CH135180A - Einrichtung an Kochherden zur Führung der Heizgase. - Google Patents

Einrichtung an Kochherden zur Führung der Heizgase.

Info

Publication number
CH135180A
CH135180A CH135180DA CH135180A CH 135180 A CH135180 A CH 135180A CH 135180D A CH135180D A CH 135180DA CH 135180 A CH135180 A CH 135180A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gas
gases
gas guide
plates
guide plates
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Braach Paul
Rosenberger Charlotte
Original Assignee
Braach Paul
Rosenberger Charlotte
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Braach Paul, Rosenberger Charlotte filed Critical Braach Paul
Publication of CH135180A publication Critical patent/CH135180A/de

Links

Landscapes

  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description


      Einrichtanz    an Kochherden zur     Führunz    der     Ileiz--ace.       Die meisten Gasherde haben den grossen  Nachteil, dass .die verbrannten und bei ver  sehentlichem Öffnen des Hahnes ohne Ent  zündung der Flamme auch     unverbrannten     Gase einfach in den Raum strömen und dort  in hohem     1Vlasse        gesundheitsschädlich        bezw.     lebensgefährlich wirken.

   Aus diesem     Grunde     ist bereits .der Versuch gemacht worden, Gas  harde mit einem nach aussen führenden Ablei  tungskanal zu verbinden, doch werden hier  bei durch .den entstehenden Zug die Gase in  der Richtung des     Abführungskanals    zu stark  abgelenkt, so     .dass    ein derartiger Gasherd vom  wirtschaftlichen Standpunkt ,aus unbrauch  bar ist.     Infolge,der    die Luft des Raumes ver  schlechternden Ableitung der Gase werden  die heutigen Gasherde auch niemals zum  Heizen des     ]Küchenraumes    während der kal  ten Jahreszeit benutzt, sondern die Küche       wird    zwecks Heizung mit einer besonderen  Feuerung ausgerüstet, bei der die verbrann  ten Gase einem Kamin zugeführt werden.

      Weitere Nachteile bekannter     Gasherde     sind in einer zu starken Konzentration der  Flamme unter den     Kochgefässen    sowie darin  zu erblicken,     .dass    der Herd keine     Wärme-          platte    zum Abstellen fertig ,gekochter Spei  sen,     sowie    keine Vorrichtung hat, um bei  spielsweise ein Waffeleisen zu benutzen.  



  Der Zweck der Erfindung ist nun, die  oben angegebenen Nachteile zu beseitigen,  und zwar wird dies     ,dadurch    erreicht,     d.ass    auf  dem Weg der Heizgase nachdem Abzug     seit-          iioh    vom Feuerraum 'in verschiedenen  (Höhen- oder Breiten-) Lagen angeordnete  und verschieden gelochte, durch Wandungen  begrenzte     Gasführungsplatten    vorgesehen  sind, durch welche die Heizgase im Zuge  nach dem Abzugskanal hindurchgeleitet wer  den.  



  Hierdurch ergibt sich einerseits eine Ab  leitung der     verbrannten    Gase und gegebenen  falls bei versehentlich geöffnetem Gashahn  auch die Ableitung der     unverbrannten         Gase nach aussen, während anderseits eine  bedeutend bessere Wirkungsweise der Heiz  gase sowohl als auch des Herdes selbst für  .die verschiedensten Zwecke ermöglicht ist.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist auf der  Zeichnung in beispielsweisen Ausführungs  formen dargestellt.  



       Fig.    1 ist die Draufsicht auf einen mehr  flammigen Gasherd gemäss der Erfindung  mit     vier    übereinander liegenden     Gasfüh-          rungsringplatten;          Fig.    2 ist ein senkrechter     -Schnitt    nach  der Linie     -A-B    der     .Fig.    1;       Fig.    3 ist ein senkrechter     Schnitt        durch     einen Brenner des Herdes nach     Fig.    1 nach  der Linie     A-B,    in der     Richtung    nach  vorne gesehen;

         Fig.    4 ist ein     wagrechter    Schnitt nach  der Linie<B>C -D</B> der     Fig.    2 mit Draufsicht  auf die oberste     Gasführungsringplatte;          Fig.    5 ist die Draufsicht auf die zweit  höchste     Gasführungsringplatte;          Fig.    6 ist die Draufsicht auf die dritt  höchste     Gasführungsringplatte;          Fig.    7 ist die Draufsicht auf die viert  höchste     bezw.    tiefste     Gasführungsriug-          platte;

            Fig.    8 ist die Draufsicht auf den Gas  herd mit abgenommener Deckplatte;       Fig.    9 ist ein senkrechter Schnitt durch  den     Gasherd,    nach der Linie     E-F    der       Fig.    2;       Fig.    10 ist eine Vorderansicht des Gas  herdes nach     .Fig.    1-9;       Fig.    11 zeigt einen in grösserem     Massstab     gezeichneten     Brennerraum    mit punktiert  eingetragenen Koch- und Bratgefässen;

         Fig.    12 ist ein senkrechter Schnitt nach  der Linie<B>G -H</B> der     Fig.    8 mit seitlich des  Kochers angebrachtem Back- und     Grillraum;          Fig.        1,3    ist eine     abgebrochene    Draufsicht       auf    einen     Grossküchenherd    mit teilweise ab  genommener Deckplatte und ohne Gaszulei  tung;       Fig.    14 ist ein senkrechter     Schnitt    durch  eine Kochstelle, bei der die     Gaszuführungs-          platten    in verschiedenen Stellungen gelagert  sind;

           Fig.    15 ist ein senkrechter Schnitt durch  eine Kochstelle, bei der die     Gasführungs-          ringplatten    senkrecht unter der     Herdabdeck-          platte        bezw.    .unter     Odem    Boden eines Wasser  behälters angeordnet sind;       Fig.    16 ist ein     wagrechter        Schnitt    nach  der Linie     I-g,der        Fig.    15;

         Fig.    17 ist ein senkrechter Schnitt durch  eine Kochstelle, bei der die gleichmässige  seitliche Verteilung der Heizgase auf -den  eingesetzten Kochtopf durch einen zentrisch  unter dem     Brennerkopf    angeordneten Gas  abzugskanal herbeigeführt     wind,        undf          Fig.    18 ist ein     wagrechter    Schnitt nach  der Linie     L-M    der     Fig.    17.  



  Die, den Brennern 1     entströmenden    Heiz  gase werden durch die den     Brennerraum    um  gebenden Gasführungen zunächst, beispiels  weise wie     Fig.    2 und 4 zeigen,     auf    die im  Kreise gleichmässig verteilten sechzehn     Öff-          nungen    2 der     Gasführungsringplatten    3, von  dort gemäss     Fig.    2 und 5 auf die acht Öff  nungen 4 der.

       Gasführungsringplatten    5, von  dort, wie     Fig.    2 und 6 zeigen, auf die vier  Öffnungen 6 der     Gasführungsringplatteu    7  und von dort gemäss     Fig.    2 und 7 auf die zwei  Öffnungen 8 der     Gasführungsringplatten    9,  und zwar jeweils auf die Öffnungen der  gleichen Platte gleichmässig verteilt     bezw.     vereinigt. Der nach oben glockenförmig er  weiterte Zylinder 10     (Fig.    2 und 3) schliesst  den eigentlichen     Brennerraum    von ,der wei  teren Gasführung ab.

   Von den beiden Öff  nungen 8 aus findet sodann die Wiederver  einigung der Heizgase gemäss     Fig.    2, 7, 11  und 12 durch die Seitenöffnungen 11     ider          Doppelringschale    12 hindurch statt, welche,  wie     Fig.    8, 9 und 13 erkennen     lassen,    in den  mit dem     Anschlussrohrstutzen    13     verbun-          ,denen    Gaskanal 14 münden, von wo aus ,die  Gase ,durch ein an den Rohrstutzen 13 anzu  schliessendes, nicht gezeichnetes Kaminrohr  der Aussenluft zugeführt werden.  



  Für die Gebrauchsfähigkeit eines Gas  herdes, bei welchem die Abgase einem Ab  flussrohr zugeführt werden, ist es von gröss  ter Wichtigkeit, dass die Brenner 1, wie       Fig.    2-8, 11 und 13 zeigen, mitten unter      den in     Fig.    11     punktiert    gezeichneten Koch  und     Bratgefässen,        bezw.    unter den nach       Fig.1,    2,11 und i13     zur        Aiufnahme    der Koch  gefässe dienenden, konzentrisch     verengten     Ringgelage 15 eingebaut sind, und dass die  Heizgase die Böden und Wandungen der  eingesetzten Kochgefässe bei grösster und  kleinster Flamme,

   sowie bei 'stärkstem und  schwächstem Zug der Gase von der Mitte  aus nach allen Seiten gleichmässig strahlen  förmig bestreichen, bevor sie in einseitiger  Richtung einem Gaskanal 14 zugeführt wer  den. Durch diese gleichmässige strahlenför  mige Verteilung der Hitze auf die Böden  und Wandungen der Gefässe     wird    in dem  seitlich von der kalten     Luft    abgesperrten       Brennerraum    die volle Ausnutzung der  Heizfläche dieser Koch- und Bratgefässe und  somit ein schnelleres Kochen bedingt,  ohne durch eine scharfe Konzentration der  Flamme in unmittelbarer Nähe der Koch  gefässböden das Anbrennen der Speisen be  fürchten zu müssen.

   Zur Verhütung des An  brennens besonders empfindlicher Speisen  kann das zum Kochen benutzte Gefäss, wie       Fig.    11 zeigt (kleinster Topf), auf eine  flippe 1.6 hochgestellt werden. Der Kochvor  gang vollzieht sich     a.Is.dann    bei kleingestellter  Gasflamme in diesem hochgestellten Gefäss  weiter, ohne die Gefahr des     Anbrennens    be  fürchten zu müssen.

   Zur Herrichtung von  flachen Speisen. wie beispielsweise     Eier-          klder    Mehlkuchen in flachen Pfannen, ist  diese von unten gleichmässig den Pfannen  boden beheizende Vorrichtung ebenfalls be  sonders geeignet, so     da.ss    die Kuchen in ihrer       ganzen    Auflagefläche gleichmässig gar wer  den, noch bevor die Gefahr des     Anbrennens     in der Mitte des Kuchens eintritt. Dieser       I3itzeverteilungsvorzüge    wegen und da. der       Brennerraum    von oben genügend Platz zum       Umkehren    des bekannten Waffeleisens bietet,  kann letzteres auch ohne jede Sondervorrich  tung auf dem neuen Herd benutzt werden.

    Auch Bügeleisen können bei mässiger  Flamme zwecks Erhitzung auf das Ring  gelage 1.5 mit bestem Erfolg gestellt wer  den, so     dass    auch zu deren     Erhitzung    eine    besondere Vorrichtung beim Gasherd nicht  mehr erforderlich ist.  



  Zwecks Erwärmung des in der Küche  nötigen Wassers sind die obern     Gasführungs-          platten,    wie     Fig.    2, 4, 8, 9, 12 und 18 zeigen,  von     doppelwandigen    Wasserbehältern 17 der  art umgeben, dass die sonst seitlich der Koch  gefässe verlorene Hitze gezwungen wird, an  der den G     asführungsplatten    zugekehrten  Wandung des Wasserbehälters vorbeizu  ziehen, bevor sie durch den Gaskanal 14 den       Abzugsrohrstutzen    13 zuströmen.

   Der Was  erbehäIter 17 hat nach     Fig.    1, 8, 9, 10, 12  und 13 eine durch Deckel 18 verschliessbare       Schöpf-        bezw.    Füllöffnung 66,     gemäss          Fig.    9 und 10 einen verschliessbaren Ablauf  19, und wie     Fig.    9 zeigt, eine     Wassersam-          melmulde    20. Gemäss     Fig.    13 kann dieser  Wasserbehälter 17 anstatt einen, zwei, .drei,  vier oder auch mehr Brenner umschliessen.  Die.

   Ringschalen 12 bilden den untern Ab  schluss .der     (-asfiihrung    und sind, wie     Fig.    2,  5, 6, 7, 9 und 12 zeigen, durch ein Verbin  dungsstück 21 vereinigt. Die in der aus       Fig.    2, 8, 9 und 12 ersichtlichen Weise an  .der Seitenwandung des Gasherdes befestig  ten Konsolen 22 tragen die Gasführung mit  dem Wasserbehälter. In den gemäss     Fig.    1,  2, 9, 10, 12 und 13 mit der äussern Wan  dung des Gasherdes verbundenen Deckel  rahmen 23 sind die     Abdeckplatten    24     gela:     fiert.

   Unter dem hintern, über den Gaskanal  14 gelagerten Teil der Ab     deckplatten    2'4  ziehen die Gase .dem     Rohranschlussstutzen    13  entgegen.     Dieser    von unten durch die Ab  gase erwärmte Teil der     Ahdeckplatten    24  kann daher zum Abstellen und Warmhalten       fertigr    .Speisen dienen.  



  Wie dir. 3 zeigt, wird durch Wölbung  der Ringschale 12 und durch ,den Ausschnitt  des     Gasführungszylinders    10 ein von oben       abgedeckter    Kanal gebildet, welcher das       Brennerrohr    aufnimmt und ausserdem Raum  genug bietet, um, wie     Fig.    10 erkennen lässt,  durch .die Öffnungen 25 die Flamme der  Brenner 1. jederzeit beobachten zu können.  Nach     Fig.        ?,    8, 9, 10, 12 und 13 sind die  in     Fig.    9     und    10' mit einem Griff 26 ver-           sehenen        Platten    27 ausziehbar und seitlich  mit gekröpften Führungsteilen versehen.

   Jeg  licher Schmutz, der durch Überkochen oder       ,durch    Verschütten in den Gasherd gelangt,       sowie    das sich in der Vorrichtung bildende       Niederschlagwasser        wird    von diesen aus  ziehbaren Platten 27 aufgefangen, so     dass     das     Reinigen    .des Gasherdes leicht durch  führbar ist.

   Gemäss     Fig.    1 und 8 hat der  Gasherd einen Hilfsbrenner 28, welcher  durch den     Luftzuführungszylinder    29       (Fig.    2 und 12) und durch den     Gas-          führungszylinder    30 von dem     Gaskanal     14 abgeschlossen ist. Auf dem     Gasfüh-          rungszylinder    30     (Fig.    1, 2 und 12)       sind        Topftragerippen    31 angebracht. Der  Hilfsbrenner 28 hat den Zweck, kleine Ge  fässe zu erwärmen.

   Nimmt man den     Gas-          führungsz5linder    30 aus der Öffnung der       Abdeckplatte    24 heraus und deckt man die  so verbleibende Öffnung der     Abdeckplatte     24 mit einer bekannten flachen Rundscheibe  von oben ab, so ist auch die Verbindung des  Hilfsbrenners 28 mit dem     Gaskanal    14 her  gestellt, so dass auch dessen Gase durch ,den  Gaskanal 14 dem     Rohranschlussstutzen.    13  zuziehen.  



  Nach F     ig.    1, 2, 9 und 1.0 dient das Gas  rohr 32 mit den Gashähnen 33 zur Zuleitung  der Gase in :die Brenner. Der Gasherd ist  mit Back- und     Grillräumen    34 versehen,  welche nach     Fig.    2, 9     und    10 unter und ge  mäss     Fig.    12 neben dem zum Kochen dienen  den Teil des Herdes angebracht sind.

   Wie       Fig.    2 und 9 zeigen, werden die von dem  Brenner 35 aus um die Wandungen des       Back-    oder     Grillraumes    geführten Heizgase  ebenfalls durch     Crasführungsplatten    so ge  führt, dass zunächst eine gleichmässige Ver  teilung     bezw.        Vereinigung,der    Heizgase bei  spielsweise auf die acht     Öffnungen    36 der       Gasführungsplatten    37, von dort auf die  vier Öffnungen 38 der     Gasführungspiatten     39,

   von dort auf die zwei Öffnungen 40 der       Gasführungsplatten    41 und von dort auf die  Öffnungen 42 der     Gasführungsplatten    43 ge  führt werden. Auf .diese Weise wird in der  Richtung der     Backraumtief    e, das heisst,     von       der Vorderwand bis zur Hinterwand des  Back- oder     Grillraumes    eine gleichmässige  Verteilung der Heizgase     nach    beiden Seiten  des Backraumes erzielt, bevor die Heizgase  bei der Bauart nach     Fig.    2, 9 und 12 durch  Seitenschlitze 44 dem     @Gasführungshinter-          schlitz    45, von dort gemäss     Fig.    2, 8,

    9 und 13 durch die Öffnung 46 dem Gas  kanal 14 und von dort durch den     Rohran-          schlussstutzen    einem nicht gezeichneten     Gas-          abführungsrohr    zugeführt werden. Wie       Fig.    12 zeigt, fliessen die Abgase ,aus dem  Gaskanal 14 durch den seitlich angebauten       Gasführungshinterschlitz    46 dem     Rahran-          sehlussstutzen    13 zu. Bei der Bauart nach       Fig.    9 dient die ,aufgeklappte     Backraumtüre     47 zum Tragen der     Wasserauffangschüssel     48.

   Nach     Fig.    12     wird    der Gasherd von den  Beinen 49 getragen. Die     Gasführungsplatten     50, 51, 52, 53 und 54 sind, wie     Fig.    14 zeigt,  teils     ober-,    teils ausserhalb des Wasserbehäl  ters 67 angeordnet.

   Nach     Fig.    15 und 16  sind die hochgestellten     Gasführungsring-          platten    55, 56, 57 und 58 konzentrisch ver  engt unter der     Ilerdabdeckplatte        bezw.    unter  einem     Wasserbehälter    59 mit     entsprchenden     seitlichen     Abständen    zueinander so angeord  net, dass die Heizgase nach ihrer gleichmässi  gen ringförmigen Verteilung vom Brenner  aus .zunächst auf     sechzehn,    dann auf acht,  dann ,auf vier, dann auf zwei Plattenöff  nungen zusammengefasst werden,

   bevor sie in  vollständiger Vereinigung .dem     Rohran-          sehlussstutzen    60 zugeführt werden.  



  Gemäss     Fig.    17 und 18 findet die gleich  mässige     Verteilung    der Heizgase auf einen  in die     Herdabdeckplatte    61 versenkten Koch  topf 62 so statt, dass der den     Brennerraum     umschliessende Ringkanal 63 von     Luftein-          l.assröhren    64 durchbrochen ist, im übrigen  jedoch ,die verbrannten     iGase    dem konzentrisch  unter dem Brenner angebrachten Gasweiter  leitungsrohr 65 zugeführt werden.  



  Die     Gasdurchlassöffnungen    in den     Gas-          führungsplatten    können auch in der Weise  vermehrt werden, dass an 'Stelle je einer Öff  nung deren mehrere, neben-     bezw.    übereinan-      der in den     Gasführungsplatten    angebracht  sind.  



  Die Pfeile zeigen die     @Strömung    der Gase  an.  



  An .Stelle der beispielsweise angeführten  Gasbrenner kann auch ein Ölbrenner oder  eine Holz- und Kohlenfeuerung in dem     bezw.     unter dem Zylinder 10 eingebaut werden.  Der Herd kann     gewünschterifalls    mit     Back-          und        Grillräumen    und mit beliebiger Anzahl  von Feuerungen hergestellt werden.

   Der       )ÄTasserbehälter    kann auch vollkommen     ge-          s        'hlossen    an die Wasserleitung unter Druck  <I>o</I> e  angeschlossen sein, so dass .der Zapfhahn auch  über der Herdplatte angebracht werden kann  oder das heisse Wasser durch ein Rohr nach  beliebigen Stellen geleitet werden kann.  



  Zum Baudes Herdes     können    Metalle aller  Art, wie Eisen, Kupfer, Nickel, Zinn, Zink,       Aluminium    usw. rein, legiert, überzogen, ge  gossen oder gewalzt     bezw.    gehämmert, sowie  beispielsweise Asbest, Emaille, feuerfeste  Lacke, gebrannter feuerfester Sand oder ge  brannte     Erdmassen    und dergleichen ver  wandt werden.

   Die     Trennung    des Materials  kann überall da, wo es für eine rationelle  Herstellung oder für die spätere     Behandlung     der Einrichtung erforderlich ist, vorgenom  men werden, so beispielsweise     zwischen    Was  serbehälter, der übrigen Gasführung und der  äussern Umwandung des Herdes, oder zwi  schen den einzelnen Teilen der     Gasführung          ;1Sw.     



  Die Verbindung     bezw.    die lösbare Ver  bindung des Materials kann beispielsweise  durch Schweissen, Löten, Falzen, Nieten,  Schrauben, Riegel und dergleichen erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Kochherden zur Füh rung der Heizgase, dadurch gekennzeichnet, d,ass auf dem Wege der Heizgase nach dem Abzug seitlich vom Feuerraum in verschie denen Lagen angeordnete und verschieden gelochte, durch Wandungen begrenzte Gas- führungsplatten vorgesehen sind, durch wel che die Heizgase im Zuge nachdem Abzugs- kana1 hindurchgeleitet werden.
    UNTERANSPRCC HE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwecks Ver einigung der vorher ringförmig verteil ten Gase Seitenöffnungen in .dem Heiz gaszuge vergesehen sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gdkennzeichnet, @dass ,der Feuerrauwm durch ein konzentrisch verengtes R,ing- gelaue abgedeckt ist. :3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass die Gasfüh- rungsplatten von einem doppelwandigen Wasserbehälter umgeben sind und dieser eine verschliessbare Schöpf- bezw. Füll öffnung sowie eine Wassersammelmulde und einen Ablaufhahn besitzt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass der Wasserbehälter vollkommen geschlossen und unmittelbar an eine Wasserleitung angeschlossen ist. ,55. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Öffnungen zur Beobachtung der Feuerstelle vorge sehen sind. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, .da durch .gekennzeichnet, dass unterhalb der Feuerstelle ausziehbare, seitlich ge kröpfte Platten vorgesehen sind, die die Reinigung der Vorrichtung erleichtern. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass ausser einem Hauptbrenner mindestens ein Hilfs brenner angebracht ist, welcher durch Einsetzung eines Gasführungszylinders (30) von dem Gaskanal (14) getrennt und durch Herausnahme des Gasfüh- rungszylinders (30) und durch Ab deckung .der in einer Abdeckplatte (24) verbleibenden Öffnung mit dem Gas kanal (14) verbunden werden kann.
    B. Einrichtung nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass Back- und Grillräume im Verein mit der Vorrich tung angebracht und Gasführungsplatten vorgesehen sind, um die Gase auf Böden. Deckel und Wandungen zu verteilen. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Gasführungsplatten ober- und ausserhalb des Wasserbehälters an geordnet sind. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, @dass hochgestellte Gasführungsringplatten (55, 56; 57 und 58) in seitlichem Abstand konzentrisch ineinander angeordnet sind, dass nach der gleichmässigen ringförmigen Verteilung der Gase eine Zusammenfassung der Gase zunächst auf sechzehn, dann auf .acht, dann auf vier und dann auf ,zwei Plattenöffnungen erfolgt, bevor die voll ständige Vereinigung der Gase in einem Abführungskanal erfolgt.
    11. Einrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass an .Stelle je einer Gasdurchlassöffnung deren mehrere in .den Gasführungsplatten angebracht sind. 12. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein von Luft einlassröhren (64) durchbrochener Ring kanal (63) nach einem in der Mitte un ter einem Brennerkopf angebrachten Gasweiterleitungsrohr (65) führt, um eine gleichmässige Verteilung der Heiz gase unter der Herdabdeckplatte herbei zuführen.
CH135180D 1928-04-17 1928-06-15 Einrichtung an Kochherden zur Führung der Heizgase. CH135180A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE135180X 1928-04-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH135180A true CH135180A (de) 1929-09-15

Family

ID=5665837

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH135180D CH135180A (de) 1928-04-17 1928-06-15 Einrichtung an Kochherden zur Führung der Heizgase.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH135180A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH681254A5 (de)
EP3398493B1 (de) Grill
DE4208575A1 (de) Garten-back-grill
DE2913168C2 (de)
DE806582C (de) Saegemehlheizkessel fuer Warmwasserheizung
DE805068C (de) Kocher fuer gasfoermige und fluessige Brennstoffe mit Luftvorwaermung
AT124800B (de) Großküchenherd mit Gasfeuerung.
DE942714C (de) Kochherd, insbesondere fuer landwirtschaftliche Betriebe
DE592702C (de) Heiz- und Kochherd fuer einen mit fluessigem Brennstoff zu beheizenden Schalenbrenner
DE344332C (de)
DE621047C (de) Aufsatzherd
DE403891C (de) In den Feuertopf eines Kochherdes einsetzbarer Gasheizbrenner
AT219237B (de) Einrichtung bei Brat- und Backrohren von Gasherden zum Abführen der Abgase
AT375168B (de) Heizkessel fuer festbrennstoffe, insbesondere fuer zentralheizungen
DE617314C (de) Herdeinsatz fuer Kuechenherde aller Art
AT97463B (de) Heiz- und Kochgliederkessel.
AT140995B (de) Gaskochherd.
DE99812C (de)
AT146249B (de) Heißwasserbereiter.
DE328649C (de) Gaskochapparat
DE42310C (de) Neuerung an Gasöfen
DE532449C (de) Kuechenherdkessel
CH104733A (de) Kochherd.
DE603837C (de) Kuechenherd mit einem Hauptkessel und einem Nebenkessel
DE472317C (de) Abnehmbarer Koch- oder Heizaufsatz fuer OEfen, Herde, Kocher u. dgl.