CH134314A - Sicherheitseinrichtung an Heizanlagen für flüssige Brennstoffe. - Google Patents

Sicherheitseinrichtung an Heizanlagen für flüssige Brennstoffe.

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CH134314A
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Corporation Williams O Heating
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Williams Oil O Matic Heating
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00—Systems for controlling combustion
    • F23N5/24—Preventing development of abnormal or undesired conditions, i.e. safety arrangements

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Description


      Sicherheitseinrichtung    an Heizanlagen für flüssige Brennstoffe.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine Sicherheitseinrichtung .an Heizan  lagen für flüssige Brennstoffe, bei welchen  ein Elektromotor mittelst einer Zerstäuber  kammer die Brennstofförderung betätigt.  Zu dieser Sicherheitseinrichtung gehören ein  Ausschalter, ein durch :den Druck der     Zer-          stäuberkammer    betätigter Doppelschalter  und zwei     thermostatisch    betätigte Schalter,  welche alle im Motorstromkreise .liegen.

   Die  beiden     thermostatisch        betätigten    Schalter  sind derart angeordnet,     dass    ihre Schaltstel  lungen vom Betrieb     bezw.    vom Nichtbetrieb  der Feuerung abhängig sind, und dass, wenn  der eine Schalter sich in der Ausschaltstel  lung befindet,     -der    andere Schalter in Schliess  stellung ist und umgekehrt.

   Der vom Druck  ,der     Zerstäuberkammer    betätigte Doppel  schalter und die beiden     thermostatisch    be  tätigten Schalter arbeiten derart zusammen,  dass sie während des normalen Betriebes der  Heizanlage den Motorstromkreis über den  Ausschalter derart geschlossen halten,     dass       der Ausschalter nicht in die Ausschaltstel  lung gehen kann,     dass    .aber bei Störungen  während des Betriebes der Motorstromkreis  durch den Ausschalter unterbrochen wird.  Mit dem Motorstromkreis hängt ferner ein  mit einem Schalter ausgerüsteter     Zünd-          stromkreis    für :die     Brennerdüse    zusammen.  



  Auf der     Zeichnung    ist der Erfindungs  gegenstand durch eine beispielsweise Aus  führungsform dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine perspektivische Ansicht einer  Heizanlage mit einer Sicherheitseinrichtung  in schematischer Darstellung, und       Fig.    2 zeigt Details der elektrischen       rinrichtung,    ebenfalls in schematischer  Darstellung.  



  In einem Ofen 1, welcher mit flüssigem  Brennstoff geheizt wird, ist ein durch einen  Elektromotor 2 betätigter Brenner einge  führt, und zwar ist die Welle dieses Motors  mit einer     Zerstäuberpumpe,    .die in einer     Zer-          stäuberkammer    3 untergebracht ist, gekup  pelt. Der flüssige Brennstoff wird dem Zer-           stäuber    .aus einem auf der Zeichnung nicht  dargestellten Behälter :durch eine Rohrlei  tung 4 zugeführt, während die Zerstäuber  ka,mmer 3 mit einer     Brennerdüse    5, die in  einem Luftrohr 6 untergebracht ist, verbun  den ist.

   Der Elektromotor ist ferner mit einem  im Gehäuse 7 angeordneten Gebläse gekup  pelt, mit dessen Hilfe ein Luftstrom durch  die Luftleitung 6 hindurch     erzeug!-    wird.  



  Das den Strom liefernde Netz ist ver  mittelst der Leiter 8 und 9 mit     einem     Schaltkasten 10 und über verschiedene  Schalt- und Sicherheitsvorrichtungen mit  dem Elektromotor 2 verbunden. Zur Zünd  vorrichtung ,gehört ein Transformator 11,  dessen Primärstromkreis in den Stromkreis       zwischen    dem Motor 2     unrl    dem Schalt  kasten 10 geschaltet     ist,        während    dessen Se  kundärstromkreis mit der     Vorrichtun    ; zur  Entzündung des aus der Dis; 5     austreten-          deit    flüssigen     Brennstoffes    verbunden ist.

    Im besonderen ist, wie     -ius        Fi.g.    2 ersicht  lich, diese Entzündungsvorrichtung als  Elektrode 12 ausgebildet, die mit der     Sekun-          .därseite    des Transformators 11 in Verbin  dung steht. Die Elektrode 12 endigt vor der  Öffnung der     Brennerdüse    5, vor welcher  ferner noch das Ende einer     zweiten    Elek  trode 13, die geerdet ist, angeordnet ist. Da  nun aber anderseits die Sekundärwicklung  des     Transformators    ebenfalls an Erde     liegt,     so werden zwischen den Enden der beiden  Zündelektroden 12 und 13 Zündfunken er  zeugt, solange die Primärwicklung des  Transformators 11 unter Strom steht.

   Ein       Membrangehäuse    16 ist durch ein     RcLhr    mit  der     Zerstäuberkammer    3 verbunden. Auf  dem     Membrangehäuse    16 ist ein Hebel 15  angeordnet. der zwei     Quecksilberröhren-          schaIter    14 und 31 trägt. Der Schalter 14,  der in der Leitung vom Transformator 1.1  nach dem Schaltkasten 10 liegt, besitzt zwei  eingebaute     Kontakte    und liegt normal so,       dass    der Zündstromkreis geschlossen ist.

   Der  Hebel 15 wird durch den im     Membrange-          häuse    16 herrschenden Druck aus der     Zer-          stäuberkammer    derart betätigt,     dass    wenn  der Druck in der letzteren steigt, der Hebel    15 gehoben     und    der     Quecksilberröhrenschal-          ter    14 in die     Ausschaltestellung        gekippt.     wird, wodurch der     Zündstromkreis    unter  brochen wird.  



  Im Schaltkasten 10 ist ein Handschalter  17 untergebracht, von dem aus eine Leitung  18 über einen Raumthermostaten T und eine  mit dem Innern des Ofens 1 in     Verbindung          stehende        Kontrollvorrichtung    B, welche spä  ter     eryvähnt    ist, nach einer     thermostatisch     betätigten Sicherheitsvorrichtung     S    führt.  Die letztere ist .am Abzugsrohr 19, durch  welches die den Ofen verlassenden Abgase  nach dem Kamin     hindurchströmen,    montiert.

    Wenn sich diese Sicherheitsvorrichtung     S    in  der Normalstellung befindet, also wenn  keine Wärme erzeugt wird, so ist der Leiter  18 mit einem Leiter 20 verbunden, welcher  nach einem Ausschalter 21 im     Schaltkasten     10 führt. Dieser Ausschalter 21 besitzt  einen     Quecksilberröhrensch.alter    25, der nor  mal in der Einschalte- oder Schliessstellung  liegt und den Leiter 20 nach dem Motor über  die Leitung 22 durchschaltet, wie später be  schrieben ist. Vom Motor aus führt eine  Leitung 23     nach    dem Handschalter 17 zu  rück.

   Am Ausschalter 21 zweigt von der  Leitung nach dem Motor     ein    .Stromkreis ab  über     einen    Leiter 24, den Zündschalter 14  auf dem     Membrangehäuse,    die Primärwick  lung des Transformators 11 nach -dem Leiter  23 vom Motor nach dem     Handschalter    17 im       Schaltkasten    10.  



  Der Ausschalter 21 besteht, wie     Fig.    2  zeigt, .aus einem     Que.cksilberröhrenschalter     25, welcher in der Schliessstellung durch ein       thermostatisch    betätigtes Element 26 gehal  ten wird. Letzteres     lässt,    wenn es während  längerer Zeit von einem durchfliessenden  Strome erwärmt wird, den Schalter 25 in  ,die     Ausschaltestellung    kippen.

   Wie aus       Fig.    2 hervorgeht,     tritt    der Strom durch den  Leiter 20 in den     Quecksilberröhrenschalter     25 ein, geht durch denselben und durch das  Heizelement 26 des     thermostatischen    Ele  mentes hindurch nach dem Motor, v     orausge-          setzt,        @dass    ,der Schalter 14 in der Offenstel-           lung    liegt, so dass nach     einer        ausreichenden     Erwärmung durch das Kippen des Schalters  25 der Motorstromkreis unterbrochen wird.

    Es ist deshalb eine Sicherheitsvorrichtung  vorgesehen, vermittelst welcher der Strom  kreis zwischen dem Motor und der Seite des  Heizelementes, in welche der Strom eintritt,  geschlossen gehalten wird, so dass das     Heiz-          element    26 abgeschaltet wird. Diese Sicher  heitsvorrichtung     S    besitzt eine     Bimetallspi-          rale    27, welche im Abzugsrohr 19 unterge  bracht ist.

   Diese     Bimeta.llspirale    dehnt sich  aus oder zieht sich zusammen, je nach der  im Abzugsrohr 19 herrschenden Temperatur  und bewegt einen     Quecksilberröhrenschalter     28 in die Offen- oder Schliessstellung, so  dass die Leiter 18 und 20 voneinander iso  liert oder miteinander elektrisch leitend ver  bunden sind. Ein zweiter Quecksilber  röhrenscha.lter 29 wird ebenfalls durch die       Bimetallspirale    27 in .die Ein- und Aus  schaltestellung gekippt. Die in diesem  Schalter eingebauten Kontakte sind derart  angeordnet, dass der Schalter 29 sich in der  Schliessstellung befindet, wenn der Schalter  28 in der     Offenstellung    liegt und     umge     kehrt, ist der Schalter 29 offen, so ist der  Schalter 28 geschlossen.

   Letzteres ist dann  der Fall, wenn durch das Abzugsrohr 19  keine warmen Abgase strömen. Ein Kon  takt des Schalters 29 ist mit dem Leiter 18  verbunden, während der zweite Kontakt  über einen Leiter 30 mit einem Kontakt  eines zweiten     Quecksilberröhrenschalters    31  auf dem drehbaren Hebel 15 auf dem Hem  brangehäuse 16 in Verbindung steht. Der  zweite Kontakt des Schalters 31 ist durch  einen Leiter 32 mit einer     Anschlussklemme     des Ausschalters 21 verbunden. Die Kon  takte im     Quecksilberröhrenschalter    31 sind  derart eingebaut, dass sie voneinander elek  trisch isoliert sind, wenn sich der Hebel in  der gesenkten Stellung befindet, wenn also  im     Membrangeliäuse    16 kein Druck herrscht.  



  Befindet sich .die Heizanlage ausser Be  trieb, so liegt der Schalter 28 der Sicher  heitsvorrichtung     S    in der Schliessstellung,  ebenfalls :der     Schalter    14 auf dem Hebel 15,         %vährend    der zweite Schalter 31 auf dem  Hebel 15 und der zweite Schalter 29 der  Sicherheitsvorrichtung 31 in der     Offenstel-          lung    liegen. In der Leitung 18 nach dem  Motor ist ferner ein Raumthermostat T mit  einem eingebauten     Quecksilberröhrenschal-          ter    angeordnet.

   Dieser Raumthermostat  kann derart eingestellt werden,     -d.ass    bei Ein  wirkung einer bestimmten Temperatur     rler     Schalter in die     Ausschaltestellung    geht. Zur  Inbetriebsetzung der Heizanlage wird der  Handschalter 17 in die Schliessstellung ge  bracht,     wodurch    folgender     Stromkreis    ge  schlossen wird:

   Netz, Leiter 18, Thermostat  scha.lter T,     Quecksilberröhrenschalter    28 der  Sicherheitsvorrichtung     S,    Leiter 20,     Queck-          silberröhrenschalter    25 des Ausschalters  21, welcher von Hand in die Schliess  stellung gebracht worden ist, Heizspule  26, Leiter 22, Motor, Leiter 23, Netz. Gleich  zeitig ist .aber noch folgender Nebenstrom  kreis geschlossen: Netz, Leiter 18,     Thermo-          statschalter    T, Schalter 2,8, Leiter 20, Schal  ter 25, Leiter 24, :Schalter 14, der in der       iSchliessstellung    liegt,     Sekundärwicklung    des       Transformators    11, Leiter 28, Netz.

   Es wird  also zerstäubter Brennstoff mit der erfor  derlichen Mischluft nach der     Brennerdüse    5       öefördert,    dieser durch     dic;    Zündfunken  zwischen den Elektroden 1.2 und 13     Pnt-          zündet    und :dadurch im Ofen 1 die Tempe  ratur gesteigert. Gleichzeitig aber wird auf  ,die Membran im     Membrangehäuse    16 von  .der     Zerstäuberkammer    3 her ein Druck aus  geübt, der Hebel 15 gehoben und der oben  beschriebene Nebenstromkreis durch den  Leiter 24 mit Hilfe des Schalters 14 und  damit :der     Zündstrom    unterbrochen.

   Da nun  inzwischen die durch das Ableitungsrohr 19  abziehenden Gase auf die     Thermostatspirale     eingewirkt haben,     wird    der Schalter 28 in  die     Ausschaltestellung    und der Schalter 29  in die     Einschaltestellung    gekippt, ebenso ist  ,der Schalter 31 auf dem Hebel 15 des     Mein-          brangehäuses    in die Schliessstellung     ge-          gangen,    so dass folgender zweiter Neben  stromkreis geschlossen ist: Netz, Leiter 1.8;       Thermostatschalter    T, Schalter 29, Leiter      30, Schalter 31, Leiter 32, Leiter 22, Motor,  Leiter 23, Netz.  



  Sollte nach der Inbetriebsetzung der       Heizaulage        ider    zerstäubte Brennstoff vor  der Düse nicht entzündet werden, so bleibt  .die Sicherheitsvorrichtung     S    in der     ur-          spünglichen    Lage (Normalstellung) stehen,       und    die Heizspule 26 des Ausschalters 21  bleibt dauernd unter Strom, .bis die Erwär  mung derart gross ist,     @dass    der Quecksilber  röhrenschalter 25 freigegeben wird und in  die     Ausschaltestellung    kippt, den Motor  stromkreis unterbrechend.

   Bei normaler     In-          betriebsetzunc    der Anlage hingegen ist die  Zeit des     Stromdurchganges    und damit die       Wärmeentwicklung    durch -die Heizspule 26  zu klein, um die Auslösung des Schalters 25  bewirken zu     können.     



  Setzt während des Betriebes der Anlage  die Brennstoffzufuhr nach der     Brennerdüse     5 aus, oder sollte die Flamme im Ofen 1 er  löschen, so     wird    keine Wärme mehr erzeugt  und die Temperatur um die     Thermostatspi-          rale    27 im Abzugsrohr 19 sinkt, so     dass    der  Schalter 28 in die     Sthliessstellung    und der  Schalter 29 in die     Offenstellung.    gekippt  wird. In .diesem Falle geht -der Motorstrom  vom Netz her wieder durch den Leiter 18,  den Schalter 28, den Leiter 20, den Schalter  25 des Ausschalters, die Heizspule 26, den  Leiter 22, den Motor und den Leiter 23.

   Es  findet also eine Erwärmung der Heizspule  26 statt, welche nach einer bestimmten Zeit  den Schalter 25 auslöst, wodurch der Motor  stromkreis unterbrochen wird.  



  Wird die Temperatur um .den Raum  thermostaten herum zu hoch gesteigert, so  unterbricht derselbe den Motorstromkreis  im Leiter 18, indem dessen Schalter in die       Ausschaltestellung    kippt.  



  Eine andauernde Tätigkeit der Heizan  lage ist also von zwei Umständen abhängig,  nämlich von einer kontinuierlichen Brenn  stoffzufuhr nach der     Brennerdüse    5 und  einer dauernden Verbrennung des aus der  Düse     austretenden    Brennstoffes. Wenn aus  irgend einem Grunde das     Thermostatelement     27 im Abzugsrohr 19 den Schalter 28 in die         Einsehalt-        bezw.    den Schalter 29 in die Aus  schaltstellung bringt, so wird der Ausschal  ter 25 nach einiger Zeit in die Ausschalt  stellung gebracht, um den Motorstromkreis  zu unterbrechen.

   Durch die Verbindung     .des     Schalters 29 mit dem Schalter 31 auf dem       Membrangehäuse    16 wird erreicht, dass der  Ausschalter 25 den Motorstromkreis wäh  rend des normalen Betriebes stets geschlos  sen hält.  



  Wenn aus irgend einem Grunde die Um  schaltung der Sicherheitsvorrichtung     S    in  die Normalstellung erfolgt ist und der     DIo-          torstromkreis    dadurch unterbrochen wurde:,  so hört auch der Druck im     Membrangehäuse     16 auf, der Hebel 15 senkt sich und der  Schalter 31 geht in die     Ausschaltestellung     zurück, während der Schalter 14 in die  Schliessstellung gekippt wird. Bevor dies der  Fall ist, ist eine Wiederinbetriebsetzung der  Anlage nicht möglich bis sämtliche Teile  wieder in der beschriebenen Ausgangsstel  lung sich befinden.  



  Für den Fall, dass die erzeugte Wärme  auf einen Boiler oder einen Dampfkessel  einwirkt, wird im Boiler     bezw.    im Kessel  eine     Kontrollvorrichtung        B    angebracht, die  einen Quecksilberschalter besitzt, welcher  sich während des normalen Betriebes in der  Schliessstellung befindet, jedoch derart ein  gestellt ist,     d.ass    bei Erreichung einer maxi  malen     Temperatur,    oder eines maximalen  Druckes der Schalter in die     Aussclialtestel-          lung    geht und den Motorstromkreis dadurch  unterbricht,

   denn dieser Schalter ist wie  der Raumthermostat T direkt in den Leiter  18 vom Handschalter 17 nach der Sicher  heitsvorrichtung     S    geschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitseinrichtung an Heizanlagen für flüssige Brennstoffe, bei welchen ein Elektromotor mittelst einer Zerstäuberkam- mer die Brennstofförderung betätigt, da durch .gekennzeichnet, dass im Motorstrom kreis ein Ausschalter, ein durch den Druck der Zerstäuberkammer des Brenners betätig ter Schalter und zwei thermostatisch betä- tigte Schalter geschaltet sind, welch letztere beiden derart angeordnet sind, dass sie in ihren Schaltstellungen vom Betrieb bezw. vom Nichtbetrieb der Feuerung abhängig sind, wobei der eine dieser Schalter sich in der Ausschaltstellung befindet,
    wenn der andere Schalter in der Einschalt stellung liegt, ferner dass der vom Druck der Zerstäuberkammer betätigte Schalter und die beiden thermestatisch betätig ten Schalter derart zusammenarbeiten, dass sie während des normalen Betriebes der Heizanlage -den -Motorstromkreis über den Ausschalter derart geschlossen halten, dass der letztere nicht in die Ausschaltstellung gehen kann, dass aber bei Störungen wäh rend des Betriebes der Anlage der Motor stromkreis durch den Ausschalter unter brochen wird, ferner dadurch gekennzeich net,
    dass vom Motorstromkreis ein einen Schalter enthaltender Zündstromkreis für die Brennerdüse abzweigt. UNTHRANSPRüCM 1. Sicherheitseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschalter eine elektrisch betätigte Vor richtung besitzt, durch welche der Motor stromkreis während einer bestimmten Zeitdauer, die zur Inbetriebsetzung der Heizanlage erforderlich ist, hindurch geht, ohne den Ausschalter in die Aus- schaltestel.lung zu bringen und den Mo torstromkreis zu unterbrechen,
    dass jedoch bei längerem Strom4urchgang durch die Vorrichtung der Ausschalter ausgelöst wird und .letzterer den Motorstromkreis unterbricht. 2. Sicherheitseinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der eine der beiden thermostatisch betätigten Schalter, wel cher bei abgestellter Feuerung geschlos sen ist, den Motorstromkreis über die elektrisch betätigte Vorrichtung des Aus schalters schliesst und der andere thermo- statisch betätigte Schalter, wenn er ge schlossen ist,
    diese elektrisch betätigte Vorrichtung des Ausschalters vom Motor stromkreis abschaltet, indem letzterer über den vom Druck der Zerstäuberkam- mer geschlossenen Schalter umgeschaltet wird, welcher Schalter sich jedoch bei der ausser Betrieb befindlichen Anlage in der Offenstellung befindet. 3.
    Sicherheitseinrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Schalter im Zündstromkreise die vom Ausschalter abzweigende Zün.dstremleitung geschlos sen hält, als in der Zerstäuberkammer kein Druck herrscht und die Anlage sich vor der Inbetriebsetzung befindet, ferner ,dass .dieser Schalter unter dem Druck der Zerstäuberkammer- den Zündstromkreis unterbricht.
CH134314D 1928-08-21 1928-08-21 Sicherheitseinrichtung an Heizanlagen für flüssige Brennstoffe. CH134314A (de)

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