CH134797A - Radioempfangsgerät. - Google Patents

Radioempfangsgerät.

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CH134797A
CH134797A CH134797DA CH134797A CH 134797 A CH134797 A CH 134797A CH 134797D A CH134797D A CH 134797DA CH 134797 A CH134797 A CH 134797A
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CH
Switzerland
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box
dependent
tubes
tuning
receiving device
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Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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Description


      Radioeuapfangagerät.       Die Erfindung bezieht sich auf ein       Radioempfangsgerät    von der Art, bei der  alle     thermionischen    Röhren, sowie die in den  Kreisen dieser Röhren liegenden     Abstimm-          organe    und andern Schaltelemente innerhalb  eines geschlossenen Kastens angeordnet sind.  



  Die Erfindung hat eine solche Bauart.  und Anordnung der verschiedenen Teile  innerhalb des Kastens zum Zweck, dass, ohne  die gute Wirkung, zum Beispiel durch uner  wünschte Kopplungen, zu beeinträchtigen,  eine einfache und gedrungene Anordnung er  halten wird, die ein leichtes Arbeiten mit  dem Gerät ermöglicht.  



  Gemäss der Erfindung ist der Kasten, in  dem alle verschiedenen Teile untergebracht  sind, durch eine Scheidewand in zwei Teile  geteilt, in .deren einem alle     A-bstimmittel     (zum Beispiel regulierbare     Kondensatoren,     feste oder bewegliche Spulen,     Variolne%er     oder dergleichen) angeordnet sind, während  in dem andern Teil die Röhren und die  weiteren Schaltelemente angebracht sind.    Der zuerst erwähnte Teil des Kastens  wird zweckmässig -durch mindestens eine  Querwand in mindestens zwei elektrostatisch  in bezug aufeinander abgeschirmte Räume  unterteilt, um die     Abstimmelemente    jener  Kreise, die wechselseitig nicht gekoppelt sein  dürfen, in getrennten Räumen anordnen     ziz     können.  



  Zweckmässig sind alle     thei-mionischen     Röhren in dem für sie bestimmten Teil des  Kastens so angeordnet, dass ihre Achsen  parallel zu der den     Kasten    in zwei Teile  teilenden Scheidewand laufen.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des.  



       Fig.    1 ist eine Vorderansicht des Gerätes.  bei dem der untere Teil der Vorderwand  weggebrochen ist;       Fig.    2 ist eine Draufsicht des Gerätes  ohne Kappe;       Fig.    3 ist eine Unteransicht des Gerätes  ohne Kappe;           Fig.    4 ist eine Seitenansicht;       Fig.    5, 6 und 7 sind drei verschiedene  Ansichten der Querwand mit dem auf ihr  befestigten Schalter.  



  Das Gerät besitzt zwei solide Seiten  wände 1 und 2, die miteinander durch eine  zweckmässig metallene, den ganzen innern  Raum des Gerätes in zwei Teile     teilende     Längsscheidewand 3 verbunden sind. Auf  dieser in der Längsrichtung laufenden  Scheidewand ist eine ebenfalls metallene  Querwand 4 befestigt, die den obern Raum       ,des    Kastens in zwei nebeneinander liegende  Teile teilt.  



  Die Aussenwand des Kastens wird ferner  durch eine oben in einen schrägen Teil 6  übergehende Vorderwand 5 und durch eine  in der Zeichnung nicht dargestellte Decke,  Hinterwand und Boden gebildet. Diese  Wände können miteinander derart verbunden  sein, dass sie zwei zusammenhängende Teile  bilden, .die wie ein Mantel um das Gerät  herumgeschlagen und an .den Seitenwänden.  1 und 2 befestigt werden können.  



  Im     linken,        obern    Raum des Kastens  liegen die primären     Abstimmelemente,    die  aus einem veränderlichen Kondensator 7 und  einer sogenannten     Toroidspule    8 bestehen,  die mit zwei Abzweigpunkten versehen ist,  um .den Wellenbereich des Apparates zu ver  grössern.  



  Die sekundären     Abstimmittel    befinden  sich in dem rechten obern Raum und be  stehen aus einem ebenfalls     regulierbaren     Kondensator 9, einer     Honigwabenspule    10,  die gegebenenfalls     mittelst    eines näher zu  beschreibenden Schalters kurzgeschlossen  werden kann, und aus einer in Serie mit  dieser Spule geschalteten Zylinderspule 11.  Die Rückkopplungsspule 12 ist innerhalb  dieser beiden Spulen drehbar angeordnet.  



  Im untern Raum des -Gerätes sind die       Hochfrequenzröhre    13, der Detektor 14 und  die Endröhre 15 derart angeordnet,     .dass    ihre  Achsen parallel zu der in Längsrichtung  laufenden     @Scheidew@and        .3    sind. Der von  diesen Röhren eingenommene Raum ist da  her nur äusserst gering, und der in diesem    Teil' des Apparates übrigbleibende Raum  wird überdies     durch    den Niederfrequenz  transformator 16, die     Vorspannungsbatterie     17 und ein gepresstes Stück 18 aus isolieren  dem Stoff nahezu ganz angefüllt.

   In     diesem          Stück    18 sind die Röhrenfüsse 19 und 20  für den Detektor und die Endröhre, sowie  der Gitterkondensator 21, der Steuerwider  stand 22 und der sogenannte     Telephon-          kondensator    23 angeordnet.  



  Auf :den Achsen der Kondensatoren 7  und 9 sind grosse     zylindrische        Trommeln    24  angeordnet, die durch zwei Fenster P     bezw.          S    im schrägen Teil 6 der Vorderwand des  Kastens sichtbar sind. Auf -dem     Umfan;     dieser Trommeln befindet sich eine Skala und  ,die genannten Fenster sind je mit einem  Merkstrich versehen. Diese Trommeln kön  nen mittelst kleiner Reibungsräder gedreht  werden, .deren Achsen durch die Seitenwände  1 und 2 hindurchgehen und an diesen vor  stehenden Teilen mit Handknöpfen 25     bezw.     26 versehen sind.

   Diese Bauart bietet den  grossen Vorteil, dass man, den Apparat  gerade vor sich, die primäre und sekundäre  Abstimmung mit beiden Händen gleichzeitig  bewirken kann, wobei Hände und Arme eine  natürliche Haltung einnehmen     und    das Ab  lesen der beiden Abstimmungen so leicht wie  möglich ist, da sich die Augen in -der     Riegel     ein wenig höher als der Apparat befinden.  



  Die Rückkopplungsspule 12 kann mit  Hilfe eines Knopfes 27 gedreht werden, der  sich am Ende einer Achse befindet, die  durch die hohle Achse des Kondensators 9  gesteckt ist.  



  Das Gerät ist mit einem     Ans,chlusskabel     29, in .dem die verschiedenen Leitungen zu  den     Strainquellen        (Anodenspannungsapparat,     Akkumulator, Trockenbatterie     usw.)    unter  gebracht sind, und mit einem     Heizstrom-          widerstand    mit Regulierknopf 28 versehen.  wodurch die Temperatur der     !Glühkathode     der     Hochfrequenzröhre    13 zwecks Regelung  des Schallvolumens geändert werden kann.  Eine Schnur 31 mit einem Steckkontakt 30  führt zu dem Lautsprecher.

        Die verschiedenen Wände und Scheide  wände werden zweckmässig ganz aus Metall  hergestellt und geerdet, so dass unerwünschte  Erscheinungen, wie zum Beispiel Hand  induktion, nicht auftreten     können.    Um per  sönlichen Unfällen vorzubeugen ist es aber  auch möglich, diese Wände, oder einen Teil  derselben, aus isolierendem Stoff herzustel  len und sie auf der Innenseite zu metalli  sieren.  



  Das Gerät ist mit     einem    -Schalter ver  sehen,     -dessen    Hebel 34 einen Schlitz 45 im  schrägen Teil 6 der Frontplatte durchzieht.  Dieser Schalter kann in vier Stellungen ge  bracht werden, .die mit 0, 1, 2 und 3     a.n-          ;egeben    sind. In der Stellung 0 ist das  Gerät ausgeschaltet, .da zum Beispiel der  Heizstrom unterbrochen ist. Die 'Stellung 1  entspricht dem Wellenbereich von zum Bei  spiel 2000-1000 Meter, die.     Stelluüc        \?     jenem von 600-400 Meter und die     -Stellung     3 jenem von 400-200 Meter. Der Hebel 3-1  des Schalters ist zu diesem Zweck um eine  in der Querwand 4 befestigte Achse 35 dreh  bar befestigt.

   Ein ebenfalls an dieser Quer  wand befestigtes Segment 36 weist eine An  zahl Öffnungen 37 auf, in die ein federnder  Stift 45, der an der Unterseite halbkugel  förmig abgerundet ist, einschnappen kann.  In der Querwand 4 ist ferner eine     Offnung     41 vorgesehen. .durch die eine Stiftschraube  Oll greift, mit .deren Hilfe zwei auf beiden  Seiten der Scheidewand 4 befindliche Kon  taktstücke 38     bezw.    42 an dem Schalter 34  befestigt sind. Das Kontaktstück 38 arbeitet  mit einem festen Kontaktstück 39 zusam  men, .das an der Scheidewand 4 isoliert be  festigt ist, während das Kontaktstück 42 mit  zwei federnden Kontakten 4 3 und 44 zusam  men arbeitet, die mit zwei     AbzweigpunlitPn     der     Toroidspule    verbunden sind.  



  Das Drehen des Schalters 34 hat also zu     r     Folge, dass verschiedene Teile der Spule 8  eingeschaltet werden können. und dass gleich  zeitig die     Honigwabenspule    10 kurzgeschlos  sen wird oder nicht.  



  Das Gerät kann durch Vergrösserung .der  Anzahl von Querwänden 4 auch für mehr-    fache     Hochfrequenzverstärkung    eingerichtet  werden. In diesem Falle lässt man zweck  mässig jedem der regulierbaren :Kondensa  toren, die in den     Gitterkreis    einer der Hoch       frequenzröhren    eingeschaltet sind, mit einer       Toroidspule    zusammenarbeiten, während wie  im .dargestellten Beispiel .die Selbstinduktion  im Gitterkreise des Detektors vorzugsweise  durch     Honigwabenspulen,    Zylinderspulen  oder andere Spulen mit äusserem magne  tischem Feld gebildet wird, um die Rück  kopplung zu erleichtern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Radioempfangs gerät, bei .dem alle ther. mionischen Röhren. und die in den Kreisen dieser Röhren liegenden Abstimmorgane und andere Schaltelemente innerhalb eines ge schlossenen Kastens angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Kasten durch eine Scheidewand in zwei Teile geteilt ist, in deren einem die Abstimmelemente unter gebracht sind, während in dem andern Teil die Röhren und die weiteren Schaltelemente angeordnet sind.
    UNTERANSPRtTCHE 1. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der erstgenannte Teil des Kastens durch mindestens eine Querwand in mindestens zwei elektrostatisch in bezug aufein ander abgeschirmte Räume unterteilt ist, um die Abstimmelemente der Kreise, die wechselseitig nicht gekoppelt sein dürfen, in getrennten Räumen unter bringen zu können.
    \?. Radioempfangsgerät nach Patentan- spruch,dadurch gekennzeichnet, dass alle thermionischen Röhren in dem für sie bestimmten Teil mit ihren Achsen paral lel zu der Scheidewand angeordnet sind, die den Kasten in zwei Teile teilt. 3. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch und Unteranspruch 2, da.dureh gekennzeichnet, dass die Scheidewand wagrecht liegt, und dass die Röhren im untern Teil des Kastens angeordnet sind.
    4. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen, um welche die beweglichen Teile der verschiedenen Abstimmittel drehbar sind, in einer einzigen Linie liegen, die parallel zu der den Rasten in zwei Teile teilenden Scheidewand läuft.
    5. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-4, da- ,durch gekennzeichnet, @dass an der Quer wand bezw. einer der Querwände ein Schalter anbebracht ist, mittelst dessen (der Wellenbereich der Abs- immittel ge ändert werden kann. 6. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-5, da durch gekennzeichnet, dass dieser Schal ter in einer seiner äussersten Stellungen zugleich den Heizstrom der Röhren un terbricht.
    7. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Be wegungsorgane der Abstimmittel aus zwei einander gegenüberliegenden Sei tenwänden des ]Kastens hervorragen, während die Skalen dieser Abstimmittel durch Fenster in der Vorderwand dieses ]Kastens sichtbar sind.
    B. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-7, da durch gekennzeichnet, dass die Skalen auf möglichst grossen, auf den Achsen der beweglichen A#bstimmittel angeord neten Trommeln angebracht sind,- die mittelst kleiner Räder gedreht werden können. 9. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-8, da- .durch gekennzeichnet, dass die Achse eines der beweglichen Abstimmittel hohl ist und von der Achse des regulierbaren Rückkopplungsteils durchlaufen wird.
    10. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch und Unteransprüehen 1-9, da- ,durch gekennzeichnet, dass die Abstimm- kreise Toroidspulen enthalten mit Aus nahme des Gitterkreises des rüekgekop- pelten Detektors, der mindestens eine Spule mit äusserem magnetischem Feld enthält.
    11. Radioempfangsgerät nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-10, Za- durch gekennzeichnet, dass der Gitter kreis des Detektors aus einer Zylinder- spule für den kurzen Wellenbereich be steht, die, zum Auffangen der langen Wellen, in Serie mit einer Spule steht, und .dass die Rückkopplungsspule inner halb und zwischen diesen beiden Spulen drehbar angeordnet ist.
CH134797D 1927-09-03 1928-07-13 Radioempfangsgerät. CH134797A (de)

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CH134797D CH134797A (de) 1927-09-03 1928-07-13 Radioempfangsgerät.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746257C (de) * 1937-03-25 1944-06-15 Heinrich Karl Krumm Chassis zum Einbau elektrischer Teile fuer Rundfunkempfangsgeraete

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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