CH135229A - Verfahren und Vorrichtung zum Absaugen der Luft aus Saugkästen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Absaugen der Luft aus Saugkästen.

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CH135229A
CH135229A CH135229DA CH135229A CH 135229 A CH135229 A CH 135229A CH 135229D A CH135229D A CH 135229DA CH 135229 A CH135229 A CH 135229A
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/48—Suction apparatus

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  • Control Of Positive-Displacement Air Blowers (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum     Absaugen    der Luft aus Saugkästen.    Es ist üblich, die einzelnen Saugkästen  von Papiermaschinen,     Zellstoffentwässerungs-          maschinen    und dergleichen mit verschieden  hohem Unterdruck zu betreiben, und zwar  im allgemeinen derart, dass entsprechend der  fortschreitenden Entwässerung der Papier  bahn oder dergleichen der Unterdruck von  Saugkasten zu Saugkasten gesteigert wird.  Bisher wurden diese verschieden hohen Unter  drücke in den Saugkästen in der Weise her  beigeführt, dass die Luftpumpen einen Unter  druck erzeugen, der den höchsten, zum Bei  spiel im letzten Saugkasten, geforderten Unter  druck etwas übersteigt, während die niedri  geren Unterdrücke in den übrigen Saugkästen  durch Drosselung abgestuft werden.

   Man ver  fährt bisweilen auch so, dass man mehrere  Unterdruckerzeuger benutzt, die verschieden  hohe Enddrücke ergeben, entsprechend den  für die Saugkästen gewünschten Unterdruck  abstufungen. Es ist erkennbar, dass beide  Verfahren unwirtschaftlich und umständlich  sind.    Das Verfahren gemäss vorliegender Er  findung vermeidet diese Mängel durch An  wendung eines mehrstufigen Schleudergebläses.  Die einzelnen Stufen des Schleudergebläses  werden nach Zahl, Unterdruckhöhe und Luft  leistung den für die verschiedenen Saugkästen  oder     Saugkästengruppen    geforderten Unter  drücken und Luftleistungen angepasst.

   Bei  der Vorrichtung gemäss Erfindung sind die  Stufen des Gebläses mit     Ansaugestutzen    ver  sehen und durch Rohrverbindungen an die  einzelnen Saugkästen oder     Saugkästengruppen     angeschlossen.  



  Zur Erläuterung des Verfahrens ist auf  der Zeichnung ein Beispiel einer Vorrichtung  schematisch dargestellt.  



  Die Figur zeigt die seitliche Ansicht einer       Langsiebpartie    mit zugehörigem Schleuder  gebläse.  



  Die Saugkästen     cal,        a2,        a3,        a4    sind durch  Verbindungsrohrleitungen     b',        b2,        b3,        b4    mit  dem Schleudergebläse d, also mit dem An  saugstutzen der     Gebläsestufen   <I>d',</I>     d2,        d3,        d4         verbunden. d  ist die letzte     Gebläsestufe    mit  Ableitung b , in die ein Drosselventil f ein  geschaltet sein kann.

   Auch in die Ver  bindungsrohrleitungen     b1,        b2,        b',        b4    können  Drosselventile     g1,        gz,        g3,        g4    eingeschaltet wer  den. Zum Antrieb des Gebläses dient ein  Motor e und zur Wasserableitung an den  Saugkästen Rohre     cl,        c2,        c3,        c4.     



  Die Vorrichtung wirkt in     folgenderWeise:     Die Unterdrücke der     Gebläsestufen        dl,        d2,          d3,        dII    sind etwas höher als die in den ent  sprechenden Saugkästen     a1,        a2,        a$,        a4    ge  forderten höchsten Unterdrücke, damit die  Druckverluste in der Verbindungsleitung über  wunden werden können.  



  Das Schleudergebläse saugt natürlich nur  die Luft aus den Saugkästen an; das Wasser  fliesst in den Rohrleitungen     cl,        e2,        c3,        e4    ab.  Die     Gebläsestufe        d°    erzeugt den höchsten  Unterdruck, deshalb ist sie mit dem letzten  Sauger     a4    verbunden. Die     Gebläsestufe        d3     nimmt die von     Gebläsestufe        d4    angesaugte  Luft auf, verdichtet sie auf den nächst nie  deren Unterdruck und saugt die diesem Unter  druck entsprechende Luft aus dem Sauger     ca3     an.

   Sinngemäss verhält es sich bei den weiteren       Gebläsestufen.    Die letzte     Gebläsestufe    d   verdichtet die aus der Unterdruckstufe     dl     aufgenommene Luft von den     Gebläsestufen          dl,        d2,        d3,        d4    auf Atmosphärendruck, so dass  sie aus der Rohrleitung b  ins Freie über  treten kann. Natürlich können auch mehrere  Saugkästen an eine     Gebläsestufe    angeschlossen  sein.

   Die Änderung der Leistung nach Menge  und Unterdruck ist möglich durch Änderung  der Drehzahl des Gebläses oder durch  Drosselung entweder des     Endausblasestutzens     <I>b ,</I> mittelst des Ventils<I>f</I> oder der Ansauge  leitungen der verschiedenen Stufen mittelst  der Ventile     g1,        g2,        g3,        g4.    Dieser Regelung  bedarf es im allgemeinen nur in engen Grenzen,  da die Grundabstufungen der verschiedenen  Unterdrücke durch die     Gebläsestufen    gegeben  sind, die der Betriebsweise der Papier  maschine angepasst werden müssen.    Das Verfahren ist sowohl für Flachsauger  wie auch für Saugkästen mit umlaufenden  Walzen geeignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: I. Verfahren zum Absaugen der Luft aus Saugkästen von Papiermaschinen, Zellstoff entwässerungsmaschinen oder dergleichen, da durch gekennzeichnet, dass ein mehrstufiges Schleudergebläse angewendet wird; dessen Stufen mit den einzelnen Saugkästen oder Saugkästengruppen verbunden werden. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I; dadurch gekennzeichnet, dass durch Änderung der Drehzahl des Gebläses eine Änderung der erzeugten Unterdrücke herbeigeführt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass durch Drosselung der Ausblaseleitungen eine Änderung der Un terdrücke herbeigeführt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass durch Drosselung der Ansaugeleitungen eine Änderung der Un terdrücke herbeigeführt wird. PATENTANSPRUCH: II. Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch ein mehrstufiges Schleudergebläse, dessen Gebläsestufen mit Ansaugestutzen ver sehen und durch Rohleitungen an die einzel nen Saugkästen oder Saugkästengruppen an geschlossen sind. UNTERANSPRüCIIE 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch Drosselventile, die in die Ausblaseleitung eingeschaltet sind.
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch in die Ansaugleitungen eingeschaltete Drosselventile.
CH135229D 1928-10-15 1928-10-15 Verfahren und Vorrichtung zum Absaugen der Luft aus Saugkästen. CH135229A (de)

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