CH134797A - Radioempfangsgerät. - Google Patents
Radioempfangsgerät.Info
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- Magnetic Resonance Imaging Apparatus (AREA)
Description
Radioeuapfangagerät. Die Erfindung bezieht sich auf ein Radioempfangsgerät von der Art, bei der alle thermionischen Röhren, sowie die in den Kreisen dieser Röhren liegenden Abstimm- organe und andern Schaltelemente innerhalb eines geschlossenen Kastens angeordnet sind.
Die Erfindung hat eine solche Bauart. und Anordnung der verschiedenen Teile innerhalb des Kastens zum Zweck, dass, ohne die gute Wirkung, zum Beispiel durch uner wünschte Kopplungen, zu beeinträchtigen, eine einfache und gedrungene Anordnung er halten wird, die ein leichtes Arbeiten mit dem Gerät ermöglicht.
Gemäss der Erfindung ist der Kasten, in dem alle verschiedenen Teile untergebracht sind, durch eine Scheidewand in zwei Teile geteilt, in .deren einem alle A-bstimmittel (zum Beispiel regulierbare Kondensatoren, feste oder bewegliche Spulen, Variolne%er oder dergleichen) angeordnet sind, während in dem andern Teil die Röhren und die weiteren Schaltelemente angebracht sind. Der zuerst erwähnte Teil des Kastens wird zweckmässig -durch mindestens eine Querwand in mindestens zwei elektrostatisch in bezug aufeinander abgeschirmte Räume unterteilt, um die Abstimmelemente jener Kreise, die wechselseitig nicht gekoppelt sein dürfen, in getrennten Räumen anordnen ziz können.
Zweckmässig sind alle thei-mionischen Röhren in dem für sie bestimmten Teil des Kastens so angeordnet, dass ihre Achsen parallel zu der den Kasten in zwei Teile teilenden Scheidewand laufen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des.
Fig. 1 ist eine Vorderansicht des Gerätes. bei dem der untere Teil der Vorderwand weggebrochen ist; Fig. 2 ist eine Draufsicht des Gerätes ohne Kappe; Fig. 3 ist eine Unteransicht des Gerätes ohne Kappe; Fig. 4 ist eine Seitenansicht; Fig. 5, 6 und 7 sind drei verschiedene Ansichten der Querwand mit dem auf ihr befestigten Schalter.
Das Gerät besitzt zwei solide Seiten wände 1 und 2, die miteinander durch eine zweckmässig metallene, den ganzen innern Raum des Gerätes in zwei Teile teilende Längsscheidewand 3 verbunden sind. Auf dieser in der Längsrichtung laufenden Scheidewand ist eine ebenfalls metallene Querwand 4 befestigt, die den obern Raum ,des Kastens in zwei nebeneinander liegende Teile teilt.
Die Aussenwand des Kastens wird ferner durch eine oben in einen schrägen Teil 6 übergehende Vorderwand 5 und durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Decke, Hinterwand und Boden gebildet. Diese Wände können miteinander derart verbunden sein, dass sie zwei zusammenhängende Teile bilden, .die wie ein Mantel um das Gerät herumgeschlagen und an .den Seitenwänden. 1 und 2 befestigt werden können.
Im linken, obern Raum des Kastens liegen die primären Abstimmelemente, die aus einem veränderlichen Kondensator 7 und einer sogenannten Toroidspule 8 bestehen, die mit zwei Abzweigpunkten versehen ist, um .den Wellenbereich des Apparates zu ver grössern.
Die sekundären Abstimmittel befinden sich in dem rechten obern Raum und be stehen aus einem ebenfalls regulierbaren Kondensator 9, einer Honigwabenspule 10, die gegebenenfalls mittelst eines näher zu beschreibenden Schalters kurzgeschlossen werden kann, und aus einer in Serie mit dieser Spule geschalteten Zylinderspule 11. Die Rückkopplungsspule 12 ist innerhalb dieser beiden Spulen drehbar angeordnet.
Im untern Raum des -Gerätes sind die Hochfrequenzröhre 13, der Detektor 14 und die Endröhre 15 derart angeordnet, .dass ihre Achsen parallel zu der in Längsrichtung laufenden @Scheidew@and .3 sind. Der von diesen Röhren eingenommene Raum ist da her nur äusserst gering, und der in diesem Teil' des Apparates übrigbleibende Raum wird überdies durch den Niederfrequenz transformator 16, die Vorspannungsbatterie 17 und ein gepresstes Stück 18 aus isolieren dem Stoff nahezu ganz angefüllt.
In diesem Stück 18 sind die Röhrenfüsse 19 und 20 für den Detektor und die Endröhre, sowie der Gitterkondensator 21, der Steuerwider stand 22 und der sogenannte Telephon- kondensator 23 angeordnet.
Auf :den Achsen der Kondensatoren 7 und 9 sind grosse zylindrische Trommeln 24 angeordnet, die durch zwei Fenster P bezw. S im schrägen Teil 6 der Vorderwand des Kastens sichtbar sind. Auf -dem Umfan; dieser Trommeln befindet sich eine Skala und ,die genannten Fenster sind je mit einem Merkstrich versehen. Diese Trommeln kön nen mittelst kleiner Reibungsräder gedreht werden, .deren Achsen durch die Seitenwände 1 und 2 hindurchgehen und an diesen vor stehenden Teilen mit Handknöpfen 25 bezw. 26 versehen sind.
Diese Bauart bietet den grossen Vorteil, dass man, den Apparat gerade vor sich, die primäre und sekundäre Abstimmung mit beiden Händen gleichzeitig bewirken kann, wobei Hände und Arme eine natürliche Haltung einnehmen und das Ab lesen der beiden Abstimmungen so leicht wie möglich ist, da sich die Augen in -der Riegel ein wenig höher als der Apparat befinden.
Die Rückkopplungsspule 12 kann mit Hilfe eines Knopfes 27 gedreht werden, der sich am Ende einer Achse befindet, die durch die hohle Achse des Kondensators 9 gesteckt ist.
Das Gerät ist mit einem Ans,chlusskabel 29, in .dem die verschiedenen Leitungen zu den Strainquellen (Anodenspannungsapparat, Akkumulator, Trockenbatterie usw.) unter gebracht sind, und mit einem Heizstrom- widerstand mit Regulierknopf 28 versehen. wodurch die Temperatur der !Glühkathode der Hochfrequenzröhre 13 zwecks Regelung des Schallvolumens geändert werden kann. Eine Schnur 31 mit einem Steckkontakt 30 führt zu dem Lautsprecher.
Die verschiedenen Wände und Scheide wände werden zweckmässig ganz aus Metall hergestellt und geerdet, so dass unerwünschte Erscheinungen, wie zum Beispiel Hand induktion, nicht auftreten können. Um per sönlichen Unfällen vorzubeugen ist es aber auch möglich, diese Wände, oder einen Teil derselben, aus isolierendem Stoff herzustel len und sie auf der Innenseite zu metalli sieren.
Das Gerät ist mit einem -Schalter ver sehen, -dessen Hebel 34 einen Schlitz 45 im schrägen Teil 6 der Frontplatte durchzieht. Dieser Schalter kann in vier Stellungen ge bracht werden, .die mit 0, 1, 2 und 3 a.n- ;egeben sind. In der Stellung 0 ist das Gerät ausgeschaltet, .da zum Beispiel der Heizstrom unterbrochen ist. Die 'Stellung 1 entspricht dem Wellenbereich von zum Bei spiel 2000-1000 Meter, die. Stelluüc \? jenem von 600-400 Meter und die -Stellung 3 jenem von 400-200 Meter. Der Hebel 3-1 des Schalters ist zu diesem Zweck um eine in der Querwand 4 befestigte Achse 35 dreh bar befestigt.
Ein ebenfalls an dieser Quer wand befestigtes Segment 36 weist eine An zahl Öffnungen 37 auf, in die ein federnder Stift 45, der an der Unterseite halbkugel förmig abgerundet ist, einschnappen kann. In der Querwand 4 ist ferner eine Offnung 41 vorgesehen. .durch die eine Stiftschraube Oll greift, mit .deren Hilfe zwei auf beiden Seiten der Scheidewand 4 befindliche Kon taktstücke 38 bezw. 42 an dem Schalter 34 befestigt sind. Das Kontaktstück 38 arbeitet mit einem festen Kontaktstück 39 zusam men, .das an der Scheidewand 4 isoliert be festigt ist, während das Kontaktstück 42 mit zwei federnden Kontakten 4 3 und 44 zusam men arbeitet, die mit zwei AbzweigpunlitPn der Toroidspule verbunden sind.
Das Drehen des Schalters 34 hat also zu r Folge, dass verschiedene Teile der Spule 8 eingeschaltet werden können. und dass gleich zeitig die Honigwabenspule 10 kurzgeschlos sen wird oder nicht.
Das Gerät kann durch Vergrösserung .der Anzahl von Querwänden 4 auch für mehr- fache Hochfrequenzverstärkung eingerichtet werden. In diesem Falle lässt man zweck mässig jedem der regulierbaren :Kondensa toren, die in den Gitterkreis einer der Hoch frequenzröhren eingeschaltet sind, mit einer Toroidspule zusammenarbeiten, während wie im .dargestellten Beispiel .die Selbstinduktion im Gitterkreise des Detektors vorzugsweise durch Honigwabenspulen, Zylinderspulen oder andere Spulen mit äusserem magne tischem Feld gebildet wird, um die Rück kopplung zu erleichtern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Radioempfangs gerät, bei .dem alle ther. mionischen Röhren. und die in den Kreisen dieser Röhren liegenden Abstimmorgane und andere Schaltelemente innerhalb eines ge schlossenen Kastens angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Kasten durch eine Scheidewand in zwei Teile geteilt ist, in deren einem die Abstimmelemente unter gebracht sind, während in dem andern Teil die Röhren und die weiteren Schaltelemente angeordnet sind.UNTERANSPRtTCHE 1. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der erstgenannte Teil des Kastens durch mindestens eine Querwand in mindestens zwei elektrostatisch in bezug aufein ander abgeschirmte Räume unterteilt ist, um die Abstimmelemente der Kreise, die wechselseitig nicht gekoppelt sein dürfen, in getrennten Räumen unter bringen zu können.\?. Radioempfangsgerät nach Patentan- spruch,dadurch gekennzeichnet, dass alle thermionischen Röhren in dem für sie bestimmten Teil mit ihren Achsen paral lel zu der Scheidewand angeordnet sind, die den Kasten in zwei Teile teilt. 3. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, da.dureh gekennzeichnet, dass die Scheidewand wagrecht liegt, und dass die Röhren im untern Teil des Kastens angeordnet sind.4. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen, um welche die beweglichen Teile der verschiedenen Abstimmittel drehbar sind, in einer einzigen Linie liegen, die parallel zu der den Rasten in zwei Teile teilenden Scheidewand läuft.5. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-4, da- ,durch gekennzeichnet, @dass an der Quer wand bezw. einer der Querwände ein Schalter anbebracht ist, mittelst dessen (der Wellenbereich der Abs- immittel ge ändert werden kann. 6. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-5, da durch gekennzeichnet, dass dieser Schal ter in einer seiner äussersten Stellungen zugleich den Heizstrom der Röhren un terbricht.7. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Be wegungsorgane der Abstimmittel aus zwei einander gegenüberliegenden Sei tenwänden des ]Kastens hervorragen, während die Skalen dieser Abstimmittel durch Fenster in der Vorderwand dieses ]Kastens sichtbar sind.B. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-7, da durch gekennzeichnet, dass die Skalen auf möglichst grossen, auf den Achsen der beweglichen A#bstimmittel angeord neten Trommeln angebracht sind,- die mittelst kleiner Räder gedreht werden können. 9. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-8, da- .durch gekennzeichnet, dass die Achse eines der beweglichen Abstimmittel hohl ist und von der Achse des regulierbaren Rückkopplungsteils durchlaufen wird.10. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch und Unteransprüehen 1-9, da- ,durch gekennzeichnet, dass die Abstimm- kreise Toroidspulen enthalten mit Aus nahme des Gitterkreises des rüekgekop- pelten Detektors, der mindestens eine Spule mit äusserem magnetischem Feld enthält.11. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-10, Za- durch gekennzeichnet, dass der Gitter kreis des Detektors aus einer Zylinder- spule für den kurzen Wellenbereich be steht, die, zum Auffangen der langen Wellen, in Serie mit einer Spule steht, und .dass die Rückkopplungsspule inner halb und zwischen diesen beiden Spulen drehbar angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL134797X | 1927-09-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH134797A true CH134797A (de) | 1929-08-15 |
Family
ID=19775944
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH134797D CH134797A (de) | 1927-09-03 | 1928-07-13 | Radioempfangsgerät. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH134797A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746257C (de) * | 1937-03-25 | 1944-06-15 | Heinrich Karl Krumm | Chassis zum Einbau elektrischer Teile fuer Rundfunkempfangsgeraete |
-
1928
- 1928-07-13 CH CH134797D patent/CH134797A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746257C (de) * | 1937-03-25 | 1944-06-15 | Heinrich Karl Krumm | Chassis zum Einbau elektrischer Teile fuer Rundfunkempfangsgeraete |
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