CH135274A - Verfahren und Einrichtung zum Mahlen von Zement und von ähnlichen Stoffen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Mahlen von Zement und von ähnlichen Stoffen.

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CH135274A
CH135274A CH135274DA CH135274A CH 135274 A CH135274 A CH 135274A CH 135274D A CH135274D A CH 135274DA CH 135274 A CH135274 A CH 135274A
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  Verfahren     und    Einrichtung zum Mahlen     von    Zement und von ähnlichen     Stoffen.       Die Erfahrung hat gezeigt,     d@.ss    bei dem  Mahlen von Zement und von ähnlichen  Stoffen die Temperatur, bei welcher die     Ver-          mgahlung    vorgenommen wird, einen erheb  lichen Einfluss auf die Feinheit .des Mahl  produktes hat und auf     dessen        Eigen-,     schuften, und dass dieser Einfluss dann be  sonders gross ist, wenn eine sehr feine     Ver-          mahlung    verlangt wird.  



  Wenn die Temperatur in einem Teil der  Maschine, in welcher zum Beispiel Zement  gemahlen wird, etwa<B>100</B>   C     überschreitet,     dann zeigt das     @@        emahlene    Material mehr  oder weniger die     #\-c,igung,    sieh     an    den  Mahlkörpern und sonstigen Flächen     anzu-          .:etzen,    mit denen es während des Prozesses  in Berührung kommt.

   Dadurch wird die       Wirkur-    .der Mahlkörper herabgesetzt.     so          class    bei     hüllurm,    Temperatur die gleiche     Ma-          t@#ri@@@nun;@c@        ilielit    bis zu     dein    gleichen Fein  gemahlen werden kann wie bei       nieclrigc@ren    Temperaturen,     bei        denen    das       lfaterial    rieht     an        den        .1lahlhörpern    haftet.

           Da    die zum Antrieb der     Mahlmaschine     erforderliche Kraft im wesentlichen die  gleiche bleibt, so lange die Mühle sich in  Tätigkeit befindet, so bewirkt das Anhaften  des zu     mahlenden    Materials an den     Mahl-          körpern    und sonstigen Mahlflächen eine Ver  minderung     dc:r        Mascbinenleistung    bis zu  einem erheblichen Grade.  



  Eine Reihe praktischer Versuche mit ver  schiedenen Arten von Mahlmaschinen hat er  geben, dass die Leistung der letzteren bei  höherer Temperatur, bei welcher ein An  haften     cles        Mahlgutes    an den Mahlkörpern  eintritt, bis zu     3d    % geringer sein kann als  bei dem Arbeiten bei niedrigerer Tempe  ratur, wo ein solches Anhaften des Materials       ,iii        dc@n        Mahlkörpern        nielit        @tattfiudct.     



  Ausser     .dem    erwähnten Nachteil des     An-          liaftens    des     Mahlgutes    an den     Mahlkörpern     oder sonstigen     Mahlflächen    kann Glas     An-          steigen    der Temperatur in der     Mühle        wäh-          renrl        des        Vc-i-rnahlungsprozesses    auch noch       lindere    schwerwiegende Nachteile im Gefolge      haben.

   Beispielsweise hat Zement, welcher  in     .der    angegebenen Weise während des     Ver-          mahlungsprozesses    einer ansteigenden Tem  peratur ausgesetzt war, eine     wesentlich    kür  zere     -#bbindezeit,    als sie für einen nicht     trei-          l;enden    Standardzement zulässig ist, so     dal3     der Temperaturanstieg auch die Qualität des  Zementes unmittelbar schädlich     becinflusst.     



  Um die     Nachteile    zu beseitigen. welche  sich aus einem starken     Temperaturanstieg     ergeben, hat man bereits vorgeschlagen, die       Mahlmaschine    während des     Mahlprozesses     mit     V'asser    zu berieseln. Dieses Verfahren  verlangt jedoch beträchtliche Mengen Kühl  wasser, und in vielen Fällen muss die Mahl  maschine, zum Beispiel eine Rohrmühle, zu  diesem Zweck mit einem     Kühlmantel    um  geben werden, wodurch grosse     Unbequemlich-          keiten    für den Betrieb hinsichtlich der Zu  gänglichkeit der Mahlmaschine zur Über  wachung entstehen.  



       Anstatt    die     Mahlmaschine    mit Wasser zu  berieseln, hat man auch     vorgescha.lgen,    das  zu     vermahlende    Material vor Beginn der       Vermahlung    mit Wasser zu versetzen.

   Ein  derartiger     Wasserzusatz    muss     jedoc@li    sehr  vorsichtig gemacht werden,     -wenn    zum Bei  spiel Zement gemahlen werden     soll,    und ist  auch nur innerhalb sehr enger Grenzen zu  lässig, da derselbe die Gefahr einschliesst,     dal3     bei der dauernd     erheblich    unter 100   G blei  benden Temperatur eine chemische Um  setzung zwischen dem zugesetzten Wasser       und    dem zu mahlenden     3faterial,        zum    Bei  spiel Zement,

   eintritt wobei das Wasser sich  mit dem Zementstaub im ersten     Vermah-          lungsstadium    verbinden und alle>     @Are < ce        der     Mahlmaschine     verstopfen        kann.     



  Obwohl die     beschränkte        Wassermenge.     welche man einem     -Material    vor dessen     Ver-          mahlung    zusetzen kann, dazu beitragen  kann, die Temperatur     während    des     ersten          Vermahlungsstadium,        herabzusetzen,        vermag     dieselbe nicht zu     verhindern,

          .dass    die Tem  peratur des zu     vermahlenden    Materials wäh  rend .des letzten     Stadiums    des     Vermahlungs-          prozesses,    wo     eine        Verminderung    der     T'ein-          peratur    von der     allergrössten    Bedeutung ist.    bis zu dem Masse ansteigt, wo die oben er  wähnten Schäden eintreten.

   Die Menge an       1@rasser,    welches man vor Beginn der     Ver-          inahlung    zusetzt, wird in der Tat zum Teil  verdampfen und zum Teil als     Aninachw        asser     zum Abbinden des staubförmigen     -Materials     dienen, welches aus dem Mahlgut entsteht.

    so     @dass    kein Wasser übrig bleibt, welches  durch seine Verdampfung eine hinreichende       lfenge    der während des     Vermahlungs-          prozesses    und besonders während der     Schluss-          periode    desselben entwickelten Wärme bin  den     und    dadurch die Temperatur herab  drücken kann.

   Dies gilt besonders für den  Fall, wenn das Mahlgut bis zu sehr grosser  Feinheit     vermahlen    werden soll, da die  Wärmemenge, welche während des letzten  Stadiums einer derartigen     Vermahlung    ent  wickelt wird, sehr gross ist, wozu noch der  Umstand kommt, dass das zu mahlende     lIa-          terial    geneigter ist, an den Mahlflächen an  zuhaften, je grösser sein     Feinheitsgrad    ist.  



  Vorliegende Erfindung bezweckt, die er  wähnten     Übelstände    :dadurch zu beseitigen,  dass dem Mahlgut ein flüssiger Stoff, zum  Beispiel Wasser oder     komprimierte,    flüssige       ("rase,    wie     Kohlensäure,    atmosphärische Luft  oder dergleichen, erst zugesetzt wird.

   wenn  das     -Mahlgut    unter der Einwirkung der in  der Mahlmaschine durch .den     Nahlprozess    ent  wickelten Wärme sich der kritischen Tem  peratur nähert, welcher Stoff bei dieser Tem  peratur     hinreichend        verdampfungsfähig    ist  und in solcher Menge zugeführt wird, dass  er .durch seine dabei eintretende Verdamp  fung so viel Wärme bindet, dass das     3fahl-          gut    bis unter die für den jeweiligen     Mahl-          e3    kritische Temperatur leerabgekühlt  wird, das heisst bis unter diejenige Tempe  ratur, bei welcher das Material eine merk  liche Neigung zeigt,

   siele an die     Mahlkörper     und sonstigen Flächen anzusetzen. mit denen  es in Berührung kommt.  



  Infolge der grossen     Wärmemenge,        welche     erforderlich ist. um die zugesetzte Flüssig  keit. zum Beispiel Wasser, zu     verdampfen.     wird nur eine verhältnismässig kleine Flüssig  Izeitsmenge erforderlich.     welehe    im Regel-      fall nur 1 bis     .3    % .des Gewichtes des gemah  lenen Materials ausmacht. Aus diesem       Grunde    wird das Verfahren gemäss der Er  findung in seiner Ausführung viel einfacher  und bequemer als die     vorbekannten    Ver  fahren.

   Die Flüssigkeitsmenge kann bevor  oder während sie zugesetzt wird, abgemessen  und entweder durch eigene     Schwerewirkung     oder durch     Pumpen    in die Mahlmaschine  eingeführt werden. Bei Rohrmühlen kann  die Einführung zum Beispiel zweckmässig  durch einen der     Endstutzen    der Mühle er  folgen, und zwar vorzugsweise durch den  Stutzen am     Anlassende.     



  Wenn das     Kühlmittel-Zuführungsrohr     durch einen     Endstutzen    der Mühle ein  geführt wird, dann braucht es nicht starr  mit der Mühle verbunden zu werden, sondern  es kann frei durch -die     Öffnung    des     End-          stutzens    eingeführt werden.

   Bei Rohrmühlen  kann das     Kühlmittel-Zuführungsrohr    axial  durch den     Einlaufstutzen    oder noch besser  durch den     Auslassstutzen    eingeführt werden  und kann dann entweder axial in -der Mühle  weitergeführt     werden    oder entlang der Innen  seite der Wand der     Mühle    bis zu einem  Punkt, wo die Kühlflüssigkeit in den Mahl  raum eintreten soll.

   An dieser Stelle kann  das     Kühlmittel-Zuführungsrohr        I        gewünsch-          tenfalls        in    eine Verteiler- oder     Zerstäubungs-          einrichtung        auslaufen,    so *dass .die Flüssigkeit       iii,    zerteiltem oder zerstäubtem Zustande in  den Mahlraum eintritt und demgemäss rasch  über den gewünschten Teil der Mühle ver  teilt wird.  



  Anstatt Flüssigkeit durch das Ende     .der     Mühle     zuzufühien,    kann sie auch zum Bei  spiel im Falle von Rohrmühlen durch ein  oder mehrere Löcher im Mahlgehäuse ein  geführt werden.     Vot    jedem Loch ist dann  eine Schöpfschaufel angebracht, die bei der  Drehung der Rohrmühle -an der tiefsten Stelle  in ein Gefäss taucht und Flüssigkeit schöpft,  ;die bei der Weiterdrehung durch das Loch  oder die Löcher in das Rohrinnere eintritt.  



  Die     beig    fügte Zeichnung     zeigt    wesent  lich sehe     atisch    zwei beispielsweise Aus  führungsformen einer Einrichtung zur    Durchführung des     erfindungsgemässen    Ver  fahrens.  



       Fig.    1 zeigt     einen    Längsschnitt     durch        (,iue     Rohrmühle, wobei die Zuführung der Kühl  flüssigkeit durch das     Auslassende    der     Mühle     erfolgt;       Fig.    2 zeigt ebenfalls eine     Rohrmühle    im  Längsschnitt,, bei welcher die     Kühlflüssia-          keitszufuhr    durch das     Einlassen.de    bewirkt  wird.  



  Die Rohrmühle ist-mit r bezeichnet und  besitzt drei Kammern I,     1I,        1I.        a    be  zeichnet einen Vorratsbehälter,     2us    welchem  zum Beispiel Zementklinker der Mühle durch  einen Speisetisch b und einen Trichter c zu  geführt werden. Der gemahlene Zement     ver-          lässt    die Mühle durch einen     Endzapfen    d und  durch ein Sieb e und fällt dann durch ein  Rohr f auf ein auf der Zeichnung nicht dar  gestelltes Transportband, welches ihn zum  Silo oder zu einer andern     ,Stelle    abführt.

    g bezeichnet einen Saugschacht für den  Dampf, der in der Mühle infolge der Ein  führung von Wasser in eine     Mahlkammer     höherer Temperatur entwickelt wird. Bei der       in.        Fig.    1 dargestellten     Ausführangsform    wird  das Wasser in die letzte     Mahlkammer        III     der Mühle mit Hilfe eines Rohres l einge  führt, welches durch den Endstutzen     (t    hin  durchgeführt ist und an seinem äussern Ende  an eine Pumpe     j    angeschlossen ist,     welchf@     durch ein Rohr<I>i</I> aus einem     )

  V        asserrohr        h     gespeist wird, das mit einem einstellbaren  Ventil<I>v</I> ausgerüstet ist. Das Rohr     l    ist -von  einer Packung     k    umgeben und an seinem im  Innern der Mühle liegenden Ende mit einen:  Verteiler     nz    versehen. Das Rohr<I>l</I> ist mit  telst Stangen     i2.    in der Mühle befestigt und  nimmt an der Drehung derselben teil.

   Durch  den Verteiler in wird Wasser in feinverteil  ter Form oder vorzugsweise in zerstäubtem  Zustande den     3l-ahlkörpern    in der     1Iah1-          kammer        III    zugeführt, wodurch die Tempe  ratur in .dieser Kammer innerhalb passender  Grenzen gehalten wird.  



  Die Temperatur des 'Materials,     welches     die Mühle verlässt, kann durch ein Kontakt  thermometer p überwacht werden, welches in      das Rohr     feingesetzt    ist. Das aus     dein    Vor  ratsbehälter     a    in die Mühle eintretende Mahl  gut geht an einem Kontaktthermometer o  vorbei, welches in dem     Auslasskanal    des Vor  ratsbehälters angeordnet ist und die Tempe  ratur des der Mühle zugeführten     Materials     anzeigt.  



  Die beiden genannten Kontaktthermo  meter' o und p werden in der -.in sich be  kannten     -reise    benutzt. um ein optisches  oder     akkustisches    Signal zu betätigen, wenn  die zulässigen     Temperaturgrenzen    erreicht       -sind,    wodurch     an-ezeigt    wird, dass eine Ver  mehrung oder eine Verminderung der Zufuhr  von Flüssigkeit nötig ist.

   Durch diese An  ordnung wird die     Crewähr    geboten, dass     die     Temperatur des     -Materials    innerhalb be  stimmter Grenzen gehalten- wird, und es  können an den Thermometern die     Tempe-          ratursehwankungen        des        Materials.         -elches     durch die Mühlen     hindurchb.eht,    beobachtet       werden.     



  Die allgemeine     Anordnung    bei der     Aus-          führungsform    nach     Fig.    ?     unterscheidet.    sich  von der     naeli        Fig.l.    nur dadurch, dass die  Flüssigkeitszufuhr durch den     Einlassstutzen     der Wühle     bewirkt    wird.

   Nachdem die     Kühl-          flüssigkeit    , durch die Pumpe     j    und die  Stopfbüchse     k        hindurehbega.nben    ist, tritt; sie  in das Rohr     i-    ein.,

   welches durch den     Eriel-          stutzen    t am     Einlassende    der     Mühle    hin  durchgeführt ist     und    dann die     @fiandutib     des Stutzens     durchsetzt    und ausserhalb der       -Mühle    zunächst radial und darauf in der       Richtung    der Achse an dem     Mühlengehä        use     entlang verläuft bis zu dem Punkt. an     dem     die     Flüssigkeit    den Mahlkörpern     zugeführt     werden :

  oll, der im     vorliegenden    Fall in der  Kammer     II    liebt. An dieser     Stille    tritt das  Rohr     i-    in-die Mühle ein     und    läuft in einem  die     Mühle        diametral    durchsetzenden Rohr  abschnitt     s    aus,     ;in        (lein    wiederuni ein       Flüssigkeitsverteiler    oder Zerstäuber in, an  gebracht ist, durch den die     @lüs@igheit    zen  tral zur     -Mühle    austritt.  



       Bei    dein -     Na.hlen        von    Zement. ist es       wünschenswert,    die     Flüssibke        it    an     einer       Stelle in die     Mühle    einzuführen, wo die  Temperatur nur wenig     von        derjenigen        Tem-          peratur        entfernt    ist, bei     welcher    die Flüssig  keit     verdampft,

      also bei Wasser bei der     Teni-          peratur    100          C. Da jedoch die     Flüssigkeit     im     allgemeinen    über einen     grossen        Raum     innerhalb der Mühle verteilt     -wird.    Renn sie  in die Mühle     eingeführt    wird, so     wiirde    es  nur     nälierunbsweisc    richtig sein,

   wenn     malt          für    die     Einfithrun(rsstelle@    der Flüssigkeit  eine bestimmte Temperatur des Materials an  geben wollte oder wenn man einen bestimm  ten     Punld    der Mühle angeben wollte, an  welchem die Flüssigkeitszufuhr erfolgt.

         Richtirrer    ist     evielmehr,    die     EinführunCs-          stelle    der     Flüssigkeit    nur so zu bezeichnen,       dass    man eine.     gewisse    Zone des     Mahlraumes          angibt,        innerhalb    deren die Zufuhr erfolgen  soll.

   Bei Rohrmühlen zum Mahlen von Ze  ment hängt diese Zone von vielen verschie  denen Umständen ab. zum Beispiel von der  Temperatur der in die Mühle eingeführten       Blinker,        von    der     Wärmemenge.        welche        durch     die Oberfläche     .cler        -Mühle    an den     umbebenden     Raum     abgeführt    wird.

   von der Form und       -Natur    der Mahlkörper, vom     Krafthedart        und          der    Leistung der     )Mühle,    von     der    Härte des       lichandclten        -Materials    usw.

   Alle diese     Vm-          stän    de bestimmen in der Tat die     -@rärine-          entwicklunb    während des     Mahlprozesses    und  demgemäss die     Temperatur,    bis zu der das  Material erwärmt wird.

       Aus    diesen Gründen       kann        die    Zone, in welcher die Flüssigkeit zu  zuführen ist, je nach den Umständen an sehr       verschiedenen    Stellen     der        Mühle    liegen Bei       mehrkammerigen        Rohrmühlen    kann es     -selbst          wünschenswert.    sein,     die        Flüssigkeit        an    meh  reren     verschiedenen        stellen    einzuführen:

    wenn die Mühle zum Beispiel drei Kammern  besitzt, dann kann     die        Flüssigkeit    zum     Bei-          #piel    in die zweite     und        dritte        Kammer    ein  geführt werden,     während    es     unter        andeni          Umständen        vorteilhaft    sein kann, die     rliis-          sigkeit    an zwei     versehiE,

  denen        Stellen    einer       und        derselben    Kammer. zum     Beispiel        der     dritten Kammer,     einzuführen.     



       Stoffe,        welche    aus     "ewissen    Gründen     den,     gemahlenen     Material    mit Vorteil     beigemischt         werden, können demselben     zusammen    mit     der     Flüssigkeit zugeführt werden, welche zur  Kühlung des Materials bei     .der        Vermahl.un-          benutzt    wird.

   Solche Stoffe, als     welcbe    im  Falle von Zement zum Beispiel     Calcii:nn-          chlorid,        Calciumsulfat,        Tannin    und andere  in bekannter Weise in Frage kommen, können  in der     Kühlflüssigkeit    aufgeschwemmt oder  darin gelöst werden, bevor die     Flü@si,@kcü     in die     Mühle,    eingeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRüCHE I. Verfahren zum Mahlen von Zement und von ähnlichen Stoffen unter Zuführung eines Kühlmittels, dadurch gekenn- zeichnet, dass das A-Iahlgut in der '.Mühle dadurch unterhalb der kritischen, das heisst zu schädlicher Adhäsion an 14Iali1- flächen oder zu Zersetzungen führenden Temperatur gehalten wird, dass man dem der kritischen Temperatur sich nä hernden Mahlgut einen, bei dieser Tempe ratur hinreichend verdampfungsfähigen. flüssigen Stoff in solcher Menge zu führt,
    dass durch die Verdampfung so viel Wärme gebunden wird, dass ein Aii- steigen' der Temperatur des Mahlgutes über den Gefa.hrpunkt hintangehalten wird. Il.
    Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, bri 'Trommelmühlen mit Zufuhr des grol,en Gutes an dem einen und Abführung des gemahlenen Gutes an dem andr@rn EMI0005.0032 Trommelende, <SEP> dadurch <SEP> gel@ennzeieliriet, <tb> dass <SEP> die <SEP> IZiihlfliissilzeit <SEP> so <SEP> in <SEP> die <SEP> Trom mel <SEP> ein@.i,et'ührt <SEP> wird, <SEP> dass <SEP> sie <SEP> im <SEP> oder <tb> na-be <SEP> (lein <SEP> Gebiet <SEP> der <SEP> Feinverinaliltings zonc <SEP> mil <SEP> dem <SEP> Mahlgut <SEP> zusammentri('1'1:. UNTER ANSPRt'CHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch i;ekeiinzeiehnet, dass das ver- dampfungsfähige, flüssige Kühlmittel, welches Zur Einwirkung auf das in einem späten -'ermahlungssta.dium befindliche Mahlgut gebracht wird, als Fördermittel für dem Mahlwut einzuverleibende, feste Zusatzstoffe, wie zum Beispiel Ca.icium- chlorid, Ca.lciumsulfat, Tannin usw. be nutzt wird, indem man diese in der Kühlflüssigkeit suspendiert oder löst. ?.
    Einrichtung nach Patentanspruch Il. da.durcli gekennzeichnet, dass in das Aus- lassende der Mühle ein Flüssigkeits-Zu- leitungsrohr axial eingefiihrt ist. :i. Einrichtung nach Patentanspruch II, .da durch gekennzeichnet, dass sie an ").vri@o,- neter Stelle Schöpfschaufeln aufweist.
    die an der tiefsten .Stelle in ein Gefäss mit Kühlmittel tauchen, durch welches ein verdampfunrsfäliiges hühlinittel durch Öffnungen beim Weiterdrehen im Rohrmantel in den Mahlraum eiti"-efiilii-t werden kann.
CH135274D 1927-10-08 1928-09-17 Verfahren und Einrichtung zum Mahlen von Zement und von ähnlichen Stoffen. CH135274A (de)

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