Schaltungsanordnung für Fernsprechaulagen mit Verstärkern. Die Erfindung bezieht sich auf Fern- sprecha.nla.gen mit Verstärkern,, in denen Ver stärker über Ausgleichsübertrager in Fern verbindungen eingeschaltet sind.
Die Erfindung besteht- darin, da.ss an den Fernleitungen der Symmetriepunkt des Aus gleichsübertragers künstlich nachgebildet ist, zum Zwecke, die Signalgabe (Rufen, Schluss- zeiehengabe usw.) und (Ab fragen, Sprechen, Mithören) von verstärkten Verbindungen ohne Störung des elektrischen Gleichgewichtes zwischen den Fernleitungen und der Verstärkereinrichtung zu ermög lichen.
Dic- Erfindung sei nun anhand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungs- l,( i#hiels beschrieben.
Nuf der linken Seite der Abb. 1 ist eine Vernleitung F1 und auf der rechten t:ite eine Fernleitung F2 dargestellt, welche 1# Z;weidrahtleitungen ausgebildet sind. Die Fe < < nleitung F1 endigt in der Abfrage.- klinke AKll des Fernplatzes FPtl, während die Leitung F2 am Fernplatz FP12 auf Ab frage liegt.
Auf denselben Fernplätzen en digen; auch Vierdrahtleitungen, von denen eine mit den ihr zugeordneten Einrichtungen auf Abb. 2 dargestellt ist. Die Sprechverbindun gen werden am Durchgangsplatz DPZ voll endet, an welchem ausser den in der Abb. 1 dargestellten Klinken Kll und Kl2 und dem mit Verstärkern V1 und V2 versehenen Schnurstromkreis auch die in der Abb. 2 gezeigten Klinken Klz und K[2;
und der Schnurstromkreis mit den Dämpfungen Ddl bis D'd4 angeordnet sind.
Es sind nun folgende -#'erbindungsmög- lichkeiten gegeben: 1. Von der Zweidrahtleitung F1 zur Zwei drahtleitung F2 über die Klinke Kll, Schnur stromkreis Ab.b. 1 des Durchgangsplatzes DPl und Klinke Kf2.
2. Von der Vierdrahtleitung, Abb. 2, zu einer gleichartigen, nicht dargestellten Vier- drahtleitung über: Klinke glv, Schnurstrom- kreis Abb. 2 des Durchgangsplatzes DM zu einer Klinke, entsprechend Klv.
3. Von der Vierdrehtleitung, Abb. 2,, zu einer in Abb. 1 dargestellten Zweidraht- leitung über Klinke Klz, Abb. 2, Schnur stromkreis Abb.1 des Durchgangsplatzes DPl und Klinke I12.
Es sei angenommen, dass die Herstel lung einer Verbindung von der Fernleitung F1 zur Fernleitung F2 gewünscht wird. Der über die Leitung F1 ankommende und über die Ruhekontakte 26u1 und 27u.1 verlaufende Ruf erregt am Fernplatz FP11 das in Brücke zu den Adern lal und lbl liegende Fern anrufrelais FAR1,,
Das Fernanrufrelais schliesst an seinem Kontakt 2far einen eige nen Haltestromkreis für seine Wicklung II und bringt gleichzeitig über seinen Kontakt <I>1 f</I> ar die Ferna.nruflampe FAL zum Leuchten.
Wenn die Fernbeamtin das Leuchten der Fernanruflampe bemerkt, steckt sie den Ab fragestöpsel AStl ihrer Schnur in die Ab frageklinke AKII. Dann kommt folgender Stromkreis für das Ferntrennrelais FTl <I>zu-</I> stande: Erde, Wicklung des Relais FTI, Leitung cI, Hülse der Klinke AKll, Stöp sel ASTI, Widerstand Wil, Batterie, Erde.
Das Ferntrennrelais schaltet an seinen Kon takten<I>5f</I> t1 und<I>6f</I> t1 die Wicklung I des Fernanrufrelais FARI von der ankommenden Fernleitung FTl ab und unterbricht an sei nem Kontakt 3ftl den Haltestromkreis für das Fernanrufrelais und den Stromkreis für die Fernanruflampe. Das Fernanrufrelais fällt ab. und die Fernanruflampe erlischt.
Am Kontakt 4.f t1 wird der Erregerstrom kreis für das Umsehalterelais U1 vor bereitet.
Gleichzeitig mit dem Einführen des Stöp sels AST1 in die Klinke AKII legt die Fern beamtin den Abfrageschalter 21S um und schaltet dadurch ihren Abfrageapparat mit dem Telephon<I>T</I> und Mikrophon Mi an die ankommende Fernleitung F1 an. Sie nimmt darauf den Wunsch der anrufenden Stelle entgegen,, und da, wie oben angenommen, eine Verbindung mit der abgehenden Fernleitung F2.
welche am Fernplatz FPl? auf Abfrage liegt, gewünscht wird, setzt sie sich mit der Beamtin am Fernplatz<I>FP12</I> über eine Dienst leitung in Verbindung und fordert diese Be amtin auf, die Fernleitung F2 für den Durehgangsverkehr freizugeben. Die Beamtin des Fernplatzes FPII steckt darauf den Ver bindungsstöpsel VStl in die Vielfachklinke FKllII, während die Beamtin am Fern platz<I>FP12</I> den Stöpsel TII zieht. Damit kommt folgender Erregerstromkreis für die Relais G2 und<I>FT 2</I> zustande: Erde,.
Wick lung der Relais FIT-2 und G2, Verbindungs leitung cII, Hülse der Vielfachklinke F'Kl1II, Stöpsel VStl. Widerstand W2, Batterie, Erde.
Das Relais G2 bringt an seinem Kon takt<I>14g2</I> durch Aufheben des Kurzschlusses über die Wicklung des Relais N2 das Re lais N2 zum Ansprechen. Wegen des hohen Widerstandes des Relais N2 leuchtet die Schlusslampe S'lf 1I in diesem Stromkreise nicht.
Das Relais FT2 schaltet das Fern anrufrelais F AR2 durch seine Kontakte 12f t2 und 13f t2 von der Leitung F2 ab und be reitet über den Kontakt<B>19f</B> t2 des Relais FT 2 4n Erregerstromkreis für das Umschalte- rela.is U9 vor. während das Relais<I>N2</I> an seinem Kontakt 10n2 und 11n2 die Durch schaltung der Adern aII und bII herbei führt.
Nach Benachrichtigung der Beamtin am Fernplatz FPl2 setzt sich die Feinbeamtin des Fernplatzes FPIa mit der Beamtin des Dtirchgangsp-latzes DPl über eine nicht dar gestellte Dienstleistung in Verbindung und fordert sie auf, die Fernleitung F1 mit der Fernleitung F2 zu verbinden.
Die Beamtin des Durchgangsplatzes steckt darauf ihren Stöpsel Stl in die Klinke Kll und den St5p- sel St2 in die Klinke I1.2. Hierdurch wer den die durch die Relais FTI und FT'-) vor-
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bereiteten <SEP> Stromkreise <SEP> für <SEP> die <SEP> Umschalter-'
<tb> relais <SEP> UI <SEP> bezw. <SEP> U2, <SEP> geschlossen.
<SEP> Der <SEP> Str-3m kreis <SEP> für <SEP> das <SEP> Relais <SEP> U1 <SEP> verläuft <SEP> von <SEP> patte rie, <SEP> Arbeitskontakt <SEP> <I>4ftl,</I> <SEP> Wicklung <SEP> dF=s <SEP> Re lais <SEP> <B><I>UI,</I></B> <SEP> Hülse <SEP> der <SEP> Klinke <SEP> <I>Kll,</I> <SEP> Stöpsc'1 <SEP> Stl.
<tb> Wicklung <SEP> des <SEP> Relais <SEP> 21, <SEP> Erde. <SEP> In <SEP> ;'diesem Stromkreis wird auch das Relais Z1 erregt. Das Relais Z1 schliesst seinen Kontakt 20z1. Der Stromkreis für das Relais U2 verläuft nun wie folgt:: Von Erde, Kontakt 20z1, Wicklung des Relais Z2, Stöpsel St2, Hülse der Klinke KI2, Wicklung des Relais U2, Arbeitskontakt<I>19f,2,</I> Batterie., Erde.
In die sem Stromkreis spricht auch das Relais Z2 an, welches über seinen Kontakt 22z2 das Zündrelais L für die Verstärker V1 und V2 zum Ansprechen bringt. An seinem Kontakt 21z2 öffnet das Relais. Z2 den Stromkreis für die.Schlusslampe 81.
Die L msehalterelais U1 und U2 trennen an ihren Kontakten 2611.1 und 27111, sowie 30m2 und 311t.2 die Fernleitungen F1 und F2 von den Abfrageklinken. AKll des Fernplat zes FPI und AKl2 des Fernplatzes FPd2 ab, 3n den Kontakten 242t.1 und 25,
11.1 wird die Fernleitung F1 an die Klinke g11 und über die Kontakte 28u.2 und 29u? die Leitung F? an die Klinke I12 des Durchgangsplatzes DPl gelegt.
Zur Überwachung der Verbin dung wird die an der Abfrageklinke AKII des Fernplatzes FPZil liegende Leitung lal über den Kontakt 2211.1 an den Mittelpunkt il der Drossel Drl, welcher dem Symmetrie- punkt J4 der Gabel im Schnurstromkreis des Durahgangsplatzes entspricht,
gelegt und die Leitung Ibl über den Kontakt 231t1 an den Verzweigungspunkt J der Leitung b3 an geschaltet. Die Drossel Drl liegt in Brücke zu den a- und c-Leitungen. Entsprechend wird die zur Abfrageklinke Agl2 des Fern platzes FPl2 führende Leitung 1a2 an den künstlichen Symmetriepunkt J3, welcher dem Symmetriepunkt J5 der Gabel im Schnur- tromkreisnachgebildet ist.
und die Leitung 1b2 an den Verzweigungspunkt J2 ange schaltet.
Die Sprechverbindung ist jetzt über die Leitung F1, Arbeitskontakte 241t1 und 252t1, Dämpfung Dil, Klinke Kll und Stöpsel Stli. sowie St2 und Klinke KZ2 des Durchgangs platzes über die Dämpfung D2, Arbeitskon takte 282t2 und 292u2 zur Fernleitung F2 durchgeschaltet.
Wenn die überwachende Fernbeamtin am F''ernplatz FP1I während des Gespräches in einer Richtung, zum Beispiel in Richtung der Fernleitung F1, hineinrufen will, betätigt sie den Rufschalter FRSI. Dadurch werden an dem obern, rechten Kontakt und dem un tern, äussern, rechten Kontakt des Schalters die Überwachungsleitungen a und<I>b</I> in Rich tung zur Fernleitung F2 unterbrochen und über den linken, untern,
äussern Kontakt des Schalters ein Stromkreis für die Wechsel stromquelle WQ über die linke Wicklung des Rufübertragers RUe geschlossen und die rechte Wicklung des Rufstromübertragers RUe über den obern, linken Kontakt und den untern, innern Kontakt des Schalters FRSl an die Leitungen lal und lbl angelegt.
Der Rufstrom verläuft über den Stöpsel AStl, Klinke AKLl, Leitungen 1a1 und Ibl über die Arbeitskontakte 222t,1 und 2311.1, über die Symmetriepunkte J1 und J, die Arbeitskon takte 242c.1 und 25at.l, zu der Fernleitung F1. Ein Rufstrom in Richtung der Fernleitung F2 wird durch Betätigen des Rufschalters FRS2 seitens der Fernbeamtin bewerkstel ligt.
Entsprechend werden hierbei die Lei tungen<I>a</I> und<I>b</I> in Richtung zur Fernleitung F1 unterbrochen und die Wicklung des: Ruf- stromüberträgers an den Stöpsel VStl ge legt.
Der Rufstrom gelangt von hier aus über die Vielfachklinke FKIIII, Arbeits kontakts 11n2 und 10,11.2. Leitungen 1a2 und 1b2, Arbeitskontakte 321t.2 und<B>3311.2,</B> über die Symmetriepunkte J3 und J2, die Arbeits kontakte 28u.2 und 291t2, zur Fernleitung F2.
Eine Übertragung des Rufstromes von den Symmetriepunkten aus und über den Durch- ganasplatz in die nicht gewünschte Richtung wird dadurch verhindert, dass der Rufstrom nicht über die in den Leitungen des Durch gangsplatzes eingeschalteten Rufsperrkonden- satoren C07 bis C010 gelangen kann.
Will nun die Beamtin während der Sprechverbindung mit einem der Sprechenden in Verbindung treten, dann legt sie ihren A.b- fra.geschalter AS um und trenn-, gleichzeitig durch einen nicht dargestellten Umschalter die Leitungen<I>a</I> und<I>b</I> ihres Schnurstrom.- kreises in der andern Richtung auf. Die Sprechströme von und zu der Bernbeamtin verlaufen über denselben Weg, wie oben für die Rufströme gezeigt wurde.
Zum Mithören des Gespräches legt die Beamtin ihren Mithörschalter INS in die Ar beitsstellung. Dann kommt über den rechten, obern Kontakt des Mithörschalters ein Er regerstromkreis für das Relais K zustande Das Relais K trennt an seinen Kontakten 16k und<I>171c</I> den Übertrager Ue vom Mi krophon ab, so dass kein Sprechstrom oder sonstige Geräusche von der Beamtin aus in die miteinander verbundenen Fernleitungen ,,gelangen können.
'Wenn nach Beendigung des Gespräches die Verbindung getrennt werden soll, wird im Schnurstromkreis der Fernbeamtin am Platz FPll durch den von der entfernten Stelle ausgesandten Schlussruf das Wechsel stromrelais SRI oder S12 betätigt, je nach dem, aus welcher Richtung der Ruf ankommt.
Wird zum Beispiel aus Richtung 1 gerufen, dann spricht das Relais 8'R1 auf den Ruf strom aus dieser Richtung an,. Das Relais S-7?2 da,vegen spricht nicht an, weil der für den Schlussruf verwendete niederfrequente Rufstrom nicht über die Rufsperrkondensa- toren \r#' 3 und C04 gelangen kann.
Das Re lais SRI schliesst über seinen Kontakt srl folgenden Haltestromkreis für seine Wick lung II: Von Erde, Arbeitskontakt srl, Wick lung 1I des Relais SRI, Lampe Slrl, Kon takt 4S1 des Abfrageschalters, Batterie. In diesem Stromkreis wird auch die Schhzsslampe Slrl zum Leuchten gebracht.
Die Beamtin schaltet darauf ihren Sprechapparat, durch Umlegen des Abfrageschalters, 2,.n die Lei tung an und unterbricht dabei gleichzeitig am IKontali:t ASl den Haltestromkreis für das Relais 8R1 und den Stromkreis für die Schlussla,mpe Slrl. Ein Schlussruf aus der andern Richtung wird in derselben Weise, wie für die Richtung aus P1 beschrieben, dem Fernplatz FPl1 übermittelt und be tätigt hier das Relais 8R2,
welches über seinen Kontakt sr2 einen Haltestromkreis für seine Wicklung II schliesst und über denselben Stromkreis, welcher auch Yom Kon- takt AS1 des Abfra.geschalters abhängig ist, die Lampe S7-2 zum Leuchten bringt.
Wenn nun die Beamtin des Fernplatzes mittelst ihres Abfra.geapparates erfährt, dass die Verbindung getrennt werden soll, zieht sie; die Stöpsel -48t1 und VStl aus den Klin ken 9.K11 und FKl1II. Hierdurch werden die Stromkreise für die Relais FT1, FT2 und G2 unterbrochen. Diese Relais fallen ab, und am Kontakt 1d-92 wird das Relais N2 kurzgeschlossen.
Dadurch kommt die Schluss- la.mpe SdfII rum Leuchten. Die Fernbeamtin ain Fernplatz F2 zieht darauf ihren Stöpsel T\? r1iid unterbricht damit den Stromkreis für die Sehlusslampe. Das Relais N2 öffnet an seinen Kontakten 1,01r2,2 und 11n2 die Leitungen all -und bII,
während das Re lais FT 2 an seinen Kontakten 12<I>f</I> t2 und 13R2 das Ferna.nrufrelais FAR2 wieder an die Leitungen<I>1a.2</I> und 1b2 anschaltet.
Im Fernplatz FPII schaltet das Relais FT1 über seine Kontakte 5ftl und 6ftl das Fernanruf- relais F AR1 wieder an die Leitung 1c.1 und Ibl an,
und unterbricht am Kontakt Iftl den Stromkreis für das Relais UI und Z1. Am Kontakt 19<I>f t2</I> des Relais FT2 wird der Stromkreis für die Relais U2 und Z2 un- i.(-rbroehen. Am Kontakt 22a2 wird der Stromkreis für das Zündrelais L geöffnet. Durch das Relais L werden die Verstärker P1 und -P2 in bekannter Weise gelöscht.
Über den Stöpselsitzkontakt SW. R-uhekoii- takt 21a2,. wird die Schlusslampe 81 des Durchgangsplatzes zum Leuchten gebracht Die Beamtin des Durchgangsplatzes zieht darauf die Stöpsel Stl und St2 aus den Klinken Kll und K1,2, so da.ss nun sämt liche Schalteinrichtungen in die Ruhelage zurüclzgebra.eht sind.
Im folgenden sei die Herstellung einer Verbindung von einer Vierdrahtleitung mit einer andern Vierdrahtleitung beschrieben: Angenommen, da.ss die in der Abb. 2' dar gestellte Vierdralitleitung die anrufende ist, dann erregt der über den Gabelzweig FTB ankommende 500periodige Rufstrom das Wechselstromrela.is <I>A.</I> Das Relais<I>A</I> erregt über seinen Kontakt la das Weiterrufrelais II'A,
welches über seine Arbeitskontakte 82va und Nva Wechselstrom an die Leitun gen a und c anlegt. Die zum Ausgleichüber- tra.ger führenden Abschnitte der Leitungen a. und c werden am Kontakt lOwa kurz geschlossen, so dass' kein Rufstrom zum Aus gleichübertrager und von dort zur anrufen den Leitung zurückgclangen kann.
Ferner schaltet das Relais TT".4 an seinem Kontakt 7wa das Rufrelais R für den Ruf in der andern Richtung ab. Der durch die Kon takte 8eoa und Nva angelegte 25periödige Rufstrom verläuft über zwei parallele Strom kreise:
Vom Arbeitskontakt 8wa, l0wa, Lei tung b, Symmetriepunkt Ja, Leitungsnach bildung LNz, Ruhekontakt 12wv, Leitung a, zurück zum Arbeitskontakt 92va, und vom Arbeitskontakt 8wa. über Leitung c, Ruhekon takte lOwv, 172w,, 212vz, 6f tv, Wicklung des Fernanrufrelais FARv, Ruhekontakte 5f tv, <I>22w,-,
</I> SymmetriepunktJa, Ituhekonta.ktl?wv, Leitunga,Arbeitskontakt9wa. DasFernanruf- relais FARv wird durch den Rufstrom er regt und bringt in der oben beschriebenen Weise die Ferna.nruflampe des Fernplatzes FPll zum Leuchten.
Die Fernbeamtin steckt den Abfragestüpsel AStl in die Abfrage klinke AKll, schaltet ihren Abfragea.pparat an die anrufende Leitung und nimmt den Wunsch des; Anrufenden entgegen.
Wenn eine Verbindung zu einer weiter gehenden Vierdrahtleitung gewünscht wird, fordert die Fernbeamtin die benaehbarte Be amtin, auf deren Platz die gewünschte Vier drahtleitung auf Abfrage liegt., auf, die Lei tung für den Durchgangsverkehr freizugeben, und steckt hierauf ihren Verbindungsstöpsel VStl in die entsprechende Verbindungsklinke. 'Wenn beide Beamtinnen die den betreffenden Leitungen zugeordneten Stöpsel TI und TII gezogen haben, sprechen wie oben die Re lais G1; <I>G2, NI.</I> und<I>N2</I> an.
Die Fern- beamtin. teilt daraufhin der Durchgangsbeam tin über eine Dienstleitung mit, dass eine Ver bindung zwischen den beiden Vierdraht leitungen herzustellen ist.
Die Durchgangs- beamtin steckt darauf den Stöpsel Stvl einer auf Abb. 2 gezeigten Schnur in die Klinke Klv und den Stöpsel Stv2 in eine Klinke entsprechend Klv der weiter gehenden Vierdrahtleitung. Dann:
werden die beim Stöpseln der Abfrage- und Verbindungs- klinke am Kontakt<I>4f</I> tv und am nicht dar gestellten, dem Kontakt 19<I>f t2</I> entsprechenden Kontakt 19ftv vorbereiteten Stromkreise für die Relais WV der ankommenden und weiter gehenden Vierdrahtleitung geschlossen und diese Relais erregt. Die in diesen Stromkrei sen eingeschlosenen Relais<B>81</B> und S2 ent- sprechen den Relais Z1 und Z2 im Schnur.
stromkreise auf Abb. 1. Da ihre Funktionen dieselben sind wie die dieser Relais, sei auf ihre Wirkungsweise nicht näher eingegangen- Das Relais WV der anrufenden Vierdraht leitung schaltet an den Kontakten 10zvv und 122av die Adern<I>a</I> und c der Fernleitung vom Fernplatz FPll ab und legt an den Kontakten llznm,
122w und 132w die Fern leitung an den Durchgangsplatz DPl. Gleich zeitig wird am Kontakt 17wv die zur Ab frageklinke AKlv führende Leitung lav an den Symmetriepunkt Jv angeschaltet.
Am Kontakt 15wv wird die untere Wicklung der Dämpfung D.1 kurzgeschlossen. Dasl Relais, entsprechend Relais TV Y der -weitergehenden Vierdrahtleitung, nimmt an dieser Leitung dieselben Umschaltungen vor wie das Relais TT'V bei der ankommenden Vierdrahtleitung - - Die Sprechverbindung verläuft nun über die in Abb. 2 links oben dargestellte Gabel der Vierdrahtleitung mit den Gabelzweigeli FIA und FIB,
den Ausgleichübertrager lieg, Kontakte 13wv, llwv und 142w über die Leitungen av, bv, ev, Klinke Klv, Stöpsel Stvl,, Dämpfungen Dl bis D4, Stöpsel Stv2 zur Klinke,, entsprechend Klv der weiter gehenden Vierdrahtleitung.
Wenn die überwachende Beamtin am Platz FPll während des Gespräches in einer Richtung, zum Beispiel in Richtung der an kommenden Vierdra.htleitung, hineinrufen will, dann betätigt sie den Rufschalter FRSI. Der Rufstrom gelangt über die Leitung lav, Arbeitskontakt lgwv, Symmetriepunkt Jv, Arbeitskontakt 13wv, Leitung c, Ruhekon takt 7wa, Wicklung des Relais R, Leitung<I>b,</I> über den Arbeitskontakt 15wv,
Ruhekontakt 22w2, zurück zur Leitung lbv. Der Ruf strom erregt das in diesem Stromkreis lie gende Relais R, welches über seinen Kon takt 2r das Weiterrufrelais WR zum An sprechen bringt. Das Relais<I>WR</I> legt über seine Kontakte 5wr und 6wr 500periodigeir Rufstrom an den Gabelzweig FIA an.
Wird eine Verbindung von einer Vier drahtleitung zu einer Zweidrahtleitung ge wünscht, dann steckt die Beamtin des Durch gangsplatzes, nachdem ihr von der Beamtin des Fernplatzes FPtl der Wunsch der an rufenden Vierdrahtleitung übermittelt wor den ist, den .Stöpsel Stl in die Klinke Klz und den Stöpsel St2 in die Klinke<I>K12.</I> wenn angenommen wird,
dass die in Abb. 2 dargestellte Vierdrahtleitung die anrufende und die Zweidrahtleitung F2 in Abb. 1 die gewünschte Leitung ist.
Auf der Vierdrahtseite sprechen in dem durch den Kontakt<I>4f</I> t vorbereiteten Strom kreis die Relais WZ und Z1 an, während auf der Zweidrahtseite die Relais Z2 und U2 erregt werden. Das Relais WZ schaltet an seinen Kontakten 2:lwz und 22'w2 die vom Ausgleichübertrager Ueg abgehenden Lei tungen vom Fernplatz FPI,I ab und legt diese Leitungen über die Kontakte 19w, und 20w2 an den Durchgangsplatz an.
Gleichzeitig wird die Leitung lav über den Kontakt<I>23w,</I> an den .Symmetriepunkt Jz und die Leitung lbv über den Kontakt 24w, an den Ver zweigungspunkt Jzl angelegt. Das Relais U2 der Fernleitung F2 schaltet an seinen Kon takten<B>30162</B> und 312a2 die Fernleitung F2 von der Abfrageklinke des Fernplatzes<I>FP12</I> ab und schaltet sie durch die Kontakte 28u2 und 29162 an den Durchgangsplatz. DPI an.
Über den Kontakt 32u2 wird die Leitung 1a2 an den Symmetriepunkt J3: und über den Kontakt 33u2 die Leitung 1b2 an den Ver- zweigungspunkt J2 angelegt.
Die Sprechverbindung verläuft nun von der Gabel der Vierdrahtleitung über die Lei- tungsnachbildung LA'z, parallel hierzu über die Dämpfungen Dzh, D22, Klinke Klz (Abb. 2), Stöpsel Stl (Abb. 1), Stöpsel St?. Klinke K12,, Dämpfung D2, zur Fernleitung F2.
Die Überwachung der Verbindung durch den Fernplatz FPll und die Schlusszeichen- gabe zumFernplatzFPl#2 und zumDurchgangs- platz wird in derselben Weise, wie oben für die Verbindung Zweidräht-Zweidraht be schrieben, ausgeführt.