CH134809A - Vorrichtung zur Speicherung von halbtrockenem Holzstoff, Zellstoff oder ähnlichen Stoffen, die in Druckluftblasleitungen gefördert werden. - Google Patents

Vorrichtung zur Speicherung von halbtrockenem Holzstoff, Zellstoff oder ähnlichen Stoffen, die in Druckluftblasleitungen gefördert werden.

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CH134809A
CH134809A CH134809DA CH134809A CH 134809 A CH134809 A CH 134809A CH 134809D A CH134809D A CH 134809DA CH 134809 A CH134809 A CH 134809A
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Danninger Alois Ing Dr
Schuppler Alfred
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Danninger Alois Ing Dr
Schuppler Alfred
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  Vorrichtung zur Speicherung von halbtrockenem     Holzstoff,        Zellstoff    oder ähnlichen       Stoffen,    die in     Druckluftblasleltungen    gefördert werden.    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Vor-          ricbtu.ng    zur Speicherung von     halbtrocke-          rem    Holzstoff, Zellstoff oder ähnlichen  Stoffen, die in     Druckluftblasleitungen        ge-          f.'ördert    werden.  



  Bekanntlich wird Holzstoff und Zell  stoff bisher in     ausgepresstem    Zustande ge  wöhnlich in Rollen oder Pappen auf Vor  rat gearbeitet. Dieser Vorrat dient zum  Ausgleich bei geringer Produktion; ins  besondere die     Holzstofferzeugung    ist bei  ihrer Abhängigkeit von Kraftschwankungen  bei Arbeit mit Wasserkraft den Zufällig  keiten der wechselnden Wasserführung der  Flüsse in den verschiedenen     Jahreszeiten,    un  terworfen.  



  In neuerer Zeit verwendet man als       Transportmittel    für halbtrockenen     Holz-          oder    Zellstoff Druckluft in Rohrleitungen,       mittelst    deren der Stoff bei einem Trocken  gehalt von etwa '35 % zur Verbrauchsstelle         geblasen    wird.

   Die Vorrichtung gemäss der  Erfindung benutzt diese Glaseinrichtung,  um im Zusammenhang mit ihr die Frage der  Speicherung des Stoffes zu lösen, und ist  dadurch gekennzeichnet, dass die Glas  leitung im obern Teil eines     Speiaherbehä1-          ters    in einer Verteilungsdüse endet, deren  Mündung in einer nahezu     wagrechten    Bahn  wandert, und dass der untere Teil des Spei  cherbehälters mit einer Entnahmevorrichtung  versehen ist.  



  In der Zeichnung sind in den     Fig.    1       und    2 zwei beispielsweise Ausführungsfor  men der Vorrichtung dargestellt.  



  Bei der ersten Ausführungsform nach       Fig.    1 dient ein hoher zylindrischer Be  hälter     A.    zur Aufnahme des Stoffes. Im Kopf  dieses Behälters mündet die     Blasleitung    B  zum Heranführen des Stoffes. Diese Lei  tung     B    läuft in eine Verteilungsdüse C  aus, deren Mündung ausserhalb der Behälter-           mitte        liegt:    und im Kreise     in    einer nahezu       wagrechten    Bahn wandert, wobei ihre Dreh  zahl entsprechend der geförderten Stoff  menge geregelt werden kann.

   Dies     'kann     durch ihre Ausbildung in einer solchen Form  geschehen,     da,ss    die     Drehbewegung    durch  die Reaktion des     Förderluftstrahls    von selbst  zu Stande kommt, so. dass bei gesteigerter       Förderung    auch die Geschwindigkeit der  Drehbewegung selbsttätig zunimmt, und um  gekehrt.  



  Die Entnahmevorrichtung besteht aus  einer am Boden des Behälters angeordneten  Förderschnecke     1),    deren Achse im zylin  drischen Behälter A radial liegt und die  mittelst     seines    an ihrem äussern Ende be  findlichen Zahnradtriebes d', der in einem  Zahnkranz     d    des Behälters A     eingreift,     ringsum auf dem Boden des Behälters im       Kreise    wandert und somit jede     Stelle    des  Behälterbodens bestreicht.

   Die durch die  Schnecke hervorgerufene Förderbewegung  ist nach innen gerichtet und mit ihrem zur  Mitte des     Behälterbodens    liegenden Ende  erstreckt sie sich unter eine Schutzglocke     a.=.     unterhalb deren in einer tieferliegenden  Grube die     Zugabevorriehtung    E einer wei  teren     Druckluftblasleitung    liegt, welche den  Stoff, der beim Arbeiten der Schnecke D  in den Fülltrichter     e'    der     Zugabevorrichtung     E     hineingelangt,        wieder        wegfördert.     



  An Stelle der     Förderschnecke    D könnte  zu demselben Zweck auch eine Kratzer  anlage nach     Art    eines liegenden Becher  werkes, ebenfalls radial zum Speicher  behälter A auf dessen Boden ringsum im  Kreise schwenkbar angeordnet werden.  



  Bei der     zweiten('Ausführung,    nach     Fig.    2.  wurde die am Kopfe des Behälters ange  brachte und schon beschriebene Verteilungs  düse der Einfachheit halber nicht abge  bildet.  



  Zum Entleeren des Speicherbehälters  dient hier eine Vorrichtung, die zu diesem  Zweck die Zuhilfenahme von Wasserstrahlen       gestattet.    Unterhalb einer Schutzglocke a.'  befindet sich ein drehbares Strahlrohr G,  das ermöglicht, einen     Wasserstrahl    in den    unmittelbar am Boden des Behälters lagern  den Stoff     hineinzuspritzen,    wodurch dieser       weggeschwemmt    und in einen geeigneten,  unterhalb des Behälters gelegenen Sumpf     II     mit Rührwerk J gelangt, von wo aus er  in stark verdünntem Zustande mittelst einer  Pumpe     K    an den Ort der weiteren Verwen  dung gepumpt werden kann.

   Zur Unter  stützung des mehr in der     Mitte    wirkenden  Wasserstrahls aus dem Strahlrohr G sind  im Behälterinnern in der Nähe der untern  Bodenkante     Spritzrohre    L vorgesehen, mit  deren Wasserstrahlen verhindert werden  kann,     da.ss    an den Aussenwänden und in der  untern Behälterkante Stoff längere Zeit  liegen bleibt.  



  Es kann, wie     Fig.    1 zeigt,     am    Kopf des  Speicherbehälters A ein Ringrohr F mit       Spritzlöchern    angebracht werden, durch  welches dem einzulagernden Stoff während  des Füllens Bleichflüssigkeit zugesetzt wird.  



  Durch die Speichervorrichtung gemäss  der Erfindung wird erreicht, dass sowohl die  Füllung des Speicherraumes, als auch die       Belastung    der Bauteile des Behälters voll  kommen gleichmässig verteilt sind, und es  entsteht auf diese Weise der Vorteil der  besten Ausnutzung der Bauteile, so dass sich  ein möglichst grosser Speicherraum billig  und     wirtschaftlich    herstellen lässt.  



  Die im untern Teil des Speicherbehälters  angebrachte,     zweckmässigerweise        gleichmässig     arbeitende Entnahmevorrichtung bietet die  Gewähr, dass stets der älteste Stoff zuerst  herausgenommen     wird,    wodurch die Gleich  mässigkeit der Stoffbeschaffenheit in den  Grenzen des Möglichen gewährleistet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Speicherung von halb trockenem Holzstoff, Zellstoff oder ähn lichen Stoffen, die in Druckluftblasleitun- gen gefördert werden, dadurch gekennzeich net, dass die Blasleitung im obern Teil eines Speicherbehälters in einer Verteilungsdüse endet, deren Mündung in einer nahezu wag rechten Bahn wandert, und dass der untere Teil des Speicherbehälters mit einer Ent nahmevorrichtung versehen ist. UNTERANSPRüCRE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass' der Speicher behälter kreiszylindrisch gestaltet ist und die Mündung der Verteilungsdüse einen kreisförmigen Weg beschreibt. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Dreh bewegung der Verteilungsdüse durch die Reaktion des austretenden F'örderluft- strahls bewirkt -wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ent nahmevorrichtung im Kreise wandert. 4-. -Vorrichtung nach L?nteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Ent nahmevorrichtung als sich drehende Schnecke ausgebildet ist. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Ent nahmevorrichtung als Kratzeranlage ausgebildet ist. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass bei einer nach der Mitte des Speicherbehälters gerichteten Arbeitsbewegung der Ent nahmevorrichtung unterhalb deren Mün dung eine Vorrichtung zum Weiter befördern des Stoffes vorgesehen ist. 7. -Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da: durch gekennzeichnet, dass die Vorrich tung zum Weiterbefördern des Stoffes mittelst Pressluft arbeitet. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im untern Teil des Speicherbehälters ein sich dre hendes und radial gerichtetes Strahlrohr und unterhalb dessen eine Sammelbütte vorgesehen sind, aus der der ausgespülte Stoff mittelst einer Fördervorrichtung entnommen und weiterbefördert wird. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass der Stoff aus der Sammelbütte mittelst einer Pumpe weiterbefördert wird. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Innern des Speicherbehälters an dessen Wand in der Nähe des Bodens Spritzrohre an gebracht sind.
    11. -Torrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am obern Teil des Speicherbehälters eine .Spritz- vorrichtung zwecks Zusetzens eines Bleichmittels angebracht ist.
CH134809D 1927-09-23 1928-09-10 Vorrichtung zur Speicherung von halbtrockenem Holzstoff, Zellstoff oder ähnlichen Stoffen, die in Druckluftblasleitungen gefördert werden. CH134809A (de)

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CH134809D CH134809A (de) 1927-09-23 1928-09-10 Vorrichtung zur Speicherung von halbtrockenem Holzstoff, Zellstoff oder ähnlichen Stoffen, die in Druckluftblasleitungen gefördert werden.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2858211A (en) * 1956-02-13 1958-10-28 Condi Engineering Corp Apparatus for wood chip digestion

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2858211A (en) * 1956-02-13 1958-10-28 Condi Engineering Corp Apparatus for wood chip digestion

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