CH135258A - Akustische Einrichtung. - Google Patents

Akustische Einrichtung.

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CH135258A
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      Akustische    Einrichtung.    Die Erfindung bezieht sich auf eine     akn-          stische    Einrichtung, die als     Sch.allaussender     verwendbar ist. Sie bezweckt, der Einrich  tung wenigstens für einen grossen Teil des  Frequenzbereiches für Sprache und Musik  einen hohen und im wesentlichen gleich  mässigen      'irkungsgrad    zu geben.  



  Gemäss der Erfindung besitzt die aku  stische Einrichtung eine ebene, dünne Mem  bran von solcher Grösse, dass dieselbe direkt  als     Schallaussender    wirken kann. :     Die.3Tem-          bran    ist. vorteilhaft so starb gespannt-, dass  die Fortpflanzungsgeschwindigkeit quer zur       Membranebene    verlaufender - Schwingungs  wellen grösser ist als ein Viertel der     Schä.ll-          gesGhwindigkeit    in der Luft und sich vor  zugsweise dem Wert derselben nähert.

   Die  Membran     wird    vorzugsweise aus einem leich  ten Material hergestellt, beispielsweise     nus     einer Legierung, .die hauptsächlich Alumi  nium     enthält.    Bei einer     speziellen,    in vor  liegender Anmeldung dargestellten beispiels  weisen Ausführungsform .der Erfindung be-    steht die Membran aus einer kreisrunden  Blechplatte aus einer     Aluminium-Mangan-          legierung    von 0,05 mm Stärke und 73 cm  Durchmesser.

   Der Rand dieser Platte ist mit  einem Metallring verbunden, der die Platte  unter einer Spannung von etwa 10 kg je  Zentimeter hält. - Sie wird von einem     elek-          trodynamischen    - System betätigt, dessen  Spule sehr leicht ist und vorzugsweise mit  der Membran an einer Stelle in Verbindung  steht, die etwas ausserhalb der     Membranmitte     liegt.

   Hierdurch wird .die     Verzerrung    ver  ringert, die entsteht, wenn     reflektierte    Wel  len die Antriebseinheit erreichen. _  Es wurde gefunden,     ,dass    ein Schallaus  strahler dieser Art, wenigstens für einen  grossen Teil des für Sprache und Musik in       Betracht    kommenden Frequenzbereiches einen  im wesentlichen gleichmässigen Wirkungs  grad besitzt. Dies ist, zum mindesten teil  weise, auf die Wirkung der grossen Luft  menge zurückzuführen, die bei niedrigen       Frequenzen    mit der Membran gekuppelt      wird. Die Membran kann derart in einen  Schrank eingesetzt werden,     4-ass    diese Wir  kung erhöht wird.

   Es wurde auch gefunden,  dass der Wirkungsgrad der Einrichtung ge  mäss der Erfindung sehr hoch ist.  



  Die beigelegten Zeichnungen zeigen  einige Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes.  



       Fig.    1 zeigt perspektivisch ein Ausfüh  rungsbeispiel eines     Schallaussenders    gemäss       rler    Erfindung;       Fig.    2 ist eine Rückansicht eines Sehall  ausstrahlers, der aus dem in der     Fig.    1. dar  gestellten Schrank     entfernt-ie          Fig.    3 ist ein Schnitt nach- der Linie  3-3     ider        Fig.    2;       Fig.    4 zeigt perspektivisch und in grösse  rem     Massstabe    die Antriebsspule der Mem  bran;

         Fig.    5 stellt ebenfalls in grösserem Ma-ss  stabe einen Schnitt nasch der Linie     5-5    in       Fig.    2 dar; .  



       Fig.    6 ist eine Rückansicht eines Scha.ll  ausstrahlers, der eine Modifikation der Ein  richtung nach der     Fig.    2 darstellt;       Fig.    7 ist ein     Schnitt    nach der Linie 7-7  in     Fig.    6;

    ,die     Fig.    8, 9 und 10 zeigen teilweise im       nicht        ändert.        Ein        zweckmässiges     ,Schnitt     verschiedene    Ausführungsformen  einer     Dämpfungseinrichtung,    die in Verbin  dung., mit .dem     Schallaussender    nach     Fig.    6  und 7. verwendet wird;       Fig.    11 zeigt schematisch eine geänderte  Ausführungsform der Membran.  



  In  & n     Fig.    1 bis 5 ist 10 eine Membran,  die nach allen     Richtungen    unter gleichmässi  ger 'Spannung gehalten wird. Als Spann  mittel für die Membran dienender Tragrah  men- 11 und der Klemmring 12, der mittelst  Schrauben 27 mit dem Rahmen verbunden  ist. Rahmen und Ring sind vorzugsweise aus  einem Material hergestellt, welches densel  ben Ausdehnungskoeffizient wie das     Mem-          branmaterial    hat, so dass die Spannung der  Membran -bei Temperaturänderungen sich    ist eine Legierung aus etwa 98,5  Aluminium und 1,5 % Mangan, welches       Membranmaterial    auf eine Stärke von etwa  0,025 bis 0,05 mm ausgewalzt ist.

   Die obigen  Zahlen für die Stärke sind nur spezielle  Werte,     Hauptsache-ist,    - dass die Stärke weni  ger als 0,125 mm ist. Eine solche Membran  aus genannter Legierung hat sich sehr  zweckmässig gezeigt, .doch können auch be  friedigend     wirkende--Membranen    ,aus andern  Materialien hergestellt werden, die ähnlich  Eigenschaften wie die obige Legierung  haben.

   Es ist bei einer Membran von Wich  tigkeit, dass ihre Masse klein und die Zug  festigkeit gross ist, so dass die Membran,     ohnc          dass    ihre     Elastizitätsgrenze    überschritten  wird, bis zu einer solchen Steifheit     ge-          streckt    werden kann,     @dass    .die Geschwindig  keit der Schwingungen senkrecht zur Ebene  der Membran wenigstens ein Viertel der       Schallgeschwindigkeit    in Luft- beträgt. Vor  zugsweise wird die Geschwindigkeit .dieser       Schwingungen    gleich der Geschwindigkeit  des Schalles in Luft gemacht.

   Das erwähnt  Material besitzt je Flächeneinheit eine B  ringe Masse, die bei Material von etwa  0,125 mm Stärke etwa. 0,036     gr    und bei Ma  terial von 0,05 mm Stärke etwa 0,014     gr     beträgt. Die Steifheit ist sehr gering, das  heisst -las Material ist sehr biegsam, bevor es  gestreckt wird. Die Steifheit wurde ermit  telt, indem ein Streifen eines 0,125 mm  dicken und zirka 25 mm breiten Bleches der  art festgeklemmt wurde, dass ein zirka 25 mm  langes Stück frei lag.

   Darauf liess man eine  gleichmässig verteilte Kraft längs des Ran  des des Streifens gegenüber dem festgehal  tenen Rand wirken, worauf die Biegung be  obachtet     wurde.    Für Kräfte innerhalb der       Elastizitätsgrenze    des Materials     betrub        die     Steifheit     etwa    54,6     gr    je Zentimeter Abbie  gung. Auf Grund des geringen     innern-Wi-          derstandes    dieses Materials wird praktisch  keine Energie in der Membran selbst ver  nichtet.

   Geringer innerer Widerstand wurde       auch    bei andern Metallen beobachtet, wenn  sie nicht über ihre     Elastizitätsgrenze        bean-          sprucht    wurden.      Die geringe Masse und die hohe Span  nung .der Membran ermöglichen dem Schall  aussender, wirksam auf den Frequenzen des  höheren     Sprech-    und Musikbereiches anzu  sprechen. Es ist schon früher versucht wor  den,     Schallaussender    mit stark gespannten  Membranen zu verwenden. Die bis jetzt be  kannten Einrichtungen dieser Art haben sich.

    jedoch in der Praxis wenig brauchbar ge  zeigt, - da     in    denselben die     Frequenz-          Ansprechcharakteristik    im untern Teil des       Frequenzbereiches    nicht gleich war wie im  höheren Teil.

   Es wurde nun beobachtet,  dass, wenn die Grösse der stark gespannten       Membran    in ausreichendem Grade erhöht       wird;    die Vorteile, die mit der hohen Span  nung oder Streckung verbunden sind, noch  vorhanden     sind,    und     da.ss    gleichzeitig die  Membran gleichmässig über einen sehr     aro-          ss'en    Teil des Bereiches der erwünschten Fre  quenzen anspricht, wobei zugleich .der     Be-          reich-der    untern Frequenzen sich nach unten  zu bedeutend erweitert.

   Dies scheint darauf  zu     -beruhen,        .dass    die grosse Membran mit  einer Luftmenge gekuppelt ist, die imstande  ist. .diese Erweiterung des Bandes der aus  gestrahlten Frequenzen herbeizuführen, ohne  dass die Kennzeichen für den     obern    Teil des  Frequenzbereiches in ungünstiger Weise     be-          einflusst    werden. Die Erweiterung .des Ban  des an der     Niederfrequenzseite    ist vielleicht  auch zu einem grossen Teil darauf zurück  zuführen, dass die natürliche Grundfrequenz  der     Membran    in der Luft auf Grund der  Belastung, die die Luft in der Nähe der  Membran darstellt, herabgesetzt wird.  



  Befriedigende Ergebnisse wurden mit  einer Zugbelastung von etwa 7 kg je     Zenti-          meter    -auf die Membran erreicht (wobei man  eine Fortpflanzungsgeschwindigkeit     gleieh     etwa die Hälfte     .der    Schallgeschwindigkeit  in Luft erhält). Hierbei war der Durch  messer .der Membran etwa 72,5 cm und ihre  Fläche etwa 4125     .cm2.    Dieser     -Spannungs-          grad    liegt weit unterhalb der Elastizitäts  grenze des Materials, welches eine Zug  festigkeit von etwa. 13 kg je Zentimeter be  sitzt.

      Die Herabsetzung des untern Grenz  punktes der     Frequenz-Ansprech-Charak-          teristik    einer stark gespannten Membran der  beschriebenen Art kann noch dadurch er  höht werden, dass die Luft in der     Fähe    der  Membran teilweise eingeschlossen wird. Man  kann zum Beispiel, wie in     Fig.    1     @darge-          stellt,    die Membran in ein Gehäuse einset  zen, so dass zwischen Membran und Gehäuse  ruck-     bezw.        vorderwand    je ein keilförmiger  Raum entsteht.

   Gemäss     Fig.    1. ist die im  Schrank 13 angeordnete Membran 10 in eine       -Rolz'Vsrand    29 eingesetzt, die mit .der senk  rechten Ebene einen Winkel bildet: Die  Membran kann dabei schräg zur Ebene der  Holzwand 29 angeordnet sein. Schutz  schirme 28, beispielsweise aus Seide, die von  einem zweckmässigen Rahmen getragen wer  den, sind in .den Öffnungen an der     Vorder-          bezw.    an der Rückseite des Schrankes 13  angeordnet. Diese Schirme üben eine äusserst       geringe,    möglicherweise auch keine Wir  kung auf die     Frequenz-Ansprech-Ch.arak-          teristik    des fertigen Apparates aus.

   Da  durch,     ;dass    die Luft vor oder hinter, oder  sowohl vor wie hinter der Membran teil  weise eingeschlossen ist, scheint die Anord  nung     teilweise    als ein Horn und teilweise  als ein Leitkörper in der Ebene der Mem  bran zu wirken. Wenn erwünscht, kann im  Schrank Raum für eine Sprechmaschine  oder für einen Radioapparat geschaffen  werden, der in Verbindung mit dem     Schä.ll-          aussender    benutzt werden kann.  



  Die untere     Grenzfrequenz    eines Schall  aussenders mit einer Membran von 72,5 cm  Durchmesser, die unter einer Spannung von  etwa<B>7 kg</B> je Zentimeter steht, beträgt etwa  100 Perioden je Sekunde, wenn kein     Leit-          körper    öder keine Schallkammer irgend wel  cher Art verwendet wird. Diese     Grenzfre-          quenz    kann um weitere 10 % herabgesetzt  werden, wenn ein Leitkörper in der Ebene  der Membran verwendet wird, oder wenn die  Membran in einen Schrank von geringer  Tiefe eingesetzt wird.

   Ein     Schallaussender     mit einer Membran der beschriebenen Art,       der    in einen tieferen Schrank eingesetzt      wird, beispielsweise in den in     Fig.    1 gezeig  ten, dessen offene Seiten 55 cm voneinander  entfernt liegen, hat eine untere     Grenzfre-          quenz    von etwa. 75 Perioden je Sekunde.

    Einen     Scha.llaussender    mit einer untern       Grenzfrequenz    von etwa 250 Perioden je  Sekunde erhält man, wenn man in freier  Luft eine Membran benutzt, die eine Fläche  von etwa 230 cm' hat und so stark gespannt  ist, dass die     Fortpflanzungsgeschwindigkeit     etwa ein Viertel der Schallgeschwindigkeit  in Luft beträgt (Spannung etwa 2.7 kg je       Zentimeter).     



  Die Membran 10 wird mittelst einer       elektrodynamischen    Einheit 16     (Fig.    2) an  getrieben, die von den     Querteilen    des Rah  mens 11 getragen wird, welche vorzugsweise  mit dem Rahmen aus einem Stück gegossen       sind.    Die Spule 19     (Fig.    5) der     elektro-          dynamischen    Einheit 16 ist derart mit der  Membran verbunden, dass diese nach einer       kreisförmigen    Linie betätigt wird. Die  Spule ist zwischen den ringförmigen Pol  flächen 20 und 21 angeordnet.

   Die polari  sierende     Wicklung    22 ist innerhalb des hoh  len, aus magnetischem Material bestehenden  Gebildes angeordnet und füllt den grössten  Teil .desselben .aus. Befriedigende Ergeb  nisse wurden auch erreicht durch Verwen  dung eines permanenten     Kobaltstahlmagne-          tes    von ähnlicher Form wie der gezeigte  Elektromagnet. Der permanente Magnet       wird    zweckmässig aus     Lamellen    zusammen  gesetzt. Die magnetische Einrichtung hat  eine solche Form, dass sich .der Raum zwi  schen ihrer Aussenwand und dem angrenzen  den Teil der Membran von der mittleren  Öffnung nach aussen erweitert.

   Die mittlere  Öffnung in der magnetischen     Einrichtung     erweitert sich ebenfalls nach aussen nach Art  eines Trichters. Durch diese Anordnung sol  len die     _N\'irkungen    von eingeschlossenen,  Resonanz hervorrufenden     Luftkörpern    ver  :nieden werden.  



  Wie aus     Fig.    4 ersichtlich, ist die Spule  19 aus einem dünnen Bandleiter hergestellt.  Das Band ist vorzugsweise aus Kupfer,  hat eine Stärke von etwa 0,05 mm und eine    Breite von 0,35 mm und wird derart     gewik-          kelt,        dass    die Ebene .des     Bandes    senkrecht  zur     Spulenachse    steht.

   Die     benachbarten          Windungen    des Bandleiters     können    vor oder  nach der     Aufwicklung    der Spule dadurch  voneinander isoliert werden, dass man das  Band. mit einer dünnen Schicht einer     Lösung-          vo.n    Bakelit in Aceton oder mit einem an  dern zweckmässigen Isolationsmaterial     ver-.     sieht. Diese Schicht dient jedoch nicht nur  als Isolation, sondern gibt der Spule nach  der Trocknung eine gewisse Festigkeit.

   Ein  derartiges Isolationsmaterial nimmt so wenig  Platz ein, dass der Luftzwischenraum zwi  schen den Polflächen im wesentlichen von  dem leitenden Material der Spule ausgefüllt  ist, wenn diese zwischen die Polflächen 20  und 21 der magnetischen Einrichtung der  elektromagnetischen Einheit 16 eingescho  ben wird. Ein Streifen 30 aus geölter Seide  oder aus einem andern leichten Stoff wird  mit dem einen Rand an die Innenfläche der  Spule geklebt. Der     entgegengesetzte    Rand  des     'Streifens    wird, wie aus     Fig.    5 ersieht  lieh, mit :der Membran verbunden und der  Streifen wird mit einer Schicht der Bakelit  lösung versehen, um seine Festigkeit zu er  höhen.

   Für eine     Membran,    die bis zu einem       7ewissen    Grade gespannt ist, sind die Masse  und die Grösse der antreibenden 'Spule wich  tige     Faktoren    für .die Bestimmung der .obern  Grenzfrequenz des     Schallaussen.ders.    Unter  "oberer     Grenzfrequenz"    ist hier .diejenige  Frequenz gemeint, bei welcher der Aus  strahlungswirkungsgrad plötzlich von einem  hohen auf einen verhältnismässig geringen  Wert herabsinkt. Zwischen dieser obern  Grenzfrequenz und der untern Grenzfre  quenz ,des     Schallaussenders    ist der     AusstralL-          lungswirkungsgrad    hoch und im wesent  lichen gleichmässig.

   Befriedigende Ergeb  nisse wurden erzielt mit einer Spule, deren  Durchmesser 5     .cm    war. Die Gesamtmasse  muss geringer als 5     gr.    vorzugsweise etwa  1,4     gr,    sein. Die Masse je Längeneinheit des       Spulenumfanges    muss somit geringer .als  0,36     gr    je Zentimeter, vorzugsweise etwa  0,09     gr    je Zentimeter, sein.

   Es wurde ge-           funden,        da.ss    die Masse der Spule, die für  den Antrieb einer unter einer gewissen Span  nung stehenden Membran dient, bis zu einem       gewissen    Grade erhöht werden kann, ohne  dass die obere     Grenzfrequenz    des Schallaus  senders sinkt. Dabei muss selbstverständlich  die Grösse der Spule entsprechend gesteigert  werden. Einen     Schallaussender    mit einer  obern     Grenzfrequenz    von etwa 1050 Perio  den je Sekunde erhält man durch .die Ver  wendung einer Membran mit einer Spannung  von etwa 2,2 kg je Zentimeter und einer An  triebsspule, deren Durchmesser 5 cm und  deren Gewicht etwa 5     -r    beträgt.

   Das Ver  hältnis zwischen .der Spannung der Mem  bran und der Masse .der Spule je     LTmfangs-          längeneinheit    ist dabei etwa 8500. Zweck  mässig wird eine Membran verwendet, -die  unter einer Spannung von etwa 7 kg je  Zentimeter steht. Die Spule hat dabei einen  Durchmesser von 5 cm und ein Gewicht von  etwa 1,4     gr.    Ein derart bemessener Schall  aussender hat eine obere Grenzfrequenz von  etwa 5000 Perioden je Sekunde.  



  Die Enden 25 und 26 der     Spulenwick-          lllng    werden in zweckmässiger Weise mit  dem     Klemmenblock    24 verbunden. Die  Spule 19 wird zweckmässig an einer Stelle  mit der Membran verbunden, die in einem       gewissen    Abstand von dem     Membranzentruni     liegt, so dass die vom Rand der Membran  reflektierten Schwingungswellen die An  triebseinheit nicht gleichzeitig erreichen.  Wenn der Abstand zwischen der Membran  mitte und der     Spulenmitte    etwa     1/l0    oder 2/1o  so gross wie der     Membrandurchmesser    ge  macht     wird,    so werden gute Ergebnisse er  zielt.

   Bei einer solchen Anordnung ist die  Anzahl der 'Spitzen und Tiefen in ,der     Fre-          quenzansprcehkurve    gering. Mit zunehmen  dem Abstand zwischen den Mittelpunkten  der Membran und der Kurve nimmt die An  zahl der Spitzen und Tiefen in .der An  sprechkurve zu, aber .die Amplituden sinken  bis -zu einem     -gewissen    Grade.  



  Es sind verschiedene Verfahren vorge  schlagen     worden;    um die Membran am Rah  men     11zu-befestigeri.    - Ein     .Verfahren,.    das    sieh als zweckmässig erwiesen hat, ist das  folgende  Eine Platte aus einer     Aluminiumlegic-          rung    wird zwischen Klemmringen einge  setzt, deren Innendurchmesser etwas grösser  als die Aussendurchmesser des Rahmens 11  und des Ringes 12 ist. Die Klemmringe  sind aus Eisen,     Invarstahl    oder einem an  dern Material hergestellt, .dessen     Ausdeh-          ungskoeffizient    im Vergleich mit dem Aus  dehnungskoeffizient des     Membra.nmaterials     niedrig ist.

   Die Ringe aus     Invarstahl    oder  Eisen, sowie :die Membran werden jetzt in  einen Ofen eingesetzt und auf eine hohe  Temperatur gebracht, auf welcher sie einige  Zeit gehalten werden. Darauf     wird,die    Tem  peratur herabgesetzt und dabei die Membran  unter Spannung gebracht, indem das     Mein-          branmaterial    sich stärker zusammenzieht als  die Klemmringe. Wenn .die Membran 10 ab  gekühlt ist, wird der Rahmen 11 auf .die  Innenseite der Eisen- oder     Invarstahlringe     gesetzt. Gleichzeitig wird der Klemmring  12 auf die Innenseite der zuerst erwähnten  Ringe gebracht.

   Der Rahmen 11 und der  Ring 12 haben denselben Ausdehnungskoef  fizienten wie ,das     Membranmaterial.    Nach  dem sowohl der Rahmen 11 wie der Klemm  ring 12 eingesetzt sind, werden .diese Teile  miteinander und mit der Membran verbun  den, zweckmässig mittelst Schrauben 27. Die  Ringe aus Eisen oder     Invarsiahl    werden  darauf entfernt und die Membran kann in  die Trennwand 29 des     Schrankes    13 einge  setzt     werden.     



  Die     Fig.    6 und 7 zeigen einen     'Scha.llaus-          sender,    der sich von dem in den     Fig..    1 bis  5 gezeigten .dadurch unterscheidet,     dass    Mit  tel vorgesehen sind, um Schwingungsenergie  zu zerstreuen, die von dem Tragkörper -re  flektiert wird, der den     -Rand    der Membran  trägt. Für den Antrieb und für die Dämp  fung der reflektierten Wellen in der Mem  bran 47 werden zwei .gleiche     elektrodyna-          #,nische    Einheiten 40 und 41 verwendet.

    Diese Einheiten werden -von den Winkel  stäben 34 und 35, sowie von den mit ihnen       verbundenen.    Querstäben 36 bis 39     getragen.         Die beweglichen Spulen 42 und 43 dieser  Einheiten sind derart mit der Membran 47  verbunden,     .dass    die Mittelpunkte der Spulen  auf einem Durchmesser der Membran liegen  und in gleichen Abständen von der     Mem-          branmitte    angeordnet sind. Die     Spulen    lie  gen     zwischen    .den ringförmigen Polflächen  der Magnetkörper der Einheiten 40 und 41  und die     Batterie    44 liefert Strom an die Po  larisierungswicklungen 45 und 46 dieser  Einheiten.

   Eine elektromagnetische     Sprech-          maschine-oder    ein     Ra,dioempfangsapparat    ist  über die     Verstärkereinrichtung    56 mit den       Leitungen    51 und 52 der Spule 42 verbun  den. Die Leitungen 53 und 54 der Spule 43  sind mit dem äussern Widerstand 57 verblin  den, der     vorzugsweise    einen solchen Wert  hat,     -dass    die Impedanz der elektrodynami  schen     Dämpfungseinheit    41 im wesentlichen  ein reiner Widerstand ist. Die Impedanz der  Einheit 41 ist ferner so gewählt, dass sie  gleich der Impedanz der Membran ist in .dem  Punkt, in     welchem    die 'Spule 43 befestigt  ist.

   Die Spule 43 in der     Dämpfungseinheit     41 kann auch aus einem     gesehlossenen,     festen, metallischen Ring bestehen. In die  sem Falle kann der äussere Widerstand 57  wegfallen. Der Widerstand des Metallringes       und    die Dichte des     Überga.ngs-Kra.ftlinien-          flusses    bestimmen die -Dämpfung. Anstatt  elektrodynamischer Einheiten können auch  elektromagnetische oder andere Einheiten       für-den    Antrieb und für die Dämpfung der  Membran benutzt werden.  



  In einigen Fällen ist es vorteilhaft, eine       Dämpfungseinheit    zu verwenden, die der  Antriebseinheit ähnlich ist. In andern Fäl  len kann es     zweckmässig    sein,     andere'Dämp-          fungsmittel    zu verwenden. Solche     Dämp-          fungsmittel    werden beispielsweise in den       Fig.    8, 9 und 10 gezeigt. Gemäss     Fig.    8 sind  die entgegengesetzten Flächen eines porösen  Materials 59 (beispielsweise Filz) mit einer  Membran 60 und mit einem Tragkörper 61  verbunden.

   Wenn die Membran schwingt,       wird    Luft abwechselnd in die Poren :des  Materials hineingesaugt     bezw.    aus diesem       berausgepresst    ' und hierdurch und durch die         Deformationsarbeit    werden die Schwingun  gen gedämpft, die diesen Teil der Membran  erreichen.  



  Auch     Fig.    9 zeigt eine     Bremseinrieli-          tung,    welche zur Dämpfung der Schwingun  gen einer Membran dient. Ein ringförmiger  Teil 62 ist mit der Membran 63 verbunden  und in eine Aussparung 66 im     -Teil    64 ein  gepasst, der mit einem Tragteil 65 verbun  den ist. Wenn die Membran 63 schwingt,  wird Luft in die Kammer<B>80</B> durch die  Aussparung 65 hineingesaugt     bezw.    aus der  Kammer     herausgepresst.    Hierdurch werden  Schwingungen in dem Teil der Membran 63  gedämpft, der mit der Bremseinrichtung in  Verbindung steht. In einigen Fällen kann  es zweckmässig sein, mehrere konzentrische.

    ringförmige Teile und mehrere mit diesen       zusammenwirkende    Aussparungen zu ver  wenden. Eine starke Dämpfung kann mit  telst einer kleinen     Dämpfungseinheit    erzielt  werden; wenn der ringförmige Teil und der  mit     :diesem    zusammenwirkende Schlitz spi  ralförmig sind.  



  Gemäss     Fig.    10 ist ein zylindrischer Teil  67 mit einem Tragteil 68 derart     verbunden.     dass eine der     ebenen    Flächen. des Zylinder  67 parallel mit und in dichter Nähe der  Oberfläche der Membran 69 liegt. Mittelst  dieser     Anordnung    werden in ähnlicher Weise  wie mittelst der Anordnung gemäss     Fig.    9  die Schwingungen der     Membran    dadurch  gedämpft,     dass    Luft durch den Zwischen  raum zwischen Membran 69 und Zylinder  67     hinausgepresst        bezw.    eingesaugt wird.  



  Wenn indem     Schallaussender    eine kreis  förmige Membran verwendet wird, die in der       oben    beschriebenen Weise angetrieben     unc?     gedämpft wird, so bewegen sich die in der  Membran entstehenden Wellen in allen Rich  tungen gegen .den unterstützten Rand der  Membran und werden von dort wieder re  flektiert.  



  Diese reflektierten Wellen gelangen in  einen     Brennpunkt,    der innerhalb einer !,lei  nen Fläche in der Membran liegt. In dieser  Fläche sind     Dämpfungseinrichtungen    _     ange-          ördnet,    um die reflektierten Wellen abzti-      dämpfen.     Anstatt    kreisförmiger Membranen  können Membranen anderer Form benutzt  werden, beispielsweise elliptischer Form, die  in einem Brennpunkt angetrieben werden  und 'bei welchen die reflektierten Wellen in       die        Nähe        des        andern        Brennpunktes     werden.

   In diesem     Punld        iverde#i     darauf die     refleldierten    Wellen     abgedämpft:.     Die Membran 70, die in der     Fig.    11  schematisch gezeigt ist, hat     einen    Umfang,  der aus Teilen von vier Ellipsen gebildet ist.  die einen gemeinsamen     Brennpunkt    71 be  sitzen, in welchem die Membran angetrie  ben wird, und ausserdem vier zugehörige  Brennpunkte<B>72,</B> 73, 74 und 75 aufweisen,  in welchen     Dämpfungsmittel    für die reflek  tierten Wellen angebracht sind.

   Die gestri  chelten Linien 76 sollen     andeuten,    dass die  Membran gleichwertig     isl:    mit vier Überein  ander angebrachten Ellipsen, die einen     (ye-          meinsamen    Brennpunkt     besitzei!.    Die Linien  7 7     stellen    verschiedene Halbmesser einer  kreisförmigen Schwingungswelle dar, die in  dem gemeinsamen     )Ve        llenpunkt    71 entsteht.  Diese Wellen     werden    von dem festen     Rind     der Membran     reflektiert    und gelangen als  kreisförmige     Wellen    in den zugehörigen  Brennpunkt.

   Dies ergibt sich     atis    den fol  genden Tatsachen: Dass der Weg vom     ge-          ineinsamen    Brennpunkt zu irgend einem der  zugehörigen Brennpunkte längs einer Linie  senkrecht zur Wellenfront konstant ist; dass  für jede Ellipse Geraden, die von einem be  liebigen Punkt am. Umfang     züi    den     beiden     Brennpunkten gezogen werden, den gleichen  Winkel     mit-    der Tangente in .diesem Punkt  bilden; dass ,die Fortpflanzungsgeschwindig  keit quergellender Wellen in jedem Punkt in  der Membran dieselbe ist.

   Wenn eine kreis  förmige Membran, wie in     Fig.    6 in einem  Punkt .angetrieben wird, welcher - mit     dein     Zentrum nicht zusammenfällt, so werden die  vom Umfang reflektierten Wellen nicht an  einen     Brennpunkt    gelangen, wie bei der  elliptischen Membran, sondern sich inner  halb einer kleinen Fläche schneiden, in wel  cher die     Dämpfungsmittel    zur     )Virkung    ge  bracht werden.

      Den beschriebenen     Ausführungsformen     der Einrichtung liegt folgende Theorie zu  grunde:       @Yenn    die Membran in Schwingung ver  setzt wird, so ist praktisch keine Schneide  wirkung zwischen benachbarten Flächenele  menten vorhanden, die einen Widerstand  ausübt, so dass quergehende Schwingungs  energie zerstreut wird. Wenn die metallische  Membran sehr dünn ist und aus einem Ma  terial von geringer Dichte besteht, so ist in  der Membran praktisch genommen keine  Steifheit vorhanden, und die     Mässe    der  Membran ist im Verhältnis zu der     Luft-          menge,    .die die Membran bei niedrigen Fre  quenzen in Bewegung setzt, sehr gering.

   Bei  geringen Schwingungsfrequenzen ist die  wirksame Masse der Luft, die mit einer       Membran    gekuppelt ist, durch die folgende       Formel    gegeben:       MA        D3.     



  Hierbei     ist    die Dichte der Luft     gleieh     0,00129     gr    je Kubikzentimeter; D ist der  Durchmesser der Membran in     Zentimeter.     



  Für eine Membran mit einem Durchmes  ser von 73 cm wird     dann        11A=348        gr.    Die  Luftmasse je Flächeneinheit .der Membran ist  also etwa. 0,000081     kg,"em2.     



  Die Masse je Quadratzentimeter der  Membran selbst (das     Membranmaterial    hat  eine Stärke von 0,05 mm) ist gleich der  Mässe je Raumeinheit, multipliziert mit der  Stärke, also 2,85 . 0,005 = 0,0144 er je  Quadratzentimeter. Bei niedrigen Schwin  gungsfrequenzen beträgt also die Masse je  Flächeneinheit der Membran etwa 17 % der  Masse ,der Luft, welche mit der Flächenein  heit der Membran gekuppelt ist.  



  Die Spule, die vorzugsweise für den An  trieb der Membran benützt wird, hat einen  Durchmesser von etwa 5 :cm und ein Ge  wicht von etwa 1,36     gr.    Bei der     Errechnung     des     Ausstrahlungswirkungsgrades    des Schall  aussenders für niedrige Frequenzen kann  diese Spule vernachlässigt werden. Bei  höheren Frequenzen ist aber die mit der  Membran gekuppelte Luftmenge verhältnis  mässig - klein, weshalb die     Spulenmasse    bei      der Bestimmung der obern Grenzfrequenz  des     'Schallaussenders    ein wichtiger Faktor  ist. Die obere Grenzfrequenz eines Schwin  gungssystems ist eine     Funktion    des Verhält  nisses zwischen der Steifheit und der Masse  des Systems.

   Die Steifheit des Schallaus  senders ist proportional mit seiner Span  nung. Die Masse des     Schallaussenders    bei  hohen Frequenzen ist im wesentlichen  gleich der Masse der Spule allein, und wenn  die Membran derart gespannt ist, dass ihre  Fortpflanzungsgeschwindigkeit etwa halb so  gross wie die Schallgeschwindigkeit in Luft  ist und die Spule ein Gewicht von etwa  <B>1,36</B> gor hat, so ist die obere Grenzfrequenz  etwa 5000 Perioden je Sekunde.

   Da bei  niedrigen Frequenzen der     Steifheitsfaktor     wieder proportional der     'Spannung    ist, unter  welcher die Membran steht, und da die  Masse bei     niedrigen    Frequenzen im wesent  lichen gleich der Masse     .der    mit der Mem  bran gekuppelten Luft ist, so ist ,der untere       Grenzpunkt    von dem Flächeninhalt der  Membran abhängig. Bei einer Membran,  die unter einer solchen Spannung steht,     dass     die Fortpflanzungsgeschwindigkeit gleich  der     Hälfte,der    Schallgeschwindigkeit in Luft  ist und die einen Durchmesser von etwa  73 .cm hat, liegt die     Niederfrequenzgrenze     etwa bei<B>1000</B> Perioden je Sekunde.

   Wird  die Spannung der Membran     verringert,    so  dass dieselbe eine Fortpflanzungsgeschwin  digkeit gleich etwa einem Viertel der Schall  geschwindigkeit in Luft hat und wird  gleichzeitig die Masse der antreibenden  Spule auf etwa 5     gr    erhöht, so erhält man  eine obere Grenzfrequenz von etwa<B>1050</B>  Perioden je 'Sekunde.

   Die ausstrahlende  Wirkung des     Schallaussenders    nimmt bei der       Grenzfrequenz    rasch ab, möglicherweise um  etwa 10     Mertragungseinheiten,    worauf sie  weiter mit steigender Frequenz nur langsam       abnimmt.    Wird gleichzeitig :die Membran  fläche auf etwa 290     .cm'    herabgesetzt, so  steigt die untere     Grenzfrequenz    bis zu etwa  250 Perioden je Sekunde.  



  Selbst-wenn befriedigende Ergebnisse er  zielt werden können, wenn die Membran in    der Mitte angetrieben wird, so hat es sich  doch gezeigt, dass der Ausstrahlungswir  kungsgrad des     Schallaussen.ders    für eineu  weiten Frequenzbereich gleichmässiger wird,  wenn die antreibende Einheit     in    einem ge  wissen     Abstande    von der Mitte angeordnet  ist. Dies ist möglicherweise darauf zurück  zuführen, dass Schwingungswellen, die vom  Rand der Membran reflektiert werden,  nicht in einem Brennpunkt an der treiben  den Einheit zusammentreffen, sondern in  einer kleinen Flächeneinheit gesammelt wer  den, die von der antreibenden Einheit ent  fernt ist.

   Weitere Verbesserungen der     Fre-          quenz-Anspreclicharakteristik    des Schall  aussenders wurden durch die Verwendung  von     Dämpfungseinrichtungen    in dieser Flä  cheneinheit erzielt, indem die hier zusam  menströmenden, reflektierten Wellen da  durch zerstreut wurden.  



  Wie     erwähnt,    soll die Impedanz :der für  die     Dämpfung    der reflektierten Schwingun  gen benutzten Mittel ein im wesentlichen  reiner Widerstand sein. Ferner soll die  Grösse dieser Impedanz gleich der Grösse der  Impedanz des     Schallaussenders    in dem  Punkte sein, in welchem die     Dämpfungsmit-          tel    auf die Membran einwirken. Wenn dies  der Fall ist, so findet     eine    maximale Dämp  fung statt.

   Ist der Widerstand des     Dämp-          fungselementes    zu hoch oder zu     niedrig,    so  gehen von diesem und von dem festgehal  tenen Rand der Membran unerwünschte     ZV        el-          lenreflektionen    .aus. In einigen Fällen kann  es zweckmässig sein, mehrere in Phase mit  einander arbeitende Antriebseinheiten zu  verwenden. Hierbei dämpft jede der 1n  triebseinheiten reflektierte Schwingungen,  die in den übrigen Einheiten entstehen.  



  Die in den     Zeichungen    ,dargestellte Ein  richtung wurde in der obigen Beschreibung  als ein     Schallaussender    beschrieben, doch  kann :dieselbe auch als Schalldämpfer be  nutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Akustische Einrichtung, dadurch gekenn zeichnet, dass dieselbe eine dünne, ebene Membran von-solcher Grösse besitzt, dass sie ohne Schallverstärkungshorn direkt als Schallaussender verwendet werden kann, und @dass sie elektromagnetisch -wirksame, an der Membran und Trägern für dieselbe be festigte Mittel aufweist zum Erzeugen .der Membranschwingungen, wobei diese Mittel auf Wechselströme ädes für Sprache und Musik üblichen Frequenzbandes ansprechen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass die Membran in solchem Masse gespannt ist, dass .die Fortpflanzungsgeschwindigkeit für Schwingungen senkrecht zur Ebene der Membran grösser als ein Viertel der Fort pflanzungsgeschwindigkeit des Schalles in der Luft ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Dicke der gespannten Mem bran geringer als 0,127 mm ist, und dass ihre natürliche Grundfrequenz in :der Luft unterhalb 250 Perioden pro Se kunde liegt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Membran nach allen Richtungen gleichmässig gespannt ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Masse der Mem bran pro Flächeneinheit kleiner ist als 0,35.10-4 kgl'em2, während die Fläche der Membran mehr als 290 cm' beträgt. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die elektromagnetisch wirksamen Mittel die Membran längs einer Linie erregen. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zur Erre gung .der Schwingungen der Membran aus mindestens einem elektrodynami schen System bestehen, dessen beweg- liehe 'Spule an der gespannten Membran und innerhalb der Umgrenzung des frei schwingenden Teils derselben befestigt ist. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die bewegliche Spule pro Längeneinheit eine Masse besitzt, .die kleiner ist als 0,357 gr,!cm. $. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass -die Masse :der beweg lichen Spule geringer als 4,95: gr ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die bewegliche Spule zwischen dem Mittelpunkt und dem Rand :der Membran an dieser befestigt ist.
    <B>10.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass für die Membran Tragvor,ichtungen. vorgesehen sind, de ren Temperaturausdehnungskoeffizient gleich demjenigen der Membran ist. 11. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 -bis 10, gekennzeich net durch eine mit der Membran verbun dene Vorrichtung, welche die vom Mem- branrand reflektierte Schwingungsener gie zerstreut. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannte Vorrich tung zwischen der beweglichen Spule und dem Rand der Membran angeordnet ist. 1.3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 12, dadurch ge kennzeichnet, :dass Dämpfungsmittel vor gesehen sind, die mit einem kleinen Teil der Fläche der Membran verbunden sind.
    14. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 13, dadurch ge kennzeichnet, dass :die Tragvorrichtung für den Rand der Membran derart ge formt ist, dass .die in der Nähe der be weglichen Spule eingeleiteten und von verschiedenen Teilen der Tragvorrichfiunj reflektierten Schwingungswellen in einer kleinen Anzahl Flächenteile der- Mem bran gesammelt werden, welche weit voneinander entfernt sind. 15.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 14, dadurch ge kennzeichnet, .dass der Magnet des elek trodynamischen Systems eine 'solche Form hat, dass eine von einen- Teil der Oberfläche des Magnetes gebildete Luft kammer eine von der Membran nach aussen zu allmählich zunehmende Quer schnittsfläche aufweist. 16.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 15, gekennzeich net durch einen Schrank mit einer Off- nung, durch welche Schallwellen in die freie Luft ausgesandt werden, wobei die Membran von derselben Grössenordnung wie die Öffnung ist und so hinter--der- selben angeordnet ist, dass als -Belastun.a für .die Membran eine grosse Luftmenge zwischen Membran und- Offnurig - vor handen ist. 17.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 16, gekennzeich net durch eine Schallkammer, die an entgegengesetzten Enden offen ist und zwischen den offenen Enden eine mit einer öffnung versehene Wand besitzt, welche Öffnun; von der Membran im wesentlichen abgeschlossen wind. 18. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 17, .dadurch ge kennzeichnet, dass die ebene Membran im Schrank schräg zur Ebene der ge nannten Öffnung steht. . 19. Einrichtung - nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 18, dadurch ge kennzeichnet; dass die gespannte Mem bran im wesentlichen aus Aluminium und Mangan besteht.
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