CH135598A - Wechselstrommagnet mit Schwinganker. - Google Patents

Wechselstrommagnet mit Schwinganker.

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CH135598A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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      Weehselstrommagnet    mit     Sehwinganker.            C        egenstand    der Erfindung ist ein in dem  Wechselfeld eines Magnetes schwingender  Eisenanker, der derart ausgebildet ist, dass  in den von der Nullstellung abweichenden  Schwingstellungen um ihn Wirbelströme in  einer Bahn fliessen, deren Fläche in der Null  stellung des Ankers in die Richtung der  Kraftlinien fällt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel gemäss der Erfindung schematisch  dargestellt. Zwischen zwei ebenen Polen eines       Wechselstrommagnetes    ist um eine Achse a,  die senkrecht zur     Kraftlinienrichtung    ver  läuft, drehbar ein prismatischer Eisenanker b,  dessen     Querschnittsfigur    ein Rhombus mit  abgeflachten Ecken ist, angeordnet. Der Anker  legt. sich bei seinem vollen Ausschlag in der  einen Schwingrichtung mit den Flächen c, c,  in der andern mit den Flächen<I>d, d</I> gegen  die Pole an. In der Mitte ist der Anker von  einer     Kurzschlusswicklung    e umfasst, deren       Windungsebene    in der Nullstellung des Ankers  in der durch die Richtung der Kraftlinien  bestimmten Ebene liegt.

      Versuche an einem mit Schwinganker  gemäss der Erfindung ausgerüsteten Wechsel  strommagneten haben gezeigt, dass der Anker  mit erheblichem     Energieüberschuss    unbedingt  zwangsläufig mit der Grundperiode schwingt.  Die Zwangsläufigkeit ist so stark, dass selbst  eine erhebliche Verstimmung der mechani  schen Eigenperiode des     federbeeinflussten     Ankers ihn nicht aus seinem Takt zu bringen  vermag. So schwingt zum Beispiel der auf  <B>50</B> Perioden abgestimmte Anker zwischen<B>50</B>  und     161/s    Perioden mit gleicher Sicherheit.

    Die Verwendung eines Elektromagnetes mit  Schwinganker gemäss der Erfindung führt  also in einfacher Weise zur Erzielung von  Schwingungen mit einfacher Frequenz, ohne  dass der     Alagnet        bezw.    das Ankereisen polari  siert werden müssen.  



  Durch die Wahl des Widerstandes der       Kurzschlusswicklung    kann man die Intensität  und die Amplitude der Schwingung beein  flussen. Das ist zum Beispiel in den Fällen  wichtig, in denen vom Schwinganker irgend  wie Arbeit geleistet werden soll. An Stelle      <B>durch</B> eine besondere     Kurzschlusswicklung    auf  dem Anker, kann das gleiche Ziel unter Um  ständen durch besondere Formgebung des  Ankers selber erreicht werden.

   Beispielsweise  kann das in die - Mittellage verbracht zu  denkende Ankereisen in seinem mittleren  Teil in Richtung des     Kraftlinienverlaufes     stark verbreitert sein, so dass die Wirbel  ströme in dieser Verbreiterung geringeren  Widerstand als im übrigen Ankerteil     finden.     Dabei erhält der Anker ebenfalls, wie ge  zeichnet, zweckmässig einen von einer durch  die Schwingachse und die Polmitten gelegten  Ebene nach beiden -Seiten zu verjüngten  Querschnitt, wobei der Querschnitt beider  seits dieser Ebene und einer dazu senkrech  ten Ebene symmetrisch sein kann. Zur Unter  stützung des     Schwingens    des Ankers zwischen  den Polen ist es unter Umständen zweck  mässig, ihn durch Druckfedern in seine Null  stellung zurückzuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wechselstrommagnet mit Schwinganker für Relais, Zeitwerke oder dergleichen, da durch gekennzeiehnet, dass der in dem Wech selfeld des Magnetes schwingende Anker der- art ausgebildet ist, dass in einer von der Nullstellung abweichenden Schwingstellung um ihn Wirbelströme in einer Bahn fliessen, deren Fläche in der Nullstellung des Ankers in die Riehtung der Kraftlinien fällt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Wechselstrommagnet mit Schwinganker nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Anker eine Kurzschluss- wicklung trägt, die die Wirbelströme führt. 2. Wechselstrommagnet mit Schwinganker nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das in die Mittellage ge brachte Ankereisen seine grösste Breite in Richtung des Kraftlinienverlaufes in der durch seine Schwingachse gelegten Mittel ebene der Magnetpole besitzt.
    3. \Vechselstrommagnet mit Schwinganker nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Querschnitt des Schwing ankers beiderseits einer durch die Schwing achse und die Polmitte gelegten Ebene, sowie einer dazu senkrechten Ebene sym metrisch ist.
CH135598D 1927-11-17 1928-11-05 Wechselstrommagnet mit Schwinganker. CH135598A (de)

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