CH135526A - Verfahren und Form zum Giessen von Verbundblöcken. - Google Patents

Verfahren und Form zum Giessen von Verbundblöcken.

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CH135526A
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  Verfahren und Form zum Giessen von Verbundblöcken.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zum Giessen von Verbundblöcken, das sind  solche, deren Aussenschicht eine andere Zu  sammensetzung als der Kern hat, und eine       Giessform    zur Ausführung dieses Verfahrens.  



  Es ist: zum Beispiel ein Verfahren zur  Erzeugung eines Blockes bekannt, welcher  Block einen     Kern    aus einer Aluminium  legierung aufweist, der durch Schichten aus  korrosionsfestem Aluminium oder korrosions  fester Aluminiumlegierung abgedeckt ist.  Dabei wird die Innenfläche der     Blochgiess-          form    zunächst mit Platten des korrosions  festen     Deckmetalles    ausgekleidet, und das  Eingiessen des     Kernmeta.lles    in die Form wird  so geregelt, dass das Kernmetall beim Erstar  ren eine Oberflächenbindung mit den Deck  platten eingeht, die so mit dem     Kernstück          verbunden    werden.  



  Beim Herstellen solcher     Gussstücke    müs  sen .gewisse Vorsichtsmassnahmen beim Hal  ten der Deckplatten in der Form während des  Giessvorganges     und    hinsichtlich     Ermöglichens       freier Beweglichkeit der Platten während des       Erstarrens    des geschmolzenen     Metalles    be  obachtet werden.  



  Zweck der Erfindung ist die Schaffung  eines Giessverfahrens und einer Giessform,  um beim Giessen von Verbundblöcken die       Deckplatten        in,    der Form zu halten.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungs-          beispiel    der Giessform schematisch darge  stellt.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht der     Giess-          form,          Fig.    2 eine Linksansicht von     Fig.    1,       Fig.    3 ein Schnitt nach der Linie     3--3     von     Fig.    1,       Fig.    4 eine Ansicht von der Linie 4-4  von     Fig.    1 aus,       Fig.    5 eine Ansicht einer Saugplatte von  der Linie 5-5 von     Fig.    3 aus, und       Fig.    6 ein     Schnitt    nach der Linie 6-6  von     Fig.    3:

         Fig.    7 und 8 sind Darstellungen einer  andern     Ausführungsform    .der     Saugplatte.    -      Die Giessform     gemäss        Fig.    1 bis 6 hat  eine Hälfte 10, eine Schwinghälfte 12 und       einen    Bodenblock 14. Der Teil 12 ist an dem  Teil 10 durch den Bolzen 16     angelenkt,    der  durch Augen an den Teilen ragt. Bei ge  schlossener Form werden ihre Hälften durch  Klappbolzen 18 zusammengeklemmt, die  durch Stifte 20 an den Formteil 1,0     angelenkt     sind und durch Schlitze 22 am     Schwingteil     der Form ragen, sowie aussen     Flügelmuttern     24 tragen.

   Eine Schraubenfeder 26 sitzt zwi  schen jeder Mutter 24 und der Schwinghälfte  der     Form.     



  Die Hälfte 10 hat an einer     Ecke    ein  Auge 28 für den Durchgang einer Rund  stange 30, deren Enden in     Ständern    32 ab  gestützt sind, die auf dem Fussboden     ruhen.     Die Form kann somit um den Zapfen 20 ge  kippt werden     (Fig.    1).  



  An der dem Zapfen 30 diagonal gegen  überliegenden Ecke der     Formhälfte    10 sitzt       i_i        .fuge        3.1    für den Angriff eines     :1-lub-          habels    36.  



  Die Innenfläche jeder Formhälfte hat neun       Kanäle    oder Öffnungen 38     (Fig.    3 und     6,)     in drei gleichen Reihen. Nach     Fig.    5 und 6  ist Kanal 38 eine runde     Öffnung    in einer       runden',    Platte 40, die in die Fläche der Form  bündig damit eingesetzt ist. Vom Kanal 38  führt eine     Bohrung    42 zur Aussenfläche der  Form, wo mittelst eines eingeschraubten  Rohrstutzens 44 eine Kupplung 46 und Ven  til 48 angeschlossen sind. Jedes Ventil 48  ist vorzugsweise ein     Dreiwegventil    mit Aussen  luftöffnung 50 und Schaft 52 zum Auf  stecken eines Griffes.

   Die neun Ventile an  jeder Formhälfte sind durch     Rohrpassstücke     verbunden     (Fig.    1). Ein Saugschlauch 54  kann mit jedem     Neunlochsystem    durch ein  Ventil 56 verbunden werden     (Fig.    1), oder  es kann bei Bedarf an stärkerer     Saugleistung     ein Schlauch mit jedem     Dreilochsystem    ver  bunden werden. Ein Teilvakuum wird im  Schlauch 54 durch eine     Pumpea    unterhalten.  



       Fig.    7 und 8 zeigen eine bevorzugte Form  der Saugplatte mit Ersatz des Einzelkanals  38 durch mehrere kleine Kanäle 58. Ein  Packungsraum 59 ist in die Oberfläche der    Form     eingesetzt,    um die .Saugzone im Ring  59 zu     verörtlichen    und eine Ausdehnung, der  Saugwirkung bis zur Kante der Deckpatte  und Formwand zu verhindern. Die Packung  59 besteht aus Asbest oder ähnlichem     lia-          terial.     



  Je eine Deckplatte 60 wird gegen jede  Seite der Form angelegt. Um die Platten  gegen die innern Formhälften zu halten, wer  den die Ventile 56 geöffnet, wodurch beide  Saugrohre 54 mit allen Kanälen 38 verbun  den werden. Solange ein Vakuum oder Teil  vakuum an den Kanälen unterhalten wird,  werden die     Platten    60 fest gegen die     innern          Formwände    gesaugt.  



  Bei solcher Festhaltung der Platten     60     wird durch Kabel 36 die Form bis etwa zur  Lage nach     Fig.    1 gehoben. Dann wird ge  schmolzenes Metall für den Kern des     Blockes     in die Form durch ihr offenes Ende ruhig  eingegossen.  



  Zu erfolgreichem     Gusse    müssen die Deck  platten in enger Berührung mit der Form  fläche bleiben, bis das Metall teilweise er  starrt. Wird die Berührung mit den Form  oberflächen während des Giessens nicht auf  recht     erhalten,,    so kann es vorkommen, (lass  die von dem geschmolzenen Metall auf die       Deckplatten        übertragene    Wärme nicht rasch  genug durch die<B>1g</B>     "orm    zerstreut wird und  demgemäss die Deckplatten schmelzen.

   Fer  ner könnten die Platten, wenn sie nicht starr  festgehalten sind, sich erweichen und sich  unter dem Einfluss der Hitze des     Metalles          ausbuckeln    oder werfen, so dass das     Netall     zwischen die     Deckplatten    und die Form flie  ssen und die Platten     örtlich    überhitzen, so  wie schmelzen kann. Ferner müssen die Plat  ten, wenn das Metall erstarrt     bezw.    von der  Formoberfläche     hinwegschrumpft,    ihm frei.

    folgen können, so     da,ss    die     bereits        zwischen     den     Platten    und dem zuerst     erstarrten    Metall  eingetretene Bindung nicht     zerstört    wird.  



  Diesen Anforderungen entspricht die be  schriebene Vorrichtung vollständig. Wenn  das geschmolzene Metall die Höhenlage der  Giesskante erreicht, wie durch Linie 62 an-      gedeutet, so werden die Ventile 48 der un  tern (rechten) Reihe von Kanälen gegen die       Saugleitung,    54 abgeschlossen und durch die  Öffnungen 50 zur Aussenluft geöffnet. Da  durch wird die     .Saugwirkung    nachlassen  und die Platten können dem Kern bei seinem  Erstarren folgen.

   Das Giessen schreitet fort  und die     Form    wird allmählich durch das  Kabel 36 gesenkt, bis das geschmolzene  Metall ungefähr die durch Linie 64 ange  deutete Höhenlage erreicht, worauf nach ge  nügender Erstarrung des     Metalles    die zweite  Reihe' von Ventilen geschlossen wird, um die       Sai        bawirkung    an der mittleren Kanalreihe zu       beseitigen.    Wenn die Form schliesslich eine  senkrechte Lage erreicht und nahezu voll  von Metall ist, so werden die restlichen Ven  tile geschlossen, und an der ganzen Ober  fläche der Platten hört die Saugwirkung auf.  



  Der Giessvorgang, der eineinhalb bis drei       Minuten        beanspruchen        kann"    ist dann fertig,  mit Ausnahme des Nachgiessens von Metall  aus einer Handkelle in die Mitte des Blockes,  wenn das Metall schrumpft, so     da-ss    ein ge  sunder,     lunkerfreier    Block erzielt wird. Das       fortschreitende    Abschalten der     Saugekraft     von den Öffnungen     erxnöglieht,    dass die Plat  ten sich' beim Erstarren des     Metalles    einwärts  bewegen.  



  Diese Art des Haltens der Deckplatten  ist sehr einfach und schmiegsam im Gegen  satz zu. Klemmen, Schrauben oder sonstigen       sperriggen    mechanischen Vorrichtungen, er  laubt rasches Giessen und erspart das zeit  raubende Einstellen von Klemmen und der  gleichen.     Feiner    werden die Deckplatten so  unter Kontrolle gehalten, dass ein schädliches       Ausbuckeln    oder Werfen durch Druck und  Hitze nicht eintreten kann und gute Blöcke  erzielt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Giessen von Verbund blöcken, dadurch gekennzeichnet, dass Deckplatten durch Saugwirkung gegen Innenwände einer Form gehalten werden, in die man langsam geschmolzenes Me tall giesst, und dass man die Saugwirkung an den Platten fortschreitend nachlässt, soweit sie mit geschmolzenem Metall be deckt werden.
    Giessform zur Ausführung[ des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass sie mehrere Saugvorrich tungen hat, welche Deckplatten gegen die Innenwände der Form halten können und mit Steuermitteln versehen sind, um die Saugwirkung in ihnen abzu stellen. UNTERANSPRüCHE Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass während des Giessens die Winkellage der Form ver ändert wird, so dass die Deckplatten all mählich fortschreitend mit geschmolze nem Metall bedeckt werden. 2.
    Giessform nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass sie kippbar gelagert ist und in ihrer Winkellage durch. Drehen um die Kippachse herum während des Eingiessens von geschmolze nem Metall verändert werden kann. 3. Giessform nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sie kippbar gelagert ist und mehrere über ihre In nenwände verteilte Saugvorrichtungen aufweist" die nacheinander ausschaltbar sind.
CH135526D 1928-01-27 1928-12-10 Verfahren und Form zum Giessen von Verbundblöcken. CH135526A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2013160447A2 (de) 2012-04-27 2013-10-31 Federal-Mogul Nürnberg GmbH GIEßVERFAHREN UND -WERKZEUG

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2013160447A2 (de) 2012-04-27 2013-10-31 Federal-Mogul Nürnberg GmbH GIEßVERFAHREN UND -WERKZEUG
DE102012207090A1 (de) * 2012-04-27 2013-10-31 Federal-Mogul Nürnberg GmbH Gießverfahren und -werkzeug

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