CH134187A - Fernkabelanlage. - Google Patents

Fernkabelanlage.

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CH134187A
CH134187A CH134187DA CH134187A CH 134187 A CH134187 A CH 134187A CH 134187D A CH134187D A CH 134187DA CH 134187 A CH134187 A CH 134187A
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CH
Switzerland
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circles
cable system
phantom
cable
dependent
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Inventor
Sueddeutsch Aktiengesellschaft
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Sueddeutsche Telefon Apparate
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/02Cables with twisted pairs or quads
    • H01B11/12Arrangements for exhibiting specific transmission characteristics

Landscapes

  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description


      Fer        nkalbelanlage.       Für die Fortentwicklung des     Fernsprech-          weitverkehrs    ergeben sich aus der     Verstär-          kertechnik    zwei wesentliche Aufgaben:  Streckung der     Verstärkerfelder    und Er  höhung der Grenzfrequenz der Kabel.  



  Im Falle einer Vergrösserung des     Ver-          stärkerabstandes    wird trotz gleichbleibender  Anzahl hintereinander liegender Verstärker  punkte die Reichweite der Gesamtanlage er  höht. Im Falle einer Erhöhung der     Grenz-          frequenz    lässt sich bei gleichbleibender spe  zifischer Dämpfung die Anzahl der     Verstär-          kerpunkte    ohne technische Schwierigkeiten  vermehren. Beide Wege geben also die Mög  lichkeit, die Reichweite langer Linien zu er  höhen.  



  Gleichbedeutend mit einer vergrösserten  Reichweite ist natürlich bei gegebener Länge  der Sprechverbindung eine Minderung der  für eine Fernanlage aufzuwendenden Ko  sten.  



  Mit den heute zur Anwendung kommen  den Mitteln der Kabel- und Verstä:rkertech-         nik    sind hinsichtlich obiger Aufgaben we  sentliche Fortschritte nicht mehr zu er  reichen. Erfindungsgemäss wird dies ermög  licht durch Anwendung eines Kabelaufbaues,  bei welchem die Leiter so angeordnet sind,  dass das Verhältnis der     Phantomkapazität     zur     Stammkapazität    kleiner als 1,2 ist. Dies  kann beispielsweise erreicht werden durch  die Verwendung eines an sich bekannten  Kabelaufbaues, dessen Bedeutung für die  vorliegenden beiden Aufgaben jedoch nicht  erkannt und der infolgedessen bisher auch  in obigem Sinne weder vorgeschlagen, noch  verwendet wurde.  



  Dieser Aufbau ist gekennzeichnet durch  eine besondere Anordnung der Leiter, wie sie  in der Figur schematisch dargestellt ist.  Die vier Aderpaare<I>(a, b, c, d)</I> sind in Stern  anordnung zu Doppelsternen     vergeilt,    wobei  je zwei diagonal gegenüber liegende Paare  zu einem Vierer zusammengefasst werden.  Der eine Vierer besteht demnach aus den  Aderpaaren     ca    und<B>d</B>, der andere aus den      Aderpaaren b und c.

   Mit dieser     Verseilart     gelingt es, das Verhältnis von Phantom- zur  Stammkapazität auf Werte unter 1,2 herab  zudrücken und damit die oben genannten  Vorteile zu erreichen, wie folgende Über  legung zeigt:  Durch die starke Verminderung der       Phantomkapazität    ist es nun nämlich mög  lich, beispielsweise den     Phantomkreisen    bei  gleicher Dämpfung, wie sie die Stamm  leitungen besitzen, etwa die doppelte     Grenz-          frequenz    und damit eine erheblich verbesserte       Nachbildbarkeit,    oder bei der gleichen  Grenzfrequenz,     wie    sie die Stammleitungen  haben,

   die halbe spezifische Dämpfung und       .damit    die doppelte     Verstärkerfeldlänge    zu  geben.  



  Die Reichweite wird dadurch auf ein  Mehrfaches der bisherigen vergrössert.  



  Im ersteren der obigen Fälle ist es auch  möglich, die     Phantomleitungen        unpupinisiert     zu lassen. Sie erhalten dann unendlich hohe       Grenzfrequenz    und damit ideale     Nachbild-          barkeit.    Ihre Dämpfung und Verzerrung  werden dann zwar erheblich grösser, können  aber mit den nun voll     ausnutzbaren    Ver  stärkern trotzdem noch vollkommen aus  geglichen werden.  



  Im Falle von stetig induktiv belasteten  Kabeln bringt obige Anordnung     cäer    Leiter  eine Herabsetzung der     Phantomdämpfung     auf das ungefähr     0,7fache    der Dämpfung  in den Stämmen mit sieh.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernkabelanlage, bestehend aus einem be lasteten Kabel mit Verstärkern, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Kabelleiter so ange ordnet sind, dass das Verhältnis der Phan tom- zur.Stammkapazität kleiner als 1,2 ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Fernkabelanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kabelleiter zu Doppelsternen zusammengefasst sind, die aus je vier im Stern miteinander-ver- seilten Paaren bestehen, von denen je zwei diagonal gegenüberliegende Paare zu Vierern zusammengefasst sind.
    2. Fernkabelanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Phantomkreise bei gleicher Dämpfung die angenähert doppelte .Grenz- frequenz der Stammkreise haben. 3. Fernkabelanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur die Stammkreise pupinisiert, die Phantomkreise aber unbelastet sind. 4. Fernkabelanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass die Phantomkreise bei angenähert gleicher Grenzfrequenz die halbe Dämp fung der Stammkreise haben.
    5. Fernkabelanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter des Kabels stetig induktiv belastet sind und das Verhältnis der Dämpfung der Phantomkreise zu der jenigen der Stammkreise etwa 0,7 be trägt.
CH134187D 1928-02-04 1928-02-04 Fernkabelanlage. CH134187A (de)

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