CH134505A - Beim Auflaufen des Anhängers auf den Zugwagen wirkende Bremsvorrichtung. - Google Patents

Beim Auflaufen des Anhängers auf den Zugwagen wirkende Bremsvorrichtung.

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CH134505A
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Inventor
Saurer Aktiengesellscha Adolph
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Saurer Ag Adolph
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Description


  Beim     Auflaufen    des Anhängers auf den Zugwagen wirkende     Bremsvorrichtung.       Die Erfindung betrifft eine beim Auf  laufen des Anhängers auf den Zugwagen  wirkende     Bremsvorrichtung,    bei welcher die       Anhängerbremsen    mit einem von dem  auflaufenden Anhänger     einzustellenden    und  mit dem Zugwagen zusammenwirkenden       Gliede    verbunden sind.

   Derartige     Vorrich-          tungen    weisen den Vorteil auf, dass der An  hänger beim Abbremsen des Zugwagens  selbsttätig gebremst wird, ohne     dass    der Füh  rer des     Zugwagens    hierauf     sein.    Augen  merk zu     richten    braucht und seine Auf  merksamkeit von der Führung des Zug  wagens abgelenkt wird. Bei den bekannten  Ausführungen dieser Art ist die gesamte       Bremsvorrichtung    an den Anhängern ange  ordnet, wodurch der Nachteil     entsteht,    für  jeden Anhänger eine vollständige Bremsvor  richtung,der obenerwähnten Art vorzusehen.

    Hierbei ist einerseits die Möglichkeit von  Betriebsstörungen entsprechend der Zahl der  zur     Verwendung    gelangenden Bremsvorrich  tungen sehr gross, anderseits sind die An-    Schaffungskosten der     Anhängerwagen    nicht  unerheblich gegenüber Wagen erhöht, die  lediglich mit den Bremsen ausgerüstet sind.  



  Gemäss der Erfindung ist .dieser Übel  stand dadurch vermieden, dass das Einstell  glied für die Bremsen des Anhängers in den  Zugwagen eingebaut und mit am Zug  wagen beweglich angeordneten Teilen ver  bunden ist. Auf     diese    Weise ist für  eine     Mehrzahl    mit     einem    Zugwagen     kuppel-          barer        Anhänger    nur eine     einzige    Vor  richtung zur Betätigung der Bremsen erfor  derlich, so     ,dass    einerseits die Anschaffungs  kosten für eine derartige Einrichtung  wesentlich herabgesetzt sind, anderseits  die Möglichkeit von Betriebsstörungen auf  ein Mindestmass -herabgesetzt ist.  



  Die     Bremsvorrichtung    gemäss der Erfin  dung wird zweckmässig derart ausgebildet,  dass zwischen einem am .Zugwagen beweg  lich angeordneten Teil der Anhängerkupp  lung und einem zur Aufnahme der während  der Fahrt auftretenden     Stosskräfte    dienen-      den Stossdämpfer ein     Leerlaufweg    einge  schaltet ist. Diese Bauart hat zur     Folge"dass     die Bremsen sofort unter der vollen Kraft  des- auf den Zugwagen auflaufenden An  hängers in Wirkung treten.. Erst wenn die  Bremsen des Anhängers voll zur     Wirkung     gelangt sind, werden die durch diese Brems  wirkung noch nicht aufgezehrten Stoss  kräfte von     den        .Stossdämpfer    aufgenommen.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der Bremsvorrichtung gemäss der Er  findung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine     Seitenansicht    der zwi  schen Zugwagen und Anhänger vorge  sehenen Bremsvorrichtung, und in     Fig.    2 ist  ein Teil der Bremsvorrichtung im Längs  schnitt in grösserem Massstab dargestellt;       Fig.    3     zeigt    .die Stellung der einzelnen Teile  beim Bremsvorgang.  



  Der Haken 1 der am hintern Ende des  Zugwagens 2 angeordneten     Bremsvorrichtung     dient dazu, den     Anhänger    3 mittelst     einer     Deichsel 4 mit     dem    Zugwagen zu kuppeln.  



  In einem     Querträger    5 des Gestelles des  Zugwagens 2 ist eine in der     Längsrichtung     des Zugwagens nach hinten herausragende  Hülse 6 fest angeordnet, in der eine Stange  7 längsverschiebbar gelagert ist. Die     Stangl-          7        ist    an ihrem freien, aus der Hülse 6 her  ausragenden Ende mit dem Kupplungshaken  1 fest     verbunden.    In den Haken 1 greift     in          gekuppeltem        Zustande    die am     vordern    Ende  .mit einer Öse versehene     !Deichsel    4 des An  hängers 3     ein.     



  In -der !Hülse 6 ist eine als Stossdämpfer  wirkende Feder 8 angeordnet, die bei der  Bewegung .der Stange 7 von an dieser Stange  angeordneten     Ansätzen    9, 10 in der jewei  ligen Bewegungsrichtung der Stange 7 ge  spannt werden kann.  



  Zwischen dem     Ansatz    9 der Stange 7       (Fig.    2) und dem     hintern    Ende der Feder 8  ist ein     Leerlaufweg        a    vorgesehen. Erst wenn  die Stange 7 bei ihrer Bewegung diesen       Leerlaufweg    a zurückgelegt hat, wird die  Feder 8 gespannt. Während     .der    Fahrt     wird     die Feder 8 gewöhnlich durch den Ansatz 10  der     :Stange    7 gespannt und gleicht die zwi-         scheu    Zugwagen und Anhänger auftretenden  Zugkräfte aus.  



  Das durch den Querträger 5 nach vorn       hindurchragende    Ende der Stange 7 ist un  ter Zwischenschaltung eines Gelenkstückes  11 mit einem     Einstellglied    12 verbunden,  das um eine am Fahrgestell des Zugwagens  2 fest .angeordnete Achse 13     schwenkbar    ist.  Das freie Ende dieses Einstellgliedes 12 ist  durch ein Seil     bezw.    eine Zugstange 14 oder  dergleichen mit den Bremsen des Anhängers  3 verbunden.  



  Die Wirkungsweise der Bremsvorrich  tung ist folgende:  Während der     Fahrt    bergan     bezw.    auf  ebenen Wegen wird die Last des     Anhängers     unter     ,Spannung    der Feder     @8    durch die  Zugstange 7 auf den     Zugwagen        übertragen.     Hierbei     wird        da:s    Einstellglied 12 in die in       Fig.    2 mit     gestrichelten    Linien dargestellte       ,Lage        überführt,    in der das von diesem Glied  frei gegebene Zugorgan 14 die Bremsen des  Anhängers löst.  



  Sobald der     Zugwagen    plötzlich gebremst  wird und der Anhänger 3 auf -den Zugwagen  aufläuft, stösst der Anhänger die Zugstange  7 zunächst in die in     Fig.    3 dargestellte Lage.  Hierbei wird das Einstellglied 12     .derart    be  wegt,     dass    die Bremsen des     Anhängers        mit-          telst    des     Zugorganes    14 angezogen werden.

         ,Gleichzeitig    gelangt der     Ansatz    9 -der     :Stange     7, nachdem     ür    den Leerlauf     a    zurückgelegt  hat, zur Anlage an der     Zugfeder    B.  



  Wenn trotz der Bremsung die vom An  hänger ausgeübte Stosskraft noch nicht durch  die     Bremswirkung    vernichtet worden ist,       übernimmt    erst in     diesem    Augenblick die  Feder -8 die Dämpfung der .vom Anhänger  auf den Zugwagen ausgeübten Stösse. Auf  diese Weise ist erreicht, dass die beim Auf  laufen des Anhängers auf den Zugwagen  ausgeübte Stosskraft in ihrer vollen Wir  kung zum Bremsen des Anhängers ausge  nutzt wird, so dass eine sichere Bremswir  kung gewährleistet ist. Überdies ist die Ge  fahr der     .Zerstörung    der Bremsvorrichtung  durch - zu starke Stösse des     Anhängers    auf      den Zugwagen durch die dämpfende Wir  kung der Feder 8     vermieden.     



  Durch die Anordnung der Antriebsglie  der der Anhängerbremsen     am.    Zugwagen ist  die Verwendung nur     einer    einzigen Vorrich  tung zur Betätigung der Bremsen mehrerer  nacheinander mit dem Zugwagen zu kup  pelnder Anhänger ermöglicht. Durch ein  fache Umänderung des mit dem Zughaken 7  des     .Zugwagens    stets verbundenen Stoss  dämpfers, das heisst durch einfache Ver  längerung des Gleitweges der Hakenstange in  dem     ,Stossdämpfer,        können:    die vorhandenen       Stossdämpfer    der üblichen Bauart zur Steue  rung der Anhängerbremsen in der oben be  schriebenen Weise     ausgenutzt    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beim Auflaufen des Anhängers auf den Zugwagen wirkende Bremsvorrichtung, bei welcher die .Anhängerbremsen mit einem von dem auflaufenden Anhänger einzustellenden und mit dem Zugwagen zusammenwirkenden Gliede verbunden sind, dadurch gekennzeich net, dass dieses Einstellglied für die Bremsen .des Anhängers in den Zugwagen eingebaut und mit am Zugwagen beweglich angeord neten Teilen verbunden ist.
    UNTERANSPRUCH: Bremsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem am Zugwagen beweglich angeordneten Teil der Anhängerkupplung und einem zur Auf nahme der während der Fahrt auftretenden Stosskräfte dienenden Stossdämpfer ein Leer laufweg eingeschaltet ist.
CH134505D 1927-10-08 1928-08-29 Beim Auflaufen des Anhängers auf den Zugwagen wirkende Bremsvorrichtung. CH134505A (de)

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CH134505D CH134505A (de) 1927-10-08 1928-08-29 Beim Auflaufen des Anhängers auf den Zugwagen wirkende Bremsvorrichtung.

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