CH134793A - Kontrollvorrichtung an mit Zählwerk versehenen Wert-Stempelmaschinen. - Google Patents

Kontrollvorrichtung an mit Zählwerk versehenen Wert-Stempelmaschinen.

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CH134793A
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Hasler A-G Vormals Tele Hasler
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Hasler Ag
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Description


      Kontrollvorrichtung    an mit Zählwerk versehenen     Wert-Stempelmaschinen.       Den     Gegenstand    .der     Erfindung,    bildet  eine     Kontrollvorrichtung    an mit     Zählwerl_     versehenen     Wert-Stempelmaschinen,    bei     wel-          eher    auf eine     auswechselbare        Registrierkarte     beim Kartenwechsel der     Zählerstand        ab-;e-          drucld    wird.

   Das Wesen der Erfindung be  steht darin, dass der Halter der     R.egi        strier-          karte    in seiner Ebene quer zur Achsrichtung  der     Zählerrollen    durch eine zur Vornahme des  Kartenwechsels zu     betätigende        Vorrichtung     bewegbar ist, durch welche die     Rebistrier-          harte    in der einen     Endstellung    des Karten  halters zu Beginn einer Zählperiode und in  der andern     Endstellung    am Ende der Zähl  periode an die     Zählwerkrollen        an-edrückt     wird,

   so     da.ss    die     Rebistrierkarte    übereinander  zwei verschiedene Zahlen aufweist, deren  Differenz dem seit der letzten Kontrolle ver  mehrten Zählbetrag entspricht.  



  Auf der Zeichnen; ist ein     Ausführun        ns-          beispiel    des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt, wobei von der     Wert-Stempelmaschine     nur das Zählwerk ersichtlich ist.

           Fig.    1 ist eine Seitenansicht desselben,       Fig.    2 eine Draufsicht hierzu,       Fig.    3 ein Querschnitt nach     Linie          III-III    der     Fib.    1, und       Fig.    4 eine Teilansicht von rechts der       Fig.    1;       Fig.    5 ist eine Einzelheit, und       Fib.    6 ein Horizontalschnitt in der Höhe  der Linie     VI    in     Fib.    5.  



  Zwischen zwei     Ständerplatinen    1 ist ein  mehrere Zahlenrollen 2 auf einer     ;emein-          samen    Achse 3 aufweisendes Zählwerk vor  handen. Die Rollen 2 sind auf ihrem Um  fang mit vorstehenden Zahlentypen (nicht       Cezeigt)    versehen, von denen die auf der  Höhe der Achse 3 auf der Aussenseite befind  lichen, auf einer     länglichen        Rebistrierkarte          1-    nach dem Einführen derselben in ihren  Halter 5 und vor dem Herausziehen aus dem  letzteren durch     Andrücken    der Karte an die       Zä,hlwerkrollen        eingeprägt    werden.

   Der Hal  ter 5 besteht aus einem am untern und obern  Rand nach aussen     umgebogenen,    die Re-           gistrierkarte    oben und unten umfassenden  Blechstreifen, welcher .auf der Rückseite für  den Durchtritt der     Zählwerkrollen    eine läng  liche     Durchbrech.ung    6 aufweist. An den  äussern vertikalen     Schmalseiten    der Platinen  1 ist der Halter 5 in seiner Ebene auf- und  abwärts, also quer zur Achsrichtung der       Zählwerkrollen    verschiebbar geführt mit  Hilfe zweier an :den Platinen 1 befestigter,  über die letzteren nach hinten vorstehender  Platten 7.

   Der Halter 5 besitzt zwei nach  unten vorstehende Lappen 8, mit je einem  Loch 9, in welches ein Hebel 10     bezw.    11  mit seinem freien Ende hineinragt. Die He  bel 10 und 11.     sitzen,auf    einer gemeinsamen,  in den Platten 7 gelagerten Welle 12. Auf  die letztere ist eine     Torsionsfeder    13     gewik-          kelt,    durch welche die Welle 12 so beein  flusst ist, dass der Halter 5 gewöhnlich seine  obere     Endstellung    einnimmt.

   Die beiden  Platten 7 tragen zwei liegende, parallele  Führungsstangen 14 (in     Fig.    2 nicht darge  stellt) für eine :auf einer steilgängigen  Schraubenspindel 15     verschiebbare    Schrau  benmutter 16, die mit einer am mittleren  Teil auf der Höhe der vordern Zahlen der       Zählerrollen        verdickten    Rolle 17 an der     Re-          gistrierkarte    4 anliegt und diese beider Ver  schiebung der Schraubenmutter an :die Zähl  werkrollen andrückt.

   Die Schraubenspindel  15 ist     einerends    in einem Lager 18 und ran  derends     in    der vordern, in     Fig..1    und 2 lin  den Platte 7 gelagert und ragt mit ihrem  vordern, ein Vierkant 19 aufweisenden Ende  durch eine Öffnung 20 aus dem Gehäuse 21  der     Wertstempelmaschine    heraus, so     :

  dass    sie  mit Hilfe einer Kurbel gedreht werden kann,  um die     Schraubenmutter    16, im nachstehen  den     Druckschlitten    genannt, aus der in       Fig.    1 und 2 durch punktierte Linien an  gedeuteten, vordern     Endstellung    in die  durch volle Linien gezeichnete hintere       Endstellung    und umgekehrt aus .dieser in  die vordere     Endstellung    zu verschieben.

   Da  mit sich der Druckschlitten in :den beiden  Endstellungen nicht festziehen     bezw.    klem  men kann, ist er ,auf der     vordern    Seite mit  einer     Nase    22 und auf der     hintern    Seite mit    einem entgegengesetzten Anschlag 23 ver  sehen und die Spindel 15 weist zwei Zapfen  24 und 25 auf, welch letztere sich in den  betreffenden Endstellungen gegen die Nase  22 oder den Anschlag 23 legen. Das An  drehen der Schraubenspindel in der entgegen  gesetzten Richtung bereitet infolge dieser  Anordnung keinerlei Schwierigkeiten.

   In  einem Ausschnitt an der vordern Kante der  hintern Platine 1     ist    ein Stempel 26, welcher  an seiner dem Streifen 4 zugekehrten     Seite     die Maschinennummer trägt, mit .dem Halter  5 auf- und abwärts verschiebbar geführt.  Zur Mitnahme des Stempels 26 durch :den  Halter 5 greift ein .am letzteren befestigter  Winkel 27 in einen am untern Ende des  Stempels 26 angeordneten Haken 28. Das  Herausziehen der     Registrierkarte    4 aus sei  nem Halter 5 kann nur in der untern     End-          stellung    des letzteren durch einen in entspre  chender Höhe im Gehäuse 21 angeordneten  Schlitz 30     hindurch    geschehen.

   Damit der  Halter erst dann in seine untere Endstellung  bewegt wird, wenn der Druckschlitten 16 in  seine vordere Endstellung gelangt, ist der  Hebel 10 mit einem in die Bahn des Druck  schlittens ragenden Vorsprung 31 versehen.  Sobald der Druckschlitten 16 auf -den Vor  sprung 31 trifft, wird der Hebel 10 und mit  ihm der Hebel 11 abwärts bewegt, wobei die  beiden Hebel unter Vermittlung der Lappen  8 den Halter 5 entgegen der Wirkung der  Feder 13 nach unten mitnehmen.

   Am Hal  ter 5 ist ausserhalb der     hintern        Stä.nderplatin        e     1. ein Lappen 32 angebracht, welcher :das  hintere Ende der     Zählerwelle    3 von unten       @.zmfasst.    In einen liegenden Schlitz 33 des  Lappens 32 ragt ein Zapfen 34 eines auf der  Welle 3 lose drehbaren Hebels 35, welcher  eine     Schaltklinke    36 trägt, die in ein Schalt  rad 3 7 greift.

   Das letztere ist .auf der Welle  3 drehbar und ist starr mit einer Zahlenrolle  38 verbunden, die bei jeder     Umdrehung    in  der bei Zählwerken üblichen     'Mreise    eine  neben ihr befindliche     Zehnerzahlenrolle    39  um einen Zahn     weiterschaltet.    Die beiden  Zahlenrollen 38 und 39 dienen zur     Nume-          rierung    der     Registrierkarten.    Bei der<B>Ab-</B>           wärtsbewegung    des Halters 5 wird durch das  Schalt     gesperre    35, 36, 37 die Zahlenrolle 38  um einen Schritt     bezw.    um eine Zahl weiter  geschaltet.

   Die Aufwärtsbewegung des Hal  ters 5 ist für die Zahlenrolle 38 wirkungs  los.  



  Mit irgend einer der Zahlenrollen 2, die  zum Beispiel bei Frankierstempelmaschinen  den dem einbezahlten Betrag entsprechenden  maximalen 'Stellenwert angibt, steht ein auf  einer Welle 40 festsitzendes Zahnrad 41 in  Eingriff, das bei jeder Umdrehung der ge  nannten Zahlenrolle um zwei Zähne gedreht  wird. Auf der Welle 40 sitzt ferner ein  Sternrad 42 fest, in das ein Hebel 43 ein  greift. Die Welle 44 des letzteren trägt am  hintern, über die hintere     Platine    1 hinaus  ragenden Ende einen Hebel 45, an welchem  eine Stange 46     angelenkt    ist. Das untere  Ende :dieser Stange ragt normalerweise durch  zwei übereinander liegende, um einen ge  meinsamen vertikalen Zapfen 47 drehbare  Hebel 48 und 49, die von je einer Feder 50  im Sinne des Pfeils 51 beeinflusst sind.

   Der  Hebel 48 liegt mit seinem hintern, unter den  Halter 5 ragenden Ende an dem betreffen  den, vom Halter nach unten vorstehenden  Lappen 8 an und wird .dadurch in seiner  einen Endstellung gehalten. Durch einen  Lenker 52 ist der Hebel 48 mit einem Hebel  53 gekuppelt,     jvelcher    um einen vertikalen  Zapfen 54 drehbar ist und .am andern Lap  pen 8 des Halters 5 anliegt. Die Lappen 8  sind auf der Seite der Hebel 48 und 53 mit  je einem Einschnitt 55 versehen, in welche  die genannten Hebel bei gesenktem Halter 5  eintreten und diesen in der untern Stellung  halten können.

   Die Freigabe des Halters 5  durch die Hebel 48 und 53 erfolgt, wenn der  Druckschlitten 16 in seiner hintern     Endstel-          luntr    gegen das nach oben gebogene Ende  des Hebels 48 stösst und dabei diesen, sowie  den Hebel 53 aus den Einschnitten 55 her  ausbewegt. Der Hebel 49 ist am hintern  Ende     (Fig.    3 rechts) nach oben gebogen und  befindet sich normalerweise     in    dem Bereich  eines an der 'Schraubenspindel 15 vorhan  denen Zapfens 56.

   Die Schraubenspindel ist    somit gewöhnlich gesperrt und kann nur ge  dreht werden, wenn sie vom Hebel 49 frei  gegeben ist. ' Die Freigabe der Schrauben  spindel erfolgt bei Frankierstempelmaschi  nen     selbsttätig    vom Zählwerk aus, indem bei  Erreichung des im Zählwerk eingestellten  Maximalbetrages durch .die betreffende Zähl  werkrolle 2 das Rad 41 und mit ihm das  Sternrad 42 einen Schritt gedreht wird. Da  bei dreht das Sternrad 42 den Hebel 43 mit  der Welle 44 und dem Hebel 45, durch .den  die Stange 46 aus dem nach oben konisch  erweiterten Loch des Hebels 49     herausgezo-          g    en wird.

   Die .auf den Hebel 49 wirkende  Feder 50 bewirkt eine Drehung des Hebels  49, so dass dieser mit einem seitwärts vor  springenden     Fortsatz    57 unter Vermittlung  einer nicht dargestellten     Abstellvorrichtung     eine Sperrung des Antriebes der Maschine  und anderseits .die Freigabe des Zapfens 56,       bezw.    der Schraubenspindel 15 bewirkt.  



       Dient    die     Wertstempelmaschine    nur     Re-          ffi        (Y        strierzwecken,    zum Beispiel für eine Ein  nehmerkasse, so fällt der     Maxim.aleinstell-          mechanismus    40, 41, 42, 43, 44, 45, 46 fort  und der Zapfen 56 wird in     Fig.    1 und 2  etwas nach rechts versetzt, damit er beim  Drehen der Spindel 15 zwecks     Verschiebens     des Druckschlittens am Hebel 49 vorbei  kommt.  



  Die Handhabung und Wirkungsweise der  beschriebenen     Kontrollvorrichtung    ist fol  gende, wobei davon ausgegangen wird, dass  ein     Kontrollstreifen    4 in den Halter 5 ein  gesetzt werden und die Maschine zum Fran  kieren von Briefen, Karten     usw.    dienen soll.  



  Die Stange 46 ist aus dem Hebel 49 her  ausgezogen, der Antrieb der Maschine ge  sperrt, der Druckschlitten 16 nimmt die vor  dere, in     Fig.    1 und 2 durch     punktierte    Li  nien angedeutete Stellung ein, der Halter 5  befindet sich in der untern     Stellung    in der  Höhe des Schlittens 30 des Gehäuses 21 und  ist in .dieser Stellung durch .die Hebel 48 und  53 gehalten. Durch den Schlitz 30 hindurch  wird zuerst eine     Registrierkarte    4 in den  Halter 5 eingeschoben. Durch das Einführen  der     Registrierkarte    wird :der Sperrmechanis-           mus    der Maschine nicht beeinflusst.

   Nun  wird durch Drehen der Schraubenspindel 15  der Druckschlitten 16 aus .der vordern     in,die          hintere        Endstellung    geschoben, wobei die  Rolle 17 die     Registrierkarte    4 nacheinander  an .die     Zählwerkrollen    2, den Stempel 26 mit  der Maschinennummer und an die Zahlen  rollen 39 und 38     andrückt.    Hierbei werden  die den     Zählerstand    angebenden Zahlen, die  Maschinennummer und die Kartennummer in  die     Registrierkarte        eingeprägt.    Der Halter 5  kann sich nicht nach oben bewegen,

   bis der       Druckschlitten    16 in seine hintere     Endstel-          lung    gelangt, wo er gegen den Hebel 48  stösst und diesen, sowie den mit ihm gekup  pelten Hebel 53 aus den Einschnitten 55       herausbewegt.    Gleichzeitig     wird    durch den       Flegel    48 und :die Stange 46, die beim Zu  rückschwingen des Hebels 48 in die Öffnung  des Hebels 49 eingetreten ist, der Hebel 49  in seine normale Stellung eingestellt, in wel  cher er .die 'Sperrung des Antriebes der Ma  schine aufhebt, dagegen die Schraubenspin  del 15 gegen Drehen sichert.

   Unter dem  Einfluss der Feder 13 geht der Halter 5 mit  der     Registrierkarte    in     dieobere        Endstellung,     wobei das     Schaltgesperre    36, 37 zur nächst  folgenden .Schaltung     ausholt.    Die     Registrier-          karte    4 ist nun geben unbefugtes Heraus  nehmen aus dem Halter 5 gesichert, indem  er den Schlitz     30,des    Gehäuses 21 nach oben  überragt. Bei dem     da.rauffo-lgen.den    Ge  brauch der Frankierstempelmaschine wird  das Zählwerk mit den Rollen 2 geschaltet,  ohne Beeinflussung der Kontrollvorrichtung  bis der Höchstbetrag erreicht ist.

   Durch das  Zählwerk wird dann selbsttätig die Verbin  dung     zwischen    den Hebeln 48 und 49 infolge       Hochziehens    der Stange 46 gelöst, der Hebel  49 sperrt einerseits den Antrieb der Ma  schine und gibt anderseits den Zapfen 56 der  Schraubenspindel 15     bezw.    diese selbst frei.

    Bei entsprechendem Drehen der letzteren  wird der Druckschlitten 16 aus seiner     hin-          tern    in die     vordere    Endstellung geschoben,  wobei .durch die Rolle 17 die     Registrierkarte     4 wieder an die     Uhlwerkrollen    und an den  Stempel 26     angedrückt    und die dem Zähler-    stand entsprechenden, an dieser Stelle auf  dem Kopf stehenden Zahlen in die     Re-          gistrierkarte    eingedrückt werden, und zwar  unter der schon eingedrückten, den niedri  geren     Zählerstand    angebenden Zahlenreihe.

    Die Maschinennummer wird jedoch infolge  der Verschiebung des Stempels 26 mit dem  Halter nur an einer     ;Stelle    in die     Registrier-          karte    gedrückt. Nach Umkehren des heraus  genommenen     Kontrallstreifens    ist man leicht  in der Lage, den niedrigeren     Zählerstand     vom höheren abzuziehen, indem er sich dann  unter dem letzteren befindet. Ausser den  beiden     Zählerständen    weist die     Registrier-          karte    übereinander die von den Zahlenrollen  38 und 39 eingedrückte     Numerierung    doppelt.  auf.

   Sobald der Druckschlitten in seine vor  Üere     Endstellung    gelangt, wird der Halter 5  gesenkt und in der untern Endstellung durch  die Hebel 48 und 53 gesichert. Erst jetzt  kann die     R.egistrierkarte    durch .die     Öffnung     30 des Gehäuses 21. hindurch aus dem Halter  5 herausgezogen werden. Beim Einführen der  neuen     Registrzerka.rte    wiederholt sich der be  schriebene Vorgang von neuem.  



  Bei     Verwendung    der Maschine zu     Re-          gistrierzwecken,    zum Beispiel einer     Einneh-          merkasse    kann die     Registrierkarte    aus dem  Halter 5     hcrausgenommen    werden, nachdem  .der Schlitten 16 in seine vordere     Endstellung     bewegt worden ist, was beispielsweise     beim     Beamtenwechsel an der Kasse vorkommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kontrollvorrichtung ,an mit Zählwerh versehenen Wertstempelmaschinen, bei wel cher auf eine auswechselbare Reg istrierkaxte beim Kartenwechsel der Zählerstand abge druckt wird, dadurch gekennzeichnet, da.ss .der Halter der Registrierkarte in seiner Ebene quer mir Achsrichtung der Zählerrol- len durch eine zur Vornahme des Karten wechsels zu betätigende Vorrichtung beweg bar ist,
    durch welche die Registrierkarte in der einen Endstellung des Kartenhalters zu Beginn einer Zählperiode und in der andern Endstellung am Ende der Zählperiode an die Zählwerkrollen angedrückt wird, so dass die Registrierkarte übereinander zwei verschie dene Zahlen aufweist, deren Differenz dem seit der letzten Kontrolle vermehrten Zähl betrag entspricht. UNTERANSPRü CHE 1.
    Kontrollvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die Vorrich tung zum Andrücken der Registrierkarte an die Zählwerkrollen einen längs .des Kartenhalters verschiebbaren Schlitten be sitzt, welcher bei seiner Verschiebung zur Vornahme eines Kartenwechsels ,die Re istrierkarte mittelst einer Rolle an die Zählwerkrollen andrückt und am Ende seiner Bahn den Kartenhalter gegenüber einer in einem die Kontrollvorrichtung umschliessenden Gehäuse vorhandenen Offnung derart einstellt, dass die Re gistrierkarte durch die genannte Öffnung hindurch aus dem Halter herausgenom men werden kann.
    ?. Kontrollvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kartenhalter, welcher kraftschlüssig in seiner Betriebsstellung gehalten wird, in der zur Vornahme des Kartenwechsels geeigneten Stellung durch Sperrorgane gesichert ist, die durch den (renannten Schlitten erst ausgerückt wer den, wenn derselbe bei seiner Verschie bung nach Einsetzen einer neuen Karte in den Halter, in die andere Endstellung gelangt, bei welcher Verschiebung der Zählerstand auf die Registrierkarte über der Stelle aufgedrückt wird,
    an welcher vordem Herausnehmen dieser Karte beim Verschieben des Schlittens in der ent gegengesetzten Richtung der neue Zähler stand aufgedrückt wird, so d.ass nach Her ausnehmen und Umkehren der Karte der niedrigere Zählerstand unter dem höheren Zählerstand aufgedrückt ist.
    3. Kontrollvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten mittelst einer Schraubenspindel verschiebbar ist, die von einem Sperrorgan beherrscht ist, das die Schraubenspindel normalerweise an der Drehung hindert und vom Zähl werk aus zur Sperrung des Antriebes der Maschine und Freigabe der Schrauben spindel selbsttätig erst dann umgestaltet wird, wenn der in demselben festgelegte Höchstbetrag erreicht ist. 4.
    Kontrollvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, ,dass das den Kartenhalter in der zur Auswechslung der Registrier- karte geeigneten Stellung sichernde Sperr organ, das zur Auslösung des Kartenhal ters in die Bahn des Schlittens ragt, sowie das die Schraubenspindel normalerweise gegen Drehung sichernde Sperrorgan je von einer Feder beeinflusst und gewöhn lich miteinander gekuppelt sind, welche Kupplung vom Zählwerk aus selbsttätig gelöst wird, wenn der in demselben fest gelegte Höchstbetrag erreicht ist, worauf .die Sperrung ,der ,Schraubenspindel selbst tätig .aufgehoben und eine Sperrung des Antriebes der Maschine bewirkt wird.
    Kontrollvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, .dadurch ge kennzeichnet, dass der Kartenhalter mit einem Schaltgesperre in Bewegungsver- bindung steht, ,das in der Verlängerung des Zählwerkes angeordnet ist und dazu dient, die Registrierkarten fortlaufend zu numerieren.
CH134793D 1928-08-09 1928-08-09 Kontrollvorrichtung an mit Zählwerk versehenen Wert-Stempelmaschinen. CH134793A (de)

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