CH135252A - Verfahren zur Ermittlung von Undichtigkeiten an Hochvakuumgefässen und -apparaturen. - Google Patents

Verfahren zur Ermittlung von Undichtigkeiten an Hochvakuumgefässen und -apparaturen.

Info

Publication number
CH135252A
CH135252A CH135252DA CH135252A CH 135252 A CH135252 A CH 135252A CH 135252D A CH135252D A CH 135252DA CH 135252 A CH135252 A CH 135252A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
leaks
high vacuum
vessels
determination
procedure
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Daellenbach Walter Ing Dr
Original Assignee
Daellenbach Walter Ing Dr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daellenbach Walter Ing Dr filed Critical Daellenbach Walter Ing Dr
Publication of CH135252A publication Critical patent/CH135252A/de

Links

Landscapes

  • Examining Or Testing Airtightness (AREA)

Description


  verfahren zur Ermittlung von     Undichtigheiten    an     Hochrakuumgefässen     und     -apparaturen.       Seit den; etwa:     anderthalb!    Jahrzehnten, da.  vom Bestehen     einer    eigentlichen     Horh-          vakuumteelanik    gesprochen werden kann, hat  man sich vielfach bemüht um     Methoden    zur  Prüfung der Dichtigkeit hochevakuierter Ge  fässe. Es sind verschiedene Wege einge  schlagen worden.

   Der     einfachste    beruht  wohl darauf, dass man     Aas    betreffende Ge  fäss oder die     betreffende        Apparatur    unter       innern        Überdruck    setzt. und dann durch  Eintauchen in ein     -N#@'a;#serbad    oder durch  Anpinseln von     Seifenlösung    eine     Undichtig-          keit    an     id@eai    auftretenden     Blasen    erkennen  kann.

   Sobald es sich um     kleine        Undichtig          keiten    handelt,     ist    die Anwendung hoher       Drucke        notwendig,    damit noch gut erkenn  bare     Blasenbildung        auftritt.    Bei Hoch  vakuumgefässen aus Glas oder Metall, die  grössere     Abmessungen    aufweisen, ist aber die  Anwendung der hohen Drucke, die erforder  lich wären,. aus     Gründen    der Festigkeit aus  geschlossen.

      Nach einem andern Verfahren werden  ,die Gefässe oder Apparaturen evakuiert.     Di(2     vorhandenen     Undiehtigkeiten    beeinflussen       dann    das erreichbare     Grenzvakuum.    Eine     a15     undicht verdächtige     Stelle    wird hierauf mit  einem     geeigneten    Lack, zum     Beispiel        Schel-          laek,        bestrichen.    Hat das:

   eine     Erhöhung    des       erreichbaren        Grenzvakuums    zur     F'oclge,    so  ist damit eine     Undichtigkeit    festgestellt. So  ha.ld die von Gefässwänden     etc.        okkludierten     oder     adsorbierten        Gase    in     Mengen        aal    das  Vakuum abgegeben oder diesem entzogen  werden, die vergleichbar sind mit den     Quan-          litäten,    die in     ähnlichen        Zeiten,

      durch eine     Un-          dichtigkeit        einströmen,        die    man     gerade    noch  erkennen     sollte",    so, versagt das Verfahren.  Das,     tritt    insbesondere bei Gefässen. und     Ap-          patraturen    von     grössieren        Albmessungen    ein.  



  Bei     Iiachvakuumgefässen    aus Glas ist es  endlich möglich,     Undichtigkeiten    dadurch  zu erkennen, dass man sie in evakuiertem       Zustande        mit    der einen Elektrode eines     In-          a              duktoriums    abtastet. In der Nähe einer     Un-          dichtigkeit        tritt        dann    eine charakteristische       Gasentladung    auf.  



       Gegenstand    der vorliegenden Erfindung       ist        ein        Verfahren        zur        Erkennung    von     Un-          dichtigkeiten    an     Gefässen,    und Apparaturen,  welche     hochvakuumdicht        sein    sollen, das       darin        besteht,        :dass        insi    Innere :

  des Gefässes  oder der     Apparatur    ein chemisch aktives  Gas unter     Überdruck        eingeführt        wird,    und  dass auf     die        Aussenflädhe    des Gefässes  oder     d4-,r    Apparatur     eine    als Indikator für  das     betreffende    Gas wirkende Substanz auf  gebracht wird.  



  Das Verfahren     ist    frei von den Nach  teilen der     vorerwähnten]        bekannten    Methoden.  Es lässt     sich;,    da nur mässige     Überdrucke          nötig    sind, ebenso gut für     Rochvakuum-          gefässe    aus     Glas,    wie aus Mietall und von       kleinen,    wie von grossen     Dimensionen    an  wenden.

   Die     Empfindlichkeit        ,lässt    sich der  art steigern, dass auch die kleinsten für       Hochvakuumapparate    noch     in    Betracht kom  menden     Undichtigkeiten    festgestellt werden  können.  



  Es     ist        bereits    bekannt. zur Erkennung  von     Un:dichtigkaiten    an     Schornsteinen,          Lüftungsanlagen,    oder auch an Rohren und  Gefässen, die betriebsmässig     chemisch    reagie  rende Gase enthalten, Indikatoren zu ver  wenden.

   Es ist aber auch bekannt, dass bei  der Herstellung von     hochvakuumdichten     Gefässen Anforderungen von fundamentaler  Verschiedenheit bezüglich der Grössen  ordnung .der     Dichtigkeit    gestellt werden  und dass dadurch     eine        ganz    anders geartete       Technik        bedingt    ist. Der Grad von Dichtig  keit, der an Behältern für     Chemie,    Hydrau  lik,     Cadorik    usw. genügt;     ist    total verschie  den von der Dichtigkeit, wie sie bei Hoch  vakuumapparaten     unerlässlich    ist.

   Es war  daher nicht vorauszusehen, dass die an sich       bekannte    Feststellung von     Undichtigkeiten       durch     Indikatoren    bei ihrer Anwendung  auf     Hochvakuumgefässe    und     -apparate        dien     angegebenen überraschenden Erfolg zeitigen  werde.  



  Das     Aufbringen    des Indikators auf das  Gefäss kann beispielsweise derart erfolgen.  dass     man    dessen Aussenfläche mit einem  Überzug aus Papier, Tuch oder     einem]        andern          Faserstoff    umkleidet, wobei dieser Überzug  mit dem     Indikator        imprägniert    ist, oder dass  man das Gefäss mit einem den Indikator  enthaltenden     Anstrich        versieht.     



  So können beispielsweise als chemisch       aktives    Gas Ammoniak und     als    Indikator  die     Nesslersche        Löisung    oder     Quecksilber-          Verbindungen        verwendet    werden.     Ferner     kann man als Gas Kohlensäure oder     Koh          lenoxyd    (letzteres zweckmässig in     Form    von  Wassergas oder auch     Leuchtgas)    und als  Indikator für die Kohlensäure     Lakmus    und  für das Kohlenoxyd'.     ammomiakalische    Silber  lösung benützen.

   Andere geeignete     Gase    sind       Schwefeldioxyd        pmit        verdünnter        Jodstä,rke-          lösung        a,ls        Indikator,    oder Schwefelwasser  stoff mit     B'.leia,cetat    als Indikator oder  endlich Azetylen,     wäbei    als Indikator eine  durch     Hydroxylamin    entfärbte     ammoniaka-          lische        Kupfero:xydsalzlösung    verwendet wer  den     kann.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Ermittlung von Undich- tigkeiten ,an Hochvakuumgefässen und -ap- paraturen, dadurch, gekennzeichnet, dass man ins Innere des Gefässes bezw. der Apparatur ein chemisch aktives Gas unter Überdruck einführt und d,
    ass auf die Aussenfläche des Gefässes bezw. der Apparatur eine für das betreffende Gas .a1q Indikator wirkende Sub- stauz aufgebracht wird.
CH135252D 1928-01-05 1928-12-26 Verfahren zur Ermittlung von Undichtigkeiten an Hochvakuumgefässen und -apparaturen. CH135252A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE135252X 1928-01-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH135252A true CH135252A (de) 1929-09-15

Family

ID=5665867

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH135252D CH135252A (de) 1928-01-05 1928-12-26 Verfahren zur Ermittlung von Undichtigkeiten an Hochvakuumgefässen und -apparaturen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH135252A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102011086486B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zur schnellen Lecksuche an formsteifen/schlaffen Verpackungen ohne Zusatz von Prüfgas
DE3828588C1 (de)
EP2904367B1 (de) Folienkammer und verfahren zur leckagedetektion an einem nicht formstarren prüfling
EP0100001B1 (de) Verfahren zur Herstellung einer lichtdurchlässigen, festen Brandschutzschicht aus einem blähbaren Material
DE102009028762A1 (de) Verfahren zum Ätzen von Siliziumoberflächen
DE102015226360A1 (de) Grobleckmessung eines inkompressiblen Prüflings in einer Folienkammer
CH135252A (de) Verfahren zur Ermittlung von Undichtigkeiten an Hochvakuumgefässen und -apparaturen.
DE2042576A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Prüfen der Dichtheit von Gegenstanden
DE3741664C1 (de) Kolorimetrisches Pruefroehrchen
DE19959748C1 (de) Verfahren zur Messung der Korrosionsbeständigkeit von Weißblech
DE102017007149A1 (de) Verfahren zur Lokalisierung von Leckstellen
DE10215965A1 (de) Glaskolben für eine Kathodenstrahlröhre und Kathodenstrahlröhre
AT127705B (de) Verfahren zur Prüfung von Luftraumkabeln.
DE963198C (de) Verfahren zur Untersuchung von Hochvakuum- oder Druckgefaessen auf Dichtigkeit
DE554347C (de) Verfahren zum Pruefen von Gefaessen auf Dichtigkeit
DE424025C (de) Verfahren zur Pruefung der Dichtigkeit des Bleimantels elektrischer Kabel
DE102017222308A1 (de) Verfahren zur Leckprüfung mit einer Folienkammer mit belüftetem Messvolumen
DE840170C (de) Verfahren zur Dichtigkeitspruefung von Gefaessen und Gefaessteilen, insbesondere von Hochvakuumgefaessen
DE2815394A1 (de) Verfahren zum pruefen der dichtigkeit eines uhrengehaeuses
DE557380C (de) Vorbehandlung von wieder aufzudrehenden Garnen
DE102009012260B4 (de) Verfahren zum Ermitteln der Beständigkeit einer anorganischen Beschichtung gegen Kontaktkorrosion
DE3330606C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer lichtdurchlässigen, festen Brandschutzschicht
DE938220C (de) Verfahren und Einrichtung zur Pruefung wasserdichter Gehaeuse von Armbanduhren
DE736542C (de) Verfahren zum Ermitteln von Rissen und Loechern sehr kleinen Ausmasses in Waenden und Schweissnaehten von Behaeltern
DE545391C (de) Verfahren zum Heben gesunkener Schiffe