CH134651A - Vorrichtung zur Behandlung von Filmbändern. - Google Patents

Vorrichtung zur Behandlung von Filmbändern.

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CH134651A
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CH
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Kern Cie A G
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Kern & Cie A G
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    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D3/00—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
    • G03D3/08—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material
    • G03D3/13—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly
    • G03D3/14—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly with means for taking into account of elongation or contraction of films

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Description


  Vorrichtung zur Behandlung von Filmbändern.    Zur Behandlung von Filmbändern existiert  bereits eine grössere Anzahl von Maschinen,  welche ein halb- oder     ganzautomatisches     Behandeln der Filmbänder ermöglichen. Bei  diesen     Maschinen    wird das Filmband mittelst  Transportrollen oder Walzen kontinuierlich  oder ruckweise durch verschiedene Bäder  bewegt, welche der Entwicklung,     Fixierung,     Wässerung, Härtung, Färbung usw. dienen.  



  Als Hauptschwierigkeit bei diesen Ma  schinen tritt die Beseitigung der Ungleichheit  der     Spannung    auf, welche der Film beim  Durchgang durch die verschiedenen Bäder  erleidet. Da die Bäder verschiedenartige  Chemikalien und Flüssigkeiten enthalten, so  ist auch ihr Einfluss auf das Filmband ver  schieden und es treten Längenveränderungen  des     Filmbandes    auf, welche einen gleich  mässigen Transport durch die verschiedenen  Bäder verunmöglichen und welche sehr oft       zur    Beschädigung des Filmbandes führen.  



  Diese Schwierigkeiten treten in noch  höherem Masse auf, wenn es sich um Film  bänder handelt, welche aus bezüglich des    Rohfilms verschiedenartigen Teilstücken zu  sammengesetzt sind. Dies ist besonders dann  der Fall, wenn Amateurfilme zur Verarbei  tung gelangen, da eine grössere Anzahl Fa  brikate von Amateurfilmen im Handel erhält  lich sind. Die einzelnen Filmfabrikate     besitzen     naturgemäss verschiedene Eigenschaften, wel  che dann auch eine verschiedene Längen  ausdehnung in den Bändern zur Folge haben.  Wenn nun, zwecks Behandlung, mehrere  solche Filme hintereinander zu einem Band  vereinigt werden, so wechselt der Grad der  Veränderungen so oft, dass es nicht möglich  ist, durch vorheriges Einstellen der Trans  portgeschwindigkeit, z.

   B. durch Ändern der       Triebrollendurchmesser    oder     sonstwie,    die  eintretenden Änderungen zu kompensieren.  



  Zweck vorliegender Erfindung ist die  Schaffung einer Vorrichtung, welche die Be  handlung solcher zusammengesetzter, ver  schiedenartiger Filmbänder erlaubt, ohne dass  das Filmband beschädigt wird. Die Vor  richtung gemäss vorliegender Erfindung zeich  net sich dadurch aus, dass jede Triebrolle           mittelst        Friktionsantrieb    von einem gemein  samen Antriebsorgan aus angetrieben wird,  und dass Mittel vorgesehen sind, durch welche  das     Auftreten    ungleicher Spannungen im  Filmband vermieden wird.  



  In beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 eine Vorderansicht,       Fig.    2 eine Seitenansicht,       Fig.    3 eine Draufsicht.  



       Mittelst    eines Motors 1 wird ein endloses  Band 2 als gemeinsames Antriebsorgan für  alle Triebrollen bewegt. Dieses endlose Band 2  bewegt sich senkrecht zu den Triebrollen  achsen 3, welche an einem Ende die Trieb  rollen 4 tragen und mit ihrem andern Ende  an einem festen Punkt 5     angelenkt    sind.  Jede Triebrolle 4 weist zwei durch einen  Flansch voneinander -getrennte Hälften auf.  Die Bewegungsübermittlung vom endlosen  Band 2 auf die Triebrollen 4 erfolgt mittelst  eines Reibungsantriebes, indem die auf den       Triebrollenachsen    3 sitzenden     Friktionsrollen    6  an das endlose Band 2     augepresst    werden.

    Die     Triebrollenachsen    3 stehen unter der  Wirkung einer Zugfeder 7, welche bestrebt  ist, die     Friktionsrolle    6 vom endlosen Band 2  abzuheben. Die Spannung der Feder kann  mittelst einer Schraube 8 mit Mutter ge  ändert werden.  



  Jeder     Triebrollenachse    ist ein Behälter 9  zugeordnet, der unter den Triebrollen 4 ange  ordnet ist und in jedem dieser Behälter 9  ist in der Nähe des Bodens eine Führungs  rolle 10 angeordnet. Die Behälter 9 dienen  zur Aufnahme der zur Behandlung des Film  streifens     notwendigen.    Flüssigkeiten, wie Ent  wickler, Fixierbad, Wasser, Färbemittel usw.  



  Der Filmstreifen 11 läuft über den einen  Teil der Triebrolle 4 in den Behälter 9, dann  über die Führungsrolle 10 nach oben und  über den zweiten Teil der Triebrolle 4.  



  Die Federn 7 sind so eingestellt,     'dass     die Rollen 6 bei normalem Zug des Film  bandes vom Band 2 eine mittlere     Umdrebungs-          geschwindigkeit    erhalten, welche nicht der    vollen Geschwindigkeit des Bandes 2 ent  spricht, sondern kleiner als diese ist.  



  Wenn das Filmband in einem der Bäder  eine Verlängerung erleidet, so wird die be  treffende Achse 3 samt ihrer Rolle 4 unter  der Wirkung der Feder 7 angehoben, wo  durch die Filmspannung ausgeglichen wird.  Die Rolle 4 bewegt sich unter dem Einfluss  des durch die andern Triebrollen bewegten  Filmbandes weiter, bis durch eine Verkürzung  des Filmbandes die Rolle 4 wieder gegen  das Antriebsband gezogen wird. Umgekehrt,  wenn das Filmband sich in einem der Bäder  verkürzt, so kann die betreffende Achse 3  den entsprechenden Bandzug nachgeben, so  dass auch in diesem Fall schädliche Spannungs  unterschiede im Filmband vermieden werden.  



  In Wirklichkeit sind die Bewegungen der  Achse 3 sehr klein und es tritt     jeweilen    bald  eine Gleichgewichtslage ein, in welcher jede  Rolle entsprechend der Längenveränderung  des Filmbandes und der Federspannung eine  ihr zukommende Stellung annimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Behandlung von Film bändern, bei welcher die Filmbänder in Schleifenform über Triebrollen durch ver schiedene Bäder geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass jede Triebrolle mittelst Friktionsantrieb von einem gemeinsamen Antriebsorgan aus angetrieben wird, und dass Mittel vorgesehen sind, durch welche das Auftreten ungleicher Spannungen im Film band vermieden wird. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentänspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das gemeinsame An triebsorgan aus einem endlosen Band besteht, welches senkrecht zu den Trieb rollenachsen verläuft. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Triebrolle am einen Ende einer Achse sitzt, welche an ihrem andern Ende an einem festen Punkt angelenkt ist und welche unter Wirkung einer Feder mit regelbarer Spannung steht, derart,, dass bei einer Längenänderung des Filmbandes in einem Bad die Triebrollen- achse sich dieser Änderung entsprechend einstellen.
CH134651D 1928-05-09 1928-05-09 Vorrichtung zur Behandlung von Filmbändern. CH134651A (de)

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