CH134212A - Pflaster- und Wundverband mit einer Unterlage aus elastischem, ganz oder teilweise mit Pflastermasse bestrichenem Stoff. - Google Patents
Pflaster- und Wundverband mit einer Unterlage aus elastischem, ganz oder teilweise mit Pflastermasse bestrichenem Stoff.Info
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Description
Pflaster- und Wundverband mit einer Unterlage aus elastischem, ganz oder teilweise mit Pflastermasse bestrichenem Stoff. Es sind Pflaster- und Wundverbände be kannt, bei denen als Unterlage ein elastischer Stoff benutzt wird. Gegenüber den sonst üblichen unelastischen Geweben aus Schirting oder Kretonne hat die elastischen Unterlage den Vorteil, dass die Befestigung solcher Pflaster an einer zum Beispiel beweglichen oder beuligen Stelle des Körpers ohne Faltenbildung des Pflasterunter- lagestoffes bewerkstelligt werden kann. Es ist ferner bekannt, die Schichtseite der Pflasterunterlage nurteilweisemitPflaster- masse zu bestreichen. Eine Verbesserung wird nun beim Pflaster- und Wundverband gemäss der Erfindung erzielt durch einen das Vortreten der Pflaster masse zum mindesten an den längeren Rän dern über den Stofflappen verhindernden un- bestrichenen Schutzstreifen von praktisch geringster Breite. Durch diese Massnahme wird verhindert, dass die Pflastermasse über den Stofflappen heraustritt, an darüberliegen- den Wäschestücken festklebt und ein vor zeitiges Loslösen des Pflasters herbeigeführt wird. Wird hingegen ein breiter Rand von Pflastermasse freigelassen, dann legt sich dieser Teil des Gewebes um und bietet An griffsstellen zum Abreissen des Verbandes. Das Innehalten eines frei von Pflaster ma;se gehaltenen Randes in praktisch ge ringster Breite auf der Unterlage ist deshalb von grosser Bedeutung. Diese Breite sollte im allgemeinen das Mass von 2 mm nicht über schreiten. Als Wundverband können Wundkissen bekannter Art mit einer mit Pflastermasse bestrichenen Unterlage verwendet werden. Es können solche Pflasterunterlagen, deren Kanten in geringer Breite frei von Pflaster masse sind, aber auch Verwendung finden in Verbindung mit Pflasterkissen, zum Beispiel in Verbindung mit einem Quecksilber-Karbol- pflaster. Solche Pflasterkissen sind für furun- kulöse Erkrankungen sehr geeignet. Das Freibleiben eines praktisch geringsten Stoff randes von Pflastermasse bei solchen Wund verbänden ist sehr wichtig, weil die ver ursachte geringere Breite des gesamten Pflaster verbandes das Tragen eines solchen ange nehmer gestaltet und ein Ankleben von Wäschestücken verhindert. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes wieder gegeben, und zwar zeigt: Fig. 1 den Pflasterverband mit einem Wundkissen in der Aufsicht, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 9.-B der Fig. 1. In Fig. 1 ist mit 1 die Unterlage des Pflasterverbandes aus elastischem Stoff ge zeigt. Auf dieser Unterläge ist in Streifen 2 Pflastermasse auf den elastischen Stoff aufgetragen. Das Wundkissen 3, das ein aufsaugefähiges antiseptisches Kissen sein kann oder ein Pflasterkissen, zum Beispiel ein Quecksilber-Karbolpflaster, befindet sich ebenfalls auf der Unterlage 1 des Pflaster verbandes. Das Bestreichen der Innenfläche der PflasterunterlagemitPflastermassehatden Vor teil, dass die Unterlage durchlässig wird. Es ist aber nicht unbedingt notwendig, dass stellen weise die Unterlage von Pflastermasse frei bleibt, da an sich schon das elastische Ge webe durchlässig ist. An den Kanten der Unterlage ist ein Rand 4 von praktisch ge ringster Breite von Pflastermasse freigelassen. Durch Verwendung eines solchen Pflasters wird verhindert, dass die Pflastermasse mit Wäschestücken in Berührung kommt. Die Innehaltung eines Randes in praktisch ge- ringster Breite hat den weiteren Vorteil, dass eine genügende, mit Pflastermasse bestrichene Fläche übrigbleibt, die den notwendigen Halt des Pflasterverbandes am Körper gewähr leistet. Würde ein breiterer Rand freigelassen werden, dann würde der Pflasterverband breiter sein müssen, womit eine Belästigung für den Patienten verbunden ist. Es ist ersichtlich, dass in gewissen Fällen, zum Beispiel bei Streifenpflaster, aus Fabri kationsgründen -davon Abstand genommen werden wird, die verhältnismässig kurzen Querkanten der Pflasterunterlage in einer bestimmten Breite von Pflastermasse frei zu halten, aber auch in solchen Fällen, in denen nur die Längskanten der Unterlage frei von Pflastermasse sind, ist noch ein beträchtlicher Vorteil mit dieser Massnahme verbunden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH.- Pflaster- und Wundverband mit einer Unterlage aus elastischem, ganz oder teil weise mit Pflastermasse bestrichenem Stoff, gekennzeichnet durch einen das Vortreten der Pflastermasse zum mindesten an den längeren Rändern über den Stofflappen verhindernden unbestrichenen Schutzstreifen von praktisch geringster Breite. UNTERANSPRUCH: Pflaster- und Wundverband- nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch Verwendung eines Wundkissens.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE134212X | 1928-09-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH134212A true CH134212A (de) | 1929-07-15 |
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ID=5665384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH134212D CH134212A (de) | 1928-09-14 | 1929-02-07 | Pflaster- und Wundverband mit einer Unterlage aus elastischem, ganz oder teilweise mit Pflastermasse bestrichenem Stoff. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH134212A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2629378A (en) * | 1951-05-07 | 1953-02-24 | James Frenkil | Wet compress and container |
-
1929
- 1929-02-07 CH CH134212D patent/CH134212A/de unknown
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