CH134254A - Bremsvorrichtung mit selbsttätig veränderlicher Übersetzung für Fahrzeuge. - Google Patents
Bremsvorrichtung mit selbsttätig veränderlicher Übersetzung für Fahrzeuge.Info
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Description
Bremsvorrichtung mit selbsttätig veränderlicher Übersetzung für Fahrzeuge. Den Gegenstand vorliegender Erfin dung bildet eine Bremseinrichtung für Fahr zeuge, bei welcher ein Bremsgestänge mit mindestens zwei Organen vorgesehen ist, welche während der Bewegung ihre Lage zueinander ändern, wodurch erreicht wird, dass der Zugstange, welche nach der Bremse führt, auf dem ersten Teile der Bewegung, der das Bewegen der Bremsbacken bis zum Anlegen an die Bremstrommel besorgt, eine geringe Kraft bei grossem Wege zuerteilt. wird. Auf dem zweiten Teile der Bewe gung, der das Bremsen besorgt, wird der Zugstange eine grosse Kraft bei kleinem Wege übermittelt.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist in verschiedenen beispielsweisen Aus führungsformen in den Fig. 1 bis 14 darge stellt.
Bei dem in Abb. 1 dargestellten Brems gestänge bezeichnet 1 einen Fusshebel, der durch eine Stange 2 mit einem Übersetzungs keil 8 verbunden ist, 4 ist ein drehbar ge- lagerter Winkelhebel, dessen einer Arm durch eine Rolle 5 mit dem Übersetzungs- keil in Verbindung steht und an dessen an derm Arm eine Bremsstange 6 befestigt ist. Der Keil 3 ist .durch eine Stützbahn 7 am Ausweichen gehindert, so,dass bei seiner Be wegung durch den Fusshebel 1 die Rolle 5 ausweichen muss, wobei der Winkelhebel 4 gedreht und die Bremsstange 6 angezogen wird.
Entsprechend der gewünschten Über setzung besitzt der geil 3 verschieden ge neigte Keilflächen, deren Scheitelpunkt 8 so gewählt ist, dass er beim Anziehen der Bremse von der Rolle 5 in dem Moment überschritten wird, wo sich die Bremspacken anlegen. Dadurch wird entsprechend der geilflächenneigung selbsttätig eine stärkere Übersetzung eingeschaltet.
In Abb. 2 sind zwei Winkelhebel 9, 10 angeordnet, welche durch einen freischwin genden Doppelkeil 11 betätigt werden, wo durch zwischen den Stangen 13 gleichzeitig ein Kraftausgleich erzielt wird. Abb. 3 und 4 zeigen eine Ausführungs form, bei welcher die Stangen 14 und 15 bereits in dem gewünschten Übersetzungs- verhältnis entsprechendem Abstaud vorn Führungsende an einem Hebel 16 angreifen. Bis zum Anlegen der Bremsbacken an die zugehörige Bremsscheibe ist der Hebel 1 6 in einem Gleitlager 17, geführt, so dass er keine Drehbewegung ausführen kann, die Stangen 14 und 15 legen gleich grosse Wege zurück.
Beim Beginn des Bremsens hat der Hebel 16 seine Führungsbahn verlassen und kann sich mit einem Bolzen 18 ungehindert drehen, wobei zwischen den Stangen 15 und 16 -die Übersetzung zur Auswirkung kommt.
Abb. 3 zeigt die Hebelstellung beim An legen, Alb. 4 diejenige beim Bremsen.
Eine weitere Ausführungsform zeigen Abb. 5 und 6. Die -beiden .Stangen 19 und 20 greifen in dem gewünschten Über setzungsverhältnis an einem Doppelhebel 21 an, während das Ganze an .einem Schwing hebel 22 und dem Lager 23 aufgehängt ist.
Die Führungs- und .Stützbahn 24 des Lagers 23 führt den freien Arm des Dop pelhebels 21 in der Weise, dass beim Anle gen der Bremsbacken an die Bremsscheibe die Stangen 19 und 20 gleiche, beim Brem sen entsprechend der gewählten Übersetzung verschiedene Wege zurücklegen. Abb. 5 zeigt die Hebelstellung beim Anlegen, Abb. 6 diejenige beim Bremsen..
Eine andere Ausführungsart zeigen Abb. 7 und B. Ein Hebel 25 ist drehbar an einem Support 26 aufgehängt. Am Hebel 225 ist eine Gleitbahn 27 vorgesehen. In dieser Gleitbahn bewegt sich ein Bolzen oder eine Rolle 28, welche mittelst einer Lasche 29 mit der Zugstange 30 verbunden ist. An der Lasche 29 ist ausserdem noch eine Lenkrolle 31 befestigt, welche sich auf einer Gleitbahn 32 bewegt. Die Brems stange 33 .greift in dem gewünschten Über setzungsverhältnis am Hebel 25 an. Beim Bremsen wird diese ,Stange 30 angezogen. Die Lenkrolle 31 bewegt sich auf der Gleit- bahn 32 und bewirkt dadurch eine Schwen kung der Lasche 29.
Dadurch bewegt sich der Bolzen, bezw. die Rolle 28 der Gleit bahn 27 entlang, wodurch der Hebel 25 ge dreht und die Stange 33 angezogen wird. Ist der Bolzen, bezw. die Rolle 28 am Ende der Gleitbahn angelangt, so wirkt die Kraft der ,Stange 30 auf die Bremsstange 33 in dem gewünschten Übersetzungsverhältnis. Abb. 7 zeigt die Hebelstellung vor, Abb. 8 während des Bremsens.
Eine weitere Ausführungsart zeigen Fig. 9 bis 12. Die Zugstange 34 ist mit einem Konus 35 versehen, der verschiebbar in dem mit der Bremsstange 36 verbundenen Gehäuse 37 gelagert ist. Der Keil 35 und das Gehäuse 37 stehen durch Kugeln 38 miteinander in Verbindung. Die Kugeln 38 sind im Gehäuse i37 radial verschiebbar ge lagert und das Ganze ist in einem festen Füh rungskörper 3,9 geführt, dessen Führungs bahn sich an der Stelle f erweitert. Der Anschlag 40 kann entsprechend dein Ge stänge eingestellt werden und sitzt. auf der Zugstange 34.
Wird die Stange 34 angezogen, so zieht sie mit der gleichen Geschwindigkeit infolge Druckübertragung .durch die Kugeln 38 und das Gehäuse .3.7 die Bremsstange 36 solange mit, als die Kugeln 38 durch den Führungs körper 39 an einer radialen Beweguni ge hindert sind. Sobald die Kugeln 38 die Stelle f überschritten haben, erhalten sie durch den Keil 3'5 auch noch eine radiale Bewegung, wodurch die Geschwindigkeit der Bremsstange 36 gegenüber der Zug stange 34 verlangsamt wird. Bei der Ra diaIbewegung der Kugeln 3,8 entsteht eine Keilwirkung, welche die Zugkraft in der Bremsstange 3,6 vergrössert. Je nach der Grösse der Neigung, welche der Keil 35 oder die Führungsbahn erhält, kann die Kraft übersetzung festgelegt werden.
Abb. 9 zeigt einen Längsschnitt, Abb. 1.0 einen Querschnitt durch das Gehäuse, bei einer Gestängestellung in welcher die Zug stange 34 und die Bremsstange 36 gleiche Wege zurücklegen (Anfangs- stellung), Abb. 11, 12 zeigen die Stel lung bei verschiedenen.
Wegen. Abb. 1,3 und 14 zeigen eine im Prinzip ähnliche Aus führungsform wie die vorstehend beschrie bene. Statt Kugeln sind hier Rollen 41 ver wendet, welche an den mit der Bremsstange 42 drehbar verbundenen Laschen 43 befe stigt sind. Die Rollen 41 werden durch den mit der Zugstange 44 verbundenen Keil 45 betätigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bremsvorrichtung für Fahrzeuge, da durch gekennzeichnet, da.ss ein Bremsge stänge mit mindestens zwei Organen vorge sehen ist, welche während der Bewegung ihre Lage zueinander ändern, wodurch er reicht wird, dass der Zugstange, welche nach der Bremse führt, auf dem ersten Teile der Bewegung, der das Bewegen der Brems backen bis zum Anlegen an die Bremstrom mel besorgt, eine geringe Kraft bei grossem Wege zuerteilt wird, während der Zug stange auf dem zweiten Teile der Bewegung, der das Bremsen besorgt, eine grosse Kraft bei kleinem Wege übermittelt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Brems hebel (4) beim Bremsen vermittelst einer Keilbahn (3) mit verschiedenen geneig ten Keilflächen verstellt wird. z. Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (16), an welchen Stangen (14, 15) in dem Übersetzungsverhältnis entsprechendem Abstand vom Führungsende angelenkt sind, während der Anlegeperiode durch schlittenartige Führung am Drehen ver hindert wird, während der Bremsperiode sich jedoch um die Axe des Bolzens (18) drehen kann. 3.Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Doppel hebel (21) mit den an ihm angreifenden Stangen (19, 20) durch einen Schwinghe bel (22) und eine Führungsfläche (24) ao geführt wird, dass während der Anlege periode die Stangen (19, 20)@ gleiche Wege, während der Bremsperiode ent sprechend dem gewählten Übersetzungs verhältnis verschiedene Wege zurückle gen. 4.Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Zugstange (30) und einer entsprechend geformten Gleitbahn (27) des Hebels (25) verbundene Lasche @(2,9) beim Anziehen der Stange (30) eine Bewegung ausführt, durch welche der Hebel (2'5) vorgedrückt und der Laschenbolzen (28) seinen Ab stand vom Drehpunkt des Hebels (25) än dert, wodurch erreicht wird, dass die Wegverhältnisse zwischen der Zugstange (30') und der Bremsstange (33) selbst tätig geändert werden.5. Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zug stange (34) mit einem Konus oder Keil verbunden ist, welcher durch Übertra gungsmittel mit der Bremsstange in Ver bindung steht, die zwecks Änderung des Übersetzungsverhältnisses durch ein Füh rungsgehäuse geführt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE134254X | 1928-06-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH134254A true CH134254A (de) | 1929-07-15 |
Family
ID=5665408
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH134254D CH134254A (de) | 1928-06-02 | 1928-07-14 | Bremsvorrichtung mit selbsttätig veränderlicher Übersetzung für Fahrzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH134254A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1107097B (de) * | 1956-10-08 | 1961-05-18 | Hans O Schroeter | Auflaufbremse fuer Anhaengerfahrzeuge |
-
1928
- 1928-07-14 CH CH134254D patent/CH134254A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1107097B (de) * | 1956-10-08 | 1961-05-18 | Hans O Schroeter | Auflaufbremse fuer Anhaengerfahrzeuge |
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