CH135596A - Vorrichtung zum Kühlen von Körpern. - Google Patents

Vorrichtung zum Kühlen von Körpern.

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CH135596A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Vorrichtung zum Kühlen von Körpern.    Die     Erfindung    betrifft eine Vorrichtung  zum Kühlen von Körpern, die ein hohes Po  tential in bezug auf Erde aufweisen, mittelst       einer    schwach leitenden Flüssigkeit.  



  Bei Vorrichtungen, die solche Körper  enthalten, kann die Kühlflüssigkeit, zum Bei  spiel Wasser, nicht unmittelbar aus     einem     nicht isolierten Wasserleitungsrohr oder Be  hälter zugeführt werden, da in -diesem Fall  ein Kurzschluss zwischen dem gekühlten  Körper und der Erde herbeigeführt werden  würde.  



  Gemäss der Erfindung ist in einem iso  lierenden Körper zwecks     %u-    und Abführung  der Kühlflüssigkeit ein langer, enger Kanal  Vorgesehen. Dieser Kanal kann als eine  offene, mit einem Streifen Isolierstoff be  deckte Nut ausgebildet sein. Zweckmässig  ist der isolierende Körper aber aus .Scheiben       aufgebaut,    in denen je eine enge Nut vorge  sehen ist, die fast ganz herumläuft und mit  telst einer Durchbohrung der     ;Scheibe    mit  der in der nächsten Scheibe vorgesehenen    Nut in Verbindung steht.

   Zweckmässig ist  ,durch     Abrundung    des     Durchbohrungsrandes     ,der     .Strömungswiderstand    für die Kühl  flüssigkeit beim Übergang von einer Scheibe  in eine angrenzende möglichst gering ge  macht. Zweckmässig werden die auf einander  gestapelten Scheiben     mittelst    an den Schei  ben angebrachter Nocken, die in in den  Scheiben vorgesehene Schlitze passen, in Be  zug aufeinander in der richtigen     ;Stellung     gehalten.  



  Werden die Scheiben aufeinander gepresst,  so wird ein fester, isolierender Körper er  halten. Dieser     Pressvorgang    erfolgt zweck  mässig mit     ITilfe    eines Stabes aus Isolier  stoff, der durch in den Scheiben vorge  sehene, mittlere Durchbohrungen gesteckt  wird, und mit Hilfe zweier an .den Enden  des isolierenden Körpers vorgesehener Me  tallteile.  



  Der isolierende Körper kann von einem iso  lierenden     Zylinder    umgeben sein, der, wenn  er in einigem Abstand von dem isolierenden      Körper angeordnet ist, die Bildung von Kon  denswasser verhindert, das auf dem isolie  renden Körper infolge der Abkühlung durch  die Kühlflüssigkeit entstehen könnte. Der  isolierende Zylinder kann den isolierenden       Körper    auch eng umschliessen. Auch können  die Lufträume innerhalb des isolierenden Zy  linders mit einem lockeren isolierenden Ma  terial angefüllt sein. In diesen Fällen kann  zur Vermeidung von     Kondenswasser        eire     zweiter isolierender Mantel in einigem Ab  stand angeordnet werden.

   Der Luftraum  zwischen dem isolierenden Mantel und dem  isolierenden Körper oder     dem    gegebenenfalls  vorhandenen isolierenden Zylinder wird  zweckmässig luftdicht abgeschlossen.  



  Eine Vorrichtung wie die oben beschrie  bene, kann als     iStützisolator    des zu küh  lenden Körpers ausgebildet sein.  



  Mehrere solche     Stützisolatoren    können  für die Aufstellung einer elektrischen An  lage benutzt werden, in der einer der Iso  latoren zur Zuführung und ein anderer zur  Ableitung der Kühlflüssigkeit dienen kann.  Auf diese Weise wird zugleich der Vorteil  erzielt, dass die Stützisolatoren gehörig ge  kühlt werden.  



  Die Zeichnungen veranschaulichen einige  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes.  



       Fig.1    ist ein Schnitt durch eine Vor  richtung gemäss der Erfindung, von welchem  Schnitt     Fig.2    eine Einzelheit darstellt;  die     F'ig.3,    4, 5, 6 und 7 beziehen sich  auf eine Ausführung, bei der der isolierende  Körper aus Scheiben aufgebaut ist;

    die     Fig.3    und 4 stellen eine Draufsicht       bezw.    einen in eine Ebene ausgebreiteten Zy  linderschnitt (siehe     IV-IV    in     Fig.    3) einer  solchen Scheibe dar, während die     Fig.5,    6  und 7 Querschnitte (siehe     V-V,        VI-VI     und     VII-VII    in     Fig.    3) zeigen.  



       Fig.    8 zeigt einen Querschnitt einer Vor  richtung gemäss der Erfindung, bei der der  isolierende Körper aus Scheiben aufgebaut  ist, während     Fig.9    eine schematische Dar  stellung der Aufstellung einer Senderöhre    mit Hilfe zweier Vorrichtungen gemäss der  Erfindung ist.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 einen aus Isolier  stoff, zum Beispiel Bakelit, bestehenden Zy  linder, in dem eine schraubenlinienförmige  Nut 2 vorgesehen ist, deren Querschnitt in       Fig.    2 einzeln dargestellt ist. Ferner ist in       Fig.    1. ein :Streifen Isolierstoff 3     angegeben,     der zum Beispiel aus Zelluloid bestehen kann  und der über der schraubenlinienförmigen  Nut derart angebracht ist, dass er in einen  erweiterten Teil derselben genau passt. Eine  Büchse 4 aus Isolierstoff, zum Beispiel aus  Bakelit, umgibt :den isolierenden Körper 1  in geringer Entfernung, während alle Luft  räume innerhalb dieses Zylinders mit einem  lockeren isolierenden Material 5 angefüllt  sind.

   In einigem Abstand von dem Zylinder  4 ist ein Mantel 6 angeordnet; es entsteht  also eine Luftkammer 7, die durch eine  Scheibe 8 und einen Ring 9 aus isolierendem  Stoff hermetisch abgeschlossen ist. In den  Zylinder 1 ist eine Röhre 10 geschraubt, an  der die Verbindung zu dem zu kühlende  Körper befestigt werden kann. Die Kühl  flüssigkeit kann durch     .eine        Kammer    11, die       mittelst    einiger Öffnungen 12 mit .der Nut  2 in Verbindung steht, von der Röhre 10 in  die Nut 2 gelangen.  



  Bei einer andern Ausführungsform ist  der isolierende Körper     Baus        @Sioheiben    auf  gebaut.  



  Aus den     Fig..3    bis 7 ist ersichtlich, dass       die    Hauptform der Scheiben ein Zylinder  geringer Höhe ist, in dem eine mittlere     Boh-          -_rung    20 vorgesehen ist. Unten besitzt jede  Scheibe eine Vertiefung 13 und oben eine  Erhöhung 14. Die Ränder der Vertiefung  13 und der     Erhöhung    14 sind etwas schräg,  so     dass    die Scheiben fest aufeinander ge  presst werden können, wobei die wechsel  seitige Lage der Scheiben durch einen  Nocken 15 fixiert werden kann, der in eine  Vertiefung 1.6 der     unÜnliegenden        ,Scheibe     greift.

   Jede .Scheibe weist eine Nut 17 auf,  die, wie aus     Fig.    3 ersichtlich ist, einen fast  geschlossenen Kreis bildet. An einem Ende  der Nut 17 ist eine Durchbohrung 18 vor-      gesehen, durch die eine Verbindung mit der  Nut in der     darunterliegenden    Scheibe     her-          1-estellt    wird.  



  Die Form dieser Durchbohrung 18 ist  derart, dass der Strömungswiderstand für     die          Mühlflüssigkeit    möglichst gering ist.  



       Die    Scheiben sind derart aufeinander     ge-          stapelt,    dass .der Teil 19 einer Nut sich     unter-          lialb    der     Durchbohrung    1.8 der über ihr lie  genden Scheibe befindet, so dass die     -Kühl-          flüssigkeit    in jeder Scheibe die ganze Nut  17 durchläuft.  



  Diese Lage der .Scheiben in bezug     auf-          (,inander    wird mit Hilfe .der obenerwähnten  Nocken 15 und Vertiefungen 16 gesichert.  Der Boden der Nut 17 steigt bei 19, so dass  ein allmählicher Übergang zu der Nut der  über ihr liegenden Scheibe erhalten wird.  



  In     Fig.    8 bezeichnet 21 einen Stapel von  Scheiben, die alle die     obenerwähnte    Form  aufweisen. An der obern und untern Seite  des Stapels ist ein metallenes Endstück 22  mit     einer    kreisförmigen Nut 23 vorgesehen,  die mittelst einiger Öffnungen 24 mit dem       zylinderförmigen    Teil 25 des metallenen  Endstückes in Verbindung steht, mit dem  die Zu.- oder     Abführungsleitunä    für die.  Kühlflüssigkeit verbunden werden kann.  Ein Stab 26 aus isolierendem Stoff bildet  eine Verbindung zwischen den Endstücken  22.

   Werden letztere in den Stab 26 einge  schraubt, so werden die Scheiben 21     fest        auf-          einander    gepresst. Der auf diese Weise ge  bildete isolierende Körper ist, eben so wie  der isolierende Körper nach     Fig.    1, von einem  aus isolierendem Stoff bestehenden Zylinder  4 und von einem durch einen Luftraum von  diesem Zylinder getrennten isolierenden  Mantel 6 umgeben. Der isolierende Körper,  der Zylinder 4 und der Mantel 6 werden       ;iucli    in diesem Falle durch einen Deckel e  abgeschlossen, während die Lufträume inner  halb des Zylinders 4 mit einem lockeren  isolierenden Material angefüllt sind.  



  In     Fig.    9 ist eine Anlagedargestellt, in  der zwei Vorrichtungen, wie sie im Zu  sammenhang mit     Fig.    8 beschrieben wurden,  als Stützisolatoren für die     Senderöhre    29    benutzt sind. Die Flüssigkeit zum Kühlen  der Anode wird der     .Senderöhre    von der Vor  richtung 27 zu- und von der Vorrichtung  28 abgeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Kühlen von Körpern mit einem hohen Potential in bezug auf Erde. mittelst einer schwach leitenden Flüssigkeit, gekennzeichnet durch einen Hauptteil, der aus einem isolierenden Körper besteht, in dem ein enger und im Verhältnis zu den Abmessungen des isolierenden Körpers lan gem Kanal für die Kühlflüssigkeit vorgesehen ist. - UNTERANSPRUCHS: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, class der isolie rende Körper eine offene Nut aufweist, die mit einem Streifen Isolierstoff be deckt ist. 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der isolierende Körper .aus ,Scheiben aufgebaut ist, die je eine Nut aufweisen, die die Form eines fast geschlossenen Kreises hat und am einen Ende in eine Durchbohrung der Scheibe übergeht. \3'. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Rand der Durchbohrung eine Gestalt besitzt, die einen geringen Strömungswiderstand für .die Kühlflüssigkeit beim Übergang von einer Scheibe in eine angrenzende be- ,dingt. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da- @durch gekennzeichnet, dass .die aufein ander gestapelten Scheiben in der ge wünschten Lage in bezug ,aufeinander mittelst .an und in den Scheiben ange brachter Nocken und Vertiefungen ge halten sind. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da ,durch gekennzeichnet, d,ass die aufein ander gestapelten .Scheiben aufeinander gepresst sind. 6.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 2 und 5, .dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben mittlere Durchbohrungen auf weisen, durch die ein Stab aus isolieren dem .,Stoff gesteckt ist, der in Zusammen wirkung mit zwei Druckorganen die Scheiben aufeinander presst. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der isolie rende Körper von einem Zylinder aus Isolierstoff umgeben ist. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, ge kennzeichnet durch Lufträume innerhalb des Zylinders, die mit einem lockeren isolierenden Material angefüllt sind. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass .der vom Zy- linder umgebene isolierende Körper in geringem Abstand von einem zweiten isolierenden Mantel umgeben ist. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, da- ,durch gekennzeichnet, dass .der zwischen .dem äussern isolierenden Mantel und dem übrigen Teil der Vorrichtung befindliche Luftraum luftdicht .abgeschlossen ist. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .d.ass sie als ,Stütz- isolator für den zu kühlenden Körper ausgebildet ist.
CH135596D 1927-09-28 1928-08-16 Vorrichtung zum Kühlen von Körpern. CH135596A (de)

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