CH135483A - Vorrichtung an einer Streichholzherstellungsmaschine zum Aufsammeln von fertigen Streichhölzern. - Google Patents

Vorrichtung an einer Streichholzherstellungsmaschine zum Aufsammeln von fertigen Streichhölzern.

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CH135483A
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Fornander Aktiebolage Siefvert
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Siefvert & Fornander Ab
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Description


  Vorrichtung an einer     Streichholzherstellungsmaschine    zum Aufsammeln von fertigen  Streichhölzern.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zum Sammeln der Streichhölzer an einer  Maschine zur Herstellung von Streichhöl  zern, bei :der die fertigen Streichhölzer von  der Maschine ausgestossen und in     Sammel-          behältern    gesammelt werden.  



  Die Streichhölzer dürfen jedoch beim  Ausstossen nicht mehr als 1 oder 2 cm fal  len,     @da    sie sonst sich schief legen, und bei  einer ungeordneten Lage der Streichhölzer  in den Behältern das spätere Füllen der  Streichholzschachteln erschwert wird. Die  Behälter, in denen die Streichhölzer gesam  melt werden, sollen um ein fehlerloses Sam  meln zu gewährleisten, mit losen senkbaren  Böden versehen sein oder .derart angeordnet  sein, dass die Behälter selbst während .des  Füllens mit einer gewissen Geschwindigkeit  gesenkt werden können. Es hat sich .nun ge  zeigt, dass es unmöglich ist, Streichhölzer  mit gleich grossen Köpfen zu erhalten,  selbst wenn die Dicke der Hölzer genau    konstant ist.

   Hieraus erfolgt, dass eine be  stimmte Menge von Streichhölzern einen  verschieden grossen Raum in dem     Sammel-          behälter        einnimmt.    Ausserdem ist auch die  Zahl der von der Maschine     ausgestossen < #n     Streichhölzer veränderlich. Der von den  in einer Zeiteinheit ausgestossenen Streich  hölzern eingenommene Raum ist -daher nie  mals konstant,     sondern    ändert sich von  Zeit zu Zeit.

   Es sind daher schon, um die  daraus sich ergebenden Nachteile zu     ver-          meiden,    bei     manohen    Maschinen     Vorrieh-          tunfgen    vorgesehen worden, bei denen der  Arbeiter das Senken von Hand regelt. Diese  Vorrichtungen erfordern jedoch eine un  unterbrochene Aufmerksamkeit von Seiten  des Arbeiters, wodurch ein Unsicherheits  faktor in den Arbeitsgang der Maschine  gebracht wird.  



  Der Zweck der vorliegenden Erfindung  ist, eine Vorrichtung zu schaffen, die eine      Senkung des Streichholzstapels selbsttätig  bewirkt.  



  Die Erfindung besteht darin, dass die       Bev;-egung    dieser Einrichtung durch ein  Steuerglied geregelt wird, welches von Zeit  zu Zeit gesenkt und mit der Oberfläche  des Stapels der gesammelten     Streichhölzer     in Berührung gebracht wird, und eine von  der Höhe der obern Fläche des Stapels     ah-          hängige    Senkung des Stapels bewirkt, so  dass die Höhe der Oberfläche ,des Stapels  stets in bestimmten Grenzen gleich     gehalter     wird.  



  Die Erfindung kann bei jeder Art von       Sammelvorrichtung    angewendet werden,  zum Beispiel bei solchen Vorrichtungen,     bei     denen der Behälter während des     Sammelns     stehen bleibt; ebenso gut     aber    auch bei       Haschinen,    bei denen die Behälter gleich  zeitig mit dem Senken ihrer Böden seitlich  an .der Sammelstelle     vorbeibewegt    werden.  



  Ausführungsformen der Erfindung sind  beispielsweise in den Zeichnungen darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Draufsicht, und       Fig.    2 eine     Seitenansicht    eines     Ausfüh-          rungsbeispiels;          Fig.    3 ist ein senkrechter Schnitt durch  einen Teil des     Ausführungsbeispiels    nach       Fig.    1     lind    2;       Fig.    4 ist eine Seitenansicht einer an  dern Ausführungsform, eines Teils der in       Fig.    1 bis 3 dargestellten Vorrichtung:

         Fig.    5 zeigt eine Draufsicht,       Fig.    6 eine Seitenansicht eines andern       .I        usführungsbeispiels;          Fig.    7 ist ein senkrechter     Schnitt    durch  einen Teil der gleichen     Ausführungsform:          Fig.    8 ist eine Seitenansicht, und       Fig.    9 ist ein     Schnitt    durch einen Teil  eines weiteren Ausführungsbeispiels einer  Maschine, die einen seitlich     bewegbaren          Sammelbehälter    besitzt;

         Fig.    10 und 11 zeigen besondere Aus  führungsformen von Einzelteilen einer Ma  schine mit bewegbaren     Sammelbehältern.     



  In allen     Ausführungsformen.    die in der  Zeichnung dargestellt sind, werden die    Streichhölzer von losen in den Behältern  eingesetzten Böden aufgenommen, die wäh  rend des Sammelns in den Behältern     -,e-          gesenkt    werden. Selbstverständlich könnten  aber auch     Sammelbehälter    selbst gesenkt  werden.  



       Tn    dem in     Fig.    1 bis 3 dargestellten       Ausführungsbeispiel    werden die Streich  hölzer in Behältern gesammelt, die während       sles        Sammelns    feststehen und, wenn sie ge  füllt sind, aus der     Stellung,    die sie wäh  rend des Sammelns einnehmen, fortbewegt  werden, geleert und dann entweder in die  Stellung zurückbewegt werden, in :der sie  gefüllt oder durch leere Behälter ersetzt  werden.

   Die während der Zwischenzeit  ausgestossenen Streichhölzer werden von  einer     Sammelplatte,    die zeitweise in     dif-          Sammelstellung    gebracht wird, aufgefan  gen, die, nachdem der neue Behälter in seine  Stellung gebracht ist, wieder zurückgezogen  wird, so dass die Streichhölzer, die sich auf  der Platte angesammelt haben, in die     Sam-          melbehälter    fallen.  



  Bei der in den     Fig.1    bis e dargestellten     Ma-          sichine        gelangen    die     fertigen        Streichhölzer    1  reihenweise in Löcher, die in Schienen 2  torgesehen sind, welche an der     Sammelvor-          richtung        vorbeibewegt    werden. Durch Na  deln 3, die an einem hin- und     herbewegten          Nadeinbaum    4 befestigt sind, werden eine  oder mehrere Reihen fertiger Streichhölzer  1 bei jeder Hin- und     Herbewegung    aus  gestossen.

   Die ausgestossenen Streichhölzer  fallen in Sammelbehälter 6, die mit Böden  5 versehen sind. welche gehoben und ge  senkt werden können. In ihnen sammelt  sich ein Stapel 7 fertiger Streichhölzer an,  der nach und nach die Behälter 6 füllt,       entsprechend    dem     Senken    der losen Böden 5.  



  Das Senken der losen Böden 5 wird auf  folgende Weise bewirkt: Ein durch zwei  Hebel 8 getragenes Steuerglied 9, welches  auf und     ab        bewegbar    ist,     wird    unter sanf  tem Druck während seiner Abwärtsbewe  gung mit der     obern    Fläche des Streichholz  stapels in Berührung gebracht.     Hierdureh     stellt es sich mit seinem untern Ende stets      in einer solchen Höhe ein, die der obern  Fläche des     Streichholzstapels    entspricht.  Die Hebel 8 sind um eine Welle 10  schwenkbar.

   Mit der Welle 10 sind ein  Hebel 11, der durch ein Glied 12 selbst  ti.tig vor und zurück bewegt wird, und  Hebel 13 und     1.1    fest verbunden, die mit  ihren gekrümmten Enden 15 unter .die He  bel 8 greifen und diese tragen. Auf diese  Weise können, wenn das Steuerglied 9  in seiner     Abwärtsbewegung    durch den  Streichholzstapel aufgehalten wird, die He  bel 13     und    14 ihre Abwärtsbewegung fort  setzen und dann ihre Bewegung umkehren       und    während ihrer     Aufwärtsbewegung    das  Steuerglied 9 nach oben hin mitnehmen.

    Einer der Hebel 8 ist um ein Stück ver  längert und mit einem Glied 17 eines hin  und hergehenden Armes 19     vebunden,    der  auf einer Welle 18 schwenkbar angeordnet  ist,     und    an seinem einen Ende eine ge  krümmte Platte 21 trägt, die ein     Schaltra.,l          ?0,    welches auf der Welle 18 fest angeord  net ist, teilweise überdeckt. Je nachdem  das Steuerglied 9 in einer tieferen oder  höheren Stellung aufgehalten wird, macht  die Platte 21 an einer höheren oder tieferen       tellung    halt und gibt so eine gerin  gere oder grössere Anzahl von Zähnen  zur     Betätigung    durch die Schaltklinke  22 frei..

   Die Schaltklinke 22 ist an  einem     Hebel    24 befestigt, der um die  Welle 18 drehbar ist und mit Hilfe des  Gliedes 23 von der     Maschine    hin und her  bewegt werden kann. Auf der Welle 18  sind zwei Zahnräder 25 und 26 festgekeilt.  Diese     Zahnräder    greifen in Zahnstangen 27  ein, die auf und ab bewegbar und     durch          rin        Querstück    28 miteinander verbunden       :incl,    welches die losen Böden 5 trägt. Das  vor und     zurückbewegbare    Glied 23 bewirkt  das Senken der losen Böden 5 mit Hilfe  der     Schaltklinke    22 und des Schaltrades  20.

   Die Schaltklinke- beginnt ihre nach       rechts    gerichtete Antriebsbewegung (siehe       Fi-.    2)     in    dem Augenblick, in dem das       Steuerglied    9 von dem Streichholzstapel 7       aufgehalten    wird, wobei die Stellung     der       Platte 21 den Winkel bestimmt, um den  das Schaltrad 20 gedreht wird,     so,dass    durch  die Stellung des Steuergliedes 9 die jewei  lige Senkung der losen Böden 5 bestimmt  wird. Je höher der Streichholzstapel 7  reicht, desto mehr wird der Stapel gesenkt  und desto mehr Zähne werden für die  Schaltklinke 22 frei gegeben, da die höchste  Stellung des Gliedes 9 der tiefsten Stellung  der Platte 21 entspricht.  



  Mit Hilfe eines Seils 29, welches an  einer Seilrolle 30 befestigt ist, und eines  Gegengewichtes 31 werden die Zahnstangen  27, das Querstück 28, die losen Böden 5 und  der Streichholzstapel 7     ausbalanciert.    Für  denselben Zweck kann noch eine leichte  Reibungsbremse vorgesehen sein. Nachdem  ,die Sammelbehälter 6 allmählich gefüllt sind,  wobei die     losen    Böden sich schrittweise ge  senkt haben, werden sie entfernt und geleert  oder durch leere Behälter ersetzt. Zu ,diesem  Zweck sind bei dem Ausführungsbeispiel       ;frei    Sammelbehälter in einer Reihe ange  ordnet, deren Gesamtbreite der Breite der  Sammelstelle entspricht.

   Diese Behälter  sind derartig ausgebildet,     dass    sie gemein  sam einen einzigen Wagen bilden, der auf  Rollen 32 an zwei Tragschienen 33 läuft,  die von -der Sammelstelle nach einer Stelle  ausserhalb der Maschine führen. Wenn die  ser aus den drei Behältern bestehende Wa  gen mit fertigen Streichhölzern :gefüllt ist,  wird er zur Seite gezogen und entleert.  Es müssen nun Vorrichtungen vorgesehen  sein, die die Streichhölzer aufsammeln,  welche während der Zeit, in der die Sem  melbehälter von der Sammelstelle entfernt  sind, ausgestossen werden. Eine derartige  Vorrichtung wird durch die Platte 34 ge  bildet.

   Nachdem der Streichholzstapel 7  vor Entfernung des     BehäIters    schnell ge  senkt worden ist, indem das Rad 35 von  Hand gedreht     wird,    welches mit dem Zahn  rad 25 durch Kettenräder 70 ,und     Ketten     71 verbunden ist, so dass das die losen Bö  .den 5 tragende Glied unter die untere Kante  des Behälters und die Oberkante des Streich  holzstapels etwas unter die Fläche der           Sammelplatte    34 gelangt, wird diese Platte  nach innen und gleichzeitig nach aufwärts  aus ihrer in     Fig.    2 dargestellten in die in       Fing.    3 - dargestellte Arbeitsstellung ge  bracht.

   Die Bewegung der Sammelplatte  34 aus ihrer früheren in die Arbeitsstellung  wird von Hand bewirkt, und zwar wird  gleichzeitig ein Trieb in Bewegung gesetzt,  der die Platte entsprechend dem Wachsen  des Streichholzstapels senkt.  



  Es kann sich nämlich die Platte 34 in  senkrechter Richtung an zwei Bolzen 36,  die an einer Querschiene 37 befestigt sind,  bewegen. Diese Querschiene verbindet zwei  Zahnstangen 40 und 41, die in wegrechter  Richtung auf zwei     Führungsbolzen    38 und  39 gleiten können. Die Sammelplatte 34  wird ausserdem geführt und getragen durch  zwei Führungsplatten 42 und 43, die auf in  senkrechter Richtung sich hin und her be  wegenden     Zahnstangen    44 und 45 befestigt  sind. Diese Zahnstangen greifen in zwei  Zahnradsegmente 46 und 47 ein, die mit  einer Hülse 48 verbunden sind, die drehbar  auf der Achse 10 angeordnet und mit einem  Hebel 50 verbunden ist, der ein Gegen  gewicht 49 trägt.

   Mit dieser Hülse 48 ist  ausserdem noch ein     Sperradsegment    51 ver  bunden, in das ein Sperrzahn 52 einer  Klinke 53, die an dem Rahmen der Ma  schine befestigt ist, und ein Zahn 54 einer  Schalt- und Sperrklinke 55 eingreifen, die  an einem Hebel 56 aasgelenkt ist, welcher  um die Achse 10 drehbar ist. Wenn die  Zähne 52 und 54 in das     Sperradsegment    51  eingreifen, so kann eine Drehung der Hülse  48 und der mit ihr     verbundenen    Teile nach  rechts (in     Fig.    2) nicht auftreten und da  her die Zahnstangen 44 und 45, welche die  Platte 34 tragen, nicht gehoben werden.

    Dagegen kann jedoch die Platte 34 da  durch in ihre Sammelstellung gebracht  werden, dass ein Hebel 57 der auf einer  Achse 58 angeordnet ist, nach rechts  (in     Fig.    2) bewegt wird. Mit Hilfe von  Zahnradsegmenten 59 und 60, die an der  Achse 58 angeordnet sind und in die Zahn  stangen 40 und 41 eingreifen, wird die         Platte    40 und 41 eingreifen,     wird    die Platte  34 nach links (in     Fig.    2) bewegt.  



  Auf der Achse 58 ist ausserdem noch ein  Hebel 61 angeordnet, der     eine        Auslöseklinke     62 trägt. Bei einer Drehung der Achse 58  nach rechts (in     Fig.    2) greift die Auslöse  klinke 62 unter einen     Stift    63, der an .der  Sperrklinke 53 angeordnet ist, wodurch  der Sperrzahn 52 von dem     Sperradsegment     51 abgehoben wird. Gleichzeitig wird der  Zahn 54 der Klinke 55 ,dadurch abgehoben,  dass der Ansatz 64 der Klinke 55 durch den  Rücken der Sperrklinke 53 angehoben wird.

    Hierdurch wird die Feststellung der Hülse  48, durch welche sie an einer Rechts  bewegung verhindert wird, aufgehoben und  bewirkt, dass die Platte 34 unter der Wir  kung des Gegengewichtes 49 und unter Ver  mittlung der Zahnsegmente 46 und 47 und  der Zahnstangen 44 und 45 in ihre Arbeits  stellung gehoben werden kann, wie     Fig.    3       zeigt.     



  In dieser     Fig.    3 veranschaulichten  Stellung ist der Stift 63 der Sperrklinke 53  über die     Auslöseklinke    62 hinweggeglitten  und die Sperrklinke 53 in ihre Anfangs  stellung eingefallen, so dass der Sperrzahn  52 in das     Sperradsegment    51 eingreift und  eine weitere Drehung der Hülse 48 nach  rechts (in     Fi,a.    3) verhindert. Die Klinke  55 ist ebenfalls in ihre     Anfaugsstellung    zu  rückgekehrt, wobei der Zahn 54 in das  Zahnradsegment 51 eingreift.

   Der Hebel  56, der von der Maschine mit Hilfe des  Gliedes 65 hin und her bewegt wird, bewegt  nun die Platte 34 nach unten hin mit Hilfe  der Schaltklinke 55 und des     Sperradseg-          mentes    51 in gleicher Weise, wie dies bei  der Beschreibung der     Bewegung    der losen  Böden dargestellt ist. Die Anzahl der  Zähne, um die das     Sperradsegment    jedesmal  gedreht wird, wird durch das Steuerglied  9 auf folgendem Wege geregelt: Mit einem  der Hebel 8 ist ein Hebel 66 verbunden, der  eine Platte 67 trägt, die eine Anzahl der  Zähne des     Sperradsegmentes    51 deckt. Diese  Platte gibt umso mehr Zähne frei, je höher  das Glied 9 steigt.

   Die     S.ehaltklinke    55 glei-           tet    auf dem Rücken dieser Platte 67, bevor  die Abwärtsbewegung der Platte 34 beginnt,  so dass der Betrag, um welchen die Platte 34  bewegt wird, durch die verschiedene Lage  der     Denkplatte    67 geregelt werden kann, ent  sprechend der Stellung des Gliedes 9. Wenn  die Platte 34 auf diese Weise nach unten  hin     bewegt    worden ist und ihre unterste  Stellung erreicht hat, so müssen die     Behä,l-          ter    6 geleert und wieder in ihre     Stei-          lnng    gebracht worden sein und die lo  sen Böden in ihre oberste Stellung un  mittelbar neben .die Platte 34 gebracht wer  den.

   Dies geschieht auf folgende Weise:  Ein an der Schaltklinke 22 senkrecht ange  ordneter Arm 68 wird mit Hilfe des Glie  des 69 von Hand nach rechts (in     Fig.    2) be  wegt, wodurch die     Schaltklinke    22 von dem       ;Schaltrad    20 abgehoben wird, so dass das  Schaltrad 20 mit Hilfe des     Handrades    35  und der     Kettentransmissionen    70 und 71 in  einer Richtung gedreht werden kann, .die       (lür        Treibrichtung    der Sperrklinke entgegen  gesetzt ist, so dass dadurch die losen Böden  gehoben werden.

   Der Arbeiter ergreift dann       den        Hebel    5 7 und bewegt ihn nach oben       mid    nach links (in Fing. 3), wodurch die  Platte 34 nach rechts ,gezogen wird, so dass  der Streichholzstapel auf die losen Böden  herabfällt. Während dieser Bewegung glei  tet die     Auslöseklinke    62 über den Stift 63       und    bringt ihn in die in     Fig.    2     veranschau-          lichte    Stellung.

   Die losen Böden werden       dann    von ihrer obersten Stellung nach unten  hin bewegt, wie     :dies    oben beschrieben ist       Fig.    4 zeigt ein Beispiel einer     elektri-          sehen    Verbindung zwischen dem Steuerglied  9 und der Klinke 22. Wenn das Steuere       glied    9 in einer zu tiefen Stellung fest  gehalten wird und der Streichholzstapel da  her zu tief ist, so muss die Bewegung der  losen Böden während einer Umdrehung der  Maschine aufgehalten werden.

   Wenn dies  eintreten soll, wird durch eine Kontakt  spitze 72, die in einen     Quecksilberbehälter     73 eintaucht, ein elektrischer     Stromkreis     des Elektromagnetes 74     geschlossen,    der an  dem beweglichen Arm 24, der die S,cha%lt-    klinke 22 trägt, befestigt ist. Hierdurch  zieht der Elektromagnet 74     fdie    Schaltklinke  22 an und hindert sie, in das Schaltrad 20  einzufallen, bis der Hebel 8 wieder auf  wärts bewegt worden ist und den Strom  kreis unterbrochen hat.  



  Die Anordnung nach     Fig.    5 bis 7 unter  scheidet sich von der oben beschriebenen       Anordnung    insbesondere durch folgende       -Uderungen:    Die Hebel 8 sind an der       'tVLalle    10 befestigt, während die Hebel 13  und 14, das Glied 17, die Hebel 19 und 21.  die bewegbare Schaltklinke 22 und das       (,rlied    23     fortgelassen    worden sind.

   Das  Steuerglied 9 ist mittelst der Welle 10 mit  dem hin- und hergehenden Arm 11 ver  bunden und bewegt sich stets nach unten  in die Stellung, in der es auf den Streich  holzstapel 7 drückt, der seinerseits über die       nach        unten        bewegbaren        Böden    5     die     28, .die Zahnstange 27 und die Zahn  räder 25 und 26 die Einwirkung des     Ge-          tvichtes    31, welches die Welle 18 zu drehen.  versucht, aufhebt. Das Rad 20 dient in  diesem Falle als Sperrad, indem es mit einer  Klinke 75 zusammenarbeitet, die an dem  Rahmen angeordnet ist und verhindert, dass  das Gewicht 31 das System dreht.  



  Bei dieser Anordnung wird auch das  Senken der Sammelplatte 34 im Zusammen  hang mit dem Anwachsen :des Streichholz  stapels durch     .den    Druck des Steuergliedes  9 unmittelbar bewirkt. Hierdurch werden  die Teile, welche die Führungsplatten 42  und 43     senken,    wie dies bei der Beschrei  bung der Anordnung der     Fig.    1 bis 3 an  geführt ist, überflüssig, nämlich das Glied  65, der Hebel 56, die Schaltklinke 55, der  Hebel 66 und die Deckplatte 67.

   Um die       5a.mmelplatte    34 zu heben, sind folgende  Teile hinzugefügt: Ein Hebel 76, welcher  auf einer Welle 58 befestigt und mit einer       Schaltklinke    77 versehen ist und ein     Z-för-          miger    'feil 79, der mit einem Stift 78 ver  sehen ist und an der     Gleitplatte    43 befestigt  ist, an     d.er    ausserdem die Zahnstangen 44  und 45 angeordnet sind.

   Wenn zum Be  wegen der Sammelplatte     .der    Hebel 57 nach      rechts gedreht wird (in     Fig.    6)<B>-und</B> die       :Eilinke    53 von dem     Sperradsegment    51 ab  gehoben wird, so greift .die Klinke 77 unter  den Stift 78, hebt den Teil 79 zusammen  mit den Zahnstangen 44 und 45 und der  Sammelplatte 34 hoch, so     dass    die letztere  in der Arbeitsstellung steht, wie dies     Fig.    7       zeigt.     



       Fig.    8 und 9 zeigen ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes bei  welchem die Sammelbehälter an der Sam  melstelle vorbeigeführt werden, während  ihre Böden durch eine schräge Fläche  gleichmässig gesenkt     werden.     



  Das Steuerglied 9 wird nach jeder     Aus-          stossbewegung    in ähnlicher Weise gesenkt.  wie dies in den     Fig.    1 bis 3 bezeigt wird,  so dass es den Streichholzstapel 7 berührt  (siehe     Fig.    9). Die     Sammelbehälter    80 wer  den durch eine endlose     Kette    81 getragen       und    erhalten ihre Bewegung von der Welle  82, :deren Umdrehung durch das Steuerglied  9 in ähnlicher Weise wie das Senken der  Böden- in der Anordnung der     Fig.    1 bis 33       geregelt    wird.

   Die     Abwärtsbewegung    der  Böden 5 ist dieser Drehbewegung propor  tional, so dass das Steuerglied 9 auch in  diesem Fall das Senken der Böden entspre  chend der Menge der ausgestossenen Streich  hölzer regelt. Anstatt das Steuerglied un  mittelbar die Grösse der Vorwärtsbewegung  regeln zu lassen, was etwa durch eine  Schaltklinke bewirkt wird, kann das Sen  ken der Sammelbehälter oder ihrer losen  Böden gleichmässig entsprechend der voraus  zusehenden grössten     Vorwärtsbewegung    be  wirkt werden, wobei das Steuerglied     dazu     dient, ,die Entkupplung der treibenden Teile  mehr oder weniger lang .oder mehr oder  weniger in Abhängigkeit von der Höhe des  Stapels herbeizuführen.  



  Eine derartige Vorrichtung zeigt     Fig.    10  in Verbindung mit einer Zuführungsvor  richtung. Die     Vorwärtsbewegung    der     Sam-          melbehälter    wird hier mit Hilfe einer  Schraube (siehe     Fig.    11.) hervorgerufen, die  durch einen Riemen und eine Riemenscheibe  87 gedreht     wird.    Das Steuerglied 9 senkt    sich in diesem Falle, gleichzeitig mit einer  Sperrklinke 85, die ein mit der Schraube  verbundenes Sperrad festhält, wenn der  Streichholzstapel zu niedrig ist, so dass ver  hindert wird,     ,dass    die Schraube während  einer bestimmten Dauer sich dreht.

   In die  ser Zeit gleitet der Riemen auf der Riemen  scheibe<B>87,</B> durch welche die Schraube un  mittelbar oder beispielsweise unter Vermitt  lung einer     P.eibungskupplung    getrieben  wird, die bei Überschreiten einer bestimm  ten Last gleitet. Wenn das Steuerglied     cicli     wieder nach oben bewegt, so folgt das  Sperrglied und gibt die Schraube frei, so  dass sie sich wieder bewegen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorriehtung zum Aufsammeln der fer- i-i;en Streichhölzer an einer Streichholzher stellungsmaschine, bei welcher die Streich hölzer durch die Maschine ausgestossen, auf gestapelt und in Behältern gesammelt wer den, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, um die Streichholzstapel beim Sammeln in den Behälter zu senken, welche Einrichtung ein Steuerglied aufweist,
    welches von Zeit zu Zeit gesenkt und mit der obern Fläche cles Stapels der gesammelten Streichhölzer in Berührung gebracht wird und die Sen- Icung des Stapels in einer von der Höhe der obern Fläche des Stapels abhängigen Weise regelt, so dass die Höhe der obern Fläche des Stapels stets in bestimmten Grenzen gleich gehalten wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Steuer glied Mittel zum Senken des Streichholz stapels- derart beeinflusst, dass diese Mit tel nach jeder Abwärtsbewegung des Steuergliedes eine Senkung des Stapels bewirken, die der nach der närIstvorher- gehenden Senkung stattgefundenen Er höhung des Stapels entspricht. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass - das Steuer- glied selbst direkt die Bewegung des Streichholzstapels dadurch bewirkt, dass es bei seiner Abwärtsbewegung gegen den Streichholzstapel drückt und denselben und die ihn tragenden Mittel um einen Betrag senkt, welcher gleich der Stapel höhe der seit der letzten Senkung des Steuergliedes von der Maschine aus gestossenen Streichholzmenge ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gelz:ennzeichnet, dass die Vorrich tung Senkmittel aufweist, welche den Streichholzstapel mit einer gleichförmi gen Geschwindigkeit senkten, die der grössten Menge der während einer Zeit einheit von -der Maschine ausgestossenen Streichhölzer entspricht, und die Senk bewegung vom Steuerglied aus unter brochen wird, wenn die obere Fläche des Streichholzstapels unter eine bestimmte Höhe sinkt.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Platte, welche dazu bestimmt ist, zeitweise die ausgestossenen Streichhölzer aufzufangen, während des Auffangens nach jedem Ausstossen der Streichhölzer durch eine Einrichtung gesenkt wird, und dass die Senkbewegung der Platte von dem Steuerglied um einen Betrag geregelt wird, welcher der Höhe der Streichholz menge, .die seit der letzten Senkung des Steuergliedes von der Maschine aus gestossen ist, entspricht.
CH135483D 1927-07-22 1928-05-30 Vorrichtung an einer Streichholzherstellungsmaschine zum Aufsammeln von fertigen Streichhölzern. CH135483A (de)

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