CH135181A - Verfahren zur Herstellung von elektrischen Heizkörpern, insbesondere Heizplatten mit innerhalb von Isoliermasse befindlichen Heizleitern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von elektrischen Heizkörpern, insbesondere Heizplatten mit innerhalb von Isoliermasse befindlichen Heizleitern.

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CH135181A
CH135181A CH135181DA CH135181A CH 135181 A CH135181 A CH 135181A CH 135181D A CH135181D A CH 135181DA CH 135181 A CH135181 A CH 135181A
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CH
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heating
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heating element
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Aktiengesellschaft Vo Haeffner
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Voigt & Haeffner Ag
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  Verfahren zur Herstellung von elektrischen Heizkörpern, insbesondere     Heizplatten     mit innerhalb von Isoliermasse     befindlichen    Heizleitern.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf die Herstellung von elektrischen Heiz  körpern, insbesondere Heizplatten, bei denen  sich der     Heizleiter    innerhalb von Isolier  masse befindet.

   Bei der Herstellung solcher  Heizkörper, und zwar bei dem Einbetten der  Heizwiderstände, namentlich solcher in Form  von Spiralen oder dergleichen treten gewisse  Schwierigkeiten auf, diese Spirale entweder  in genau gleichmässigem Abstand voneinander  anzubringen oder bei der Verwendung von  metallenen Strahlungsplatten den Abstand  der Spiralen von diesen Platten oder von  den mit diesen Platten verbundenen Rillen  vollständig gleichmässig auszuführen.  



  Diese Schwierigkeiten werden durch das  den Gegenstand der Erfindung bildende Ver  fahren vermieden, nach welchem der in Frage  kommende Heizleiter, z. B. eine Heizspirale,  zunächst leicht in eine lose, auf eine Press-         unterlage    aufgeschüttete Isolationsmasse ein  gepresst wird und dann weitere Isolations  massen aufgebracht werden, worauf dann in  einer entsprechenden Presse die     entgültige     Einbettung des Heizmaterials beendet wird.  



  In den Zeichnungen ist eine für die       Durchführung    des vorliegenden Verfahrens  geeignete Vorrichtung beispielsweise in einer  Ausführungsform dargestellt.  



  Bei dieser ist a der eigentliche     Pressblock,     b ist ein ihn umgebender Ring, der durch       Zusammenpressen-der    Federn c nach unten  gedrückt werden kann; d und e sind Öff  nungen für das Einlegen der nicht gezeich  neten Zuleitungsdrähte der Heizspirale. f ist  die lose aufgeschüttete Isoliermasse.  



       Fig.    1 zeigt. die einzelnen Teile der     Press-          vorrichtung    in dem Augenblick vor dem  Eindrücken der Heizspirale     g.    Letzteres erfolgt      mittelst eines 'in der     Fig.    6 dargestellten  Werkzeuges h, das zum Beispiel zwei spiral  förmige Ausschnitte enthält, in die die     Heiz-          spiralen    g eingelegt werden können. Das  Werkzeug h besteht aus zwei     ineinanderge-          fügten    und gegeneinander beweglichen     Press-          teilen   <I>h,</I> hl.

   Auf dem Werkzeug<I>h</I> ruht noch  ein weiterer     Werkzeugring    i. Beide werden  durch eine Feder k gehalten. Wird jetzt auf  den an dem     Pressblock        a    angebrachten Stem  pel     d    ein Druck ausgeübt, so drückt das  Werkzeug h die Heizspirale g in die lose  Isoliermasse f hinein     (Fig.    2). Zugleich wird  unter der Einwirkung der Feder k auch ein  Druck auf den Werkzeugring i weitergegeben,  so dass gleichzeitig auch der Werkzeugteil hl  einen Druck nach unten ausübt.

   Auf diese  Weise wird auch die unter den volles Material  enthaltenden Teilen des     Werkzeuges    h be  findliche Isolationsmasse etwas zusammen  gedrückt und so vermieden, dass die     Heiz-          spirale        g    sich beim Einpressen der Isolations  masse seitwärts verschieben kann, d. h. die  Heizspirale g wird genau in der gleichen  Entfernung in die Masse f eingedrückt, wie  sie durch die spiralförmigen Einschnitte im  Werkzeugteil     h    gegeben ist.     Fig.    2 zeigt die  Teile der     Pressvorrichtung    in dem Augen  blick, in dem das erste leichte Einpressen  der Heizspirale g beendet ist.

   Nunmehr  werden die     Presswerkzeuge   <I>h, hl</I> und<I>i</I> fort  genommen und der Raum oberhalb der  Spirale g mit Isolationsmasse angefüllt. Soll  ein Heizelement ohne metallene Strahlungs  platte angefertigt werden, so wird eine flache,  zum Fertigpressen dienende Platte m auf  gelegt und unter entsprechendem hohen Druck  der Körper zusammengepresst     (Fig.    3).

   Will  man dagegen das Heizmaterial in eine Strah  lungsplatte     n    einpressen, so wird, wie aus       Fig.    4 ersichtlich, die Platte     n,    die mit zum  Beispiel aufgesetzten konischen Ringen ver  sehen und in entsprechender Weise seitwärts  geführt ist, mit einem sehr hohen Druck in  die Masse f     eingepresst.    Hierbei drückt sich  die Platte     n    mit ihren konischen Ringen in  das Isolationsmaterial ein, wobei der Ring 6  unter     Zusammendrücken    der Federn c zu-    rückgeschoben wird. Die Platte n bildet dann  mit der Heizspirale g der Isolationsmasse f  einen verhältnismässig festen Körper wie ihn       Fig.    5 zeigt.  



  Um die     Anschlussleitungen    der Spiralen g  nicht zu beschädigen, werden diese beim Ein  legen in das Werkzeugteil h durch die Öff  nungen d und e hindurch gesteckt. Die Aus  bildung der einzelnen Werkzeugringe kann  entsprechend der Ausbildung des Heizkörpers  eine ganz verschiedene sein. Wesentlich ist  nur, dass durch den     Presskörper    zunächst die  Heizspirale g in ihre Isolationsmasse f leicht  eingedrückt, dann nochmals Isolationsmasse  aufgefüllt und schliesslich durch Druck der  gewünschte feste Heizkörper hergestellt wird.

    Nach Beendigung des Pressens wird dann  durch Erhitzung des Wärmeelementes ent  weder direkt oder indirekt durch Strom  wirkung eine Festigkeit der Isolationsmasse       bezw.    eine     Überführung    des Isolationsmaterials  in eine feste, möglichst unveränderliche Form  vorgenommen.  



  Bei der Herstellung von Heizplatten nach  dem eben geschilderten Verfahren erhält man  im allgemeinen eine verhältnismässig poröse,  ungleichmässige     Oberfläche,    wenn man zum  Beispiel als Wärmeisolation     Magnesiumoxyd     oder dergleichen verwendet. Weiter besitzt  ein solches Isolationsmaterial hygroskopische  Eigenschaften, die für die dauernde Gleich  mässigkeit der Heizwiderstände von Nachteil  sind.

   Um     dieeen    Fehler zu     beseitigen,    wird  zweckmässig als unterste Aufschüttung, sowie  bei Heizplatten oder dergleichen     Gusskörpern     auch als letzte Aufschüttung eine Schicht  verwendet, die im wesentlichen aus kera  mischem Material von nötigenfalls geringeren  elektrischen Isolationseigenschaften besteht,  die aber eine glatte und gegen Beschädigung  widerstandsfähige Aussenschicht ergibt und  zugleich durch ihr Material gegen hygrosko  pische Erscheinungen die eigentliche Isola  tionsmasse abschliesst. Als Massen könnten  hier zum Beispiel keramische Massen, wie  Speckstein, Porzellan oder dergleichen Ver  wendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von elektri schen Heizkörpern, insbesondere Heizplatten, bei denen der Heizleiter sich innerhalb von Isolationsmasse befindet, dadurch gekenn zeichnet, dass zunächst auf eine Pressunter- lage Isolationsmaterial lose aufgeschüttet und in diese mittelst entsprechend ausgebildeter Werkzeuge die Heizspirale lose eingepresst, dann die Werkzeuge entfernt, eine zweite Isolationsschicht aufgebracht und dann in einer entsprechenden Presse die Fertigpres sung des Heizelementes vorgenommen wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Einpressen des Heizelementes in die lose aufgeschichtete Isolationsmasse mittelst ineinandergreifen- der Werkzeuge erfolgt, so dass ein gerad liniges Einpressen des Heizelementes bezw. eine entsprechend richtige Entfernung der eingepressten Heizspiralen voneinander ge währleistet ist. 2.
    Verfahren nach Patentansprucb für die Herstellung von Heizelementen mit die Wärme abgebender Strahlungsplatte, da durch gekennzeichnet, dass bei der end gültigen Pressung die entsprechend aus geführte Strahlungsplatte zwischengelegt . wird, so dass zugleich das Einpressen des Heizelementes mit seiner es umgebende Isolationsmasse in die Strahlungsplatte erfolgt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch zur Her stellung von Heizplatten oder dergleichen Gusskörpern, dadurch gekennzeichnet, dass als unterste aufzuschüttende Schicht, sowie auch als letzte aufzuschüttende Schicht eine Masse verwendet wird, die aus kera mischem Material besteht und so die eigentliche Isolationsmasse gegen hygro skopische Einwirkungen und Beschädi gungen weitgehendst schützt.
CH135181D 1927-09-05 1928-08-15 Verfahren zur Herstellung von elektrischen Heizkörpern, insbesondere Heizplatten mit innerhalb von Isoliermasse befindlichen Heizleitern. CH135181A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1110777B (de) * 1960-04-29 1961-07-13 Keramische Ind Bedarfs Kom Ges Keramische Muffel mit in der Innenwandung der Muffel verlegten Heizleitern und Verfahren zu ihrer Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1110777B (de) * 1960-04-29 1961-07-13 Keramische Ind Bedarfs Kom Ges Keramische Muffel mit in der Innenwandung der Muffel verlegten Heizleitern und Verfahren zu ihrer Herstellung

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