CH134539A - Fussboden mit Belag aus Linoleum oder dergl. und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents
Fussboden mit Belag aus Linoleum oder dergl. und Verfahren zu seiner Herstellung.Info
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Description
Fussboden mit Belag aus Linoleum oder dergl. und Verfahren zu seiner Herstellung. Diese Erfindung betrifft einen Fussboden mit Belag aus Linoleum oder dergleichen und ein Verfahren zu seiner Herstellung. Die gewöhnlichen Linoleum- oder Kork- Fussbodenbeläge sind verhältnismässig hart und unnachgiebig und werden im allgemei nen auf eine harte Unterlage, den sogenann- ten Blindboden, gelegt, der aus Holz oder Zement besteht. Der Erfindungsgegenstand ist ein Fuss boden mit Belag aus Linoleum oder derglei chen, bei welchem eine Polsterschicht zwi schen dem Belag und dem Blindboden ange ordnet ist. Vorzugsweise besteht diese Polsterschicht us einer Schicht von gepresstem Filz, wel- i che mit einer Verstärkung in Form; eines gro ben, mit den Fasern des Filzes innig vereinig ten Gewebes versehen ist. Das beanspruchte Verfahren zur Herstel lung dieses. Fussbodens besteht darin, dass eine Schicht von gepresstem Filz auf den Blind boden gekittet und dann ein Belag aus Li- noleum oder dergleichen auf die Filzschicht gekittet wird. Die Zeichnung veranschaulicht einen Schnitt eines perspektivisch dargestellten Ausführungsbeispiels, bei welchem die ein- - zelnen Schichten ersichtlich sind. Mit 2 ist der mit einer harten Ober fläche versehene Blindboden bezeichnet, der in diesem Beispiel aus Holz besteht, der aber auch aus einer zementartigen Komposition hergestellt sein könnte. Der Linoleumbelag 3 besteht aus einer .Schicht 4 aus Linoleum mastix, welches zum Beispiel aus gemahle nem Kork oder Holzmehl und einer geeig neten Kittmasse, wie Linoxyn oder derglei chen, hergestellt ist, und einer unter dersel ben angeordneten Gewebeunterlage 5. Die Polsterschicht 6 besteht aus einer Schicht 7 aus filzbaren Fasern, vorzugs weise Tierhaaren, die unter Druck mitein ander und mit einem Verstärkungsgewebe 8 verfilzt sind. Dieses Verstärkungsgewebe be steht vorzugsweise aus Jute und ein Teil der Fasern der Schicht 7 durchdringt die Ma schen ider Jute. Diese Polsterschicht 6 wird über den har ten Blindboden 2 gelegt und mit einem ge eigneten Klebemittel, welches auf den Bo den 21 oder auf eine Seite der Polsterschicht 6 aufgetragen wurde, an den Blindboden ge kittet. Dann wird der Linoleumbelag auf die Oberseite der Polstermasse gelegt und ebenfalls mit einem geeigneten Klebemittel, welches auf die Unterseite des Linoleum belages oder auf die Polsterschicht aufgetra gen wurde, auf die Polsterschicht gekittet. Die Polsterschicht 6 wird vorzugsweise so gelegt, dass sich die Juteverstärkungsschicht 7 auf der obern Seite befindet. Mit einem auf diese Art hergestellten Fussboden kann der Nachteil des harten, schwer nachgiebigen Blindbodens und des obern Belages infolge der Zwischenlagerung des weichen.Pressfilzpolsters umgangen wer den. Ausser Linoleum kann als Belag für den er findungsgemässen Fussboden ebenfalls Gummi, das aus Filz und Asphalt hergestellte Congo- leum, oder aus einer Mischung von Kaut schuk und Haaren hergestelltes teppicharti ges Material verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTAIrTSPRt1CHE I. Fussboden mit Belag aus Linoleum oder dergleichen, gekennzeichnet durch eine Polsterschicht, welche zwischen dem Be lag und dem Blindboden angeordnet ist. II. Verfahren zur Herstellung des Fuss bodens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass' eine Schicht von gepresstem Filz auf den Blindboden ge kittet und dann der Belag aus Linoleum oder dergleichen auf die Filzschicht ge kittet wird. UNTERANSPRVCHE: 1. Fussboden nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Polster schicht aus gepresstem Filz besteht.2. Fussboden nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Polster schicht zum Teil aus verfilzten und ge pressten Tierhaaren besteht, die mit einem die eine Seite der Polsterschicht bilden- denVerstäskungsgewebe zusammengefilzt sind. 3. Fussboden nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Polster schicht mit einer Schicht von unter Druck verfilzten Fasern versehen ist. 4.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, da.B die eine Seite der Schicht von gepresstem Filz mit einem Verstärkungsgewebe versehen und diese derart mit dem Blindboden verkittet wird, dass sich das Verstärkungsgewebe an der obern Seite der .Schicht befindet.
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| CH134539D CH134539A (de) | 1928-04-27 | 1928-08-09 | Fussboden mit Belag aus Linoleum oder dergl. und Verfahren zu seiner Herstellung. |
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1928
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