auch noch     Zirkon    und Silizium     mitverwendet,     die bekanntlich an sich säurewiderstandsfähig  machen, welche Zusätze allerdings eine     Er-          hiihung    der Herstellungskosten bedeuten.

   Das  als Ausgangsmaterial verwendete Eisen war  stets von hohem Reinheitsgrad, da die all  gemeine Ansicht dahin ging, dass ein säure  widerstandsfähiges Material nur aus möglichst  reinem Eisen erschmolzen werden kann unter  Vermeidung der als Verunreinigungen auf  tretenden Eisenbegleiter.  



  Sämtliche dieser bekannten Stähle waren  also nur niedrig gekohlt, da es zwecks Er-         zielung    hoher Säurewiderstandsfähigkeit bis  her als notwendig erachtet wurde, den Koh  lenstoffgehalt planmässig niedrig zu halten.       Er        betrug        zumeist        unter        0,25%.        Diese        Le-          gierungen    konnten nur mit grossen Schwie  rigkeiten und unter Entstehung bedeutenden  Abfalles und entsprechend hohen Herstellungs  kosten für     Gusszwecke    verwendet werden.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass man auch,  ausgehend von billigen Rohmaterialien ge  ringen Reinheitsgrades, sowie mit einem       Kohlenstoffgehalt        der        Legierung        nahe        an        1%,     ferner bei einem Gehalt an Eisen von  28-40 %, an Nickel von 38-31%, an Chrom       von        27-22,5%        und        an        die        Bearbeitbarkeit     erhöhenden Zusätzen von     Molybdän    bis     5,50%     ausgezeichnete Resultate erhält.

   Durch Zusatz  von     Molybdän    werden bessere Ergebnisse bei  spanabhebender Formgebung der Werkstücke  erzielt. In einer vorzugsweisen Ausführungs  form sind Chrom,     Molybdän    und Nickel in  solchen relativen Mengen zueinander vor-           handen,    dass eine     Vorlegierung    aus diesen  Metallen den Gewichtsverhältnissen der  Formel     KoNi,iOre    entsprechen würde. Die  als Verunreinigungen auftretenden Begleiter  des Eisens können in üblichem Ausmass vor  handen sein, so dass wie angeführt die Ver  wendung jeglichen kostspieligen Rohmaterials  von hohem Reinheitsgrad entfällt.

   Man kann  mitunter vorteilhaft einen kleinen Zusatz von  an sich bekannten     Desoxydationsmitteln,    wie  etwa von     Vanadium    (ca.     111/o)    geben.  



  Die Legierung wird zum Beispiel in üb  licher Weise, durch Zusammenschmelzen der  Bestandteile hergestellt und direkt in die  Fertigform gegossen. Sie besitzt den Vorteil,  im Gegensatz zu bekannten Stählen für  solche Verwendungszwecke, dass eine weitere       Wärmebehandlung    der     Gussstücke    nicht er  forderlich ist. Beim Erschmelzen der Legie  rung kann mit Vorteil auch eine     Vorlegierung     verwendet werden, deren Zusammensetzung  der oben angeführten Formel     MoNiii0rs    ent  spricht.

   Es hat sich gezeigt, dass sich eine  solche     Vorlegierung    mit verschiedenen Eisen  mengen innerhalb der oben angeführten  Grenzen von     28-40 %    in der Fertiglegierung  kombinieren lässt, wobei stets ausgezeichnete  Resultate erhalten werden.  



  Die Legierung weist innerhalb der ange  gebenen Grenzen des Eisengehaltes im we  sentlichen durchwegs dieselben Eigenschaften  auf. Sie ist in bedeutendem Masse hitzebe  ständig und erleidet bis zur hellen Rotglut  keine erhebliche     Herabminderung    der Festig-         keit.    Sie hat einen geringen Ausdehnungs  koeffizienten, ist     politurfähig    und     härtbar,     aber nicht     schneidhältig.    Sie lässt sich zum  Unterschied von den bisher bekannten Legie  rungen dieser Art gut giessen und ist darum  von allgemeiner Anwendbarkeit für billige  Verwendungszwecke.     Ihre    hervorstechendste  Eigenschaft ist aussergewöhnlich hohe Säure  beständigkeit.

   Plättchen aus dieser Legierung  wiesen nach siebenstündiger Behandlung mit       40%        Schwefelsäure        Gewichtsverluste        von     weniger- als 4 Milligramm bei geschliffenen  Plättchen pro     Quadratmeter    Oberfläche auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Säurebeständige giessbare Eisenlegierung mit einem (rehalt an Kohlenstoff von ca. 1%, an Eisen von 28-40%, an Nickel von 38-31%, an Chrom von 27-292,501'o, an Molybdän bis 5,5%. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Legierung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Molybdän, Nickel und Chrom im Verhältnis der Formel MoNiiiCro vorhanden sind. 2. Legierung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1 mit einem Zusatz von Vanadium als Desoxydationsmittel.
CH134138D 1927-04-15 1928-04-10 Säurebeständige Eisenlegierung. CH134138A (de)

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