CH134923A - Verstellbare Schnittmusterschablone für Massschneiderei. - Google Patents

Verstellbare Schnittmusterschablone für Massschneiderei.

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CH134923A
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plates
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Jacob Alfred
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Jacob Alfred
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H3/00Patterns for cutting-out; Methods of drafting or marking-out such patterns, e.g. on the cloth
    • A41H3/01Patterns for cutting-out; Methods of drafting or marking-out such patterns, e.g. on the cloth using stencils
    • A41H3/015Patterns for cutting-out; Methods of drafting or marking-out such patterns, e.g. on the cloth using stencils of adjustable type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Corsets Or Brassieres (AREA)

Description


  Verstellbare     Schnittmnsterschablone    Massschneiderei.    . Die Erfindung     betrifftdie    bekannten Schnitt  musterschablonen für Massschneiderei, bei  denen mit Schlitzen und einzelne noch  mit Teilungen versehene, dem herzustellenden       Schnitt    entsprechende Platten nach dem  Mass eingestellt werden können. Es ist auch  bekannt, bei solchen     Schnittmusterschablonen     den verschiedenen Massen dadurch Rechnung  zu tragen, dass die Schablone mit     angelenkten     Platten versehen ist, die entsprechend der  Weite oder Körperform verstellt werden kön  nen. Diese Verstellungen werden aber bei  jeder Platte für sich gemacht.  



  Die Erfindung besteht nun darin, dass die  Verschiebungen, die 'an den Platten infolge  der Weitenverteilung oder der Körperhaltung  gemacht werden müssen, selbsttätig erfolgen.  Bei     derEinstellung    der     Schnittmusterschablone     auf die vom Körper entnommenen Masse  werden diejenigen Teile, die im Schnitt  weiter oder enger, länger oder kürzer sein  müssen, zwangsläufig von der Schnittmuster  schablone festgestellt, das heisst es stellen  sich zum Beispiel auf Grund der Längen-    masse die Masse der Weiten selbsttätig ein.  Dies wird durch die zwangsläufige Verbin  dung der einzelnen Platten erreicht; so dass  bei Bewegung der einen Platte die entspre  chende Einstellung der andern selbsttätig er  folgt.

   Diese Platten können zum Beispiel aus  dem Bauch- und dem Vorderteil, dem Achsel  teil und dem     Ärmellochteil    bestehen. Diese  drei können     zwängsläufig    miteinander so ver  bunden sein; dass der Schneider auf seiner       Schnittmusterschablone    nur das genommene  Mass einzustellen braucht, wodurch sich durch  die zwangsläufige Verschiebung der Teile die  dem Kunden eigene Grösse und Körperhal  tung von selbst ergeben.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in zwei beispielsweisen Ausfüh  rungsformen, und zwar eine für Damen- und  eine für     Ilerrenkleidung    dargestellt, und zwar  zeigen     Fig.    1 und 3 die zusammengehörigen       Vorder-    und Rückenteile in Seitenansicht  und     Fig.    2 und 4 in Draufsicht.  



  Die gezeichneten     Schnittmusterschablonen     bestehen aus je einem Vorderteil und einem      Rückenteil, welche zusammen die eine Hälfte  eines     Kleidungsstückes    bilden. Diese Teile  sind in senkrecht aneinander geführte, auch  gegebenenfalls unterteilte, innere und äussere  Längsplatten a und b zerlegt     (Fig.    1 und 3),  die noch unter sich an den obern Enden  durch die -Halsausschnitte,     die-Achseln-    und  die Ärmelausschnitte bildende plattenförmige  Zwischenglieder e,<I>c',</I>     e2    gelenkig miteinander  verbunden sind und weiter schwingbar an  geordnete, plattenförmige Bauchteile d und  die     Gesässteile    e tragen.

   Die Platten a und  b sind dabei durch Führungsklemmen f an  einander gehalten, die an der einen Platte  befestigt sind und die andere in Schlitzen g  durchsetzen und der Länge dieser Schlitze g  entsprechend gegeneinander verstellbar sind.  Durch Gelenke<I>h</I> sind die Platten     a,        a1    und  <I>b,</I>     b1,    sowie die Zwischenglieder c,     cl,    e2 mit  einander verbunden.  



  Bei der     Schnittmusterschablone    für Da  menbekleidung     (Fig.    1 und 2) ist die innere  Längsplatte a des Vorderteils (linke Hälfte)  bis nach oben zum Halsausschnitt und zur  Achselmitte geführt, während die äussere  Längsplatte in zwei Teile b,     b1    geteilt ist,  die durch ein Gelenk h, miteinander verbun  den sind.

   Der untere Plattenteil b' ist durch  zwei Schlitzführungen f,     g    an der Platte a  gehalten und in der Höhe verstellbar, wäh  rend der Plattenteil b nur mit einer Schlitz  führung<I>f,</I>     g    an der Platte<I>a</I> gehalten und  mit einem in Form einer Zunge     i    nach oben  auslaufenden Zwischenglied c an die Platte  <I>a</I>     angelenkt    ist. Mit dem obern Teil<I>k</I> der  Längsplatte a stellt die Zunge i die eine  Hälfte des Ärmelausschnittes, die Achsel, den  Halsausschnitt, sowie die Brust dar.

   Der da  zugehörende Rückenteil (rechte Hälfte der       Fig.    1) ist aus einer äussern Längsplatte b  und aus einer aus zwei Teilen a,     a1    beste  henden innern Längsplatte gebildet, wobei  die Teile a,     a1    durch ein Gelenk h mitein  ander verbunden sind und der untere Teil     ml     mit zwei Schlitzführungen<I>f,</I>     g,    sowie der  obere Teil a nur mit einer Schlitzführung f,       g    an der Platte b gehalten und in der Höhe  verstellbar geführt ist. Die obern Enden der    Platten     a    und b sind durch ein die Achseln  und den Halsausschnitt darstellendes Zwi  schenglied c mittelst eines Gelenkes h mit  einander verbunden.

   Durch ein Gelenk h ist  noch an die Platte b ein     Gesässteil    e ange  schlossen, der unten noch durch eine Schlitz  führung f,     g    gehalten und geführt ist. Die  Linien zwischen den Gelenken h und der  Platte b stellen den hintern Ärmelausschnitt  dar. Quer über die Längsplatten     a    und b  sind noch Taillenlinien<I>1, m</I> und darüber       Oberweitenlinien        11    und in' geführt, neben  welchen an den ganten der Platten a und  <I>b</I> Doppelteilungen<I>n</I> und o und an den Ober  weitenlinien     ml    eine Teilung     o1    angeordnet  sind.

   Ferner ist noch eine Teilung     p    an der  Platte b beim untern Ende des     Gesässteils    e  vorgesehen. Schliesslich sind die Schlitze     gg     der obersten Schlitzführungen um ein Ecken  beim Einstellen zu vermeiden, entsprechend  schräg angeordnet.  



  Bei der     Söhnittmusterschablone    für Her  renkleidung     (Fig.    3 und 4) ist bei dem Vor  derteil (linke Hälfte) eine Abänderung in  der Weise     getroffen,    dass die innere und  äussere Längsplatte a und b aus einem  Stück bestehen und durch drei Schlitzfüh  rungen f,     g    aneinander gehalten und geführt  werden. An den obern Enden der beiden  Platten<I>a</I> und<I>b</I> sind drei plattenförmige  Zwischenglieder e,     cl    und     c2    durch Gelenke       lt    mit den Platten a und<I>b</I> verbunden.

   Da  bei bildet die äussere Kante des Zwischen  gliedes c mit der Oberkante der Platte b  den obern     Ärmelausschnitt    und das oberste  Zwischenglied     cl    an der Oberkante die  Achsellänge und au der innern Stirnkante  mit dem     Zwischengliede        c2    den Halsaus  schnitt. Das Zwischenglied     c2    ist zu einem  nach unten abstehenden Bauchteil d ver  längert, der durch eine Schlitzführung f, g  an der Platte a geführt und gehalten ist. An  die Platte<I>b</I> schliesst sich durch ein Gelenk<I>h</I>  ein     Gesässteil    e an, dessen unterer Teil durch  eine Schlitzführung<I>f, g</I> an der Platte<I>b</I> ge  führt ist.

   Unter der Mitte des Ärmelaus  schnittes ist die Platte b noch mit einem  senkrechten Schlitz q versehen. Der dazuge-      hörige Rückenteil (rechte Hälfte der     Fig.    3)  besteht ebenfalls aus einer innern und äussern  Längsplatte a und b, wobei die erstere in  zwei Teile a,     ml    geteilt ist, die durch ein  Gelenk h zusammengehalten werden. Die  beiden Plattenteile a, a' sind durch je zwei  Schlitzführungen<I>f,</I>     g    an der Platte<I>b</I> ge  halten und geführt. Die zwei Schlitze g der  obersten Schlitzführungen sind ebenfalls ent  sprechend schräg gestellt, um eine leichte  Einstellung zu ermöglichen.

   Die obern Enden  der Längsplatte<I>b</I> und des Plattenteils<I>a</I>  sind ebenfalls durch Gelenke     lt    mit einem  Zwischenglied c verbunden. Dabei bildet die  äussere obere Kante der Platte b den hintern  Teil des Ärmelausschnittes, die vordere  Kante des Zwischengliedes     c    die Achsel  länge und seine obere Kante den hintern  Teil des Halsanschnittes. Neben Taillenlinien  <I>1, m</I> und     Oberweitenlinien        h,   <I>m'</I> sind wieder  Doppelteilungen<I>n</I> und o und Teilungen<I>n'</I>  und o' vorgesehen, die die gegenseitige Ein  stellung der Längsplatten zueinander er  möglichen. Nach einer Teilung r erfolgt die  Einstellung des Bauchteils d und nach einer  Teilung s die Einstellung des     Gesässteils    e.

    



  Infolge dieser Ausgestaltung der in ver  schiedenen Grössen     herstellbaren    Schnitt  musterschablonen ist es möglich, die Einzel  teile derselben bei leichtester und rascher  Handhabung gegeneinander so zu verstellen,  dass sie den veränderten Formen einer Mass  grösse entsprechen.

   Dabei wird nach den     äm     Körper mit Massband gemessenen     Massen     Oberweite, Unterweite, Vorderlänge, Seiten  höhe und Taillenhöhe an den Doppelteilungen       )c    und o und den Teilungen<I>n',</I> o' und     p,        r,          s    am     Vorder-    und Rückenteil gegeneinander  eingestellt, wobei infolge der zwangsläufigen  Verbindung der Zwischenglieder c,     cl    und     c'     auch Achsel-, Hals- und Armloch am Vor  derteil und am Rückenteil selbsttätig in die    erforderliche Lage gebracht werden.

   Bei der       Herrenschnittmusterschablone    regelt sich bei  dieser Einstellung auch der Bauchvortritt  auf der Teilung r nach der gemessenen Un  terweite, wobei aber auch der Bauchteil d  nach der Teilung r noch für sich einstellbar  ist, während die Erweiterung für das Gesäss,  besonders mittelst der Platte e; nach der  Teilung s eingestellt wird. Die Einstellung  für das Gesäss     erfolgt    auch bei der Schablone  für Damenkleidung gesondert durch die  Platte e nach der Teilung     p.    Dabei wird bei  dieser Schablone durch den obern Teil k der  hochgeführten Platte     cc,    der an die Zunge<I>i</I>       herangebogen    wird, die Brustweite gebildet.  Die einzelnen Plattenteile können auch noch  mals unterteilt sein.  



  Für Herrenbeinkleider und Damenröcke  sind Schablonen analog der beschriebenen  zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verstellbare Schnittmusterschablone für Massschneiderei, bei denen mit Schlitzen urnd einzelne noch mit Teilungen versehene, dem herzustellenden Schnitt entsprechende Platten nach dem Masse eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Platten zwangsläufig miteinander verbunden sind, so dass bei Bewegung einer einzelnen Platte die übrigen sich selbsttätig auf die Körperhal tung und Körperweite nach einem - vorher, auf der Schnittmusterschablone bestimmten Masse einstellen. UNTERANSPRUCH: Verstellbare Schnittmusterschablone nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Platten nochmals unterteilt sind.
CH134923D 1928-06-22 1928-06-22 Verstellbare Schnittmusterschablone für Massschneiderei. CH134923A (de)

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