CH135080A - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Verstärkern. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Verstärkern.

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CH135080A
CH135080A CH135080DA CH135080A CH 135080 A CH135080 A CH 135080A CH 135080D A CH135080D A CH 135080DA CH 135080 A CH135080 A CH 135080A
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CH
Switzerland
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long
relay
line
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
Original Assignee
Siemens Ag
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  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description


  Schaltungsanordnung für     Fernsprechaulagen    mit Verstärkern.    Die Erfindung bezieht sich auf     Fern-          sprecha.nla.gen    mit Verstärkern,, in denen Ver  stärker über Ausgleichsübertrager in Fern  verbindungen eingeschaltet sind.  



  Die Erfindung besteht- darin,     da.ss    an den  Fernleitungen der     Symmetriepunkt    des Aus  gleichsübertragers künstlich nachgebildet ist,  zum Zwecke, die Signalgabe (Rufen,     Schluss-          zeiehengabe        usw.)        und     (Ab  fragen, Sprechen, Mithören) von verstärkten  Verbindungen ohne Störung des elektrischen  Gleichgewichtes zwischen den Fernleitungen  und der     Verstärkereinrichtung    zu ermög  lichen.  



       Dic-    Erfindung sei nun anhand des in       den    Zeichnungen dargestellten     Ausführungs-          l,( i#hiels    beschrieben.  



       Nuf    der linken Seite der     Abb.    1 ist  eine     Vernleitung        F1    und auf der rechten       t:ite    eine Fernleitung F2 dargestellt, welche        1#        Z;weidrahtleitungen    ausgebildet sind.       Die        Fe <  < nleitung        F1    endigt in der Abfrage.-    klinke     AKll    des Fernplatzes     FPtl,    während  die Leitung F2 am Fernplatz     FP12    auf Ab  frage liegt.

   Auf denselben Fernplätzen en  digen; auch     Vierdrahtleitungen,    von denen eine  mit den ihr zugeordneten Einrichtungen auf       Abb.    2 dargestellt ist. Die Sprechverbindun  gen werden am Durchgangsplatz     DPZ    voll  endet, an welchem ausser den in der     Abb.    1  dargestellten Klinken     Kll    und     Kl2    und dem  mit Verstärkern     V1    und V2 versehenen       Schnurstromkreis    auch die in der     Abb.    2       gezeigten    Klinken     Klz    und     K[2;

      und der       Schnurstromkreis    mit den Dämpfungen     Ddl     bis     D'd4    angeordnet sind.  



  Es sind nun folgende     -#'erbindungsmög-          lichkeiten    gegeben:  1. Von der     Zweidrahtleitung        F1    zur Zwei  drahtleitung F2 über die Klinke     Kll,    Schnur  stromkreis     Ab.b.    1 des Durchgangsplatzes       DPl    und Klinke     Kf2.     



  2. Von der     Vierdrahtleitung,        Abb.    2, zu  einer     gleichartigen,    nicht     dargestellten    Vier-           drahtleitung    über: Klinke     glv,        Schnurstrom-          kreis        Abb.    2 des Durchgangsplatzes DM  zu einer Klinke, entsprechend     Klv.     



  3. Von der     Vierdrehtleitung,        Abb.    2,, zu  einer in     Abb.    1 dargestellten     Zweidraht-          leitung    über Klinke     Klz,        Abb.    2, Schnur  stromkreis     Abb.1    des Durchgangsplatzes     DPl     und Klinke     I12.     



  Es sei angenommen, dass die Herstel  lung einer Verbindung von der Fernleitung       F1    zur     Fernleitung    F2     gewünscht    wird. Der  über die Leitung     F1    ankommende und über  die Ruhekontakte     26u1    und     27u.1    verlaufende  Ruf     erregt    am     Fernplatz        FP11    das in Brücke  zu den Adern     lal    und     lbl    liegende Fern  anrufrelais     FAR1,,

      Das     Fernanrufrelais     schliesst an seinem Kontakt     2far    einen eige  nen Haltestromkreis für seine Wicklung     II     und bringt gleichzeitig über seinen Kontakt  <I>1 f</I>     ar    die     Ferna.nruflampe        FAL    zum Leuchten.  



  Wenn die Fernbeamtin das Leuchten der       Fernanruflampe    bemerkt, steckt sie den Ab  fragestöpsel     AStl    ihrer Schnur in die Ab  frageklinke     AKII.    Dann kommt folgender  Stromkreis für das Ferntrennrelais     FTl   <I>zu-</I>  stande: Erde, Wicklung des Relais     FTI,     Leitung     cI,    Hülse der Klinke     AKll,    Stöp  sel     ASTI,    Widerstand     Wil,    Batterie, Erde.

    Das     Ferntrennrelais    schaltet an seinen Kon  takten<I>5f</I>     t1    und<I>6f</I>     t1    die Wicklung I des       Fernanrufrelais        FARI    von der     ankommenden          Fernleitung        FTl    ab und     unterbricht    an sei  nem Kontakt     3ftl    den Haltestromkreis für  das     Fernanrufrelais    und den Stromkreis für  die     Fernanruflampe.    Das     Fernanrufrelais     fällt ab. und die     Fernanruflampe    erlischt.

    Am Kontakt     4.f        t1        wird    der Erregerstrom  kreis für das     Umsehalterelais        U1    vor  bereitet.  



  Gleichzeitig mit dem Einführen des Stöp  sels     AST1    in die Klinke     AKII    legt die Fern  beamtin den     Abfrageschalter        21S    um und  schaltet dadurch ihren     Abfrageapparat    mit  dem Telephon<I>T</I> und Mikrophon     Mi    an die  ankommende     Fernleitung        F1    an.     Sie    nimmt  darauf den Wunsch der anrufenden Stelle  entgegen,, und da, wie oben angenommen, eine       Verbindung    mit der abgehenden Fernleitung    F2.

   welche am Fernplatz     FPl?    auf Abfrage  liegt,     gewünscht    wird, setzt sie sich mit der       Beamtin    am Fernplatz<I>FP12</I> über eine Dienst  leitung in Verbindung und fordert diese Be  amtin auf, die Fernleitung F2 für den       Durehgangsverkehr    freizugeben. Die Beamtin  des Fernplatzes     FPII    steckt darauf den Ver  bindungsstöpsel     VStl    in die     Vielfachklinke          FKllII,    während die Beamtin am Fern  platz<I>FP12</I> den Stöpsel     TII    zieht. Damit  kommt folgender Erregerstromkreis für die  Relais G2 und<I>FT 2</I> zustande: Erde,.

   Wick  lung der Relais     FIT-2    und G2, Verbindungs  leitung     cII,    Hülse der     Vielfachklinke        F'Kl1II,     Stöpsel     VStl.    Widerstand     W2,        Batterie,     Erde.  



  Das Relais     G2        bringt    an seinem Kon  takt<I>14g2</I> durch Aufheben des Kurzschlusses  über die Wicklung des Relais N2 das Re  lais N2 zum Ansprechen. Wegen des hohen  Widerstandes des Relais N2 leuchtet die       Schlusslampe        S'lf        1I    in diesem Stromkreise  nicht.

   Das Relais     FT2    schaltet das Fern  anrufrelais F     AR2    durch seine Kontakte     12f    t2  und     13f    t2 von der Leitung F2 ab und be  reitet über den Kontakt<B>19f</B>     t2    des Relais     FT    2       4n    Erregerstromkreis für das     Umschalte-          rela.is        U9    vor. während das Relais<I>N2</I> an  seinem Kontakt 10n2 und     11n2    die Durch  schaltung der Adern     aII    und     bII    herbei  führt.  



  Nach     Benachrichtigung    der Beamtin am  Fernplatz     FPl2    setzt sich die     Feinbeamtin     des Fernplatzes     FPIa    mit der Beamtin des       Dtirchgangsp-latzes        DPl    über eine nicht dar  gestellte Dienstleistung in Verbindung und       fordert    sie auf, die Fernleitung     F1    mit der  Fernleitung F2 zu verbinden.

       Die    Beamtin  des Durchgangsplatzes steckt darauf ihren  Stöpsel     Stl    in die Klinke     Kll    und den     St5p-          sel        St2    in die Klinke     I1.2.    Hierdurch wer  den die durch die Relais     FTI    und     FT'-)    vor-  
EMI0002.0124     
  
    bereiteten <SEP> Stromkreise <SEP> für <SEP> die <SEP> Umschalter-'
<tb>  relais <SEP> UI <SEP> bezw. <SEP> U2, <SEP> geschlossen.

   <SEP> Der <SEP> Str-3m  kreis <SEP> für <SEP> das <SEP> Relais <SEP> U1 <SEP> verläuft <SEP> von <SEP> patte  rie, <SEP> Arbeitskontakt <SEP> <I>4ftl,</I> <SEP> Wicklung <SEP> dF=s <SEP> Re  lais <SEP> <B><I>UI,</I></B> <SEP> Hülse <SEP> der <SEP> Klinke <SEP> <I>Kll,</I> <SEP> Stöpsc'1 <SEP> Stl.
<tb>  Wicklung <SEP> des <SEP> Relais <SEP> 21, <SEP> Erde. <SEP> In <SEP> ;'diesem         Stromkreis     wird    auch das Relais Z1 erregt.  Das Relais     Z1    schliesst seinen Kontakt 20z1.  Der Stromkreis für das Relais U2 verläuft  nun wie folgt:: Von Erde, Kontakt 20z1,  Wicklung des Relais Z2, Stöpsel     St2,    Hülse  der Klinke     KI2,    Wicklung des Relais U2,  Arbeitskontakt<I>19f,2,</I>     Batterie.,    Erde.

   In die  sem Stromkreis spricht auch das     Relais    Z2  an, welches über seinen Kontakt 22z2 das       Zündrelais    L für die Verstärker     V1    und V2  zum Ansprechen bringt. An seinem Kontakt       21z2    öffnet das Relais. Z2 den Stromkreis  für     die.Schlusslampe        81.     



  Die     L        msehalterelais        U1    und U2 trennen  an ihren Kontakten 2611.1 und     27111,    sowie       30m2    und     311t.2    die Fernleitungen     F1    und F2  von den     Abfrageklinken.        AKll    des Fernplat  zes     FPI    und     AKl2    des Fernplatzes     FPd2    ab,       3n    den Kontakten     242t.1        und        25,

  11.1    wird die  Fernleitung     F1    an die Klinke     g11    und über  die Kontakte     28u.2    und     29u?    die Leitung F?  an die Klinke     I12    des Durchgangsplatzes       DPl    gelegt.

   Zur     Überwachung    der Verbin  dung wird die an der     Abfrageklinke        AKII     des Fernplatzes     FPZil    liegende Leitung     lal     über den Kontakt 2211.1 an den     Mittelpunkt          il    der Drossel     Drl,    welcher dem     Symmetrie-          punkt    J4 der Gabel im     Schnurstromkreis    des       Durahgangsplatzes    entspricht,

   gelegt und die  Leitung     Ibl    über den Kontakt     231t1    an den  Verzweigungspunkt J der Leitung     b3    an  geschaltet. Die Drossel     Drl    liegt in Brücke  zu den     a-    und     c-Leitungen.    Entsprechend  wird die     zur        Abfrageklinke        Agl2    des Fern  platzes     FPl2    führende Leitung     1a2    an den  künstlichen     Symmetriepunkt    J3, welcher dem  Symmetriepunkt J5 der Gabel im     Schnur-          tromkreisnachgebildet    ist.

   und die     Leitung     1b2 an den     Verzweigungspunkt        J2    ange  schaltet.  



  Die Sprechverbindung ist jetzt über die  Leitung     F1,    Arbeitskontakte     241t1    und     252t1,     Dämpfung     Dil,    Klinke     Kll    und Stöpsel     Stli.     sowie     St2    und Klinke     KZ2    des Durchgangs  platzes über die Dämpfung D2, Arbeitskon  takte     282t2    und     292u2    zur Fernleitung F2  durchgeschaltet.

           Wenn    die überwachende     Fernbeamtin    am       F''ernplatz        FP1I    während des Gespräches in  einer Richtung, zum Beispiel in Richtung  der Fernleitung     F1,        hineinrufen    will, betätigt  sie den Rufschalter     FRSI.    Dadurch werden  an dem     obern,    rechten Kontakt und dem un  tern, äussern, rechten Kontakt des Schalters  die Überwachungsleitungen     a    und<I>b</I> in Rich  tung zur     Fernleitung    F2 unterbrochen und  über den linken, untern,

       äussern    Kontakt des  Schalters ein Stromkreis für die Wechsel  stromquelle     WQ    über die linke Wicklung des       Rufübertragers        RUe    geschlossen und die  rechte     Wicklung    des     Rufstromübertragers          RUe    über den obern, linken Kontakt und den  untern, innern Kontakt des Schalters     FRSl     an die     Leitungen        lal    und     lbl    angelegt.

   Der  Rufstrom verläuft über den Stöpsel     AStl,     Klinke     AKLl,        Leitungen        1a1    und     Ibl    über  die Arbeitskontakte     222t,1    und 2311.1, über die  Symmetriepunkte     J1    und J, die Arbeitskon  takte     242c.1    und     25at.l,    zu der     Fernleitung    F1.  Ein Rufstrom in Richtung der Fernleitung  F2 wird durch Betätigen des Rufschalters       FRS2    seitens der Fernbeamtin bewerkstel  ligt.

   Entsprechend     werden    hierbei die Lei  tungen<I>a</I> und<I>b</I> in     Richtung    zur Fernleitung       F1    unterbrochen und die Wicklung des:     Ruf-          stromüberträgers    an den Stöpsel     VStl    ge  legt.

   Der Rufstrom     gelangt    von hier aus  über die     Vielfachklinke        FKIIII,    Arbeits  kontakts 11n2 und     10,11.2.        Leitungen    1a2 und  1b2, Arbeitskontakte     321t.2    und<B>3311.2,</B> über  die     Symmetriepunkte    J3 und J2, die Arbeits  kontakte     28u.2    und     291t2,    zur     Fernleitung    F2.

    Eine     Übertragung    des Rufstromes von den  Symmetriepunkten aus und über den     Durch-          ganasplatz    in die nicht gewünschte Richtung  wird dadurch     verhindert,    dass der Rufstrom  nicht über die in den Leitungen des Durch  gangsplatzes     eingeschalteten        Rufsperrkonden-          satoren    C07 bis C010 gelangen kann.  



  Will nun die Beamtin während der  Sprechverbindung mit einem der Sprechenden  in Verbindung treten, dann     legt    sie ihren     A.b-          fra.geschalter    AS um und     trenn-,    gleichzeitig  durch einen nicht dargestellten Umschalter  die Leitungen<I>a</I> und<I>b</I> ihres Schnurstrom.-           kreises    in der andern Richtung auf. Die  Sprechströme von und zu der Bernbeamtin  verlaufen über denselben Weg, wie oben für  die Rufströme     gezeigt    wurde.  



  Zum Mithören des Gespräches legt die  Beamtin ihren     Mithörschalter        INS    in die Ar  beitsstellung. Dann kommt über den rechten,  obern     Kontakt    des     Mithörschalters    ein Er  regerstromkreis für das Relais     K    zustande  Das Relais     K    trennt an seinen     Kontakten     16k und<I>171c</I> den     Übertrager        Ue    vom Mi  krophon ab, so dass kein Sprechstrom oder  sonstige Geräusche von der Beamtin aus in  die miteinander verbundenen Fernleitungen       ,,gelangen    können.  



       'Wenn    nach     Beendigung    des Gespräches  die Verbindung getrennt werden soll, wird  im     Schnurstromkreis    der     Fernbeamtin    am  Platz     FPll    durch den von der entfernten       Stelle    ausgesandten     Schlussruf    das Wechsel  stromrelais     SRI    oder     S12        betätigt,    je nach  dem, aus welcher Richtung der Ruf ankommt.

    Wird zum Beispiel aus     Richtung    1     gerufen,     dann spricht das Relais     8'R1    auf den Ruf  strom aus dieser Richtung     an,.        Das    Relais       S-7?2        da,vegen    spricht nicht an, weil der für  den     Schlussruf    verwendete niederfrequente  Rufstrom nicht über die     Rufsperrkondensa-          toren        \r#' 3    und C04 gelangen kann.

   Das Re  lais     SRI    schliesst über seinen Kontakt     srl     folgenden Haltestromkreis für seine Wick  lung     II:    Von Erde, Arbeitskontakt     srl,    Wick  lung     1I    des Relais     SRI,    Lampe     Slrl,    Kon  takt     4S1    des     Abfrageschalters,    Batterie. In  diesem Stromkreis wird auch die     Schhzsslampe          Slrl        zum    Leuchten gebracht.

   Die Beamtin  schaltet darauf ihren Sprechapparat, durch  Umlegen des     Abfrageschalters,    2,.n die Lei  tung an und unterbricht dabei gleichzeitig  am     IKontali:t        ASl    den Haltestromkreis für  das Relais     8R1    und den Stromkreis für die       Schlussla,mpe        Slrl.    Ein     Schlussruf    aus der  andern     Richtung    wird in derselben Weise,  wie für die Richtung aus     P1    beschrieben,  dem Fernplatz     FPl1        übermittelt    und be  tätigt hier das Relais     8R2,

      welches über  seinen Kontakt     sr2    einen Haltestromkreis    für seine Wicklung     II    schliesst und über  denselben Stromkreis, welcher auch     Yom        Kon-          takt        AS1    des     Abfra.geschalters    abhängig ist,  die Lampe     S7-2    zum Leuchten     bringt.     



  Wenn nun die Beamtin des Fernplatzes  mittelst ihres     Abfra.geapparates    erfährt, dass  die Verbindung getrennt werden soll, zieht       sie;    die Stöpsel -48t1 und     VStl    aus den Klin  ken     9.K11    und     FKl1II.    Hierdurch werden  die     Stromkreise    für die Relais     FT1,        FT2    und       G2    unterbrochen. Diese Relais fallen ab,  und am     Kontakt        1d-92    wird das Relais N2  kurzgeschlossen.

   Dadurch kommt die     Schluss-          la.mpe        SdfII        rum    Leuchten. Die Fernbeamtin       ain    Fernplatz F2 zieht darauf ihren Stöpsel       T\?        r1iid    unterbricht damit den Stromkreis  für die     Sehlusslampe.    Das Relais N2 öffnet  an seinen     Kontakten        1,01r2,2    und     11n2    die  Leitungen all -und     bII,

      während das Re  lais FT 2 an seinen Kontakten 12<I>f</I>     t2        und          13R2    das     Ferna.nrufrelais        FAR2    wieder an  die Leitungen<I>1a.2</I> und 1b2 anschaltet.

   Im  Fernplatz     FPII    schaltet das Relais     FT1    über  seine     Kontakte        5ftl    und     6ftl    das     Fernanruf-          relais    F     AR1    wieder an die Leitung     1c.1    und       Ibl        an,

      und unterbricht am Kontakt     Iftl    den       Stromkreis    für das Relais UI und     Z1.    Am  Kontakt 19<I>f t2</I> des Relais     FT2        wird    der  Stromkreis für die Relais U2 und Z2     un-          i.(-rbroehen.    Am     Kontakt        22a2        wird    der  Stromkreis für das Zündrelais L geöffnet.  Durch das Relais     L    werden die Verstärker       P1    und     -P2    in bekannter Weise gelöscht.

    Über den     Stöpselsitzkontakt        SW.        R-uhekoii-          takt        21a2,.    wird die     Schlusslampe    81 des  Durchgangsplatzes zum Leuchten gebracht  Die Beamtin des Durchgangsplatzes zieht  darauf die Stöpsel     Stl    und     St2    aus den  Klinken     Kll    und     K1,2,    so     da.ss    nun sämt  liche Schalteinrichtungen in die Ruhelage       zurüclzgebra.eht    sind.  



  Im folgenden sei die Herstellung einer  Verbindung von einer     Vierdrahtleitung    mit  einer andern     Vierdrahtleitung    beschrieben:       Angenommen,        da.ss    die in der     Abb.    2' dar  gestellte     Vierdralitleitung    die anrufende ist,  dann erregt der über den Gabelzweig     FTB          ankommende        500periodige    Rufstrom das           Wechselstromrela.is   <I>A.</I>     Das    Relais<I>A</I> erregt  über seinen Kontakt la das     Weiterrufrelais          II'A,

      welches über seine Arbeitskontakte       82va    und     Nva    Wechselstrom an die Leitun  gen a und c anlegt. Die zum     Ausgleichüber-          tra.ger    führenden Abschnitte der Leitungen       a.    und c werden am Kontakt     lOwa    kurz  geschlossen, so     dass'    kein Rufstrom zum Aus  gleichübertrager und von     dort    zur anrufen  den Leitung     zurückgclangen    kann.

   Ferner  schaltet das Relais     TT".4    an     seinem        Kontakt          7wa    das Rufrelais R für den Ruf in der  andern Richtung ab. Der durch die Kon  takte     8eoa    und     Nva    angelegte     25periödige     Rufstrom verläuft über zwei parallele Strom  kreise:

   Vom Arbeitskontakt     8wa,        l0wa,    Lei  tung b, Symmetriepunkt Ja, Leitungsnach  bildung     LNz,    Ruhekontakt     12wv,    Leitung     a,     zurück zum Arbeitskontakt     92va,    und vom  Arbeitskontakt     8wa.    über Leitung c, Ruhekon  takte     lOwv,        172w,,        212vz,        6f        tv,    Wicklung des       Fernanrufrelais        FARv,    Ruhekontakte     5f        tv,     <I>22w,-,

  </I>     SymmetriepunktJa,        Ituhekonta.ktl?wv,          Leitunga,Arbeitskontakt9wa.        DasFernanruf-          relais        FARv    wird durch den Rufstrom er  regt und     bringt    in der oben beschriebenen  Weise die     Ferna.nruflampe    des Fernplatzes       FPll    zum Leuchten.

   Die Fernbeamtin steckt  den     Abfragestüpsel        AStl    in die Abfrage  klinke     AKll,    schaltet ihren     Abfragea.pparat     an die anrufende Leitung und nimmt den  Wunsch des;     Anrufenden    entgegen.  



  Wenn eine Verbindung zu einer weiter  gehenden     Vierdrahtleitung    gewünscht wird,  fordert die Fernbeamtin die     benaehbarte    Be  amtin, auf deren Platz die gewünschte Vier  drahtleitung auf Abfrage liegt., auf, die Lei  tung für den Durchgangsverkehr freizugeben,  und steckt hierauf ihren Verbindungsstöpsel       VStl    in die entsprechende Verbindungsklinke.       'Wenn    beide Beamtinnen die den betreffenden  Leitungen zugeordneten Stöpsel TI und     TII     gezogen haben, sprechen wie oben die Re  lais     G1;   <I>G2, NI.</I> und<I>N2</I> an.

   Die     Fern-          beamtin.    teilt     daraufhin    der Durchgangsbeam  tin über eine Dienstleitung mit,     dass    eine Ver  bindung zwischen den beiden Vierdraht  leitungen herzustellen ist.

   Die Durchgangs-         beamtin    steckt darauf den Stöpsel     Stvl     einer auf     Abb.    2 gezeigten Schnur in  die Klinke     Klv    und den     Stöpsel        Stv2    in  eine Klinke entsprechend     Klv    der weiter  gehenden     Vierdrahtleitung.        Dann:

          werden    die  beim Stöpseln der Abfrage- und     Verbindungs-          klinke    am Kontakt<I>4f</I>     tv    und am nicht dar  gestellten, dem Kontakt 19<I>f t2</I> entsprechenden  Kontakt     19ftv    vorbereiteten Stromkreise für  die Relais     WV    der ankommenden und weiter  gehenden     Vierdrahtleitung    geschlossen und  diese Relais erregt. Die in diesen Stromkrei  sen     eingeschlosenen    Relais<B>81</B> und     S2        ent-          sprechen    den Relais Z1 und Z2 im Schnur.

         stromkreise    auf     Abb.    1. Da ihre Funktionen  dieselben sind wie die dieser Relais, sei auf  ihre     Wirkungsweise    nicht näher     eingegangen-          Das    Relais     WV    der anrufenden Vierdraht  leitung schaltet an den Kontakten     10zvv    und       122av    die Adern<I>a</I> und c der Fernleitung  vom Fernplatz     FPll    ab und legt an den  Kontakten     llznm,

          122w    und     132w    die Fern  leitung an den Durchgangsplatz     DPl.    Gleich  zeitig wird am Kontakt     17wv    die zur Ab  frageklinke     AKlv    führende Leitung     lav    an  den Symmetriepunkt     Jv    angeschaltet.

   Am  Kontakt     15wv    wird die untere Wicklung der  Dämpfung     D.1    kurzgeschlossen.     Dasl    Relais,  entsprechend Relais     TV    Y der     -weitergehenden          Vierdrahtleitung,    nimmt an dieser Leitung  dieselben Umschaltungen vor wie das Relais       TT'V    bei der ankommenden     Vierdrahtleitung     - - Die Sprechverbindung verläuft nun über  die in     Abb.    2 links oben dargestellte Gabel  der     Vierdrahtleitung    mit den     Gabelzweigeli          FIA    und     FIB,

      den     Ausgleichübertrager        lieg,     Kontakte     13wv,        llwv    und     142w    über die  Leitungen     av,        bv,        ev,    Klinke     Klv,    Stöpsel       Stvl,,    Dämpfungen Dl bis     D4,    Stöpsel     Stv2     zur Klinke,, entsprechend     Klv    der weiter  gehenden     Vierdrahtleitung.     



  Wenn die überwachende Beamtin am  Platz     FPll    während des Gespräches in einer       Richtung,    zum Beispiel in Richtung der an  kommenden     Vierdra.htleitung,    hineinrufen  will, dann betätigt sie den Rufschalter     FRSI.     Der Rufstrom     gelangt    über die Leitung     lav,     Arbeitskontakt     lgwv,        Symmetriepunkt        Jv,         Arbeitskontakt     13wv,    Leitung c, Ruhekon  takt     7wa,    Wicklung des Relais     R,    Leitung<I>b,</I>  über den Arbeitskontakt     15wv,

      Ruhekontakt  22w2, zurück zur Leitung     lbv.    Der Ruf  strom erregt das in diesem Stromkreis lie  gende Relais R, welches über seinen Kon  takt     2r    das     Weiterrufrelais        WR    zum An  sprechen bringt. Das Relais<I>WR</I> legt über  seine Kontakte     5wr    und     6wr        500periodigeir     Rufstrom an den Gabelzweig     FIA    an.  



  Wird eine Verbindung von einer Vier  drahtleitung zu einer     Zweidrahtleitung    ge  wünscht, dann steckt die Beamtin des Durch  gangsplatzes, nachdem ihr von der Beamtin  des     Fernplatzes        FPtl    der Wunsch der an  rufenden     Vierdrahtleitung    übermittelt wor  den ist, den     .Stöpsel        Stl    in die Klinke     Klz     und den Stöpsel     St2    in die Klinke<I>K12.</I>  wenn angenommen     wird,

      dass die in     Abb.    2  dargestellte     Vierdrahtleitung    die     anrufende     und die     Zweidrahtleitung    F2 in     Abb.    1 die  gewünschte Leitung ist.  



  Auf der     Vierdrahtseite    sprechen in dem  durch den Kontakt<I>4f</I>     t     vorbereiteten Strom  kreis die     Relais    WZ und     Z1    an, während  auf der     Zweidrahtseite    die Relais Z2 und U2  erregt werden. Das Relais WZ schaltet an  seinen Kontakten     2:lwz    und 22'w2 die vom       Ausgleichübertrager        Ueg    abgehenden Lei  tungen vom Fernplatz     FPI,I    ab und legt diese       Leitungen    über die Kontakte 19w,     und    20w2  an den     Durchgangsplatz    an.

   Gleichzeitig wird  die Leitung     lav    über den Kontakt<I>23w,</I>  an den .Symmetriepunkt     Jz    und die Leitung       lbv    über den Kontakt 24w, an den Ver  zweigungspunkt     Jzl    angelegt. Das Relais U2  der     Fernleitung    F2 schaltet an seinen Kon  takten<B>30162</B> und     312a2    die Fernleitung F2  von der     Abfrageklinke    des Fernplatzes<I>FP12</I>  ab und schaltet sie durch die Kontakte     28u2     und 29162 an den Durchgangsplatz.     DPI    an.

         Über    den Kontakt     32u2    wird die Leitung     1a2     an den Symmetriepunkt     J3:    und über den  Kontakt     33u2    die Leitung 1b2 an den     Ver-          zweigungspunkt    J2 angelegt.  



  Die     Sprechverbindung    verläuft nun von  der Gabel der     Vierdrahtleitung    über die Lei-         tungsnachbildung        LA'z,    parallel hierzu über  die Dämpfungen     Dzh,        D22,    Klinke     Klz          (Abb.    2), Stöpsel     Stl        (Abb.    1), Stöpsel     St?.     Klinke     K12,,    Dämpfung D2, zur Fernleitung  F2.

   Die Überwachung der Verbindung durch  den Fernplatz     FPll    und die     Schlusszeichen-          gabe        zumFernplatzFPl#2    und     zumDurchgangs-          platz    wird in derselben Weise, wie oben für  die Verbindung     Zweidräht-Zweidraht    be  schrieben,     ausgeführt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung für Fernsprech anlagen, in; denen Verstärker über Ausgleieh-- übertrager in Fernverbindungen eingeschal tet sind, dadurch gekennzeichnet. dass an den Fernleitungen der Symmetriepunkt des. Aus- g leichübertragers künstlich nachgebildet ist.
    zum Zwecke, die Signalgabe (Rufen, Schluss- zeichengabe us.w.) und Überwachung (Ab fragen, Sprechen, Mithören) von verstärkten Verbindungen ohne Störung des elektrischen Gleichgewichtes zwischen den Fernleitungen und der Verstärkereinrichtung zu ermög lichen.
    UNTERANSPRÜCHE: 1 Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der küns t- liche Symmetriepunkt an einer Stelle der Verbindung angeordnet ist, wo die Fern leitungen durch dreiadrige Leitungen ge bildet sind.
    2 Schaltungsanordnung na.chPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Ausgleichübertrager (Uel, Ue2, Ueg) ver laufenden Leitungen durch induktive Wicklungen<I>(DA,.</I> D'r2 in Abb. <I>1,</I> Drv. Drz in Abb. 2) überbrückt werden. 3.
    Schaltungsanordnung nach Unteransprü chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Ader (1a1, 1a.2) der zu den Überwachungs- und Signaleinrichtun gen führenden Leitung an den Mittelpunkt (J1, <I>J3)</I> der Brücke (Drl. Dr2) ausgelegt ist, während die andere Ader (1b1,<B>32)</B> an die dritte Ader<I>(b3, b4)</I> der Fernleitung angeschaltet ist.
    .t. Schaltungsanerdnung nachl'atentanspruch, für Anlagen, bei denen Durchgangsverbin dungen teils vom Fernplatz, teils vom Durchgangsplatz gesteuert werden, da durch gekennzeichnet, dass die den Fern leitungen zugeordnetün Schalteinrichtun- (),en (U1, <I>U2),</I> welche die Abschaltung der Fernleitungen vom Fernplatz und de ren Anscha.ltung an den Durchgangsplatz herbeiführen, auch die zu den Signal- und LTberwvachungseinricht.ungen des über wachenden Fernplatzes führenden Leitun gen an die zu verbindenden Fernleitungen anschalten. 3.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Strom kreise zur Betätigung der Schalteinrich tungen (U7 ,<I>U2)</I> an den Fernplätzen, an denen die miteinander zu verbindenden Fernleitungen auf Abfrage, liegen, vor bereitet werden. 6. Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt- einrichtungen (U1. U2) bei der Vollen dung der Verbindung seitens der Beamtin des Durchgangsplatzes wirksam werden. 7.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeiclhnet, dass in dem Stromkreis zur Betätigung der Schalt einrichtungen (U1, <I>U2)</I> Schaltmittel (Z1, Z2) angeordnet sind, welche zur Steue rung des Schlusszeichens am Durchgangs platz dienen.
    B. .Sch.altunäsanordnung nach Unteranspruch 7, für Anlagen, bei denen Verstärker am Durchgangsplatz angeordnet sind, da durch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (Z1, Z2) ausser zur Steuerung des Schluss- zeichens am Durchgangsplatz auch zum Zünden und Löschen der Verstärker dienen. 9.
    Schaltungsanordnung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalt einrichtungen (U1, U2) eine derartige Anschaltung der zu den Signal- und Über wachungseinrichtungen führenden Leitun gen (1a1, 1b1;
    1a2, 1b2) r.n die Über den Durchgangsplatz miteinander zu ver- Lindenden Leitungen herbeiführen, dass sowohl die ankommenden, wie auch die abgehenden Signal- und Sprechströme un mittelbar von den Fernleitungen dem Fern platz und vom Fernplatz den Fernleitungen über den künstlichen Symmetriepunkt (J1. J3<B><I>)</I></B> zugeführt werden.
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