CH134995A - Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Magnesium. - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Magnesium.

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CH134995A
CH134995A CH134995DA CH134995A CH 134995 A CH134995 A CH 134995A CH 134995D A CH134995D A CH 134995DA CH 134995 A CH134995 A CH 134995A
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Aluminium-Industrie-Aktien-Ges
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Aluminium Ind Ag
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C3/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
    • C25C3/04Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of magnesium

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Description


  Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von     Magnesium.       Beim Arbeiten nach dem Verfahren ge  mäss Schweizer Patent 133251, also unter  Verwendung fester Elektroden und eines  Elektrolyten von entsprechend tiefem Schmelz  punkt ist es schwierig, dichte Kathodennieder  schläge von genügender Dicke zu erzeugen;  dies gelingt jedoch auf Grund der vorliegen  den Erfindung.  



  Es wurde nämlich gefunden, dass durch  einen gewissen Gehalt des Elektrolyten an  Fremdstoffen verschiedener Art ein Heraus  wachsen des Kathodenniederschlages verhin  dert und ein dichter Niederschlag erzielt wird.  Als Zusätze, welche diese     Wirkung    ergeben,  kommen sowohl Metalle (wie Eisen, Blei,  'Mangan, Kadmium, Nickel) oder ihre Ver  bindung oder Salze in Frage. So haben zum  Beispiel Zusätze von Aluminiumoxyd, Eisen  oxyd oder von Eisen-, Blei-,     Kadmitimchlorid,     aber auch Chlorammonium die erwähnte  Wirkung.  



  Diese Zusätze zum Elektrolyten können  auf verschiedene Weise in ihn hineingebracht    werden. Entweder werden sie ihm unmittel  bar zugesetzt, oder aber, wenn es sich um  Metallchloride handelt, wird das betreffende  Metall der Anodenlegierung zugesetzt; in  letzterem Falle wird bei der Auflösung der  Anode neben Magnesium auch das andere  Metall in Chlorid umgesetzt und hierdurch der  notwendige Gehalt im Elektrolyten aufrecht  erhalten. Das Metall,     aus    dem das betreffende  Chlorid gebildet wird kann aber auch als  besondere Hilfsanode eingeführt werden. Dabei  hat man es in der Hand, den Gehalt an  dem Chlorid des     Hilfsmetalles    durch das  Potential     bezw.    die Stromstärke des Hilfs  stromkreises zu regeln.

   Zur Erzielung voll  ständig dichter Niederschläge genügt schon       ein        Gehalt        von        weniger        als    1     %        des        Zusatz-          metalles.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von reinem Magnesium nach dem Verfahren gemäss Schweizer Patent Nr. 133251, dadurch gekennzeichnet, dass dem Elektrolyten solche Stoffe zugeführt werden, die eine dichte Ab scheidung des Kathodenniederschlages be fördern. UNTERANSPRüCEE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als die dichte Ab scheidung begünstigender Stoff dem Elek trolyten ein Oxyd beigegeben wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als die dichte Ab scheidung begünstigender Stoff dem Elek trolyten ein Salz beigegeben wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Anoden verwendet werden, welche Metalle zulegiert enthalten, die bei der Elektrolyse im Elektrolyten einen die dichte Abscheidung begünsti genden Stoff ergeben. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Hilfsanoden verwendet werden, welche aus Metallen bestehen, die bei der Elektrolyse einen die dichte Ab scheidung begünstigenden Stoff ergeben.
CH134995D 1927-11-23 1927-11-23 Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Magnesium. CH134995A (de)

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