CH134604A - Apparat zum Sterilisieren von Flüssigkeiten, insbesondere von Fruchtsäften. - Google Patents
Apparat zum Sterilisieren von Flüssigkeiten, insbesondere von Fruchtsäften.Info
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Description
Apparat zum Sterilisieren von Flüssigkeiten, insbesondere von Fruchtsäften. Vorliegende Erfindung betrifft einen Ap parat zum Sterilisieren von Flüssigkeiten, insbesondere von Fruchtsäften, der sich im Gegensatze zu bereits bestehenden ähnlichen Apparaten durch seine einfache und zweck mässige Bauweise auszeichnet. Bekannte Sterilisierapparate haben den Nachteil, dass ihre Konstruktion eine viel zu komplizierte ist, und dass demzufolge die Anschaffung solcher Apparate sehr teuer zu stehen kommt. Überdies sind diese Apparate und besonders die genannten Röhrenapparate unpraktisch in der Handhabung, lassen eine gründliche Reissigung nur ungern zu und machen durch den Umstand der unrationellen Beheizung (Wärmeverluste) einen grossen Verbrauch an Brennmaterialen notwendig. Diesen Nachteilen schafft nun der vor liegende Erfindungsgegenstand Abhilfe, in dem sein Wesen darin besteht, dass in einem zur Aufnahme des Wärmemittels dienenden beheizbaren Behälter ein mit einem mit letz terem in Verbindung stehenden Hohlraum versehenes Flüssigkeitsgefäss untergebracht ist, während der Beheizungsraum des Be hälters von zwei Mänteln mit einer dazwi schen "liegenden Isolationsschicht umgeben ist, um Wärmeverluste nach aussen zu ver meiden, feiner gekennzeichnet dadurch, dass am Boden des Flüssigkeitsgefässes eine Ent nahmevorrichtung vorgesehen ist. Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein solcher Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Ansicht des Apparates, Fig. 2 einen Schnitt, und Fig. 3 ein Detail desselben. Auf der Zeichnung bedeutet 1 einen Schutzmantel, 2 die Isolationsschicht und 3 einen Zylindermantel. 3" bedeutet ein Ab zugsrohr für Verbrennungsgase, währenddem 4 die Feuerzirkulation darstellt. 5 bezeichnet den Wasserbehälter, 6 dessen Deckel und 6" den Eingusstrichter für Wasser. 7 veranschau licht das Wasservolumen, 8 das Flüssigkeits gefäss, 9a dessen Eingusstrichter und 10, 10a Steinfütterungen. lob ist der Feuerarm, 12 ein Rost, währenddem 13 die Türe zum Feuerraum und 14 die Türe zum Aschenbe hälter darstellt; 15 ist das Flüssigkeitsab- lassrohr, 16 dessen Leitrohr, 17 dessen Dich tung und 18 dessen Verschlussmutter. 19 ist ein Sicherheitshahn, 20 ein für die Angabe der Wärmegrade der herausfliessenden Flüssig keit bestimmtes Thermometer. 21 ist ein am Ablassrohr 15 angeschraubter Ablasshahn. 22 stellt ein dem Flüssigkeitsgefäss verbundenes Überlaufrohr dar, 23 ein solches verbunden mit dem Wasserbehälter, 24 ist ein Mano meter für die Angabe des Inhalts im Be hälter 5 und 25 ein solches für die Inhalts angabe im Flüssigkeitsgefäss B. Das Letztere weist bei 81 einen zentralen Hohlraum auf, um eine vermehrte Einwirkung des im Be hälter befindlichen Wärmemittels (heisses Wasser oder Dampf) auf den Inhalt des Gefässes 8 ermöglichen zu können. Der über den Behälter 5 greifende Deckel 6 ist ab nehmbar; ebenso der über das Flüssigkeits gefäss greifende Deckel 9. Die Isolations schicht 2 bezweckt Verhütung von Wärme verlusten nach aussen. Die Anordnung des Flüssigkeitsgefässes 8 im Behälter 5 ergibt das Volumen 7, welches eine allseitig gleich mässige Einwirkung auf den Inhalt des Flüssigkeitsgefässes 8 gestattet. Das Flüssig- keitsgefäss8ist aus dem Wärcnemittelbehälter 5 ausnehmbar, ebenso der Behälter 5 aus dem innern Mantel 3. Der Eingiesstrichter <B>9.</B> führt durch den Deckel 6 des Behälters 5 hindurch um ein Nachfüllen in das Flüssigkeitsgefäss 8 ermöglichen zu können, ohne den Deckel 6 des Behälters 5 wegnehmen zu müssen. Im Flüssigkeitsgefäss 8 ist ein durch die Wan dung des Behälters 5 und der Mäntel 1 und 3 hindurchführendes Ablassrohr 15 mit Hahn 21 eingeschraubt und ermöglicht den Auslauf der sterilisierten Flüssigkeit. Um ein Über laufen der Flüssigkeit im Gefäss 8 zu ge statten ist an demselben das TUberlaufrohr 22 verschraubbar angebracht, ebenso am Be hälter 5 ist das Überlaufrohr 23 angebracht zwecks Auslauf von überschüssigem Wasser oder Dampf. Diese beiden Überlaufrohre 22 und 23 greifen, wie Fig. 2 zeigt, ineinander und sind abschraubbar. Der Behälter 5 ist mit einem Hahn versehen dienlich zur Ent nahme von Heisswasser. Der vorbeschriebene Apparat eignet sich insbesondere für eine rationelle und einfache Sterilisierung von Flüssigkeiten, wie Frucht säfte oder dergleichen. Derselbe lässt sich jedoch bei Herausnahme des Behälters 8 auch für andere Zwecke sehr gut verwenden und kann auch fahrbahr gemacht werden. Die Beheizung des Gefässes 8 kann statt mit heissem Wasser auch mittelst Dampf erfolgen und kann statt einer Feuerung mittelst Holz, Kohlen oder dergleichen eine solche durch Gas, Petroleum, Elektrizität usw. in Aussicht genommen werden. Der Gegenstand vorliegender Erfindung lässt sich überall da verwenden, wo auf rationelles Sterilisieren Wert gelegt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften, da durch gekennzeichnet, dass in einem zur Auf nahme des Wärmemittels dienenden beheiz baren Behälter ein mit einem mit letzterem in Verbindung stehenden Hohlraum ver sehenes Flüssigkeitsgefäss untergebracht ist, während der Beheizungsraum des Behälters von zwei Mänteln mit einer dazwischen lie genden Isolationsschicht umgeben ist, um Wärmeverluste nach aussen zu vermeiden, ferner dadurch gekennzeichnet, dass am Boden des Flüssigkeitsgefässes eine Entnahmevor richtung vorgesehen ist. UNTERANSPRüCHE: 1.Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Flüssigkeitsgefäss aus dem zur Aufnahme des Wärmemittels dienenden Behälter ausnehmbar ist. 2. Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der zur Auf- nahnre des Wärmemittels dienende Be hälter einen mit einem Trichter ver- sehenen, abnehmbaren Deckel aufweist. 3.Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Flüssigkeitsgefäss einen mit einem Trichter versehenen, abnehmbaren Deckel auf weist. 4. Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Trichter des Flüssigkeitsgefässes durch den Deckel des Behälters hindurchführt. ä. Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch undUnteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet,dass im Kaltflüssigkeitsgefäss ein durch die Wan dung des Behälters und der Isolation hindurchführendes Ablassrohr mit Hahn eingeschraubt ist. 6. Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass im Behälter ein durch die Mäntel hindurch führendes Überlaufrohr eingeschraubt ist. 7.Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch undUnteransprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass das Überlaufrohr des Flüssigkeitsgefässes durch das Überlaufrohr des Behälters hindurchführt. B. Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter ein mit Hahn versehenes Ablass- rohr aufweist. 9.Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter aus dem Beheizungsraum aus nehmbar ist. 10. Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass am äussern Isolationsmantel ein mit dem Flüssigkeitsgefäss verbundenes Manometer angebracht ist. 11. Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch undUnteransprüchen 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass am äussern Isolationsmantel ein mit dem Behälter verbundenes Manometer ange bracht ist.
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