CH134581A - Verfahren zur Herstellung von Saiten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Saiten.

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CH134581A
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Ltd The Dunlop Rubber Co
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Dunlop Rubber Co
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      Verfahren    zur     Herstellung    von Saiten.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist  ein Verfahren zur Herstellung von Saiten als  Ersatz für Saiten aus Därmen oder ähnlichen  tierischen Stoffen. Solche Saiten können zum  Beziehen von Schlägern für     Lawn-Tennis    und  ähnliche Ballspiele, weiter für Netze, Angel  schnüre und Musikinstrumente benutzt werden.  



  Gemäss dem Verfahren der Erfindung  werden Fäden aus einem     Faserstoff,    z. B.  Seide,     Ramie,    Baumwolle, Hanf, Jute, Kunst  seide, mit einer Imprägnierlösung, deren  Hauptbestandteil aus     Guttaperchakörpern,     d. h.     Guttapercha    oder     Balata    oder einem  Gemisch dieser     Stoffe,    besteht, getränkt,  dann zusammengezwirnt und mit einer der  Imprägnierlösung gleichartigen Lösung über  zogen. Die Imprägnierlösung und die Lösung  zum Überziehen der     zusammengezwirnten     Fäden können Zusätze von viskoser Zellulose,  Gummilösung, Gummi oder Schwefel ent  halten.  



  Es ist zwar auch schon versucht worden,  fertige Schnüre mittelst Durchziehen durch    ein Bad .mit einem Überzug zu versehen und  hierauf nötigenfalls zu vulkanisieren. Diese  Verfahren liefern aber keine so guten Er  gebnisse, wie das Verfahren gemäss der vor  liegenden Erfindung.  



  Die Imprägnierlösung und die Lösung  zum Überziehen der zusammengezwirnten  Fäden kann zum Beispiel 75 Gewichtsteile       entharzte        Guttapercha,    20 Gewichtsteile Plan  tagengummi I. Grades, 5 Gewichtsteile Schwe  fel enthalten. Gegebenenfalls kann noch     ein          Vulkanisationsbeschleuniger,    wie leicht     kal-          zinierte    Magnesia, zugefügt werden. Die an  geführten Gewichtsteile werden mit einem  Lösungsmittel, z. B.     Toluol,    vereinigt, wobei  die Zugabe an Flüssigkeit von der gewünsch  ten Viskosität der Lösung abhängt. Zum  Beispiel können 25 Gewichtsteile feste Sub  stanz und 25 Gewichtsteile Lösungsmittel  verwendet werden.

   Die Lösung wird nach  dem Imprägnieren der Fäden noch vulkani  siert.  



  Die Imprägnierlösung und die Lösung      zum Überziehen der     zusammengezwirnten     Fäden kann auch zum Beispiel 90 Gewichts  teile     entharzte        Guttapercha,    5 Gewichtsteile  Schwefel und 5 Gewichtsteile leicht     kalzi-          nierte    Magnesia enthalten.  



  Als Imprägnierlösung kann ferner auch  eine eine     Guttaperchanrischung    enthaltende  Lösung verwendet werden, welche den ge  wünschten Zwecken dient, ohne vulkanisiert  zu werden.  



  Die     Vulkanisation    ist nicht unbedingt  erforderlich.  



  Das Verfahren kann beispielsweise in  folgender Weise ausgeführt werden: Fäden  aus einem der genannten Faserstoffe werden  mit einer der angegebenen Imprägnierlösungen  getränkt, hierauf zusammengezwirnt und mit  einer der angegebenen Lösungen überzogen.  Hierauf werden sie in beliebiger bekannter  Weise getrocknet und gegebenenfalls vorher  vulkanisiert.  



  Die     Vulkanisation    und das Trocknen kann  in der Weise ausgeführt werden, dass die  Schnüre durch eine Kammer von entsprechen  den Abmessungen durchgezogen werden, die  durch Heissluft oder andere     Mittel    erwärmt  wird; die Geschwindigkeit des Durchganges  wird     zweckmässig    so bemessen, dass die Schnur  beim Verlassen der Kammer fertig vulkani  siert     bezw.    getrocknet ist.  



  Die zusammengezwirnten Fäden können  gegebenenfalls vor ihrer     Vulkanisation    noch  einen zweiten Überzug der beschriebenen Art  erhalten.  



  Weiter können die fertigen Saiten vor  oder nach der     Vulkanisation    mit einem Lack  überzogen werden.  



  Die Saite kann auch aus mehreren nach  dem beschriebenen Verfahren hergestellten  Saiten zusammengezwirnt sein.  



  Die Saite kann ferner eine Seele aus  einem beliebigen Stoff aufweisen, die mit  nach dem beschriebenen Verfahren herge  stellten Saiten umflochten ist. Hierbei kann  die Seele ebenfalls eine nach dem beschrie  benen Verfahren hergestellte Saite sein. Die  Seele kann aber auch aus irgend einem  andern geeigneten     Stoff,    z. B. Darmsaite oder    Draht, bestehen, die geflochten oder zu  sammengezwirnt sein können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von Saiten, dadurch gekennzeichnet, dass Fäden aus einem Faserstoff mit einer Imprägnierlösung, deren Hauptbestandteil aus Guttaperchakörpern be steht, getränkt, darauf zusammengezwirnt und mit einer der Imprägnierlösung gleich artigen Lösung überzogen werden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass eine Lösung von Guttaperchakörpern, die Gummi ent hält, verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lösung von Guttaperchakörpern, die Schwefel enthält, verwendet wird. . 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die zusammengezwirn ten und mit der Lösung überzogenen Fäden vulkanisiert werden. PATENTANSPRUCH II: Saite, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass sie aus mehreren nach Unter anspruch 3 hergestellten Saiten zusammen gezwirnt ist. UNTERANSPRüCHE 4. Saite nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe mit einer Lösung von Guttaperchakörpern überzogen ist. 5. Saite, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Seele aus beliebigem Stoff aufweist, die mit Saiten nach Patentanspruch II umflochten ist. 6.
    Saite nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Lack überzogen ist.
CH134581D 1925-12-17 1926-11-24 Verfahren zur Herstellung von Saiten. CH134581A (de)

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CH134581D CH134581A (de) 1925-12-17 1926-11-24 Verfahren zur Herstellung von Saiten.

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CH (1) CH134581A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2710557A (en) * 1949-11-18 1955-06-14 Sundt Engineering Company Musical instrument strings

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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