CH134504A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Verpackungshüllen aus kurzfaserigen Stoffen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Verpackungshüllen aus kurzfaserigen Stoffen.

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CH134504A
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Schneider Heinrich
Schneider Karl
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Schneider Heinrich
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  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description


  herfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Verpackungshüllen aus  kurzfaserigen Stoffen.    Zu     Verpackungszwecken    wird seit langer  Zeit sowohl     festgefügtes        langstieliges    Mate  rial, wie Schilf, Stroh und dergleichen einer  seits, als auch kurzfaseriges loses     Material,     wie     Holzwolle,    anderseits verwendet.

   Hüllen  aus dem erwähnten     festgefügten    Material  sind bereits bekannt und werden unter an  derem auch dadurch hergestellt,     dass    man  Stroh, Schilf und dergleichen über einen mit       Mitnehmern    versehenen Zylinder aufwickelt  und vernäht, wobei der rotierende Zylinder  seinerseits von einer annähernd zu dem Zy  linder parallelen Führung umgeben ist. Ob  wohl diese Vorrichtungen schon Ende des  vorigen Jahrhunderts bekannt waren und  angewendet wurden, sind bisher Hüllen aus  losem Material, insbesondere Holzwolle;  noch niemals hergestellt worden.  



  Bei gewissen, namentlich chemischen Er  zeugnissen, sind solche Stroh- oder     Papp-          hüllen    unzulässig, namentlich im Versand  nach dem Ausland, wo sie durch gesetzlich.?    Vorschriften untersagt sind. Es kommt     @da-          her    für solche Hüllen nur Holzwolle in Be  tracht, .die bisher von Hand nur mühsam:  über die .betreffende Stelle aus Glas, Por  zellan und dergleichen gewickelt wurde.  Fertige, feste Hüllen sind bisher nicht be  kannt gewesen.  



  Gemäss vorliegender Erfindung zeigte es  sich, dass auch kurzfaserige Stoffe,     wie     Holzwolle und :dergleichen .auf einer Pa  trone fest gewickelt werden können zwecks  Herstellung von Verpackungshüllen. Des  weiteren wurde .eine - zur Herstellung von       Holzwollehüllen    besonders geeignete Vor  richtung erfunden.

   Dieselbe weist eine  Doppelpatrone zum Wickeln und Vernähen  der     kurzfaserigen    Stoffe auf, bei der die in  der Formpatrone umlaufende Wickelpatrone  mit Nähschlitzen und     Mitnehmerdornen    und  die äussere, festliegende Formpatrone mit  gleichlaufenden     Schlitzen    versehen ist, wo  bei die     ineinanderliegenden    Patronenhülsen      als abnehmbare Formkörper die Ver  packungshülle einschliessen.  



  In der anliegenden Zeichnung ist die Er.       findung    beispielsweise dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt die neue Vorrichtung im  Längsschnitt,       Fig.    2 im Querschnitt.  



  Auf einem nicht dargestellten Wickel  stuhl mit gewöhnlichem Spindel- und Reit  stock ist eine     innere:7-,Wickelpatrone    1 von  etwa zylindrischem     Querschnitt        angebracht.     Sie dreht sich in Lagern 2, die mit der  äussern Formpatrone 3 verbunden sind. Die  äussere Patrone 3 steht fest, so     ,dass    sich die  Innenpatrone 1 in ihr dreht, und zwar mit  zirka 50 bis 60 Umdrehungen in .der Minute.  Die äussere Patrone 3 liegt im Schlitz 4 an  einer feststehenden Schlitzverbindung fest.  Die Innenpatrone 1 hat     (Fig.    2) drei Längs  schlitze 5. Die äussere Patrone 3 hat gleich  falls drei Längsschlitze 6, die über den  Längsschlitzen 5 liegen.

   Von diesen ist .der  (obere) Schlitz weiter, in welchen zum Bei  spiel die Holzwolle von Hand aus     zugeführt     wird. Im Innern der Innenpatrone ist eine       Leiste    7 angeordnet, an. der Dorne 8 sitzen,  ,die durch die Wandung der Innenpatrone 1  in entsprechenden Löchern durchtreten. Die  Leiste 7 wird durch eine Feder 9 an die  innere Wand der Patrone 1 angedrückt,  während sie :durch einen an den Enden ange  brachten Ring 10 aus der Patrone heraus  gezogen werden kann,     nachdem    die Dorne  dem     Federdruck    entgegen aus den Löchern  der Patrone 1 herausgehoben sind.

   Nachdem  die entsprechende Stärke der Hülle durch  mehrmaligen Umlauf der Innenpatrone er  reicht ist, wird die     letztere    zum Stillstand       .e    ht, und zwar     in    einer Stellung,     'bei     g     'brae     welcher ihre Schlitze 5 mit den Schlitzen 6  der Formpatrone übereinstimmen.

   Zur Her  beiführung einer     solchen    Stellung dienen       Mittel,        wie        Stellschablonen,    Schlitze oder       ,dergleichen,    welche eine Verbindung zwi  schen     \Vickelstuhl    und Formpatrone her  stellen und auf diese Weise das Einstellen       -Von    bestimmten Wickel-     bezw.    Nählagen er  möglichen. Nachher werden beide Patronen    über eine Nähmaschine gebracht, wo dann  die zwischen den beiden Patronen befind  liche Hülle derart vernäht wird, dass die  Nähnadel und     Jamit    die Naht an     denn     Schlitz 5 und 6 anliegt.

   Erst nach Zusam  mennähen der Holzwolle wird .die äussere  Patrone entfernt und die Hülle von der       innern    Patrone abgezogen.  



  Durch das genannte Verfahren und die  beschriebenen Vorrichtungen entsteht eine       Holzwolleliülle,    wie sie für die verschieden  sten Zwecke Verwendung finden kann. Im  besonderen eignet sie sich zum Versand von  mit flüssigen Chemikalien gefüllten Gläsern  oder Flaschen für Sendungen, für die die  Verwendung von Stroh, Pappen oder der  gleichen verboten ist, sei es nach     in-    oder aus  ländischen Vorschriften. Die neue Hülle  kann jede Form haben, je nach dem Gegen  stand, den sie einzuhüllen hat, Sie kann zy  lindrisch, konisch, oval oder     flaschenförmig     geformt sein.  



  An Stelle .der Längsschlitze könnten auf  der Wickelpatrone auch Querschlitze ange  ordnet sein oder es könnten Längs- und  Querschlitze gleichzeitig vorhanden sein,  um ein Längs- und     Quervernähen    der Ver  packungshülle zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Ver packungshüllen aus kurzfaserigen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, dass kurzfaserige Stoffe auf einer Patrone festgewickelt wer= den. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die kurz faserigen Stoffe nach dem Wickeln auf ,der Patrone .längs und quer vernäht wer den. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da- ,durch gekennzeichnet, dass die kurz faserigen Stoffe je nach .der geforderten Hüllenform'und Wandstärke gleichmässig oder ungleichmässig der Patrone zuge führt werden.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Ausführung des Ver-. fahrens nach Patentanspruch I und Unter anspruch 1, -dadurch gekennzeichnet, dass zum Wickeln und Vernähen der kurzfase rigere Stoffe eine Doppelpatrone verwendet wird, bei der .die in der Formpatrone um laufende Wickelpatrone mit Nähschlitzen und M.itnehmerdornen und die äussere, fest liegende Formpatrone mit gleichlaufenden Schlitzen versehen ist, wobei die ineinander liegenden Patronenhülsen als abnehmbarer Formkörper ,die Verpackungshülle ein schliessen. UNTERANSPRÜCHE: 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass an der Wickel patrone abnehmbare Dorne angeordnet sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch ,gekennzeich- net, dass .die Dorne .auf einer vermittelst Federwirkung an die Wickelpatrone an gedrückten Leiste sitzen. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Wickelpa trone in der Formpatrone gelagert ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeicb- net, dass die Formpatrone Mittel :besitzt, welche das Einstellen in bestimmte Wickel- bezw. Nählagen ermöglichen. PATENTANSPRUOH III: Verpackungshülle, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentansprucb I, :dadurch gekennzeichnet, dass die Verpackungshülle von beliebiger Form und Wandstärke aus fest gewickelten und vernähten kurz faserigen Stoffen besteht.
CH134504D 1927-08-10 1928-07-25 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Verpackungshüllen aus kurzfaserigen Stoffen. CH134504A (de)

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CH134504D CH134504A (de) 1927-08-10 1928-07-25 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Verpackungshüllen aus kurzfaserigen Stoffen.

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