CH134267A - Zugsicherungseinrichtung. - Google Patents

Zugsicherungseinrichtung.

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CH134267A
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CH
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circuit
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train safety
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Inventor
Aktiengesellschaft C Lorenz
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Lorenz C Ag
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Description


      Zugsicherungseinrichtung.       Es ist bereits vorgeschlagen worden, einen  Anzeige- beziehungsweise Bremsmechanismus  einer fahrenden Lokomotive automatisch durch  einen elektrischen Apparat zu betätigen,  welcher an einer bestimmten Stelle der  Strecke eingebaut ist und in seiner Wirk  samkeit zugleich in Abhängigkeit von der  Stellung des Fahrtsignals geschaltet wird.  Der Grundgedanke einer bekannten derartigen  Einrichtung ist der, dass auf der Lokomotive  ein     offener    Transformator T (siehe die bei  gefügte Abbildung 1) angeordnet ist, dessen  magnetischer Widerstand beim Vorbeifahren  an einem entsprechenden     Schlussjoch        T    auf  der festen Strecke am Beeinflussungsort ge  ändert wird.

   Durch Rückwirkung des mag  netisch mit dem     Schlussjoch    verbundenen  Beeinflussungskreises im     Betriebszustande,     das heisst im geschlossenen Zustande des  Kreises auf den mit dem Transformator auf  der Lokomotive verbundenen Primärkreis,  wird der Strom in diesem letzteren geändert  und durch diese Änderung ein mit dem    Brems- beziehungsweise     Anzeigemechanismus     in Verbindung stehendes Relais R betätigt.  Der Transformator wird dabei mit Wechsel  strom bestimmter Frequenz gespeist.

   Um den       Wechselstrom-Generator,    in der Figur mit       11/l    bezeichnet, nicht unnötig gross machen zu  müssen, ist vorgeschlagen worden, die Blind  komponente des den Transformator und das  Relais enthaltenden Stromkreises durch einen  Kondensator     Ci    zu kompensieren, so dass der  Generator nur die Wirkleistung zu liefern  braucht. Der Generator arbeitet also auf  einen abgestimmten Kreis I, gebildet aus       Li,        Ci,    wobei     Li    die primäre Transformator  wicklung bedeutet und die entstehende Strom  stärke ist dann dem Verlustwiderstand dieses  Kreises umgekehrt proportional.

   Des ferneren  ist vorgeschlagen worden, den Sekundärkreis       II    gleichfalls abzustimmen, das heisst die  Wicklung In des Gleismagnetes     T    über  einen Kondensator     C2    bestimmter Grösse zu  schliessen. Wird an einen auf die erregte  Frequenz abgestimmten Kreis \ ein zweiter      abgestimmter Kreis gekoppelt, so wird be  kanntlich der wirksame Verlustwiderstand  vergrössert, der Primärstrom also verringert,  so dass das Relais jetzt abfällt. Trotzdem  dieses Grundprinzip seit langem bekannt war,  hat sich keine Ausführung im praktischen  Betrieb bewährt, da die erzielten Stromstärken  beziehungsweise     Stromstärkeänderungen    zu  gering waren, um eine genügende Sicherheit  für den Betrieb zu ergeben.

      In     Fig.    2 sind die soeben beschriebenen  Verhältnisse noch näher veranschaulicht. Es  ist dabei die im Kreise I auftretende Strom  stärke i, und zwar das eine Mal im     unbe-          einflussten    Zustande (in), das heisst bei voll  kommenem Fehlen des Beeinflussungskreises       II    und das andere Mal im beeinflussten Zu  stande     (ib)    in Abhängigkeit von der Frequenz  f der Maschine     M    graphisch aufgetragen       f.    bedeutet -dabei die von der     Maschine    ge  lieferte;

   mit der     Eigenfrequenz    des Kreises I  sowie des Kreises     II    übereinstimmende Be  triebsfrequenz. Die zwischen beeinflusstem und       unbeeinflusstem    Zustande erhaltene Strom-     -          differenz    d ist massgebend für das Ansprechen  oder     Nichtansprechen    des Betriebsrelais und  muss     daher    einen bestimmten Maximalwert  betragen, was praktisch oft auf Schwierig  keiten stösst und mit ein Grund ist, dass An  lagen der in Frage stehenden Art eine für  einen praktischen Betrieb brauchbare Aus  führungsform noch nicht ergeben haben.

      Vorliegende Erfindung bezweckt nun die  Behebung der soeben beschriebenen Nachteile  bei     Zugsicherungseinrichtungen,    bei welchen  die Stromstärke eines auf den fahrenden Zug  eingebauten, von einer     Wechselstromquelle     gespeisten und auf die erregende Frequenz       abgestimmten    Betätigungskreises beim Vor  überfahren an einem auf der festen Strecke  angeordneten elektrischen     Stromkreis    geän  dert wird.

   Dies wird gemäss der Erfindung  dadurch erreicht, dass mittelst einer     Differen-          tialschalteinrichtung    einer der im Ruhe- und  im Arbeitszustand das     Betätigungsorgan    be  einflussenden Ströme auf den Wert Null oder  annähernd Null gebracht wird.

      Dank dieser Einrichtung wird ermöglicht,  dass einer der beiden Stromwerte für die Be  triebsfrequenz     f.,    und zwar entweder derjenige  des     unbeeinflussten    Zustandes     (J")    oder der  im beeinflussten Zustande auftretende     (Tb)    auf  den Wert Null gebracht wird und dass ferner  eine weitgehende Freiheit von Frequenz- und  Spannungsschwankungen der Antriebsstrom  quelle IM, die immer bis zu einem gewissen  Grade im praktischen Betrieb zugelassen  werden müssen, erzielt wird.  



  Eine beispielsweise praktische Ausfüh  rungsform des Erfindungsgedankens ist durch  die beiliegenden Abbildungen 3 und 4 noch  näher veranschaulicht. Die in den Abbil  dungen 1 und 3 übereinstimmenden Bezugs  zeichen beziehen sich dabei auf gleiche Ele  mente. Nach Abbildung 3 liegt parallel zur  Maschine X, ausserdem Kreise I ein weiterer;

    in elektrischer Hinsicht genau gleich dimen  sionierter Kreis I', bestehend aus einer Selbst  induktion     Li'    und Kapazität C' und die  beiden Kreise enthalten je eine Wicklung  eines Differentialrelais     1>?'.    Die Bemessung  der beiden Kreise I und I' wird Beispiels  weise derart vorgenommen, dass wie die Ab  bildung 4 veranschaulicht, im     Beeinflussungs-          zustande    ein vollkommener     Abgleich    der  beiden Relaisspulen stattfindet und daher  ihre beiden Wirkungen auf den Anker des  Differentialrelais sich aufheben     (,Tb    = 0), wäh  rend im nicht beeinflussten Zustande     (J")

       dieser     Abgleich    gestört wird und die Strom  differenz ö zur Betätigung des Relais auf  tritt. Da dadurch das Verhältnis     J"   <I>:</I>     Jb    un  endlich oder annähernd unendlich wird; ist  die Sicherheit eines     Ansprechens    des Diffe  rentialrelais ganz unvergleichlich grösser, als  bei der bekannten Einrichtung gemäss der  Abbildung 1, weil dieses Verhältnis im  Höchstfalle nur gleich drei - werden kann.

    Zur vollständigen genauen     Abgleichung    der  Ströme durch die beiden Relaiswicklungen  kann beispielsweise mit dem Kreis I' ein  dem Gleiskreis     II    entsprechender Kreis     II'     gekoppelt sein, jedoch kann die genaue Ab  gleichung auch durch entsprechende Bemes  sung der Konstanten des Kreises I' vorge-           nommen    werden, zumal dieselbe ja nicht ab  solut genau zu sein braucht, denn auch für  den Fall nicht absolut genauer     Abgleichung     lässt sich, wie man leicht erkennt, eine ver  hältnismässig starke Zunahme des Verhält  nisses     Jn    :     Jb    gegenüber der einfachen Aus  führung gemäss Abbildung 1 erreichen.

   Der  umgekehrte Weg ist natürlich auch gangbar,  dass nämlich eine     Abgleichung    für den     un-          beeinflussten    Zustand     (J.    = 0) vorgenommen  wird und im Beeinflussungszustand der ent  sprechende Wert der Kurve     Jb    als wirksamer  Betätigungsstrom auftritt.  



  Anstatt ein Differentialrelais, wie be  schrieben, zu verwenden, können beispiels  weise auch zwei Spulen, die in den Kreisen  I und I' angeordnet sind (entsprechend den  beiden Wicklungen des Relais     R')    gemeinsam  und gleichmässig auf eine dritte Spule ein  wirken, die in einem, ein normales Relais  enthaltenden Kreise sich befindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zugsicherungseinrichtung, bei welcher die Stromstärke eines auf den fahrenden Zug eingebauten, von einer Wechselstromquelle gespeisten und auf die erregende Frequenz abgestimmten Betätigungskreises beim Vor überfahren an einem auf der festen Strecke angeordneten elektrischen Stromkreis geän- dert wird, dadurch gekennzeichnet, dass mittelst einer Differentialschalteinrichtung einer der im Ruhe- und im Arbeitszustand das Betätigungsorgan beeinflussenden Ströme auf den Wert Null oder annähernd Null ge bracht wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Zugsicherungseinrichtung nach dem Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wechselstromquelle ausser dem normalen von der Strecke aus beeinflussten Strom kreis einen weiteren Kompensationskreis in Parallelschaltung speist, welche beiden Kreise gemeinsam auf das Betätigungs organ einwirken. 2. Zugsicherungseinrichtung nach dem Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kreise je eine Wicklung eines Differentialrelais ent halten.
    3. Zugsicherungseinrichtung nach dem Patent anspruch und dem Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Kreise im umgekehrten Sinne auf einen, eine Betätigungsvorrichtung enthaltenden dritten Kreis zleichmässiz einwirken.
CH134267D 1927-10-17 1928-05-14 Zugsicherungseinrichtung. CH134267A (de)

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DE134267X 1927-10-17

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