CH135095A - Vorrichtung zum Kuppeln des Anhängewagens mit dem Zugwagen bei Sattelschleppern. - Google Patents
Vorrichtung zum Kuppeln des Anhängewagens mit dem Zugwagen bei Sattelschleppern.Info
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Description
Vorrichtung zum Kuppeln des Anhängewagens mit dem Zugwagen bei Sattelschloppern. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor richtung zum Kuppeln des Anhängewagens mit dem Zugwa-gen bei sogenannten Sattel schleppern, das sind Zugwagen, auf Jeren hinteres Ende sich der Vorderteil des An- hän#,ers beim Zusammenfahren aufsehiebt und in gekuppeltem Zustande deraxtig stützt, dass ein Teil der Belastung des Anhängers auf den Zugwagen übertragen wird.
Bei solchen Sattelschleppern, bei denen das Anhän..gervorderteil mittelst an ihm an gebrachter Rollen uuf Auflaufschienen am Zugwagen aufläuft, wird die Sicherheit des Kuppelns und Entkuppelns und der Kupp lung im Fahrbetrieb überhaupt dadurch be einträchtigt, dass die Aufla.ufschienen am Zugwagen, parallel verlaufend, mit den En den vorn und hinten fest aufgelagert und infolcedessen bei Unebenheiten der Fahr bahn in der QuerrieUtuno,
fortwährenden Verwindungen ausgesetzt sind und der Zug- wagenhinterteil beim Beginn des Auflaufens des Anhängers und zu Ende des Wiederab- laufens ausgehoben werden kann. Es wird dadurch beim Kuppeln der ordnungsgemässe Eingriff der Kupplungsglieder störend be- einflusst, und während der Fahrt erfährt auch die Kupplungsvorrichtung starke Er schütterungen, die das -unbeabsichtigte Wie- derlösen begünstigen.
Gemäss der Erfindung sollen diese Män- ZD ,gel unter gleichzeitiger vollkommener Siehe- D z# runo, der Kupplung gegen Lösen während der Fahrtdadurch beseitigt werden, dass die auf der Hinterachse des Zugwagens lagern den Auflaufschienen nur bis etwas über die Länge der Auflaufstreche hinaus parallel zueinander sind, sich dann nach vorn in einem in der vertikalen Längsmittelebene des Zugwagens liegenden Punkte vereinigen,
wo sie allseitig geleDkig am Fahrgestell des Zugwagens befestigt sind. Dieses Fahr gestell ist hinten federnd gegen die Auflauf schienen abgestützt und durch vom Führer- sitz einstellbare Stützliebel an den Auflauf schienen gegen diese beim Auffahren und Entkuppeln feststellbar, während beim Kup peln unter Freigabe der Federung des Zug wagens durch die Stützhebel mit diesen ver bundene Sperrglieder vor die Auflaufrollen am Anhänger treten, um jedes unerwünschte Spiel in der Kupplungsrichtung aufzuheben. Beim Entkuppeln werden die Sperrglieder vor dem Ausheben der Kupplungshaken am Anhänger wieder ausgelöst.
n In der Zeichnung ist eine Ausführungs form des Erfindungsgegenstandes beispiels weise daraestellt, und zwar zeigt 21 Fig. <B>1</B> den Hinterteil des Zugwagens mit dem Vorderteil des Anhängers in der Seiten ansicht, teilweise im Schnitt, in gekuppel tem Zustande, und Fig. 2 einen teilweisen Grundriss zu Fig. <B>1,
</B> während Fig. <B>3</B> bis<B>5</B> in grösserem Massstabe die verschiedenen Stellungen der zusammen arbeitenden Teile zueinander beim Auf fahren, Kuppeln und Entkuppeln schem-a- tisch in ;der Seitenansicht darstellen.
Das Fahrgestell a des Zugwagens ist mit seinem Hinterteil mittelst Federn<B>b</B> auf den Auflaufschienen c (von denen in Fi",. <B>1</B> und 2 nur eine ersichtlich ist) abgestützt, die mit den dem Anhänger zugekehrten, "t-boesehräg- ten Enden unmittelbar auf cder Hinterachse <B>d</B> des Zugwagens ruhen.
Die Auflauf schienen c verlaufen nur 'bis etwas über die Länge der Auflaufstrecke hinaus parallel zueinander unddann, wie aus Fig. 2 ersieht- lieh, vorn in einem Punkte zusammen, in welchem sie mittelst Kugelgelenkes e oder dergleichen (Kreuz-, Universalgelenk) an einem Querbalken<B>f</B> des Fahrcestelles a all seitig gelenkig befestict sind.
Infoloe die ser Dreipunktauflagerung mit dem Gelenk punkte bei e können die Auflaufschlenen zusammen jeder Unebenheit der Fahrbahn in der Querrichtung nachgeben, ohne dass zn irgendwelche Verwindung der Schienen zu einander auftreten -muss. Die Auflaufrollen g# am Anhänger können infolgedessen auf beide Auflaufschienen ungehindert und #gleich- 'issi auflaufen, und es kann auch kein ein seitiges Abspringen der Auflaufrollen von den Auflaufschienen während der Fahrt mehr stattfinden,
so dass der Verschleiss an den Auflacerstellen aemindert wird.
n 2n Um das Ausheben des Zugwagenhinter- teils beim Beginn des Auflaufens des An hängers auf die Auflaufschienen zu ver hüten, sind an den Auflaufschienen auf einer an diesen gelagerten Querwelle h sek- torförmige Stützhebel i angeordnet, die durch einen Handhebel j vom Führersitz aus mit- telst Schubstange<B>k</B> und Kurbel<B>1</B> einstellbar sind.
Diese Stützhebel i werden beim Auf laufen des Anhängers und beim Entkuppeln in ihre Arbeitsstellungen gedreht, in denen sie über das Hinterende des oeaen die Auf laufschienen<B>c</B> abgefederten Fahrgestelles a treten und dadurch die Federung zwischen Aufla#ufssshienen und Fahroestell aufheben und beide Teile zu einem starren Träaer ver- eini,Yen. Durch eine Sehubstan#,e in ist die n el mit der Stange<B>k</B> verbunflene Kurbel<B>1</B> mit einer zweiten Kurbel n gekuppelt,
die auf einer ebenfalls auf den Auflaufsehienen ge lagerten Querwelle o sitzt. Diese frä(rt Sperrglieder<B>p,</B> welche durch entsprechende Bewo-,un", des Handhebels j in ihre Sperr lage gesenkt und zwecks Aufhebens der Sperrun,- wieder angehoben werden können.
Arme q auf der Welle o können mit seit lichen Ansätzen q' unter die Kupplungs haken r em Anhänger greifen, die in be kannter Weise beispielsweise um die Auf- laufrollenachse s drehbar sind und durch Anschläge r', die bei entkuppelten Haken zum Anliegen an eine Querwelle t kommen, ,die beispi#Isweise die Schwenkwelle der Vor derräder it des Anhängers ist, -die, in be kannter Weise durch Anschlao- in Anlauf flächen v an den AnJaufsehienen c beim Kuppeln ausgeschwenkt und von der Fahr bahn entfernt -werden.
In der Zeichnung sind neben den Auf- laufrollen <B>g</B> Prismen iv lose drehbar auf der Rolleuaehse s angeordnet, die bei vollständig -c-kuppelten Fahrzeugen sich auf seitlichen Verbreiteruno,en der Auflaufschienen auf setzen, während die Rollen selbst in Aus sparungen der Auflaufschienen eintreten, um vollständig entlastet zu werden.
Entspre chend den Prismen w sind die Sperrglieder <B>p</B> init ebenflächigen Stützflächen p' ver sehen, um gute Anlage an den Prismen- flächen in der Sperrstellung zu erzielen.
Beim Auffahren des Anhän-ers oder Unterfahren desselben durch den Zugwagen wiril zunächst der Ilandhebel j in die Stel- luno, der Fig. <B>3</B> gebracht, in welcher die Stützhebel i über den Hinterteil des Fahr- (re.4elles a treten und dadurch die Federuno, ?-, <I>en</I> zwischen ihm und den Auflaufschienen c aufheben.
Gleichzeitig befinden sich dabei die Sperrglieder<B>p</B> in der gehobenen, aus- Cr(#, lösten Stellung und die Kupplungshaken r können mit ihren vorn zugesehrägten Köpfen uber die Querwelle x hinweggleiten, um über sie zu greifen.
Sobald das geschehen ist, wird der Hebel j in die Stellung Fig. 4 ge- braeht, wodurch die Stützhebel i von dem Hinterteil des Fahrgestelles a wegtredreht werden und dessen Federung wieder frei <B>,</B> ge -ben, während gleichzeitig die Sperrglieder n <B>p</B> vor die Prismen w gesenkt werden und da durch verhüten,
dass die Kupplungsbaken r infol-e von in irgend welcherRichtung #auf- tretenden Stössen und Erschütterungen wie der aushaken können. Die Sperrglieder be seitigen jedes unerwünschte Spiel in der Kiipplungsriehtung.
Für das Enthuppeln wird der Handhebel <B>j</B> in die Lage der Fig. <B>5</B> gebracht, in wel- eher die Stützhebel i sich wieder über dem Hinterende des Fahrgestelles a befinden, w *ihrend a nach -dem Ausheben der Sperr- glieder <B>p</B> die Arme q unter -die Kupplungs- hilien r ."reifen und sie ausheben,
so dass die Kiippl-iino- aufgehoben und die Abfahrt vom %#jihän#,er nicht mehr behindert ist, bei wel- 'eher in bel,-annter Weise die Vorderräder u des Anhängers wieder in ihre Stätzlage zu- rückschwenken, in der sie in ebenfalls be kannter (nicht dargestellter) Weise ge sichert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII: Vorrichtung züm Kuppeln des Anhänge wagens mit dem Zugwa en bei Sattel- selileppern mit zwei auf der <B>7</B> -Hinterachse des Zugwagens gelagerten Auflaufschienen, auf welchen der Anhänger beim Kuppeln mit _Rollen, aufläuft, dadurchIgekennzeichnet, dass .die Auflaufschienen nur bis etwas über die Länge der Auflaufstrecke hinaus parallel zu einander sind,sich mit ihren vordern Enden in einem in der vertikalen Länosmittelebene ,des Fahrzeuges liegenden Punkte vereinigen und indiesein universalaelenkartig mit dein Fahrgestell des Zugwagens verbunden sind, welches am hintern Ende federnd gegen die Auflaufschienen abgestützt und gegen diese durch<B>VOM</B> Führersitz aus einstellbare, an den Auflaufschienen gelagerte Stützhebel feststellbar ist, die beim Kuppeln die Fede rung des Zugwagens freigeben und gleich zeitig mit diesen verbundene, ebenfalls an den A'aflaufschienen gelagerte SperrgHieder vor die Auflaufrollen am Anhänger legen,um jedes unerwünschte Ziel in der Kupp- lungsrichtung- aufzuheben, beim Entkuppeln. dagegen die Sperrung wieder aufheben, be vor der Kupplungshaken ausgehoben wird. UNTERANSPRüCHE:<B>1.</B> Vorrichtuno, nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stützhebel (i) mit den Sperrgliedern<B>(p)</B> zu gemein samer Bewegung durch ein Ilebelgestänge -derart verbunden sind, d-ass sich die Stütz hebel (i) bei ausgelösten Sperrgliedern <B>(p)</B> in der Arbeitsstellung befinden und die Sperrglieder<B>(p)</B> bei in der Ruhe- stelluna- befindlichen Stützhebeln (i) die Sperrlagge einnehmen. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass mit den Sperrgliedern<B>(p)</B> Arme<B>(q)</B> zum Ausheben der Kupplungshaken (r) zu gemeinsamer Bewegung derart ver- bun,den sind, dass das Ausheben der Kupplungshaken erst nach Auslösung4er Sperrglieder (P) erfolgt.<B>3.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, <B>-</B> dass die Sperrglieder<B>(p)</B> bei Anwendung von mit den Auflaufrollen<B>(g)</B> verbun- denen Auflagerprismen (w) ebene Stütz flächen (p') besitzen.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE135095X | 1927-04-25 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH135095D CH135095A (de) | 1927-04-25 | 1928-04-23 | Vorrichtung zum Kuppeln des Anhängewagens mit dem Zugwagen bei Sattelschleppern. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH135095A (de) |
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1928
- 1928-04-23 CH CH135095D patent/CH135095A/de unknown
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