CH134604A - Apparat zum Sterilisieren von Flüssigkeiten, insbesondere von Fruchtsäften. - Google Patents

Apparat zum Sterilisieren von Flüssigkeiten, insbesondere von Fruchtsäften.

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CH134604A
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CH
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Gysin Martin
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Gysin Martin
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B70/00Preservation of non-alcoholic beverages
    • A23B70/30Preservation of non-alcoholic beverages by heating
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/40Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating loose unpacked materials

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)

Description


  Apparat zum Sterilisieren von Flüssigkeiten,     insbesondere    von Fruchtsäften.    Vorliegende Erfindung betrifft einen Ap  parat zum Sterilisieren von Flüssigkeiten,  insbesondere von Fruchtsäften, der sich im       Gegensatze    zu bereits bestehenden ähnlichen  Apparaten durch seine einfache und zweck  mässige Bauweise auszeichnet.  



  Bekannte     Sterilisierapparate    haben den  Nachteil, dass ihre Konstruktion eine viel zu  komplizierte ist, und dass demzufolge die  Anschaffung solcher Apparate sehr teuer zu  stehen kommt. Überdies sind diese Apparate  und besonders die genannten Röhrenapparate  unpraktisch in der Handhabung, lassen eine  gründliche     Reissigung    nur ungern zu und  machen durch den Umstand der unrationellen       Beheizung    (Wärmeverluste) einen grossen  Verbrauch an Brennmaterialen notwendig.  



  Diesen Nachteilen     schafft    nun der vor  liegende Erfindungsgegenstand Abhilfe, in  dem sein Wesen darin besteht, dass in einem  zur Aufnahme des Wärmemittels dienenden  beheizbaren Behälter ein mit einem mit letz  terem in     Verbindung    stehenden Hohlraum  versehenes Flüssigkeitsgefäss untergebracht    ist, während der     Beheizungsraum    des Be  hälters von zwei Mänteln mit einer dazwi  schen "liegenden Isolationsschicht umgeben  ist, um Wärmeverluste nach aussen zu ver  meiden, feiner gekennzeichnet dadurch, dass  am Boden des Flüssigkeitsgefässes eine Ent  nahmevorrichtung vorgesehen ist.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  solcher Apparat zum Sterilisieren von Flüssig  keiten, insbesondere von Fruchtsäften in  einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und  zwar zeigt:       Fig.    1 eine Ansicht des Apparates,       Fig.    2 einen Schnitt, und       Fig.    3 ein Detail desselben.  



  Auf der Zeichnung bedeutet 1 einen  Schutzmantel, 2 die Isolationsschicht und 3  einen Zylindermantel.     3"    bedeutet ein Ab  zugsrohr für Verbrennungsgase, währenddem  4 die     Feuerzirkulation    darstellt. 5 bezeichnet  den Wasserbehälter, 6     dessen    Deckel und     6"     den     Eingusstrichter    für Wasser. 7 veranschau  licht das Wasservolumen, 8 das Flüssigkeits  gefäss,     9a        dessen        Eingusstrichter    und 10, 10a      Steinfütterungen.     lob    ist der Feuerarm, 12  ein Rost, währenddem 13 die Türe zum  Feuerraum und 14 die Türe zum Aschenbe  hälter darstellt;

   15 ist das     Flüssigkeitsab-          lassrohr,    16 dessen Leitrohr, 17 dessen Dich  tung und 18 dessen     Verschlussmutter.    19 ist  ein Sicherheitshahn, 20 ein für die Angabe  der Wärmegrade der herausfliessenden Flüssig  keit bestimmtes Thermometer. 21 ist ein am       Ablassrohr    15 angeschraubter     Ablasshahn.    22  stellt ein dem Flüssigkeitsgefäss verbundenes       Überlaufrohr    dar, 23 ein solches verbunden  mit dem Wasserbehälter, 24 ist ein Mano  meter für die Angabe des Inhalts im Be  hälter 5 und 25 ein solches für die Inhalts  angabe im Flüssigkeitsgefäss B.

   Das Letztere  weist bei 81 einen zentralen Hohlraum auf,  um eine vermehrte Einwirkung des im Be  hälter befindlichen Wärmemittels (heisses  Wasser oder Dampf) auf den Inhalt des  Gefässes 8 ermöglichen zu können. Der über  den Behälter 5 greifende Deckel 6 ist ab  nehmbar; ebenso der über das Flüssigkeits  gefäss greifende Deckel 9. Die Isolations  schicht 2 bezweckt Verhütung von Wärme  verlusten nach aussen. Die Anordnung des  Flüssigkeitsgefässes 8 im Behälter 5 ergibt  das Volumen 7, welches eine allseitig gleich  mässige Einwirkung auf den Inhalt des  Flüssigkeitsgefässes 8 gestattet. Das     Flüssig-          keitsgefäss8ist    aus dem     Wärcnemittelbehälter    5       ausnehmbar,    ebenso der Behälter 5 aus dem  innern Mantel 3.

   Der     Eingiesstrichter   <B>9.</B> führt  durch den Deckel 6 des Behälters 5 hindurch  um ein Nachfüllen in das Flüssigkeitsgefäss 8  ermöglichen zu können, ohne den Deckel 6  des Behälters 5     wegnehmen    zu müssen. Im  Flüssigkeitsgefäss 8 ist ein durch die Wan  dung des Behälters 5 und der Mäntel 1 und  3 hindurchführendes     Ablassrohr    15 mit Hahn 21  eingeschraubt und ermöglicht den Auslauf  der sterilisierten Flüssigkeit.

   Um ein Über  laufen der Flüssigkeit im Gefäss 8 zu ge  statten ist an demselben das     TUberlaufrohr    22       verschraubbar    angebracht, ebenso am Be  hälter 5 ist das     Überlaufrohr    23 angebracht  zwecks Auslauf von überschüssigem Wasser  oder Dampf. Diese beiden     Überlaufrohre    22    und 23 greifen, wie     Fig.    2 zeigt, ineinander  und sind     abschraubbar.    Der Behälter 5 ist  mit einem Hahn versehen dienlich zur Ent  nahme von Heisswasser.  



  Der     vorbeschriebene    Apparat eignet sich  insbesondere für eine rationelle und einfache  Sterilisierung von Flüssigkeiten, wie Frucht  säfte oder dergleichen. Derselbe lässt sich  jedoch bei     Herausnahme    des Behälters 8 auch  für andere Zwecke sehr gut verwenden und  kann auch     fahrbahr    gemacht werden.  



  Die     Beheizung    des Gefässes 8 kann statt  mit heissem Wasser auch mittelst Dampf  erfolgen und kann statt einer Feuerung  mittelst Holz, Kohlen oder dergleichen eine  solche durch Gas, Petroleum, Elektrizität  usw. in Aussicht genommen werden. Der  Gegenstand vorliegender Erfindung lässt sich  überall da verwenden, wo auf rationelles  Sterilisieren Wert gelegt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften, da durch gekennzeichnet, dass in einem zur Auf nahme des Wärmemittels dienenden beheiz baren Behälter ein mit einem mit letzterem in Verbindung stehenden Hohlraum ver sehenes Flüssigkeitsgefäss untergebracht ist, während der Beheizungsraum des Behälters von zwei Mänteln mit einer dazwischen lie genden Isolationsschicht umgeben ist, um Wärmeverluste nach aussen zu vermeiden, ferner dadurch gekennzeichnet, dass am Boden des Flüssigkeitsgefässes eine Entnahmevor richtung vorgesehen ist. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Flüssigkeitsgefäss aus dem zur Aufnahme des Wärmemittels dienenden Behälter ausnehmbar ist. 2. Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der zur Auf- nahnre des Wärmemittels dienende Be hälter einen mit einem Trichter ver- sehenen, abnehmbaren Deckel aufweist. 3.
    Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Flüssigkeitsgefäss einen mit einem Trichter versehenen, abnehmbaren Deckel auf weist. 4. Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Trichter des Flüssigkeitsgefässes durch den Deckel des Behälters hindurchführt. ä. Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch undUnteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet,
    dass im Kaltflüssigkeitsgefäss ein durch die Wan dung des Behälters und der Isolation hindurchführendes Ablassrohr mit Hahn eingeschraubt ist. 6. Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass im Behälter ein durch die Mäntel hindurch führendes Überlaufrohr eingeschraubt ist. 7.
    Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch undUnteransprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass das Überlaufrohr des Flüssigkeitsgefässes durch das Überlaufrohr des Behälters hindurchführt. B. Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter ein mit Hahn versehenes Ablass- rohr aufweist. 9.
    Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter aus dem Beheizungsraum aus nehmbar ist. 10. Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass am äussern Isolationsmantel ein mit dem Flüssigkeitsgefäss verbundenes Manometer angebracht ist. 11. Apparat zum Sterilisieren von Flüssig keiten, insbesondere von Fruchtsäften nach Patentanspruch undUnteransprüchen 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass am äussern Isolationsmantel ein mit dem Behälter verbundenes Manometer ange bracht ist.
CH134604D 1929-03-20 1929-03-20 Apparat zum Sterilisieren von Flüssigkeiten, insbesondere von Fruchtsäften. CH134604A (de)

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