CH134869A - Vorrichtung zur Einstellung von Mittelpufferkupplungen in die Mittellage. - Google Patents

Vorrichtung zur Einstellung von Mittelpufferkupplungen in die Mittellage.

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CH134869A
CH134869A CH134869DA CH134869A CH 134869 A CH134869 A CH 134869A CH 134869D A CH134869D A CH 134869DA CH 134869 A CH134869 A CH 134869A
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coupling
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levers
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Aktiengesellschaf Knorr-Bremse
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Knorr Bremse Ag
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Description


  Vorrichtung zur Einstellung von     Mittelpufferkupplungen    in die Mittellage.    Gegenstand der Erfindung ist eine Ab  änderung der Vorrichtung zur Einstellung  von     Mittelpufferkupplungen    in die Mittel  lage nach dem Patentanspruch des Haupt  patentes, die auf eine Vereinfachung der im  Hauptpatent gezeigten Ausführung der Vor  richtung hinausläuft.  



  Bei der im Hauptpatent gezeigten Vor  richtung     erfolgt    die Einstellung der Kupp  lung in die horizontale Lage durch ein Feder  system, bei dem die Spannkräfte von vier  Federn     bezw.    zwei Federpaaren in der ver  tikalen Richtung wirken.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, dieses  Federsystem durch einfachere und technisch  zuverlässige Mittel zu ersetzen.  



  Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss da  durch gelöst,     da.ss    der die Kupplung stützende  Träger aus zwei gelenkig miteinander und in  ihrem Gelenkpunkt mit dem Kupplungs  schaft gelenkig verbundene, beiderseits der       Kupplung    je an zwei Punkten pendelnd und    drehbar     aufgehängten    Hebeln besteht, an  deren freien Enden je eine Ausgleichskraft  angreift, welche beiden Ausgleichspunkte  den Kupplungsschaft in der horizontalen       A7ittella.ge    im Gleichgewicht zu halten ver  mögen, wobei von den beiden Aufhänge  punkten jedes Hebels jeweils der eine oder  der andere wirksam wird, je nachdem die  Kupplung aus der Mittellage nach oben oder  unten ausschwingt, wobei im ersteren Falle  das Kupplungsgewicht,

   im letzteren Falle  die     Ausgleichkräfte    am längeren Hebelarm  wirken und wobei .sich die Hebel unter dem  Einfluss der auf sie wirkenden Kräfte selbst  tätig in die Lage einzustellen suchen, die der  Mittellage der Kupplung entspricht.  



  Zwecks Vermeidung des plötzlichen,  schlagartigen Wechsels der     wirksamen          Drehpunkte    für die Hebel beim Wechsel der       Ausschlagrichtung    der Kupplung durch die  horizontale     Mittelage    hindurch wird zweck  mässig zwischen den Auflagepunkten der  Pendel eine Lasche angeordnet, auf welchen      Laschen sich die Hebel beim Drehpunkt  wechsel abwälzen.  



  Die     Vorrichtung    nach der Erfindung ist  auf der Zeichnung in mehreren Ausfüh  rungsbeispielen veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt eine     Ausführungsform    der  Vorrichtung .mit in horizontaler Mittellage  befindlicher Kupplung;       Fig.    2 zeigt dieselbe Ausführungsform  Bach unten,       Fig.    3 mit nach oben ausschlagender  Kupplung;       Fig.    4 zeigt eine andere Ausführungsform  der Vorrichtung, bei der die das Kupplungs  gewicht kompensierenden Gewichte durch  die Kraft einer Feder ersetzt sind;       Fig    5 zeigt eine der     Fig    4 ähnliche, wei  tere     Ausführungsform;          Fig    6 und 7 zeigen die Pendel ver  bindende Laschen.  



  Wie bei der Vorrichtung nach dem  Hauptpatent dient eine in den Tragblechen d  quer zur     Wagenlängsrichtunb    befestigte  Stange a als Aufhängung für die beiden,  ebenfalls U-förmig gekrümmten Pendel  laschen e, in denen mit halbkugelförmigen  Köpfen b zwei Pendelstangen c hängen.

   Die  beiden äussern und innern Pendelstangen c  haben am untern Ende je einen     halbkugel-          förmigen    Kopf<I>m</I>     bezw.   <I>n.</I> Auf den Köpfen  in und     n    ruhen bei in .der horizontalen Nor  mallage befindlicher Kupplung die Hebel g,  deren innere     Enden    einen Gelenkbolzen i um  fassen, der in einem gabelförmigen Lager p  steckt, das mittelst des Bolzens g mit dem  Kupplungsschaft h verbunden ist. An den  äussern Enden der Hebel g sind bei der Aus  führungsform nach den     Fig.    1 bis 3 Gewichte  f angebracht, die     sich.mit    dem Gewicht des  Kupplungskopfes bei in horizontaler Mittel  stellung befindlicher Kupplung im Gleich  gewicht befinden.

   Die Gewichte können als  Laufgewichte ausgebildet, das heisst auf den  Hebeln g verschiebbar, sein.  



  Bei Verschiebungen der Kupplung in der  Längsrichtung des Kupplungsschaftes, wie  sie bei Zug- und     #Stoss#beanspruchung    auf  treten, wirken die Pendelstangen c     und    die    Pendellaschen e zusammen als Pendel von der  Summe der Länge der genannten Teile.  



  Bei Querverschiebungen der Kupplung,  also beim     Albweichen    von der vertikalen  Mittelstellung, wirkt .die Rückstellungskraft  am kürzeren Pendel, nämlich an den Pendel  stangen c; infolgedessen kommt es in diesem  Falle zu einer grösseren Kraftäusserung als  im ersten Falle.

   Da sowohl die     obern    Köpfe  b, als auch die untern     in    und     7z    der Stangen  c an den Auflageflächen kugelförmig ge  staltet sind, so     vermögen    die Stangen c  Pendelbewegungen nach ollen Richtungen  hin     auszuführen,    wobei sich die parallelen  Stangen c gegenüber den Hebeln g und dem  sie tragenden Teil der U-förmigen Pendel  laschen e so einstellen, dass sie mit den ge  nannten Teilen ein schiefes Parallelogramm  einschliessen.  



  Weicht die Kupplung aus ihrer horizon  talen     Mittellage    nach unten aus     (Fig.    2), so  nehmen die     Hebel    g     die,    in     Fig.    2 dargestellte  Schräglage ein.

   Den Hebeldrehpunkt bildet       dann.    der der Kupplung     h    zunächst liegende  Kopf     n..    Infolgedessen wirken die Gewichte  f am längeren Hebelarm als das Gewicht der  Kupplung und     stellen    diese in die     Normal-          lagezurück,indem    sie sie     anheben.@Erfolgt    das  Ausweichen der Kupplung in der in     Fig.    3  angedeuteten Weise nach oben, so liegen die  Drehpunkte der Hebel g bei den Köpfen m,  also erheblich weiter von der Kupplung ent  fernt als im ersten Falle.

   Infolgedessen  drückt das an den längeren     Hebelarmen    wir  kende Kupplungsgewicht ,gegen die Wirkung  der am kurzen Hebelarm wirkenden Ge  wichte f die Kupplung in die Normallage  nach unten,     Abis    die Hebel g wieder auf beiden  Köpfen     na    und     n    aufliegen.  



  Es leuchtet ein, dass man nach den Hebel  gesetzen bei geeigneter Wahl der Gewichte  die Kupplung stets in die Mittellage zurück  kehren russ, wenn sie .durch äussere Ein  flüsse nach oben oder     unten    daraus verdrängt  wird, und dass ihr Widerstand gegen eine  Verdrängung aus dieser Lage um so grösser  sein wird, je grösser die Änderung des     Hebel-          armverhältnissesbei    der Verlegung des wirk-      sauren     Drehpunktes    von in, nach     n.    oder     um-          ",rekehrt    ist.

   Mit der Wahl der Hebelarm  längen hat man also einen willkürlichen Ein  fluss auf die Tätigkeit .der Kupplung in     be-          zu < ,-    auf ihr Verharren in der horizontalen  Mittellage.  



  Die     durch    die     Sehwerkraft        wirkenden          CTewichte    f können, ohne das Wesen der Er  findung zu ändern, durch andere Mittel, bei  spielsweise Federn, Luft- oder Flüssigkeits  puffer oder dergleichen ersetzt werden.  



  Die     Fig.    4 und 5 zeigen Ausführungs  formen, bei denen die Gewichte durch eine  auf beide Hebel g einwirkende Blattfeder  t ersetzt sind.  



  Im Falle der     Fig.    4 ist die Blattfeder au  einem mit dem Wagengestell fest verbun  denen     Widerlager        7c    befestigt und mit den  äussern Enden der Hebel g durch Hänge  laschen l verbunden. Bei dieser Anordnung  gelangen dieselben     Hebelverhältnisse    zur  Anwendung wie bei der Anordnung nach den       Fig.    1 'bis 3. Allerdings geht ein Teil der  Federspannung nutzlos in das Wagengestell.  



  Will man dies vermeiden, so kann man die  Anordnung nach     Fig.    5 wählen, bei der der  Förderband s mit zwei hörnerartigen An  sätzen v versehen ist, die sich in den Punkten  <I>r</I> gegen die Hebel<I>g</I> stützen. Vermittelst  dieser hörnerartigen Ansätze wird seitens der  Feder t auf die beiden Hebel g je ein nach  oben wirkendes Drehmoment mit der Hebel  armlänge     r-k    erzeugt.     Diese    Drehmomente  wirken :einem Drehmoment entgegen, das sich  aus dem am Hebelarm     i-k    wirkenden An  teil des Kupplungsgewichtes ergibt.

   Die     mit-          telst    der hörnerartigen Ansätze v ausgeübten  Drehmomente unterstützen also die     mittelst     der     Hängelasche   <I>l</I> an den     Punkten        k    der  Hebel g angreifenden, nach abwärts wirken  den Federkräfte, wobei die letzteren sowohl  wie die die erwähnten Drehmomente erzeugen  den Kräfte von ein und .derselben Feder er  zeugt werden. Daraus ergibt sich, dass die  Feder bei der Anordnung gemäss     Fig.    5       sehwäeher    gehalten werden kann als     bci     der Anordnung nach     Fig.    4.

   Dadurch, dass    man die Punkte r, an denen die hörner  artigen Ansätze v des Federbundes s an den  Hebeln g angreifen, entweder näher an die  Punkte<I>n</I> oder näher an den Punkt<I>i</I> heran  rückt, kann man das Verhältnis der Hebel  arme     rk   <I>:</I>     ik    verändern, wodurch man die  Möglichkeit erhält, verschieden schwere       Kupplungstypen    bei Verwendung gleich  starker Federn ohne ungünstige Beeinflus  sung der     Mittelstellvorrichtung    von dieser  tragen zu lassen.  



  Werden zwecks Erzeugung möglichst  starker     vertikaler        Mittelstellkräfte    die Dreh  punkte<I>in</I>, und<I>n</I> jedes Hebels g möglichst  weit voneinander angeordnet, so treten bei  etwaigen vertikalen Schwingungen der  Kupplung beim Durchgang durch die  Mittellage und dem dadurch bedingten  Wechsel der Drehpunkte sehr starke       ,Schläge    auf, die     ein    Verbiegen der Hebel g  veranlassen können.

   Um dem vorzubeugen,  kann man gemäss der     Fig.    6 eine nach oben  gekrümmte Lasche oder Brücke     w    zwischen  den Kopfpunkten<I>m</I> und     n    der Pendel     c    an  bringen, auf denen beim     Drehpunktwechsel     der Berührungspunkt<I>x</I> .des Hebels<I>g</I> sich       abwälzt,    was ohne Stoss oder Schlag vor sich  geht.  



  Um sicher zu sein, dass ein äusserer Ein  fluss bei Anwendung der     gekrümmten     Lasche     w    nicht die genaue horizontale Mit  tellage der Kupplung in Frage stellt, so  kann zwischen .der Anordnung nach den       Fig.    1 bis 5 und derjenigen nach     Fig.    6 ein  Mittelweg eingeschlagen werden, indem ge  mäss     Fig.    7 die Wälzfläche des Kurven  stückes     7v    nicht eine durchweg gleichmässig       gekrümmte    Kurve darstellt, sondern ein von  zwei kurvenförmigen Endstücken einge  schlossenes gerades Mittelstück aufweist, so  dass sowohl beim Punkt g, wie beim     Punkt        z,

       die diese Endpunkte der geraden Strecke  darstellen, wieder ein Sprung der Hebel g  eintritt, .der aber wegen der kürzeren Ent  fernung der Punkte     y    und z nicht so     schä#d-          lich    wirken vermag wie der grössere Sprung  von<I>m</I> nach     ia    oder umgekehrt gemäss     Fig.    1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Einstellung von Mittel- pufferkupplungen in die Mittellage nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, da durch gekennzeichnet, dass der die Kupplung stützende Träger aus zwei gelenkig mitein ander und in ihrem Gelenkpunkt mit dem Kupplungsschaft gelenkig verbundenen, bei derseits der Kupplung je an zwei Punkten pendelnd und drehbar aufgehängten Hebeln besteht, .an deren freien Enden je eine Aus gleichskraft angreift,
    welche beiden Aus iehskräfte den Kupplungssthaft in der ffi 0' e<B>im</B> horizontalen Mittellage im Gleichgewicht zu halten vermögen, wobei von den beiden Aufhängepunkten jedes Hebels jeweils der eine oder andere wirksam wird, je nachdem die Kupplung aus der Mittellage nach oben oder unten ausschwingt, wobei im ersten Falle das Kupplungsgewicht, im letzten Falle die Ausgleichkräfte am längeren Hebelarm wirken und wobei sich die Hebel unter dem Einfluss der auf sie wirkenden Kräfte selbsttätig in die Lage einzustellen suchen,
    die der Mittellage der Kupplung entspricht. UNTERANTSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die freien En den der .den Kupplungsschaft tragenden Hebel (g) mit den Enden einer Blatt feder verbunden sind, deren Federbund an einem am Fahrzeug befestigten W iderlager angebracht ist. Z.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass sich die den Kupplungsschaft (lt) tragenden Hebel auf hörnerartige Ansätze des Bundes der Blattfeder stützen, wodurch der Bund der Blattfeder die an den Hebelenden nach abwärts wirkende Federkraft unterstützt, indem er in .bezug auf die Hebel (g) ein Drehmoment erzeugt, das im gleichen Drehsinne wirkt wie die an den äussern Hebelenden abwärts wirkende Federkraft.
    :S. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Ver meidung des plötzlichen, schlagartigen Wechsels der wirksamen Drehpunkte ,für die Hebel (g) beim Wechsel der Aus schlagrichtung der Kupplung durch die horizontale Mittellage hindurch zwischen den Auflagepunkten der Pendel (c) je eine nach oben gekrümmte Lasche (2v) angeordnet ist, auf welchen Laschen sich die Hebel (g) beim Drehpunktwechsel ab wälzen. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die zwischen den Pendeln (c) angeordneten, nach oben gekrümmten Verbindungslaschen (w) .auf der Oberfläche eine durch eine Gerade unterbrochene Kurve aufweisen.
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