CH134198A - Verfahren zur Unterdrückung von Rückzündungen in Metalldampfgleichrichtern. - Google Patents

Verfahren zur Unterdrückung von Rückzündungen in Metalldampfgleichrichtern.

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CH134198A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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  Verfahren zur Unterdrückung von     Rückzündungen    in     Metalldampfgleichrichtern.       Für die Unterdrückung von Rückzündun  gen in     Metalldampfgleichrichtern    ist es bereits  bekannt,     Ohm'sche    Widerstände zu verwen  den, die dauernd oder nur während der  Rückzündung vorübergehend durch Rück  stromrelais oder auf Rückstrom ansprechende       Differentialrelais    in den     Rückzündungsstrom-          kreis    eingeschaltet sind.

   Die den verschie  denen Teilanoden einer Phase eines     Mehr-          phasengleichrichters    zugeordneten Wieder  stände sind in Normalbetrieb parallel geschal  tet, so dass der für den Vorwärtsstrom wirk  same Widerstand gering ist. Tritt dagegen  an einer Anode eine Rückzündung auf, so  wird diese durch den der Teilanode zuge  hörigen Widerstand gelöscht, indem der Rück  strom gezwungen wird, durch Null hindurch  zu gehen.  



  Es     kann    nun trotzdem der Fall eintreten,  dass nach Unterbrechen der Rückzündung  der     Rückzündungsherd    noch nicht beseitigt  ist, so     class    sofort von neuem ein Rückzün-         dungsstrom    auftreten könnte. Um diese Gefahr  zu beseitigen, wird erfindungsgemäss durch  die die Widerstände bedienenden Rückstrom  relais oder selektiv auf Rückstrom ansprechen  den Differentialrelais an die den Anoden  zugeordneten Gitter eine negative     Lösch-          spannung    gelegt. Auf diese Weise wird das  Wiederauftreten eines Rückstromes vermieden.

    Gegenstand der Erfindung ist also ein Ver  fahren zur Unterdrückung von Rückzün  dungen in     Metalldampfgleichrichtern,    bei  dem der Rückstrom durch zusätzliche,     ohm-          sche    Widerstände, die dauernd in den Rück  zündungsstromkreis eingeschaltet sind, künst  lich auf den Wert Null gebracht wird und  bei dem gleichzeitig die den Anoden zuge  ordneten Gitter durch     Rückstromrelais    oder  selektiv auf Rückstrom ansprechenden Dif  ferentialrelais relativ zur rückzündenden Anode  negativ aufgeladen werden.  



  Die Erfindung ist beispielsweise in der  Zeichnung näher erläutert; es bedeutet:           a    den     Quecksilberdampfgleichrichter,          U    gleichphasige Teilanoden, in welche die  Anode unterteilt ist, wobei den Teilanoden       ohmsche    Widerstände     fi-s    vorgeschaltet  sind,  d eine Steuerhülse, an deren Stelle auch  Steuergitter treten können,  e ein schnellwirkendes     Rückstromrelais,     g eine Gleichstromquelle, an deren negativen  Pol die Steuerhülse angeschlossen ist,  h einen Widerstand zur Begrenzung des  Gitter- beziehungsweise Hülsenstromes,  ein vom     Rückstromrelais    betätigter Um  schalterhebel,

    t den den Gleichrichter speisenden Trans  formator.  



  Beim normalen Betrieb befindet sich der  Schalterhebel in der gezeichneten Lage. Der  Pluspol der Batterie g ist nicht angeschlossen,  und somit ist das Potential der Hülse d  nicht festgelegt. Tritt nun aber eine Rück  zündung auf, dann wird der     Rückzündungs-          strom    dadurch begrenzt, dass er zunächst  nur eine Teilanode und den ihr vorgeschal  teten relativ hohen     ohm'schen    Widerstand f  durchfliesst. Dieser Widerstand bedingt, dass  der Strom innerhalb einer     Wechselstrom-          periode    wieder den Nullwert erreicht.

   Mittler  weile ist aber das     Rückstromrelais    e in Tätig-         keit    getreten und hat den Pluspol der Batterie g  mit der Anode verbunden. Die Hülse besitzt  somit jetzt ein relativ zur Anode - die aber  jetzt als Kathode arbeitet - negatives  Potential, welches das Wiederentstehen des  auf Null gesunkenen     Rückzündungsestromes,     also ein     Wiederzünden    des erloschenen Rück  zündungslichtbogens verhindert. Die Kombi  nation der den Teilanoden vorgeschalteten       ohm'schen    Widerstände mit der negativen       Aufladung    der Gitter oder Hülsen bedeutet  also einen erhöhten     Rückzündungsschutz    des  Gleichrichters.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Unterdrückung von Rück zündungen in )fletalldampfgleichrichtern, da durch gekennzeichnet, dass der Rückstrom durch zusätzliche, ohm'sche Widerstände, die dauernd in den Rückzündungsstromkreis ein geschaltet sind, künstlich auf den Wert Null gebracht wird, und dass gleichzeitig die den Anoden zugeordneten Gitter durch Rückstrom relais oder selektiv auf Rückstrom anspre chende Differentialrelais relativ zur rück zündenden Anode negativ aufgeladen werden.
CH134198D 1927-06-27 1928-06-15 Verfahren zur Unterdrückung von Rückzündungen in Metalldampfgleichrichtern. CH134198A (de)

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