CH134376A - Vorrichtung zum Verhindern der Faltenbildung beim Nasspressen von Papierbahnen in Papiermaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum Verhindern der Faltenbildung beim Nasspressen von Papierbahnen in Papiermaschinen.

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CH134376A
CH134376A CH134376DA CH134376A CH 134376 A CH134376 A CH 134376A CH 134376D A CH134376D A CH 134376DA CH 134376 A CH134376 A CH 134376A
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Danninger Alois Ing Dr
Kastner Richard
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Danninger Alois Ing Dr
Kastner Richard
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  Vorrichtung zum Verhindern der<B>"</B> Faltenbildung beim     Nasspressen    -von  Papierbahnen in Papiermaschinen.    Bei bekannten Papiermaschinen wird die  vom Sieb auf einen endlosen Filz übergeleitete,  sehr nasse, empfindliche Papierbahn mit diesem  Transportfilz zum Zwecke der Entwässerung  zwischen zwei     Presswalzen        durobgeführt.    Das  Gewebe des Filzes und insbesondere seine       Rauhdecke    enthält ein bestimmtes, von der  darauf liegenden Papierbahn begrenztes Luft  volumen, das beim Eintritt von Filz- und  Papierbahn in die Presse hauptsächlich durch  den Filz entweichen     muss.    Dies erfolgt ohne  Störung nur bei langsam laufenden Papier  maschinen und sehr durchlässigen Filzen,

    während bei dichteren Filzen beziehungsweise  höheren Laufgeschwindigkeiten zwischen     Filz-          und    Papierbahn knapp vor den     Presswalzen     Luftblasen entstehen, die zur Beschädigung der  Papierbahn (Faltenbildung) führen. Um diesem  Übelstande abzuhelfen, legt man auf Papier  und Filz vor der Presse eine leichte, filz  umwickelte Walze (Blasenwalze), die die    Papierbahn inniger an den Filz     drücki    und  dadurch das Mitnehmen einer zu grossen Luft  menge verhindert.

   Der Wirkung dieser Ein  richtung ist jedoch durch die Laufgeschwin  digkeit der Papiermaschinen eine Grenze ge  setzt, so     dass    man bei schnellaufenden     ?apier-          maschinen    den Filz vor der Presse über einen  Saugkasten schleifen     lässt,    durch den mittelst  Vakuum der Raum zwischen Filz und Papier  bahn durch den Filz hindurch entlüftet wird.  Diese Einrichtung hat jedoch den Nachteil  einer bedeutenden Erhöhung des Filzver  brauches.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist,  die Faltenbildung vermittelst einer weder mit  der Papierbahn noch mit der Transportbahn  (zum Beispiel Filz) in Berührung stehenden  Vorrichtung zu verhindern.  



       Fig.   <B>1</B> der Zeichnung zeigt ein Aus  führungsbeispiel der Vorrichtung.<B>1</B> ist die  Papierbahn, 2 der die Papierbahn begleitende           Nassfilz,   <B>3</B> Lind 4 sind die Walzen der Presse,  <B>5</B> ist eine     Filzleitwalze,   <B>6</B> ein über der Papier  bahn angeordnetes Spritz- oder Düsenrohr  oder ein Rohrsystem oder dergleichen, durch  das ein gasförmiges Mittel, zum Beispiel Luft,  Gas oder Dampf gegen die Papierbahn ge  blasen wird.

   Der dadurch über der Papier  bahn entstehende geringe 'Überdruck bewirkt  ein innigeres Anschmiegen der Papierbahn an  den Filz und dadurch eine Entlüftung des  zwischen beiden liegenden Raumes durch den  Filz hindurch unter gleichzeitiger Auflockerung  und Öffnung des Filzgewebes, so     dass    die  Blasenbildung an der -Presse verhindert wird.  Diese Wirkung kann durch ein Blasrohr<B>7</B>  noch verstärkt werden, das auf die Trans  portbahn 2 an einer beliebigen Stelle zur  Wirkung gebracht wird, zweckmässig auf  jenes     Filztrum,    das mit der Papierbahn noch  nicht in Berührung steht.  



       Fig.    2 stellt eine weitere Ausführungsform  gemäss der Erfindung dar, bei der die Papier  bahn über die ganze Breite gewissermassen  von der Transportbahn abgehoben wird, also  über der Transportbahn schwebt- und die Luft       zwischenPapierbahn        undTransportbahnhaupt-          sächlich    seitlich entweichen     muss,   <B>6</B> ist ein  unter dem Filz liegendes     Spritz-    oder Düsen  rohr oder dergleichen durch das Luft, Gas  oder Dampf durch den Filz hindurch geblasen  wird.

   In diesem Falle entsteht eine Ver  grösserung der Luftblasen bis zu ihrer freien  Verbindung mit der     Aussenlaft    an den     Papier-          rändem.     



  Ausser den angeführten Vorteilen ergibt  sich eine bequeme Kontrolle und     Messein-          richtung    für die Durchlässigkeit der Filze,    weil der Druck in den Spritz- oder Düsen  rohren     umso    geringer gehalten werden kann,  <B>je</B> durchlässiger der Filz ist.  



  Ferner kann durch die Behandlung mit  warmer Luft oder Dampf gleichzeitig eine  bessere Entwässerung der Papierbahn in der  Presse beziehungsweise eine Reinigung des  Filzes erzielt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR-UCII-, Vorrichtung zum Verhindern. der Falten bildung beim Nasspressen von Papierbahnen in Papiermaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass sie auf einer Seite der gemeinsam in die Presswalzen einlaufenden Transportbahri und Papierbahn, ohne mit den Bahnen in Berührung zu stehen, einen Überdruck erzeugt, zum Zwecke der Bewegung der zwischen beiden Bahnen befindlichen Luft und derAuflockerung des Gewebes der Transportbahn.
    UNTERANSPRMIE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Überdruck durch Ausblasen eines gasförmigen Mittels gegen die mit der Transportbahn laufende Papierbahn erzielt wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen unter der, Transportbahn erzeugten Überdruck die Papierbahn über die ganze Breite von der Transportbahn'abgehoben wird. Dr. ing. Alois DANNINGER. Richard KASTNER. Vertreter:<B>E.</B> BLUM <B> & </B> Co., Zürich.
CH134376D 1927-12-06 1928-10-10 Vorrichtung zum Verhindern der Faltenbildung beim Nasspressen von Papierbahnen in Papiermaschinen. CH134376A (de)

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