CH134437A - Lager für rasch aufeinanderfolgenden Druckwechseln ausgesetzte Zapfen, bezw. Wellen. - Google Patents

Lager für rasch aufeinanderfolgenden Druckwechseln ausgesetzte Zapfen, bezw. Wellen.

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CH134437A
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Haftung Ringfede Beschraenkter
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Ringfeder Ges Mit Beschraenkte
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C25/00Bearings for exclusively rotary movement adjustable for wear or play
    • F16C25/02Sliding-contact bearings
    • F16C25/04Sliding-contact bearings self-adjusting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description


  Zager für rasch aufeinanderfolgenden Druekweehseln ausgesetzte Zapfen, bezw. Wellen.    Die bisher üblichen Lager für Zapfen,  bezw. Wellen, welche rasch aufeinander und  in entgegengesetzter Richtung folgenden  Druckwechseln ausgesetzt sind, zum Beispiel  die Kurbel- und die Kreuzkopfzapfenlager  von Dampfmaschinen, Verbrennungsmotoren,  Arbeitsmaschinen usw., laufen sich, auch  wenn die Lagerschalen aus bestem Material  hergestellt sind, in kurzer Zeit aus, und der  entstehende Spielraum zwischen Zapfen und  Lagerschalen verursacht starke Schläge beim  Richtungswechsel des Zapfendruckes, wo  durch die Zerstörung der Lagerschalen er  heblich beschleunigt wird.  



  Infolgedessen war man bisher genötigt,  durch ungewöhnlich grosse Anmessungen der  Zapfen und Lager die spezifische     Lager-          Pressung    sehr weit herabzusetzen, um den  Verschleiss solcher Lager in zulässigen Gren  zen zu halten.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Lager  bauart, bei welcher diese Übelstände dadurch  vermieden werden, dass zwischen dem Lager-    schalen und dem sie stützenden Lagerkörper  federnde Mittel eingeschaltet sind, welch  die Lagerschalen an den Zapfen andrücken.  



  Es können ferner Mittel vorgesehen sein,  mittelst welchen der Weg, den die Lager  schalen gegen federnden Widerstand mit  Bezug auf den sie stützenden Lagerkörper zu  rücklegen, regelbar auf ein Mindestmass be  schränkt werden kann, das ungefähr den zu  lässigen Verschleissabmessungen solcher La  gerschalen entspricht. Dadurch wird es mög  lich, das neue Lager auch für Kurbel  stangengetriebe zu verwenden, bei denen die  genaue Einhaltung des Weges des angetrie  benen Teils (Kolben, Steuerschieber, Werk  zeuge und dergleichen) von Wichtigkeit ist.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des  neuen Lagers, und zwar für einen Kurbel  zapfen, ist in der Zeichnung dargestellt,  worin  Fig. 1 ein Schnitt senkrecht zum Zapfen.  Fg. 2 ein Schnitt nach, der Linie       A-B-C-D    der     Fig.    1     ist.         In dem Kurbelstangenkopf 1 sitzen, wie  die Abbildungen zeigen, in seiner Achsrich  tung verschieblich, die Lagerschalen 2 und 8,  welche den Kurbelzapfen 4 umschliessen.  Zweckdienlich ist zwischen beiden Lager  schalen ein Spalt 5 belassen wegen des zu  erwartenden Verschleisses der Lagerschalen.

    Auf einer Seite des Kurbelstangenkopf es  sitzt die Lagerschale 2 auf Ringfedern 6  bekannter Bauart auf, die in Mehrzahl neben  einander angeordnet sind und mit Spiel  Zapfen 2' der Lagerschale umfassen und sich  gegen die glatte Querwandung 1' des Lager  kopfes stützen,  Die Lagerschale 8 hat eine zur Achse  des Kurbelstangenkopfes geneigt liegende  Stützfläche 3', gegen welche ein Keil 7 an  liegt, dessen Keilwinkel so gross gewählt ist,  dass seine Rückenfläche senkrecht zur Achse  des Xurbelstangenkopfes steht. Der Keil 7  wird an seinen Stirnflächen von Nasen 8  eines Schiebers 9 umfasst, der sich gegen die  zur Kurbelstangenkopf ochse senkrechte Flä  che 1" des Kurbelstangenkopfes anlegt, an  der er mittelst der Schraube 10 in bekannter  Weise verschoben werden kann.

   Der Keil 7  stützt sich auf eine Mehrzahl von neben  einander angeordneten Ringfedern 6, die sich  gegen den Schieber 9 anlegen, von dem aus  Zapfen 9' mit Spiel in diese Ringfedern hin  einragen. Durch Drehen der Schraube 10  kann der Schieber 9 mit dem Keil 7 und  den dazwischen befindlichen Ringfedern 6  verschoben werden, wodurch eine Spannung  oder eine Entspannung der Ringfedern 6 er  folgt, durch welche also jeweils genau der  Weg geregelt werden kann, welchen der Zap  fen 4 in bezug auf den Kurbelstangenkopf  bei jedem Hubwechsel zurücklegt. Durch  entsprechend starkes Spannen der Federn 6  durch den Keil 7 kann dieser Weg auf das  gewünschte Mindestmass herabgesetzt werden.  Dieser Weg braucht bei Kurbelgetrieben von  Kraftmaschinen nicht grösser zu sein als der  zulässige Abstand der verschlissenen Lager  schalen vom Zapfen der gewöhnlichen Kur  belzapfenlager.

      An Stelle des Keils 7 können natürlich  auch entsprechend ausgebildete Stellvorrich  tungen zum Spannen der Feder treten.  



  Es soll dann ausdrücklich hervorgehoben  werden, dass an Stelle von Ringfedern auch  andere Federn oder federnde Körper treten  können, ohne dass dadurch das wesentliche  Kennzeichen der Erfindung berührt wird.  Auch kann der Fall vorkommen, dass die Rich  tung der einander entgegen gerichteten, wech  selnden Lagerdrucke einen Winkel mitein  ander bilden, die Federn werden dann in die  sen Richtungen wirkend gegen die Zapfen  achse angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lager für rasch aufeinanderfolgenden Druckwechseln ausgesetzte Zapfen bezw. Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen die Lagerschalen und den sie stützen den Lagerkörper federnde Mittel eingeschal tet sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Lager nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die federnden Mittel aus Ringfedern bestehen. 2. Lager nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringfedern durch eine in Richtung senkrecht zur Zapfenachse wirkende Stell vorrichtung regelbar gespannt werden können. Lager nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellvorrichtung aus einem senkrecht zur Zapfenachse verschieblichen Keil be steht. 4.
    Lager nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringfedern durch mit Spiel in sie hineinragende Zapfen der sie stützenden Teile in ihrer Lage gehalten werden.
CH134437D 1928-08-30 1928-08-30 Lager für rasch aufeinanderfolgenden Druckwechseln ausgesetzte Zapfen, bezw. Wellen. CH134437A (de)

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