CH134630A - Einrichtung zum Bewegen von an Tragvorrichtungen aufgehängten Gegenständen durch Bäder, insbesondere elektrolytische Bäder. - Google Patents

Einrichtung zum Bewegen von an Tragvorrichtungen aufgehängten Gegenständen durch Bäder, insbesondere elektrolytische Bäder.

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CH134630A
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Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Einrichtung zum Bewegen von an Tragvorrichtungen     aufgehängten    Gegenständen  durch Bäder, insbesondere elektrolytische     Bäder.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung zum Bewegen von an Tragvorrich  tungen aufgehängten Gegenständen durch  Bäder, insbesondere elektrolytische Bäder,  zum Beispiel zur Erzeugung von Überzügen  auf den Gegenständen durch wässerige oder       Schmelzflusselektrolyse,    durch Eintauchen in  geschmolzene Metalle oder zur Behandlung  der Gegenstände in     Reinigungs-,    Beiz- oder  Spülbädern. In derartigen Bädern sollen  häufig grössere Mengen von     Gegenständen     möglichst schnell behandelt werden, oft auch  in verschiedenen Bädern nacheinander.  



  Man hat für derartige Zwecke bisher im  allgemeinen die Gegenstände an einer end  losen, in horizontaler Richtung umlaufenden  Transportkette aufgehängt. Die Überfüh  rung der Gegenstände von einem Bad ins  nächste erfolgte dabei mittelst einer in senk  rechter Richtung und schneller als die erste  Kette umlaufenden Transportkette. Derar-         tige    Einrichtungen weisen ein ziemlich er  hebliches Gewicht auf; auch benötigen sie  umständliche Spannvorrichtungen für die  einzelnen Ketten.  



  Es sind ausserdem bereits     Einriehtungeii     zur Beförderung von Gegenständen innerhalb  eines Bades bekannt geworden, bei .denen  durch das Zusammenwirken bewegter und  fester Längsschienen eine Weiterbewegung  der Gegenstände hervorgerufen wird.  



  Während bei sämtlichen bekannten An  ordnungen dieser Art .die Gegenstände nur  eine     geradlinge    Weiterbewegung erfahren,  wird mit der vorliegenden Einrichtung die  Ausführung einer     schleifenartigen    Bewegung  der Gegenstände innerhalb des Bades da  durch ermöglicht, dass gemäss der Erfindung .  mindestens zwei Paar von ständig mittelst  gegeneinander versetzter, nach Art von Ex  zentern wirkender Antriebe in parallelen  Ebenen     ,bewegten    Transportrahmen vorge-      sehen sind, welche abwechselnd die Tragvor  richtungen mit den Gegenständen derart er  fassen, dass die Gegenstände in ununterbro  chener, aus einer Anzahl von aneinander ge  reihten Schleifen bestehenden Bewegung  durch die Bäder geführt werden.

   Hierdurch  wird der Vorteil gegenüber den bekannten  Anordnungen erreicht, dass zum Beispiel  Stauungen des Elektrolyten an der Vorder  seite der Gegenstände unbedingt vermieden  werden und damit eine sichere Gewährung  für die Erzielung einwandfreier Überzüge  geschaffen wird. An Stelle von zwei Paar  Rahmen können auch noch mehr verwendet  werden, die nacheinander abwechselnd die  Weiterbewegung .der Gegenstände überneh  men. Die Einrichtung ermöglicht auch die  einfache     Aubringung    von Hebelsystemen zur       Überführung    der Gegenstände über Zwi  schenräume, zum Beispiel von einem Bad in  ein anderes.

   Hierbei werden     zweckmässig     zwei Paar von Hebeln benutzt, deren     Dreh-          punkte    an einem ortsfesten Ständer angeord  net sind, und die mit den Transportrahmen  derart gekuppelt sind, dass das eine Hebel  paar die Tragvorrichtungen mit den daran  hängenden Gegenständen von den Transport  rahmen abhebt und auf dem Ständer .nieder  legt, während das andere Hebelpaar die Trag  vorrichtungen den Gegenständen von dem  Ständer wieder abnimmt und nach der an  dern Seite des Ständers hin ablegt.

   Die He  belanordnung kann     gewünsehtenfalls        aueh     derart getroffen werden; dass .die Tragvor  richtungen mit den Gegenständen ohne Ab  legen unmittelbar und in ständiger Bewe  gung von einem     Hebelpaar    auf das andere  gelangen.  



  Auf der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungsbeispiele der Einrichtung dargestellt.  Die     Fig.    1 und 2 zeigen in     Seitenansicht.     



  und im Grundriss eine erste Ausführungs  form für zwei Bäder;  in den     Fig.    3 und     .l    ist in zwei verschie  denen Ansichten und in grösserem     Massstabe     eine Ausführungsform für die Hebel darge  stellt, welche die Gegenstände von dem er  sten Bad in das zweite überführen;    die     Fig.    5 zeigt in Draufsicht die An  dendung der Erfindung für ein sogenanntes  Wanderbad;  in     Fig.    6 ist in Seitenansicht .die Aus  bildung der Aufhängehaken, mit welchen  die Gegenstände bei der Anordnung nach       Fig.    5 mit den Tragstangen verbunden sind,  veranschaulicht;

    in     Fg.    7 ist eine zweite Ausführungs  form für die Hebel dargestellt, welche die  Gegenstände über Zwischenräume transpor  tieren;       Fig.    8 zeigt die wesentlichen Teile der       Fig.    7 in perspektivischer Ansicht;  in     Fig.    9 ist eine Ausführungsform der  Einrichtung dargestellt, die für kontinuier  lichen Betrieb bestimmt ist.  



  Die Einrichtung nach den     Fig.    1 bis     f,     weist zwei Transportrahmen 1 und 2 auf,  die an ihren obern Kanten mit zweckmässig  dreieckigen Einkerbungen zur Aufnahme der  die Gegenstände tragenden Stangen 4 ver  sehen sind. Ein solcher Gegenstand ist in       Fig.    1 bei 5 angedeutet. Die beiden Rahmen  1 und 2 sind mit Kurbelantrieben 6 und 7  verbunden, die gegeneinander um zweck  mässig 90   versetzt sind. Der Antrieb der  einzelnen Kurbeln 6 und 7 erfolgt durch  einen Motor 8, der Tiber ein Getriebe 9 auf  die Kurbelantriebe 6 und 7 einwirkt. Das  Getriebe 9 bewirkt eine Übersetzung ins  Langsame. Die Lager für Kurbelantriebe 6  und 7, an deren Stelle auch Exzenter ver  wendet werden können, sind auf einem orts  festen Gestell 10 angebracht.

   Zwischen den  beiden Gefässen 11 und 12, in denen die B   der enthalten sind, ist eine Hebelvorrichtung  13 angeordnet. Diese besitzt     (Fig.    3 und 4)  ein Paar Hebel 14, .die mittelst. eines an  einer der Schienen des Rahmens 1 befestig  ten Kurbelantriebes 22 über Stangen 17 an  getrieben werden. Ausserdem besitzt die He  belvorrichtung noch ein weiteres Paar von  Hebeln 15, die durch einen von einer der  Schienen des Rahmens 2 getragenen Kurbel  antrieb 21 über die Stangen 16 bewegt wer  den. Die beiden Kurbelantriebe 21 und 22  sind gegeneinander versetzt angeordnet, bei-           spielsweise    um 90  . Ausserdem enthält die  Hebelvorrichtung 13 ein Paar von Ständern  19, die an ihren     obern    Enden Einkerbungen  18 aufweisen.

   An den Einkerbungen 18 und  an den Hebeln 15 sind Federn 29 und 30 an  gebracht. Ausserdem sind an den Rahmen 1  und 2 bei ihren Einkerbungen 3 seitliche  Führungsflächen 27 angeordnet. Diese kön  nen entweder nur an einzelnen     Einkerhiin-          gen,    wie dargestellt, oder an allen Einker  bungen und auch für die     Ei.nlzerbung    1.8 für  die Ständer 19 vorgesehen sein. Sämtliche  Einkerbungen werden zweckmässig dreieckig  ausgebildet.

   Wenn man nämlich die Schie  nen 1 und 2 gleichzeitig zur Stromzuführung  benutzt, wie in     Fig.    2 durch die     bierrsamen     Zuleitungen des Nabels 28 angedeutet ist, so  geben die Stangen 4 an den Schienen 1 und  2 bei Anwendung von dreieckigen Einker  bungen 3 einen guten und sich ständig auto  matisch von Oxyd freihaltenden Kontakt.  Die Schienen der Rahmen 1 und 2 bestehen       zweckmässig    aus elektrisch gut leitendem  Material, zum Beispiel Kupfer. Oder es sind  mit den Tragkerben versehene Kupferschie  nen isoliert auf eisernen Transportrahmen  aufgesetzt. Der Strom wird durch mit den  Kupferschienen verbundene biegsame Kabel  zugeführt. Ausserdem wird durch die drei  eckige Form der Einkerbungen eine sehr  sichere Lagerung der Stangen erreicht.  



  Die     Vlirkungsweise    der bisher     beschrie..          benen    Einrichtung ist wie folgt: Der Motor  8 bewegt über das Getriebe 9 die Kurbel  antriebe 7 und B. Die beiden Rahmen 1 und  2 führen dabei     eine    Hin- und Her- und     Auf-          und    Abwärtsbewegung aus (Wellenbewe  gung). Infolge der     gegenseitigen    Versetzung  der Kurbelantriebe 6 und 7 werden die Rah  men 1 und 2 zu verschiedenen Zeitpunkten  ihre einzelnen Stellungen erreichen.

   Die in  den Bädern 11 und 12 zu behandelnden Ge  genstände werden nun     mittelst    der Stangen  4 auf den Transportrahmen 1 oder 2 aufge  legt, der sich gerade in seiner höchsten Stel  lung befindet. Der Transportrahmen geht  dann abwärts, während der andere Trans  portrahmen gleichzeitig sich     aufswärtsbewegt       und dadurch die Stange 4 von dem andern  Transportrahmen abhebt. Die Anordnung ist  derart getroffen, dass dieser Übergang der  Stange von dem einen Rahmen auf den an  dern schon vor dem toten Punkte des betref  fenden Rahmens erfolgt. Infolgedessen füh  ren die an den Stangen 4 hängenden Gegen  stände eine kontinuierliche,     schleifenartige     Vorwärtsbewegung aus. Dadurch umspült.

    der Elektrolyt alle Flächen des Gegenstan  des gleichmässig, so     dass    die Erzielung eines  gleichmässigen Überzuges ohne Schwierigkei  ten möglich ist. Bei einer nur geradlinigen  Bewegung würde sich der Elektrolyt an der  Stirnseite des zu behandelnden Gegenstandes  stauen. Sollten einige der 'Stangen 4 wäh  rend des Weitertransportes sich verschieben,  so werden sie. durch die Führungsflächen 27  wieder in ihre richtige Lage gebracht.  



  Bei der Bewegung der Rahmen 1 und 2  werden gleichzeitig über die Kurbelantriebe  21 und 22 auch die Hebelpaare 15 und 14  fortgesetzt bewegt. Gelangt nun eine der  Stangen in den Bereich des Hebelpaares 14,  so wird sie von diesem erfasst. Dieser Augen  blick ist in     Fig.    4 dargestellt. Das Hebel  paar 14 bewegt sich dann im weiteren Ver  lauf des Arbeitsprozesses in der aus     Fig.    1  ersichtlichen Weise und hebt die     Mange    4,  ,die es erfasst hat, auf den Ständer 19, in des  sen     Einkerbung    18 sie einfällt. Die Stange  wird .dabei durch die Feder 29 gehalten.

   Die  auf dem Ständer 19 liegende Stange mit dem       Cxegenstand    wird dann von dem Hebelpaar  15 erfasst und auf der andern Seite des Stän  ders 19 wieder auf denjenigen Transport  rahmen 1 oder 2 abgelegt, .der sich gerade  in der höchsten Stellung befindet. Die Fe  dern 30 halten dabei die betreffenden Stan  gen während der Hebelbewegung fest. Der  Augenblick des Ablegens einer Stange durch  die Hebel 15 ist in     Fig.    4 dargestellt. Durch  das Arbeiten dieser Hebelvorrichtung wird  der zwischen den Bädern 1.1 und 12 befind  liche Raum überbrückt, so dass die Gegen  stände     selbsttätigt    von einem Bad in das an  dere gelangen.

   Derartige     Hebelvorrichtvii-          gen    lassen sich für beliebig viele Bäder ver-      wenden. Bei 20 ist in     Fig.    1 beispielsweise  eine .zweite Hebelvorrichtung angedeutet,  die die Gegenstände aus dem zweiten Bad  in ein drittes überführt.  



  Im allgemeinen wird es zweckmässig sein,  -die zu behandelnden Gegenstände möglichst  schnell von einem Bad ins andere zu über  führen. Dies lässt sich bei der Einrichtung  in einfachster Weise etwa dadurch erreichen,  dass man zwischen den beiden Rahmen 1 und  und den die Hebel 14 und 15 antreibenden       Stangen    16 und 17 entsprechende Überset  zungen anbringt. Auch können die Hebel 14  und 15     gewünschtenfalls    verstellbar ausge  bildet     sein..    Beispielsweise kann die gelen  kige Verbindung der Hebel 14, 15 mit den  Stangen 16 und 17 in einem Schlitz ver  schiebbar sein.  



  Es kann vorkommen, dass manche Gegen  stände bestimmte Bäder     einer    Anlage nicht  durchlaufen sollen. In diesem Falle kann  man die Einrichtung in einfachster Weise  ohne Änderung des Aufbaues der Anlage  entsprechend abändern,     gewünschtenfalls     während des Betriebes. Zu diesem Zwecke  sind die Rahmen 1 und 2 mit     äussern    Be  schlägen 23     (Fig.    4) versehen. In diese kön  nen senkrechte Träger 24 eingesteckt werden.  An dem obern Ende werden diese Träger  24 mit weiteren Transportrahmen 25 verbun  den, die ähnlich ausgebildet sind wie die  Transportrahmen 1     und    2.

   Die Anordnung  ist dann so getroffen, dass die Stange aus der  Einkerbung 18 des Ständers 19 von dem  Rahmen 25 abgehoben und in entsprechender  Weise, wie oben für die Rahmen 1 und 2  beschrieben ist, weiterbewegt werden. Sie  können dann nach Überschreiten des ge  wünschten Zwischenraumes durch entspre  chende Hebelvorrichtungen von dem Trans  portrahmen 25 und den damit zusammen  arbeitenden Rahmen abgehoben und wieder  auf .die Transportrahmen 1 und 2 aufgelegt  werden.  



  Werden die einzelnen Bäder mit ver  schieden starkem Strom beschickt, so emp  fiehlt es sich, die     Transportrahmen    1 und 2    für die einzelnen Bäder trotzdem in derselben  Richtung anzuordnen und     in    den Zwischen  räumen zwischen den einzelnen Bädern Isola  tionsstellen vorzusehen. Die     Stromzuführung;     zu den so entstehenden, gegeneinander     iscs-          lierten    Teilen der Rahmen 1 und 2 kann  überall durch biegsame Zuleitungen erfolgen.  



  Die Einrichtung lässt sich auch bei     soge-          nannten    Wanderbädern vorteilhaft verwen  den. Man versteht hierunter solche galva  nische Bäder, bei denen die Gegenstände  nach Durchwandern eines Bades oder einer  Mehrzahl von Bädern wieder nach der glei  chen Stelle zurückkehren. Bei der in den       Fig.    5     und    6 dargestellten Ausführungsform  der Erfindung für ein solches Wanderbad  werden zwei     Paaxe    von Transportrahmen 1,  2 und 1', 2' nebeneinander oberhalb des Ba  des angeordnet, derart, dass sie in entgegen  gesetzten Richtungen wirken, wie durch dis  Pfeile 61 und 62 angedeutet ist.

   Am Ende  .der beiden Paare von Transportrahmen, die  in gleicher Weise bewegt werden, wie dies       für    die     Fig.    1 und 2 beschrieben ist, kann  man in diesem Falle Rollen 63 vorsehen, die  nach Art einer schiefen Ebene     angeordnet     sind. Diese Rollen 63 befördern dann die  Tragstangen mit den Gegenständen, die in  diesem Falle mittelst besonders geformter       Haken    aufgehängt sind     (Fig.    6), in     achsialer     Richtung.  



  Die Anordnung ist in     Fig.    5 so getroffen,  dass die Tragstangen 4 mit den in ihnen auf  gehängten Gegenständen von -dem     Transport-          rahmenpaar    1, 2 auf .die Rollen 63 abgelegt  und von diesen auf das     Transportrahmen-          paar    1', 2' überführt werden.

   In dieser  Weise gelangen die Gegenstände von dem  Anfang des     Transportrahmenpaares    1, 2 über  dieses, über die Rollen 63 und über das       Transportrahmenpaar    1', 2' zurück zu der  selben Stelle, wo sie in das Bad eingehängt  worden sind, so     .dass    unter Umständen ein       und    derselbe Arbeiter das Einhängen und  das Herausnehmen der Gegenstände besorgen  kann.

   Zur Überführung der Gegenstände von  einem     Transportrahmenpaar    auf das andere  können     gewünschtenfalls    auch Hebelsysteme      nach den     Fig.    3 und 4 verwendet werden,  welche die Gegenstände von dem einen Rah  menpaar auf die Rollen legen und von die  sen wieder auf das zweite Rahmenpaar über  führen.  



  Bei der beschriebenen Einrichtung kann  man zum Antrieb aller Bewegungselemente,  also der Transportrahmen 1, 2 und 1', 2', so  wie der Hebeleinrichtungen 14 und 15 ein  und dieselbe Maschine, zum Beispiel den Mo  tor 8,     verwenden.     



  Bei der Anordnung nach den     Fig.    7 und  8 sind an einem ruhenden Gestell 31, das  oberhalb des Bades angeordnet ist, paarweise  senkrechte Ständer 32 angebracht, an deren       Querträger    33 in zwei Schlitzen 34 und 35  verstellbar die Drehpunkte 36 und 37 zweier  Hebel 38 und 39 angeordnet sind, die     mit-          telst    der Kurbelarme 40, 41 auf- und ab  wärts bewegt werden, die mit einem der  beiden Transportrahmen 42 und 43 ge  kuppelt sind. Von den beiden Trans  portrahmen 42 und 43 ist in der     Fig.    7  ebenfalls nur .die Vorderseite sichtbar.

   Der  Transportrahmen 42 befindet sich in der       Fig.    7 gerade in der tiefsten Stellung, wäh  rend der Transportrahmen 43 in der mitt  leren Stellung ist. Die Hebel 38 und 39 neh  men die Tragstangen 44, an denen die Gegen  stände in nicht dargestellter Weise aufge  hängt sind, von den Auflagestellen 45 an den  Transportrahmen 42 und 43 ab und legen  sie auf der andern Seite des Zwischenraumes  wieder auf eine andere Auflagestelle an den  Transportrahmen auf. Die Wirkung der Ein  richtung ist dabei wie folgt: Bei der Wei  terbewegung der Transportrahmen 42 und 43  aus der ,dargestellten Stellung bewegen sich  beide aufwärts und nehmen dabei über die  Kurbelantriebe 40 und 41 .die Hebel 38 und  39 mit.

   Dabei gelangt die links von dem  Hebel 39 befindliche Tragstange     44    in den  Bereich des sich aufwärts bewegenden He  belpaares 39, wird von diesem erfasst und  aufwärts bewegt. Gleichzeitig bewegt sich  das Hebelpaar 38 leer aufwärts. Nahe den  obersten Punkten der Bahnen beider Hebel  paare fällt die Stange 44 mit den @Gegen-    ständen unter den Einfluss der Schwerkraft  von dem Hebelpaar 39 auf das Hebelpaar 38,  das sie unter Mitwirkung der Sperrfeder 46  sicher erfasst. Bei der Weiterbewegung der  Transportrahmen 42 und 43 bewegen sich  dann das Hebelpaar 38 mit der Tragstange  4 und -das Hebelpaar 39 leer abwärts. Das  Hebelpaar legt schliesslich die Tragstange 44  in eine der Auflagestellen 45 der Transport  rahmen 42 und 43 ab. Darauf wiederholt  sich dieses Spiel von neuem.  



  Um eine genaue Justierung der Einrich  tung zu erzielen, sind die beiden Hebelpaare  38 und 39     mittelst    der Schrauben 46 und 47  ihrer Länge nach verstellbar. Ausserdem kann  die wirksame Länge der Kurbelantriebe 40  und 41 mittelst der Bolzen 48 und 49 verän  dert werden. 'Schliesslich sind auch noch die  Auflagestellen 45 in der Längsrichtung der  Transportrahmen 42 und 43 verstellbar an  geordnet. Durch diese drei Massnahmen lässt  sich die Einrichtung in bequemer Weise  justieren.  



  Sollen fortgesetzt     Gegenstände    mittelst  der Einrichtung durch Bäder     hindurchbewegt     werden, so empfiehlt es sich, die Anordnung  nach     Fig.    9 anzuwenden. In dieser ist der  Anfang einer derartigen Anlage veranschau  licht. Die Ausbildung der Hebel 38 und 39,  sowie ihre Wirkungsweise ist im wesent  lichen die gleiche wie bei den     Fig.    7 und B.  Ausser den beiden Hebelpaaren ist ,noch ein  drittes Hebelpaar 50 vorgesehen, das die lee  ren Tragvorrichtungen für die Gegenstände  von einer schiefen Ebene 51 aus auf einen  Lagerblock 52 überführt. Die schiefe Ebene  51 ist mittelst des Ständers 53 ruhend an  geordnet.

   Der Anfang der schiefen Ebene  befindet sich am Ende der     Badreihe,    die die  Gegenstände durchlaufen sollen. Hier wer  den die Gegenstände abgenommen und .die  leeren Tragstangen gelangen dann in noch zu  besprechender Weise auf die schiefe Ebene  51, auf der sie bis zu dem Anschlag 54 her  abrollen. Der Anschlag 54 ist beweglich an  geordnet und gibt die vorderste Stange bei  Auftreffen des Hebels 50 frei. Die Trag  stangen werden dann, wie bereits erwähnt,      von dem Hebelpaar 50 auf den Lagerblock  52 abgelegt, hier mit neuen Gegenständen  behängt und darauf von den beiden Hebel  paaren 38 und 39 in der anhand von     Fig.    7  und 8 besprochenen     @ÄTeise    auf die Transport  rahmen 42 und 43 abgelegt.

   Die Bewegung  des Hebelpaares 50 wird mittelst eines  Kurbelarmes 55 bewirkt, der an einem der  Transportrahmen 42     angelenkt    ist. Die Be  wegungen der einzelnen Hebel sind in der       Fig.    9 durch gestrichelte Kreise angedeutet.  Das Abnehmen der Gegenstände von den       Tragvorrichtungen    am Ende des Bades     bezw.     der     Badreihe    und die Überführung der lee  ren Tragstangen auf die schiefe Ebene 51  kann entweder von Hand erfolgen, oder es  kann eine prinzipiell gleichartig ausgebil  dete     Einrichtung,    wie sie in     Fig.    9 darge  stellt ist, für diesen Zweck Verwendung fin  den.

   In diesem Falle legt das Hebelpaar 38  die leeren Tragstangen auf das Hebelpaar 39  ab, das sie seinerseits wieder auf einen ent  sprechenden Lagerblock 52 legt; von ihm  werden die leeren Tragstangen dann auf ent  sprechende Hebel 50 auf die schiefe Ebene  51 überführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Bewegen von an Trag vorrichtungen aufgehängten Gegenständen durch Bäder, insbesondere elektrolytische Bäder, dadurch gekennzeichnet, dass minde stens zwei Paar von ständig mittelst gegen einander versetzter, nach Art von Exzentern wirkender Antriebe in parallelen Ebenen be wegten Transportrahmen vorgesehen sind, welche abwechselnd die Tragvorrichtungen mit den Gegenständen derart erfassen, .dass die Gegenstände in ununterbrochener, aus einer Anzahl von aneinander gereihten Schleifen bestehenden Bewegung durch die Bäder geführt werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an .den Trans portrahmen (1, 2) Beschläge (23) zur Aufnahme von Ständern befestigt sind, die zum Anbringen derart erhöhter Transportrahmen (25) dienen, dass die Gegenstände oberhalb des Bades weiter bewegt werden können. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch mit Hebeln zur Überführung .der Gegenstände über Zwischenräume, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei Paar Hebel (14, 15), deren Drehpunkte an einem ortsfesten Ständer (19) angeordnet sind, mit den Transportrahmen (1, 2) derart gekuppelt sind, dass das eine Hebelpaar (14) die die Gegenstände tragenden Stangen (4) von den Transportrahmen (1, 2) abhebt und auf den Ständer (19) ablegt, während das andere Hebelpaar (15) die Tragstangen (4) von .dem Ständer (19) .abnimmt und nach der andern Seite des 'Ständers (19) ablegt. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass .die Transport rahmen für mehrere hintereinanderlie- gende galvanische Bäder miteinander ver einigt und an den Zwischenräumen zwi schen den einzelnen Bädern gegeneinan der isoliert sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass mindestens an einer an den Transportrahmen (1, 2) be findlichen Einkerbung (3) seitliche Füh rungen (27) für die Enden der die Ge genstände tragenden Stangen (4) vorge sehen sind. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an den Stän- .dern (19), auf welche die Tragstangen (4) zeitweilig liegen, seitliche Führun gen (27) für die Tragstangen vorgesehen sind. 6. Einrichtung nach Patentanspruch für Wanderbäder, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in entgegengesetzter Richtung arbeitende Paare von Transportrahmen (l, 2) und (1', 2') nebeneinander ange ordnet und an ihrem einen Ende eine Rollentransportvorrichtung (3-3) zur Überführung der Gegenstände von einem Rahmenpaar (1, 2) auf das andere (1', 2') vorgesehen sind. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch für elektrolytische Bäder, dadurch gekenn zeichnet, dass an den Transportrahmen (1, )) die zur Stromzuführung dienen, dreieckige Einschnitte (3) zur Aufnahme .der die Gegenstände tragenden Stangen vorgesehen sind. B. Einrichtung nach Patentanspruch mit Hebeln zur Überführung der Gegen stände über Zwischenräume, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Hebelpaar (38) die Tragvorrichtungen mit den Gegenstän den unmittelbar auf das Hebelpaar<B>(39)</B> ablegt.
    9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass beide Hebel paare (38, 39) in ihren Längen und die an den Transportrahmen vorgesehenen .@ uflagcstellen (45) für die Tra.gvorrich- tungeii der Gegenstände längs der Rali- men (43) zur genauen Justierung ver stellbar sind. 10.
    Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass am Anfang der Einrichtung die durch ein Hebelpaar (50) von einer schiefen Ebene (51) abge hobenen leeren Tragvorrichtungen nach erfolgter Aufh'ä'ngung der Gegenstände mittelst .der beiden zusammenarbeitenden Hebelpaare (38, 39) auf die Transport rahmen (42, 43) abgelegt werden. <B>11.</B> Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass am Ende der Einrichtung zwei Hebelpaare die Trag vorrichtungen mit den Gegenständen von den Transportrahmen abheben und sie in den Bereich eines dritten Hebelpaares bringen, das die leeren Tragvorrichtun gen auf eine schiefe Ebene ablegt.
CH134630D 1927-10-05 1928-09-29 Einrichtung zum Bewegen von an Tragvorrichtungen aufgehängten Gegenständen durch Bäder, insbesondere elektrolytische Bäder. CH134630A (de)

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