CH135344A - Krankenbett mit zugeordnetem zum Transport des Kranken dienendem Fahrgestell. - Google Patents

Krankenbett mit zugeordnetem zum Transport des Kranken dienendem Fahrgestell.

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CH135344A
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Description


      Krankenbett    mit zugeordnetem zum Transport des Kranken dienendem Fahrgestell.    Zum Transport von bettlägerigen     Kra@il@en     wurden bisher entweder Betten auf kleiner),  Rollen oder sogenannte Bettheber mit grö  sseren und darum leichter rollenden Rädern  benützt. Für beide     Methoden    sind stets minde  stens zwei Personen zur Bedienung erforderlich.  Oft     zielet    man es vor, den Kranken aus dem  Bett auf eine Tragbahre zu heben und mit  dieser zu transportieren.

   Aber auch hierzu  werden mindestens zwei     Personen.    gebraucht  und überdies hat dieses Verfahren     Unbequem-          lichkeiten,    gelegentlich auch Nachteile und  Gefahren für den Kranken infolge des mehr  maligen     Umbettens.     



  Allen diesen Schwierigkeiten ist durch  die vorliegende Erfindung abgeholfen.  



  Die Erfindung besteht darin, dass am  Krankenbett Querschienen angebracht sind,  auf welchen ein Liegebett mit Rollen auf  ruht und daher seitlich verschiebbar ist, wo  bei das Krankenbett mit dem zum Transport  des Kranken dienenden Fahrgestell lösbar  verbunden     werden    kann, welches als Bett  stelle ausgebildet ist und ebenfalls Quer-    schienen besitzt, die das Liegebett in gleicher  Weise aufzunehmen vermögen wie das Kran  kenbett.  



  Die Vorteile des Erfindungsgegenstandes  zeigen sich beispielsweise daran, dass ein  Kranker schon in seiner Wohnung auf ein  solches Liegebett gebracht und durch Ver  mittlung des     dazugehörigen    Fahrgestelles in  sein Bett im Krankenzimmer gebracht werden  kann, ohne nochmals umgebettet zu werden.  Auch innerhalb des Krankenhauses wird der  Vorteil immer wieder zu Tage treten, dass  kein Umbetten erforderlich wird. Das auf  drei schwenkbaren Rädern und zwei Stütz  rollen laufende Fahrgestell erfordert nur eine  Person zur Bedienung, von der es mühelos  dirigiert wird. Während des Vorganges des       Herüberrollens    ist das Fahrgestell mit dem  Bett zu einer Einheit verbunden.  



  Auch das Umbetten ist vereinfacht. Der  Kranke kommt in ein neues im Kranken  hau-e auf Vorrat gebettetes Liegebett und  nach Entfernung des verschmutzten Liege-           bettes    auf dem neuen Liegebett in sein bis  heriges Bettgestell.  



  Für alle vorkommenden Transporte ist  nur eine Person unter Vermeidung des Her  ausnehmens des     Kranker:    aus dem Liegebett  erforderlich. Der leichte Transport der Kran  ken bedeutet nicht nur für diese grosse An  nehmlichkeiten, sondern auch eine Ersparnis  an Personal und Zeit.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht des Kranken  bettes ohne Fahrgestell,       Fig.    2 einen Querschnitt durch dasselbe,       Fig.    3 einen     Querschnitt    durch das       Krankenbett    mit dem daran angeschlossenen  Fahrgestell,       Fig.    4 einen Grundriss zur     Fig.    3;

         Fig.    5 ein Tragbrett an der Bettstelle,       Fig.    6 eine Rolle am Liegebett,       Fig.    7 die Hakenverbindung zwischen dem  Krankenbett und dem Fahrgestell,       Fig.    8 das Liegebett von der Seite ge  sehen.  



  Das Krankenbett I besteht aus einem an  sich bekannten Bettgestelle, bei welchem das  Kopfteil     a    und das Fussteil<I>b</I> durch Längs  teile, beispielsweise Rohrstangen c miteinander  verbunden sind. Auf den beiden Längsteilen       c    ruhen U-förmige Querschienen d auf, die  an den Längsteilen, zum Beispiel durch  Einrollen und Vernieten der Enden, befestigt  sind.  



  Diese Querschienen d tragen das Liege  bett, bestehend aus einer mit einem Eisen  rahmen f versehenen Grundplatte     y,    auf  welche in der üblichen Weise Polster     lt,   <I>i</I>  Unterbetten, Bettuch und dergleichen aufge  legt werden, so dass der Kranke wie bisher  ein weiches Bett hat. An der Unterseite der  Grundplatte g sind Bügelschienen k derart  befestigt, dass die in den Bügelschienen     )r     gelagerten, lose drehbaren Rollen     l    in den  Querschienen d laufen können. Das Liegebett  kann daher, da es auf den Rollen     l    läuft,  seitlich verschoben werden.

           Um    es aber anderseits in seiner     rieh-          tigen    Lage in der Bettstelle zu sichern, sind  am Kopfteil     a    und am Fussteil<I>b</I> doppel  armige Winkelhebel     in    angeordnet, die um  die am Kopf- und Fussteil sitzenden Bolzen       n    drehbar sind und festgestellt werden     können.     In der in     Fig.    1 dargestellten Stellung bilden  die Winkelhebel     in    feste Anschläge für das  Liegebett.

   Will man das Liegebett heraus  rollen, so werden die Winkelhebel um 90   nach aussen gedreht, wodurch der sperrende  Arm der Winkelhebel in der Richtung des  Kopf-     beziehungsweise    Fussteils steht.  



  Zu diesem     Krankenbett    I gehört ein  Fahrgestell     II,    welches gewissermassen als  zweite Bettstelle ausgebildet ist. Es besitzt  in gleicher Weise wie das Krankenbett ein  durch Längsteile o verbundenes Kopfteil     p     und Fussteil q. Letztere Teile sind hier zweck  mässig     gleichhoch    ausgebildet. Auf den beiden  Längsteilen o sind wieder Querschienen       (Fig.    3) befestigt, die in Höhe und Entfer  nung voneinander mit den Querschienen d  des Krankenbettes übereinstimmen.

   Bringt  man das Fahrgestell, welches eine zweite  Bettstelle darstellt, rieben das Krankenbett,  so bilden die Schienen     r    eine Verlängerung  der Schienen d, und man kann nach Umlegen  der Winkelhebel     nt    das Liegebett mit dem  darauf befindlichen Kranken auf leichte Art  und Weise vom Krankenbett auf das Fahr  gestell und umgekehrt rollen. Diese Arbeit  kann von einer Person ohne jede Anstren  gung ausgeführt werden, wobei der Kranke  mit der diese Arbeit ausführenden Person  in keinerlei Berührung kommt und seine  Lage in keiner Weise zu verändern braucht,  was besonders für Verletzte, Operierte und  Schwerkranke ein hoch zu schätzender Vor  teil ist.

   Am Kopf- und Fussteil des Fahrge  stelles sind ebenfalls Winkelhebel s ange  bracht, die Anschläge für das Liegebett<I>f, g</I>  bilden und dieses in seiner Lage sichern.  Ferner sind Vorkehrungen getroffen, um Fahr  gestell und Krankenbett während der Über  leitung des Liegebettes kuppeln zu können  und sind beispielsweise zu diesem Zweck an  den Längsteilen des Fahrgestelles drehbare      Haken t angeordnet, die in den benachbarten  Längsteil oder in einem mit Raste versehenen  Zapfen des Krankenbettes eingehängt werden  (s.     Fig.    7). Das Fahrgestell ist an den Füssen  des Kopf- und Fussteils mit lose drehbaren,  genügend grossen Rollen     u    versehen, die sich  selbsttätig in die Fahrtrichtung einstellen  können, um das Fahrgestell leicht lenken  und fahren zu können.

   Die drei Laufrollen       u    sind in Gabeln v gelagert, deren Zapfen  in Hebeln     tv    sitzen, welche drehbar an zwei  Füssen des Kopfteils     p    und an einem Mittel  fuss des Fussteils q befestigt sind. Die Aussen  füsse des Fussteils q besitzen gewöhnliche  Rollen.  



  Am Fussende des Krankenbettes ist ein  Brett x (s.     Fig.    1) angebracht, welches mit  Haken     x1    versehen ist, mittelst welchen das  Brett an die Querstange des Fussteils ge  hängt werden kann und dadurch leicht ab  nehmbar ist. Ferner ist am Brett x ein Trag  brett y mittelst Scharnieren umklappbar be  festigt, welches von einer     Winkelstätze    z  getragen wird, die     umlegbar    am Brett x be  festigt ist und unter der Wirkung von Platt  federn     z'    steht, welche die Stütze sowohl  in der     Ge'oräuchsstellung,    wie auch in der       Nichtgebrauchsstellung,    in welcher sie flach  am Brett v, anliegt, sichern,

   Ein gleiches  Tragbrett y ist auch am Kopfteil des Kran  kenbettes vorgesehen. Das Tragbrett y ersetzt  einen Tisch und können die für den Kranken  benötigten Gegenstände, insbesondere     Ver"     Bandzeug und dergleichen auf dieser Trag  platte Platz finden, wodurch sie sofort zur  Hand sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: " -' Krankenbett mit zugeordnetem, zum Trans port des Kranken dienenendem Fahrgestell, dadurch gekennzeichnet, dass am Krankenbett (1) Querschienen (d) angebracht sind, auf welchen ein Liegebett<I>(f, g)</I> mit Rollen<I>(d)</I> aufruht und daher seitlich verschiebbar ist, wobei das Bett (I) mit dem zum Transport des Kranken dienende Fahrgestell (1I) lösbar verbunden werden kann, welches als Bett stelle ausgebildet ist und ebenfalls Quer schienen<I>(r)</I> besitzt, die das Liegebett<I>(f, g)</I> in gleicher Weise aufzunehmen vermögen wie das Krankenbett (I). UNTERANSPRüCHE 1.
    Krankenbett mit zugeordnetem, zum Trans port der Kranken dienendem Fahrgestell, nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass am Bett (I) und am Fahr gestell (II) Anschläge (in beziehungsweise s) vorgesehen sind, welche die Stellung des Liegebettes (f, g) sichern. 2. Krankenbett mit zugeordnetem, zum Trans port des Kranken dienendem Fahrgestell, nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks lös barer Verbindung des Fahrgestelles (II) mit dem Krankenbett (I) an dem einen der zu verbindenden Teile drehbare Haken (t) angeordnet sind, die an dem andern Teil eingehängt werden können. 3.
    Krankenbett mitzugeordnetem, zum Trans port des Kranken dienendem Fahrgestell, nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Bretter (x) des Krankenbettes (I) mit Haken (x') versehen und daher abnehm bar sind, wobei sich an den Brettern (x) umklappbar befestigte Tragbretter (y) be finden, welche in ihrer Gebrauchsstellung auf umlegbar an den Brettern (x) ange ordneten und von Federn (z') gesicherten Stützen (.z) aufruhen.
CH135344D 1928-08-27 1928-08-27 Krankenbett mit zugeordnetem zum Transport des Kranken dienendem Fahrgestell. CH135344A (de)

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