CH134909A - Kettenschermaschine mit durch Umfangsreibung angetriebenem Kettenbaum. - Google Patents

Kettenschermaschine mit durch Umfangsreibung angetriebenem Kettenbaum.

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CH134909A
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Inventor
Co W Schlafhorst
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Schlafhorst & Co W
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Description


      Kettensehermasehine    mit     dureh    Umfangsreibung angetriebenem Kettenbaum.    Bei den bisher bekannten Kettenscher  maschinen,     wie    sie in den     Fig.    Ja und     1b     schematisch angedeutet sind und .die     auch     Zettelmaschinen genannt werden, wird der  für die Erzielung möglichst fester     Garn-          wicklung;

      auf .den Zettelbäumen a erforder  liche     Anpressungsdruck    in der Hauptsache  durch das Eigengewicht des in um d     schwin-          "enden    Tragarmen     c    gelagerten Zettelbaumes  bewerkstelligt. Will man aber besonders feste  Bäume herstellen, so erzielte man solches bis  her durch zusätzliche Gewichte i, wie in       Fi\r.    la angedeutet.  



       ¯Diese    Gewichtsbelastung hat den Nach  teil, dass beim Herausnehmen des vollen Ket  tenbaumes das Zusatzgewicht vorher abge  nommen werden muss und ferner, dass man bei.  den im praktischen Betrieb manchmal     unrund     laufenden Kettenbäumen einen entsprechend  unruhigen Lauf der Maschine erhält, der  seinerseits wieder     unrunde    Garnkörper mit  den für die Weiterverarbeitung bekannten  Nachteilen zur Folge hat. Die Vermeidung    des letzteren Übelstandes wird zwar durch  besondere Anordnung von     Anpressungs-          gestängen    angestrebt, jedoch sind diese in  ihrer Einrichtung sehr verwickelt.  



  Durch die Erfindung wird angestrebt,     das     Hüpfen des Zettelbaumes zu vermeiden, als  auch den jeweils nötigen zusätzlichen An  pressungsdruck für 'den Kettenbaum durch  einfache Mittel sicher zu erreichen. Es wird  dies durch eine     Reibungs-        bezw.    Klemmein  richtung bewirkt, welche es ermöglicht, den  zusätzlichen     Anpressungsdruck    so weit zu  regeln, wie dies für die jeweils notwendige,  mehr oder weniger grosse Härte der Wicklung  erwünscht ist, und welche das leichte und  handliche Herausnehmen des vollen Ketten  baumes aus seiner Lagerung und das. Ein  legen neuer Kettenbäume ermöglicht.  



  Die Zeichnung zeigt in den     Fig.    1 bis 7  mehrere Ausführungsformen der Erfindung  in schematischer Darstellung.  



  Gemäss     Fig.    1 ist auf der Achse d jeder  der     gettbaumtraghebel    ein     Segmentstück    k      lose gelagert     und    mittelst am Maschinen  gestell festen Bolzen     l    gegen Drehung ge  sichert. Diese Segmente k sind mit seit  lichen Gleitflächen     f    versehen, welche bei  den dargestellten Ausführungsbeispielen von  einem Schlitz in, durchbrochen sind. Dieser  mit den seitlichen Gleitflächen     f    ver  sehene Teil der Segmente<B>IG</B>     wird    von  je     zwei    Platten n umfasst; die eine  Platte liegt     aussen.,    die andere von innen  gegen .die Gleitflächen an.

   Zwischen den       Platten    und den eigentlichen Gleitflächen des  Segmentes     1c    sind Bremsstücke aus Leder  oder sonstigem Stoff     zwischengeschaltet,    die  die nötige Gleitreibung verursachen sollen.  Die innern Gleitplatten n sind mit den     Ket-          tenbaumtraghebeln    c fest verbunden und  werden zusammen mit der äussern     Gleit-          platte    na durch einen Klemmbolzen o und  einen Klemmhebel p so auf den Gleitflächen  des Segmentes k festgeklemmt, dass dadurch  beim Anwachsen des Kettenbaumes a auf  den Hebel c der nötige Widerstand gegen  Ausschwenken ausgeübt wird.

   Damit die       Klemmung    etwas nachgiebig ist, wird  zwischen .der     LTnterlagscheibe    des Klemm  hebels<I>p</I> und den Klemmplatten<I>n</I> eine  Feder q, wie in den     Fig.    3, 5 und     G    gezeigt  ist, eingeschaltet, wobei man den     Anpres-          sungsdruck    der Feder durch Zusammen  pressung oder Ausdehnung     bezw.    Verlänge  rung oder Verkürzung des Federbolzens o  entsprechend regeln kann.

       Fig.    3 zeigt den       Klemmbcbel    p in der Arbeitsstellung,     Fig.    4  nach unten geklappt, in der entlasteten     Stel          hing,     &  ist .die den Kettenbaum antreibende  Trommel.  



  In     Fig.    2 sind die am Maschinengestell  festen Segmente k gleichzeitig Träger der       Kettenbaumlager    e. An jedem Lager ist  hier eine der     Gleitplatten    na fest     angeordnet.     Diese tragen an der Innenfläche ebenfalls  die Lederscheibe, während an der Innen.  sehe des Bogenstückes k die     anspannbare     lose Gleit-     bezw.    Bremsplatte angeordnet ist  und ebenfalls mit einer Lederbremsscheibe  auf der Gleitfläche     f    des Bogenstückes     k,     gleiten kann. Auch hier ist der Klemm-    bolzen o und der Klemmhebel p zu erkennen.

    Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist  ohne weiteres erkennbar und die gleiche wie  bei     Fig.    1.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach den       Fig.    3 bis 7, bei welchem die Kettenbaum  traghebel c unterhalb .der Maschine auf der  Welle h, schwingbar angeordnet sind, ist auf  .der Schwingachse h neben jedem Traghebel  ein Bogenstück k lose angeordnet. Diese  Bogenstücke, die bei     u    mit Zahnsegmenten  gekuppelt sind, werden während des Arbei  tens der Maschine ebenfalls durch die als  dann feststehenden Zahnräder     r',        r=    und  Zahnsegmente s in ihrer Arbeitsstellung un  verrückbar festgehalten.

   Auch hier trägt  jedes Bogenstück k wie bei .den andern Aus  führungsarten beiderseitige Gleitflächen  und den .Schlitz     m,,    sowie die Klemmplatten  <I>n</I> mit Klemmschraube o und Klemmhebel<I>p.</I>  Die Wirkungsweise ist auch hier ohne wei  teres erkennbar.         Däe    Reibungsbremsen     bieten    noch eine       wfeitere    Möglichkeit.     Fas    ist bekannt, dass  beim Scheren mit gleichbleibender     F.aden-          geschwindigkeit    die Fadenspannung in dem  Masse zunimmt, in dem der Durchmesser der  Spulen abnimmt.

   Ausserdem kann es er  wünscht sein, dass man bei Beginn des     Be-          wickelns    des neuen     Scherbaumes    einen  grösseren     Anpressungsdruck    auf den Ketten  baum     a    ausüben muss, damit er von vorn  herein mit voller Geschwindigkeit anläuft  und kein Rutschen des Kettenbaumes auf  der Antriebstrommel b stattfinden kann.

         I"ührt    man nun den     Gleitflä,chenteil        f    der       Bogenstücke    k in seiner Stärke, wie in     Fi(r,    5  dargestellt, gleichmässig .dick aus, so wird  der zusätzliche     Anpressungsdruck,    welcher  durch die neue Vorrichtung hervorgerufen  wird, während des ganzen     Schervorganges     vom kleinsten bis zum grössten     Durchmess-r     eingleichmässiger bleiben, was zum Beispiel  beim Scheren von feststehenden,     achsial    ab  gezogenen Kreuzspulen in den meisten Fäl  len genügt.

   Will man dagegen von sich  drehenden Kreuzspulen scheren, oder ist man           gezwungen,    zu Beginn des Scherens, wie  oben bemerkt, einen stärkeren     Anpressungs-          druck    zu erzeugen, so kann man den Gleit  flächenteil f der Bogenstücke k, wie in       Fig.    6 dargestellt, in seinem Durchmesser  keilförmig gestalten, so     da.ss    man zu Beginn  des Scherens den höchsten     Anpressungsdruck          fat,    der dann je nach der form der     kei@f'@ir-          inigep        Gleitflächenteile    in einem dem Ar  beitsvorgang dienlichen Masse allmählich ab  nehmen kann.

   Man erzielt also     hiedurch    eine  <I>selbsttätige</I>     Regelung   <I>des</I>     Anpressungs-          d-,i-ii.ei'ces.     



  Bei Schermaschinen nach     Fig.    3, 4 und 7  kann nun das Bogenstück k gleichzeitig  auch mit einer Einrichtung versehen werden,  welche ein an und für sich bekanntes hand  liches Herausnehmen     bezw.    Niederlassen des  vollen Kettenbaumes aus seinen     Tragarmen    c  und ein     Wiedereinlegen    des neuen noch zu  bewickelnden Kettenbaumes gestattet. Zu  diesem Zweck ist .auf der Achse     h,    auf wel  cher die Bogenstücke k     gelagert    sind, neben  jedem Bogenstück gleichzeitig ein     Zahnseg-          menthebel    s schwingbar gelagert.

   Diese       Zahnsegmente    tragen eine Achse     u,    auf wel  cher die Bogenstücke k mit den Hebeln c ent  sprechend der jeweiligen Breite der Ketten  bäume auf der Welle h,     achsial    verschiebbar  sind. Während des     Arbeitens    der Scher  maschine werden die Zahnsegmente s, wie  bereits erwähnt, durch die Zahnräder     r1    und       r2    in ihrer     Arbeitsstellung    festgehalten.

   Will  man dagegen nach vollbewickeltem     Scher-          ba.um    den letzteren aus den     hagern    der Trag  arme c herausnehmen, so schwingt man die       Segmenthebel    s vermittelst der Handkurbel     v          (Fig.    3) oder eines entsprechenden Hand  rades nach oben, und zwar in die Stellung  der     Fig.    7.

   Bei dieser     iSchwingbewegung    der       Segmenthebel    s werden auch die     Bogenstiicke          1 ,    mit nach vorn     bewegt    und damit auch die  durch die Klemmeinrichtung<I>n, o, p</I> mit  ihnen verbundenen Tragarme c mit ihrem       Kettenbaum    a. Damit hierbei ein Gleiten  der     Tragarme    c mit ihrem Kettenbaum  an den Bodenstücken     7c    entlang nicht       @tatt:findcn    kann, sind nach     Fig.    4 und    7 Sperrklinken w vorgesehen, welche     in    ent  sprechende Sperrzähne des Bogenstückes k  eingreifen.

   Diese     Sperrklinkeneinrichtung     hat gleichzeitig den Zweck, bei     unrund    lau  fenden Kettenbäumen auch dann noch ein  Hüpfen der     Kettenbäume    a zu vermeiden,  falls man zum Zweck der Wicklungen -wei  cher Kettenbäume, zum Beispiel für     Fär-          bereizwecke,    während des     Scherens    die  Klemmwirkung der neuen Einrichtung mehr  oder weniger aufheben     will.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kettenschermaschine mit durch Umfangs reibung angetriebenem Kettenbaum, dadurch gekennzeichnet, dass ein zusätzlicher Anpres- sungsdruck des Kettenbaumes (ca) an die Mit nehmertrommel (b) durch an .den beiden Führungen des Kettenbaumes angeordnete Bremsvorrichtungen in Form von Gleit bahnen (f) und darauf laufenden, nachstell- baren Gleitplatten (n) erzeugt wird. ITNTERANSPRtrCHE 1.
    Kettenschermaschine nach Patentan spruch, .dadurch gekennzeichnet, dass die gegen die Gleitbahnen (f) anliegenden Gleitplatten (n) durch Klemmbolzen (o), Hebel<I>(p)</I> und Feder<I>(q)</I> nachgiebig gegeneinander und damit gegen die zwi schen ihnen liegende Gleitbahn gepresst werden. 2.
    Kettenschermaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der A.npressungsdruck des Klettenbaumes gegen .die Mitnehmertrommel bei gleich bleibender Stellung der Gleitbacken zu einander durch in Richtung der Gleit- ba.ekernbewegung zu- oder abnehmende Stärke der Gleitbahnen (f) veränderlich ist. 3.
    Kettenschermaschine nach Patentan spruch, mit Kettenbaumablassvorrich- tung, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmenthebel (s) zum Ablassen de, Kettenbaumes, mit den Gleitbahnen der Bremsvorrichtung fest . verbunden, und um die Achse (h) schwenkbar sind, auf welcher die Tragarme (c) des Ketten- b.aumesdrehbar gelagert sind, wobei .die Tragarme mittelst an ihnen befestigter Sperrklinken (zv) in Sperrzähne an den Gleitbahnstücken :eingreifen.
CH134909D 1927-12-09 1928-10-31 Kettenschermaschine mit durch Umfangsreibung angetriebenem Kettenbaum. CH134909A (de)

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