Vorrichtung zur Entlüftung der Birnen elektrischer Glühlampen und ähnlicher Vakuum-Hohlkörper. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor richtung zur Entlüftung der Birnen elek trischer Glühlampen und ähnlicher Vakuum- Hohlkörper, mit um die Achse der Vorrich- ti:ng drehbaren Trägern für die zu entlüf tenden Hohlkörper und mit zusammen mit den Trägern - umlaufenden Hochvakuum pumpen, mit denen die zu entlüftenden Hohlkörper während der ganzen Dauer der Entlüftung verbunden sind, während die Hochvakuumpumpen ihrerseits an ein ge meinsames Vorvakuum angeschlossen sind.
Gemäss der Erfindung ist nun zwischen Hochvakuumpumpen und gemeinsamem Vor vakuum eine Absehlussvorrichtung ein(re- schaltet.
In der Zeichnung ist eine Ausführungs form einer zum Entlüften von Birnen für elektrisclie_ Glühlampen dienenden Vc@rricb- tung gemäss der Erfindung beispielsweise dargestellt. In dieser Zeichnung ist: Fig. 1 eine Draufsicht auf die Maschine, Fig. _) ein lotrechter Querschnitt nach der Linie 11-II in Fig. 1.
Fig. 3 ein lotrechter Schnitt durch cinr@ Quecksilberdampfstrahlpumpe, die bei der Vorrichtung gemäss der Zeichnung als Hocb- vakuumpumpe dient. und die Fig. -1 und 5 zeigen Einzelheiten iiii Schnitt bezw. in Draufsicht Die dar-(-stellte Vorrichtung besitzt eine auf Füsse ?gestellte Tischplatte 1.
in dor ein Rahmen 3 auf einem Ring von Kugeln .I @am die Axe der Vorrichtung drehbar ist. Dieser drehbare Rahmen ist- mit einer \ < 11)e 5 versehen. die unverrückbar an einer zen tralen Hohlwelle h befestigt ist. welche durch ein Schrauben;
ewinde mit einer Hohl welle -19 verbunden ist und am obern End < , eine drehbare Ventilscheibe 7 trägt iFi2#. -?-i. Auf der drraibaren Ventilscheibe 7 ruht ein,. ortsfeste Ventilscheibe B. die an einem BÜI,e1 9 befestigt ist und mit der drehbaren Ven-
EMI0002.0001
<B>i</B> <SEP> ilseli( <SEP> --il)(- <SEP> 7 <SEP> eine <SEP> Absc.hlussvorrichtung <SEP> bildet.
<tb>
:Luf <SEP> dem <SEP> drehbaren <SEP> Rahmen <SEP> 3 <SEP> sind <SEP> eine <SEP> @n zabl <SEP> von <SEP> hohlen, <SEP> als <SEP> Triig-e-r <SEP> für <SEP> die <SEP> zu <SEP> ent lüftenden <SEP> Hohlkörper <SEP> dienenden <SEP> (iummi seliläuclien <SEP> 1(( <SEP> migebr;iclit, <SEP> rlie <SEP> die <SEP> Entlüf 1;
ingsrölirr. <SEP> rler <SEP> zu <SEP> enthiftenden <SEP> Hohlkörper
<tb> derart <SEP> urnsehliessen, <SEP> rlass <SEP> glas <SEP> Eindringen <SEP> von
<tb> Luft <SEP> unmöglich <SEP> gemacht <SEP> wird. <SEP> Diese
<tb> Schläuehe <SEP> werden <SEP> in <SEP> der <SEP> weiteren <SEP> Besebrei bünri <SEP> finit. <SEP> "Aliscbliesser" <SEP> bezeichnet. <SEP> hic
<tb> Entlüftungröhren <SEP> sind <SEP> vermittelst <SEP> dieser
<tb> Abschliesser <SEP> mit <SEP> der <SEP> nach <SEP> der <SEP> Hochvakuum pumpe <SEP> führenden <SEP> Leitung <SEP> \?5 <SEP> luftdicht <SEP> ver bunden. <SEP> Über <SEP> den <SEP> Abschliessern <SEP> befindet
<tb> sich <SEP> eine <SEP> Schutzplatte <SEP> 11, <SEP> die <SEP> mittelst <SEP> Bol zen <SEP> 12 <SEP> an <SEP> dem <SEP> drehbaren <SEP> Rahmen <SEP> 3 <SEP> be festigt <SEP> ist <SEP> (Fig. <SEP> ?).
<tb>
Jeder <SEP> Abschliesser <SEP> 10 <SEP> ist <SEP> mittelst <SEP> einer
<tb> llocliv <SEP> akuunileitung <SEP> 23 <SEP> (Fig. <SEP> ?) <SEP> mit <SEP> der <SEP> Hocb @ < rI:uanipun@peni@#itun@, <SEP> 2;i <SEP> einer <SEP> Mei;illrlanipl' strahlpumpe <SEP> verbunden. <SEP> Letztere <SEP> ist <SEP> mit
<tb> einem <SEP> Gefäss <SEP> 96 <SEP> für <SEP> Quecksilber <SEP> oder <SEP> ein
<tb> anderes <SEP> leichtschmelzbares <SEP> Metall <SEP> (Fig. <SEP> 3)
<tb> versehen, <SEP> das <SEP> einen <SEP> Hohlraum <SEP> aufweist, <SEP> in
<tb> dem <SEP> eine <SEP> Heizspirale <SEP> 27 <SEP> angeordnet <SEP> ist.
<SEP> Der
<tb> beim <SEP> Erhitzen <SEP> sich <SEP> bildende <SEP> Metalldampf
<tb> steigt <SEP> durch <SEP> eine <SEP> zentrale <SEP> Dampfzufüh rungsröhre <SEP> 28 <SEP> empor <SEP> und <SEP> sinkt <SEP> durch <SEP> in
<tb> dieser <SEP> Röhre <SEP> vorgesehene <SEP> Of <SEP> f <SEP> nungen <SEP> und
<tb> durch <SEP> die <SEP> ringförmigen <SEP> Strahlrohre <SEP> 29 <SEP> und
<tb> 30 <SEP> wieder <SEP> nach <SEP> unten. <SEP> Der <SEP> Metalldampf
<tb> nimmt <SEP> dabei <SEP> die <SEP> von <SEP> der <SEP> Leitung <SEP> 95 <SEP> aus <SEP> dem
<tb> zu <SEP> entlüftenden <SEP> Gegenstand <SEP> zugeführten
<tb> Luftteilchen <SEP> mit <SEP> und <SEP> kondensiert <SEP> dann <SEP> auf
<tb> der <SEP> Wand <SEP> der <SEP> Röhre <SEP> ?5. <SEP> Durch <SEP> den <SEP> rinb förinig:
en <SEP> Raum <SEP> 31 <SEP> fällt <SEP> das <SEP> kondensierte
<tb> Metall <SEP> in <SEP> die <SEP> R.üel:leitungen <SEP> 32 <SEP> und <SEP> 33 <SEP> zu rück. <SEP> Die <SEP> von <SEP> dem <SEP> Metalldampf <SEP> mitge führte <SEP> Luft <SEP> wird <SEP> durch <SEP> eine <SEP> schrauben linienförmig <SEP> gewundene, <SEP> in <SEP> die <SEP> obere <SEP> Wand
<tb> <B>des</B> <SEP> Raumes <SEP> 31 <SEP> mündende <SEP> Leitung <SEP> 3-1 <SEP> abg a.u_t. <SEP> Um <SEP> das <SEP> Kondensi(@ren <SEP> ;
los <SEP> @1le@a1l dampfes <SEP> zli <SEP> fördern, <SEP> sind <SEP> die <SEP> Röhre <SEP> 25 <SEP> und
<tb> rlie <SEP> Leitung <SEP> 34 <SEP> in <SEP> einem <SEP> Kühlgefäss <SEP> 3,5 <SEP> an geordnet, <SEP> das <SEP> von <SEP> einer <SEP> geeigneien <SEP> Kühl flüssigkeit, <SEP> wie <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> @@'asser, <SEP> durch flossen <SEP> wirrt. <SEP> Das <SEP> C@efdiss <SEP> 26 <SEP> ist <SEP> von <SEP> einem
<tb> wärmeisolierenden <SEP> Mantel <SEP> 36 <SEP> umgeben.
EMI0002.0002
Jede <SEP> Leitung <SEP> :;4 <SEP> gebt <SEP> in <SEP> eine <SEP> Vor v <SEP> akuumleitung <SEP> 3\t <SEP> (Fig. <SEP> 2) <SEP> Tiber, <SEP> die <SEP> mit
<tb> einer <SEP> Bohrum, <SEP> -1_" <SEP> der <SEP> drehbaren <SEP> Ventil scheibe <SEP> 7 <SEP> (Ui-. <SEP> 4) <SEP> luftdicht <SEP> verbunden <SEP> ist.
<tb> die <SEP> mittelst <SEP> einer <SEP> Stellschraube <SEP> 39 <SEP> an <SEP> der
<tb> Hohlwelle <SEP> G <SEP> befestigt <SEP> ist.
<tb>
Damit <SEP> diese <SEP> Vakuumleitung <SEP> einen <SEP> grossen
<tb> Inhalt <SEP> habe, <SEP> besitzt <SEP> sie <SEP> einen <SEP> scbrauben föriniben <SEP> Teil <SEP> 2.1 <SEP> (Fig. <SEP> ?).
<tb>
Die <SEP> luftdichte <SEP> Verbindung <SEP> zwischen <SEP> der
<tb> Vorvakuumleituno- <SEP> 38 <SEP> und <SEP> der <SEP> Ventilscheibe <SEP> 7
<tb> wird <SEP> dadurch <SEP> erzielt, <SEP> dass <SEP> ein <SEP> Ring <SEP> .1t1 <SEP> aus
<tb> Gummi <SEP> oder <SEP> ähnlichem <SEP> elastischem <SEP> Stoff
<tb> von <SEP> einer <SEP> Mutter <SEP> 41 <SEP> um <SEP> die <SEP> Leitung <SEP> 38 <SEP> ge presst <SEP> wird.
<SEP> Bei <SEP> der <SEP> absatzweisen <SEP> Drehunm
<tb> des <SEP> Rahmens <SEP> 3, <SEP> wobei <SEP> sich <SEP> die <SEP> Ventilscheibe
<tb> 7 <SEP> mitdreht, <SEP> wird <SEP> in <SEP> einer <SEP> bestimmten <SEP> Stel lung <SEP> die <SEP> Vorvakuumleitung <SEP> 38 <SEP> über <SEP> die <SEP> Boh rung <SEP> .12' <SEP> mit <SEP> einem <SEP> in <SEP> der <SEP> ortsfesten <SEP> Ventil scheibe <SEP> 8 <SEP> vorgesehenen <SEP> Banal <SEP> .1\3 <SEP> verbunden.
<tb> der <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Vorv <SEP> akuumpumpe <SEP> oder <SEP> mit
<tb> einer <SEP> Vorvakuumleitung <SEP> einer <SEP> Fabrik <SEP> in
<tb> rrbinrlun:
,r <SEP> stellt. <SEP> <B><I>In</I></B> <SEP> allen <SEP> ändern
<tb> lungen <SEP> mündet <SEP> der <SEP> in <SEP> der <SEP> Ventilscheibe
<tb> vorgesehene <SEP> Kanal <SEP> -12' <SEP> gegen <SEP> die <SEP> Unter fläche <SEP> der <SEP> ortsfesten <SEP> Ventilscheibe <SEP> 8 <SEP> aus.
<tb> so <SEP> dass <SEP> auf <SEP> der <SEP> Vorvakuumseite <SEP> der <SEP> Metall dampfstrahlpumpen <SEP> ein <SEP> geschlossener <SEP> Raum
<tb> gebildet <SEP> wird.
<tb>
Um <SEP> einen <SEP> Briten <SEP> luftdichten <SEP> Abschluss
<tb> zwischen <SEP> den <SEP> beiden <SEP> Ventilscheiben <SEP> zu <SEP> er zielen, <SEP> ist <SEP> in <SEP> der <SEP> ortsfesten-\'entilselieilie <SEP> eü@@
<tb> ringförmige <SEP> Nut <SEP> 4.3 <SEP> (Fia. <SEP> -t <SEP> und <SEP> 5) <SEP> ange bracht. <SEP> die <SEP> durch <SEP> einen <SEP> Kanal <SEP> -16, <SEP> zum <SEP> Bei spiel <SEP> durch <SEP> Vermittlung <SEP> einer <SEP> Vorvakuum leitunc <SEP> einer <SEP> Fabrik. <SEP> mit <SEP> einer <SEP> Vakuum pumpe <SEP> in <SEP> Verbindung <SEP> gebracht <SEP> wird.
<tb>
Eine <SEP> für <SEP> die <SEP> Zufuhr <SEP> von <SEP> Kühlwasser <SEP> zu
<tb> den <SEP> Kühlgefässen <SEP> 35 <SEP> der <SEP> Metalldampfstrahl punipen <SEP> dienende <SEP> LeitunIg <SEP> 50 <SEP> ist <SEP> mit <SEP> der <SEP> ab satzweise <SEP> sich <SEP> drehenden <SEP> Nj'ellc <SEP> -19 <SEP> wasser rlieht <SEP> verbunden <SEP> und <SEP> mündet <SEP> i1_1 <SEP> den <SEP> Hohl raain <SEP> dieser <SEP> Welle. <SEP> Zrifiilii-ung.röliren <SEP> <B>51</B>
<tb> rühren <SEP> von <SEP> diesem <SEP> Hohlraum <SEP> zu <SEP> den <SEP> Kühl g(-fässen <SEP> Sri, <SEP> während <SEP> Abführun-sröbren <SEP> 5-2
<tb> oberli;ill) <SEP> eines <SEP> ortsfr-sten <SEP> 'assergefiili(a <SEP> :f <SEP> 3
<tb> ausmünden, <SEP> aus <SEP> dem <SEP> das <SEP> Wasser <SEP> abfliessen
<tb> kann. Der Rahmen kann in üblicher Weise ab satzweise gedreht werden.
Die Einzelheiten sind in der Zeichrnung nicht weiter ange geben. Es ist nur ein .Zahnrad 68 darge stellt, das von einem Elektromotor ange trieben werden kann.
Auf der Achse dieses Zahnrades ist ein Arm 69 befestigt, der mit einer Rolle 70 versehen ist, die in eine am Rahmen 3 be festigte Bahn 71 greift. Der Rahmen 3 wird hierdurch absatzweise gedreht.
Bei der dargestellten Ausführungsform sind im drehbaren Rahmen sieben Ab schliesser 10 befestigt, die je mit der Hoch vakuumseite einer Metalldampfstrahlpumpe verbunden sind. Es sind somit auch sieben Neta.lldampfstrahlpumpen vorhanden, die sich mit dem Rahmen 3 drehen. Jeder Abschlie- sser des Rahmens 3 durchläuft bei jeder Umdrehung sieben Stellungen. Diese sieben Stellungen des Rahmens sind in Fig. 1 mit den Buchstaben<I>A, B.
C, D, E, F</I> und C an gegeben und die sieben, diesen Stellungen des Rahmens 3 entsprechenden Stellungen der drehbaren Ventilscheibe 7 sind in Fig. 5 mit denselben Buchstaben angedeutet. In der Stellung A des Rahmens 3 wird eine noch nicht entlüftete Birne mit der Ent lüftungsröhre in den entsprechenden Ab schliesser 10 eingesetzt. In der Stellring B kommt die Vorvakuumleitun;
der bezü@li.- chen Metalldampfstrahlpümpe mit dem Xa- nal .1\? der ortsfesten Ventilscheibe 8 in Ver bindung, so dass der Vorvakuumraum .leg Pumpe luftleer gesaugt wird und zugleich die betreffende Metalldampfstralilpumpe zu arbeiten anfängt.
Die Metallclampfstrahi- pumpen (Fig. 4) sind derart gebaut, class sie auch arbeiten können, wenn sie voll Luft gelaufen sind und dann auf der Vorv akinim- seite plötzlich mit einem guten Vakuum verbunden werden.
Beim plötzlichen hef tigen Aufwallen des Metalldampfes, der durch die Verbindung der -#"orvakuumlei- tung mit der Vakuumpumpe entsteht, wird das Mitführen von Metalldampf oder von Xetalltropfen in die Vorvakuumleitung ver hindert, zunächst durch den ringförmigen Raum 31, in dem sich eine erhebliche Menge des flüssigen Metalles ansammeln kann, und weiter dadurch, dass der erste Teil der V or- vakuumleitung schraubenförmig ausgebildet und in einem Kühlgefäss angeordnet ist.
Etwa in die Leitung 34 eintretender Metall dampf wird also in dieser Leitung noch kon densiert und fällt in den ringförmigen Raum 31 zurück.
In der Stellung B ist die zu entlüftende Birne innerhalb einer Heizkappe 81 a.nge- lanbt, die auf der ortsfesten Tischplatte 1 befestig und mit ringförmigen Gasbrennern 82 und 83 versehen ist.
In den Stellungen C. D,<I>E,</I> F und C endet der Kanal :1\2', mit dem die Vor- v akuumleitung 38 in Verbindung steht. an der untern Wand der ortsfesten Ventil scheibe B. so dass auf der Vorva.kuumseite der Pumpe ein geschlossener Raum gebildet wird.
Gase. die von den Metalldampfstrahlen aus dem zu entlüftenden Gegenstand zu der Vorvalzuumleitung mitgeführt werden, sam meln sich somit in den Leitungen 3.1 und .38, so dass der Druck auf der Vorvakuum- seite der Pumpe allmählich höher wird.
Es ist klar, dass man dafür sorgen muss, dass das innere Volumen der Röhren 34 und 38 gross genug ist, um den Druck auf der Vor- va.kuumsseite der Pumpe unter dem Wert zu halten, bei dctin diese nicht mehr würde ar beiten können. Anderseit.: ist es vorteilhaft, eine Hochvakuumpumpe zu verwenden, die i,i"stantle ist, #e;
en ein verhältnismässig" schlechtes Vorvakuum zu arbeiten. Dies ist der Fall bei einer Q,uecksilberdampfstrahl- pumpe, die mit zwei hintereinander ange- ordeten ringförmigen Strahlrohren versehen ist. Solche Pumpen können gegen ein Vor vakuum von zum Beispiel ?0 mm arbeiten.
Für ilie Ökonomie der -Nfiirlzung der sich mitdrehenden Pumpen ist es aber doch er- wünseht, dass das Vorvakuum möglichst niedrig < gehalten wird, und es ist daher vor- leilliaft,, in Stellung B im Vorvakuumraum der sich drehenden Pumpen ein sehr gutes Vakuum zu erreichen.
In V alkuumlanipen verwendet man öfters roten Phosphor als Mittel zur Verbesserung des Vakuums in der Lampe. Der Phosphor wird zum Beispiel dadurch auf den Glüh faden aufgebracht, dass er auf den Glüh faden gespritzt, oder dass letzterer in eine Phosphorlösung eingetaucht wird.
Beim Entlüften solcher Lampen wird stets auch ein wenig Phosphordampf mitgenommen und dieser kondensiert nun zum Teil in den Strahlrohren der Quecksilberdampfstrahl- pumpen. Diese werden dadurch zum Teil verstopft, was zur Folge hat, dass die Pumpe weniger gut oder gar nicht mehr arbeitet. Es ist also erwünscht, eine Metallda,mpf- strahlpumpe zu benutzen, die man von innen leicht reinigen kann.
Bei der Bauart mit nach unten gerichteten ringförmigen Strahl rohren kann dies in sehr einfacher Weise dadurch erreicht werden, dass die Strahl rohre \_'9 und 30 abnehmbar gemacht wer den. In der Stellung C ist die Birne in ge nügendem Masse entlüftet und kann nun ab geschmolzen werden.
Nach dem Abschmelzen kann die Lampe von Hand oder maschinell entfernt werden. und, nachdem die abgeschmolzene Entlüf tungsröhre entfernt worden ist, kann eine neue Lampe in den hohlen Abschliesser 10 eingesetzt werden.