CH135696A - Maschine zum Waschen, Spülen und Sterilisieren von Essgeschirr. - Google Patents

Maschine zum Waschen, Spülen und Sterilisieren von Essgeschirr.

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CH135696A
CH135696A CH135696DA CH135696A CH 135696 A CH135696 A CH 135696A CH 135696D A CH135696D A CH 135696DA CH 135696 A CH135696 A CH 135696A
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CH
Switzerland
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piston
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rod
cylinder
dishes
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Luetolf Josef
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Luetolf Josef
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  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)

Description


  Maschine zum Waschen, Spülen und Sterilisieren von     Essgeschirr.       Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet eine Maschine     zum        Wasehen,        Spülen     und     Sterilisieren    von<B>EI</B>     ssgeschirr,    bei wel  cher das zu reinigende Geschirr in Flüssig  keitsbeUältern     zunächst    auf- und     abbewegt     wird, bis die     Unreinigkeiten    entfernt sind,  worauf das Geschirr zwecks     Spülens    und       Sterilisierens    in durch Türen verschliessbare  Kammern     eingeführt    werden.

   Es ist eine  hydraulische Steuereinrichtung vorgesehen,  welche das Öffnen und Schliessen der Kam  mertüren, der     Wasserleitung,    die das Spül  wa,sser auf das Geschirr spritzt, und der  Dampfleitung zum Sterilisieren des     Geschir-          res    in zum voraus bestimmbarer Zeit be  sorgt.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes schematisch dargestellt, und zwar  zeigen       Fig.    1 und 2 schematisch eine Maschine  mit     Wa,sserspritzvorrichtung    und     Dämpf-          spülung,            Fig.    3 und 4 die     konstruktive        Ausbildung     der Schaltorgane und Leitungen;       Fig.    5,     6,,    7 und 8 zeigen die zweite  Ausführungsform, zum Teil schematisch;

         Fig.    9 stellt     diel        Vorrichtung    in kleinerem       Ala.ssstabe    dar.  



       !Die        ;Spritzkammer        S        (Fig.    1, 2 und 9)  ist mit zwei Türen 2 abgeschlossen, die senk  recht verschiebbar     im    Gestell 3     angeordnet     sind. Am obern Ende der Türen 2 ist ein  Schlitz 4 vorgesehen, in welchen ein Zapfen  eines Steuerhebels 5 eingreift. Letzterer  sitzt drehbar auf     einer        Axe    6 des Gestelles  3. Der Steuerhebel 5 ist     mittelst    Lenker und  Hebel 8 mit der Kolbenstange 7 des     Ilaupt-          steuerzylinders    9 gelenkig verbunden.

   Be  wegt sich die Stange 7 in     wagrechter    Rich  tung, so werden beide Türen 2 senkrecht ge  hoben     und:    gesenkt. Das eine Ende des Zy  linders 9 ist     mittelst    einer Leitung 10     "in     einen     Dreiweghahn    11 angeschlossen, der in  die     D'ruckwasserzuleitung    12 eingebaut ist.

         Das        andere    Ende des Hauptzylinders 9. ist      mittelst einer Leitung 13 ebenfalls an den  Hahn 11 angeschlossen, und zwar über eine       Verbindungsleitung    14, die en Steuerhahn  11 mit einem     zweiten        Dreiweghahn    15 ver  bindet,     an    welchen auch die     verlängerte    Lei  tung 10 angeschlossen ist. Von der Leitung  10 abzweigend,     führt        eine    Leitung 16 nach  dem     Verbindungsrohr    17, das die beiden  Hahnen     18,.19    untereinander verbindet.

   Von  jedem     Hahn    1.8, 19     führt    eine Leitung 20       bezw.    21 nach einem     Nebensteuerzylinder    22'.  Die Kolbenstange 2 3 des Zylinders 22 ar  beitet mit einem Sperrhebel 24 zusammen,  welcher     mittelst    Stangen 25, 26, 27 die     Hah-          nen    11, 15 entgegen der Wirkung einer Fe  der 28 in der in     Fig.    2 gezeichneten Stel  lung hält. Die Hahnen 15, 18, 19 sind an  eine gemeinsame     Wa.sserahleitung        30,    ange  schlossen.

   Die Küken der     Hahnen   <B>18"19</B> sind  durch ein Gestänge 31, 32, 33. 34 unterein  ander und mit einem Hahn 35 gekuppelt,  der in eine     Warmwasserzuleitung    '37 ein  gebaut ist. Der Hahn 35 ist ein Zweiweg  ha.hn; es     zweigt    von diesem eine nach dem       Spritzapparat    führende Leitung 39 ab.       Volm    Hahn 35 führt noch ein Rohr 40 nach  einem in die Dampfzuleitung 41     eingebauten     Hahn 42. Am Küken 42 ist ein unter der       -#Tirkung    einer Feder 44 stehender Hebel 45       befestigt"    der mit einer Stange 46 in lose  Verbindung gebracht werden kann.

   An letz  terer ist auch die Stange 34 des Kükens 35       angelenkt.    Die Stange steht unter der Wir  kung einer Feder 48. Die Stange 46 wird  von der Kolbenstange, 7 mittelst eines zwei  armigen Hebels 50 verstellt. Zum Verstellen  der     Stange    46 dient ferner eine Stange 51,  welche durch einen' Anschlag 52 der Kolben  stange 23 verstellt werden kann. Ferner     dient.     zum Verstellen der Stange 46     ein    Handhebel  53, der am Gestell 3     angelenkt    ist und mit  einer Stange und einem     Sperrglied    54 an der  aus zwei Gelenkteilen bestehenden     Stange    46  hakenartig angreifen kann.

   Auf der Kolben  stange 7 kann nach     Fig.    1 und 2 ein ein  stellbarer     Mitnehmer    5 7 befestigt sein, an  welchem ein Hebel 58     angelenkt    ist, und  nach     Fig.    3 und 4 ein Hebel 72     anliegen,            der    mit einem weiteren Arm 74 starr ver  bunden ist (Feg.     3-).    In letzterem Falle ist  der Hebel 58 am Arm 74     angelenkt.    Der       rm    58 greift an einem Kniehebel 59 an,  der mittelst einer Stange 61 zwei Nocken  wellen 62, 63 verstellt. Die Nocken der  Wellen 62, 63 dienen dazu, die Türen 2  dampfdicht an die Türführung anzupressen.

    An Stelle der Stange 51 kann auch eine       Stange    51' vorgesehen sein (Feg. 3), die an  einem Winkelhebel. 70     angelenkt    ist. Letz  terer wird durch einen Anschlag 52' der  Kolbenstange 23 mitsamt der Stange 51'     be-          tätigt.    Ferner kann am Handhebel 53 ein  in einer Führung geführter Arm 54' an  gelenkt sein, in dessen     Ausnelimung    71 das  eine Ende der Stange 46     ragt.     



  Bei normaler Stellung der     Hahnen    11, 15  in der Stellung gemäss     r'ig.    1     sind    die beiden  Türen 2 angehoben. Die     Spritzkammer    ist  daher geöffnet; dagegen sind die Hahnen 35  der     Warmwasserleitung    37 und Hahn 42  der     Dampfzuleitung    41 geschlossen. Findet  ein     Ümstellen    der Hahnen 11, 15 von Hand  in die Stellung nach     Fig.    2     statt,,    so wer  den die Hahnen 11, 15 durch -den Hebel 24  verriegelt, also festgehalten. Es tritt Druck  wasser auf die rechte Kolbenseite des<B>Zy-</B>  linders 9 ein.

   Die Kolbenstange 7 bewegt  sich nach links; dabei werden die Türen 2  gesenkte und die Spritzkammer 1 geschlossen.  Wenn die Türen 2 in der     Schliessstellung    an  gelangt sind, so bewegt sich die Kolben  stange 7 noch mehr nach links und stellt  dann mit Hilfe des Hebels 50 den Hahn 35  um, so)     d'ass    nun Warmwasser aus der Lei  tung 37 in die Leitung 39 und     damit    zu       clen        Spritzröhren    64 in der Kammer! gelangen  kann. Gleichzeitig werden auch die Hahnen  18, 19 umgestellt, und es gelangt nun Druck  wasser links hinter den Kolben des     Ililfs-          steuerzylinders    22.

   In der Leitung 1.7 sind  zwei Regulierhähne     eingebaut,    um die       Durchflussmenge    des Wassers, regeln zu kön  nen     und    damit auch die Kolbengeschwindig  keit im Zylinder 22. Die Stange 23 bewegt  sich nach rechts und kommt gegen den Hebel  53 anzuliegen; letzterer wird     ausgeschwenkt         und gibt die Stange 46 frei,- da die Sperr  klinke 54 ausgeschwungen wird',     bezw.    der  Arm 54' mitsamt dem einen Stangenteil 46  angehoben wurde.

   Die auf die Stange 46       wirkende    Feder 48 zieht die Stange 46 wie  der nach links, wobei die Hahnen 18, 19  wieder in die Ausgangslage zurückgestellt  werden.     Druckwasser    kann nun auf die  rechte Kolbenseite des     Zylinders    2'2 fliessen.  Der Kolben des Hilfszylinders 22 wird .also  wieder     zurückgeführt    in seine Normallage.       Kehrt    die Stange 46 in ihre Ausgangslage  zurück, so nimmt sieg     mittelst    ihrer Nase,  die am Hebel 45 des Hahnes 42 anzuliegen       kam,    als die Stange 46 nach rechts ging,  den Hebel 45 mit.

   Damit wird der Hahn 42       verstellt,    so     da,ss    Dampf nach der Spritz  kammer fliessen     kann,    während die Zuleitung       von    Warmwasser also, geschlossen wird.  Wenn die Stange 23 des Hilfszylinders 22  nach links geht, wobei die     Geschwindigkeit          durch        Einstellen    eines Regulierhahnes ge  regelt wird, so wird mit dem Anschlag 52       (52')    die Stange nach     abwärts.    verstellt und  mit ihr der eine mit der Nase versehene Teil  der Stange 46, so     dag    der Hebel 45 frei wird.

    Der Hahn 42 wird durch die Feder 44 wie  der in die Ausgangslage zurückgestellt und  damit die Dampfzufuhr in die     Spritzkammer     abgestellt. Bei der Einstellung des Hahnes       :;5    in die     Offenlage,    in welcher     Warmwasser     in die Spritzkammer fliesst, wird auch gleich  zeitig Verriegelung der Türen     betätigt,    in  dem der     Mitnehmer    57 das Gestänge 58-63  verstellt und die Nocken 65 so einstellt,       da.ss    sie die Türen dicht an die Fassung an  pressen.

   Anderseits verstellt die Kolben  stange 23 die     Auslöseklinke    24, so dass die  Hahnen     11,,    15 durch die Feder 28 wieder  in die Ausgangsstellung zurückgebracht wer  den. Der     Wasserzufluss    zum Zylinder 22  wird abgesperrt. Es     wird        Druckwasser    auf  die linke Seite des Kolbens im Zylinder 9  eingeführt. Die Kolbenstange 7 geht nach  rechts. Die Verriegelung 58-63 wird ge  löst und die Türen wieder angehoben. Die  Teile nehmen daher alle, wieder ihre Aus  gangslage ein.         Durch    Einstellen der     Regulierhähne    kann  die Dauer, während welcher das Geschirr mit  Wasser oder mit Dampf bespült wird, in  weiten Grenzen geregelt werden.

   Einmal ein  gestellt, arbeitet die Vorrichtung vollkom  men selbsttätig und sichert dadurch eine  gleichmässige Wirkung auf die Spülung und  die sichere Desinfektion des Geschirres.  



       Fig.    5, 6 und 7 zeigen eine vereinfachte  Vorrichtung. In     einem    Zylinder 70 ist ein       Kolben    mit Kolbenstange 71     angeordnet.     Der     Zylinder    70 ist an einen     Vierweghahn    72  angeschlossen, in welchem ein     Küken    73  einstellbar angeordnet ist, so     dag    von einer  Druckwasserleitung 74 und     Leitung    75  Wasser auf die rechte Seite des Kolbens  oder durch die Leitung 74, 76     Druckwasser     auf die linke Seite des Kolbens     geführt    wer  den kann, je nach Einstellung des Kükens.

    In der Leitung 75 ist ein     zum    Regeln  der     Druekwasserdurchflussomenge        bestimmter     Hahn 7 7 eingebaut. Sowohl das     Küken    73,  wie auch der Regulierhahn 77 wird von  der     Kolbenstange    71     aus        mittelst        Anschlägen     geregelt in nachstehend beschriebener Weise:  Auf der Kolbenstange 71 ist ein Anschlag  78 befestigt, der gegen einen Arm eines  zweiarmigen, drehbar im Gestell gelagerten  Hebels 79     anschlägt,    der unter der Wirkung  einer Feder 80 steht. Letztere ist bestrebt,  den Hebel 79 in     Berührung    mit dem An  schlag 78 zu hasten.

   Der Hebel 79     ist        mit-          telst    Lenkers 82 mit     einem    im Gestell ge  lagerten     Winkelhebel    83     verbunden;.    Ein  Arm des letzteren greift     mittelst        eines    Zap  fens in den Schlitz 4 der Türe 2 der Spül  kammer     S'        (Fig.    5).     Bewegt    sich die Kol  benstange 71 nach     rechts,    so wird     die    Türe 2  gehoben; bewegt sie sieh nach .links, so fällt  die Türe 2 unter ihrem Eigengewicht.

   An  der Kolbenstange 71 ist ein weiterer An  schlag 84 befestigt,     welcher!    einen drehbar     im     Gestell     gelagerten    Hebel 85 beherrscht.       Letzterer        betätigt    einen Hebel! 81, der an  eine     Stellstange    86     angelenkt    ist, die unter  der Wirkung einer Feder 87 steht,     und    wel  che das Küken 88     einer    Wasserleitung     und     das Küken! 89     einer        Gasleitung    gelenkig mit-      einander verbindet. Ein weiterer Anschlag  90 ist an der Kolbenstange 71 einstellbar be  festigt.

   Ein unter der Wirkung einer Fe  der stehender Winkelhebel. 91, der mittelst  Lenkers 92 an eine Sperrklinke 93 aasgelenkt  ist, arbeitet mit einem Nocken 94 der Stell  stange 86 zusammen, so, dass die Gas- und       Wasserhahnen    in ihrer     Offenlage    festgehal  ten werden können. Der Hebel 85 nimmt die  Stange 86 nur dann mit,, wenn sie in der  einen Richtung sich bewegt. Mit einem wei  teren Anschlag 9 7 wird ein Hebel 9 &  ge  steuert, der     mittelst        eines    Lenkers 99 mit  dem     Küken.    des Drosselventils 77 verbunden  ist.

   Ein Hebel     10'0,    der     mittelst    Lenker 101,  102 eine Sperrklinke 103 für das Küken 73  beherrscht, wird ebenfalls von der Stange 71  aus gesteuert.  



  Die Arbeitsweise ist folgende:  Bei     Beginn    der Arbeit steht der das  Küken 73 verstellende Hebel 104 in der Lage       1f--II        (Fig.    5). Der Kolben des Zylinders  7 0 befindet sich in der rechten Endstellung.  Die Türen 2 der Spritzkammer     S'    sind ge  öffnet.

   Wird der Hebel 104 in die Stel  lung     I-1    eingestellt, so gelangt das Ab     -          wasser    durch das     vollkommen    geöffnete  Drosselventil 77 rechts hinter den Kolben  und bewegt diesen rasch nach     links.    Gleich  zeitig werden die Türen 2 geschlossen     und     nachher wird durch die stetig nach links  gehende Kolbenstange der Hebel 98 und da  mit das Drosselventil 77 eingestellt, so dass  der     Durchfluss    des     Druckwassers    gedrosselt  wird. Die in den Zylinder 70 eintretende  Wassermenge wird     vermindert    und die Be  wegung der Kolbenstange 71 verlangsamt.

    Nach einer gewissen Zeit verstellt die Kol  benstange 71 den Hebel 85. Dieser öffnet       mittelst    des Gestänges 81, 86 sowohl den  Wasserhahn 88, wie auch den Gashahn<B>89</B>  so weit, dass die Klinke 93 hinter den Nocken  94 der Stange 86 treten kann, so dass nun  die beiden Hahnen 88 und 89 in ihrer Offen  lage     gesperrt    sind.  



  Kurz ehe die Stange 71 die linke     End-          stellung    erreicht, löst dieselbe durch die He  bel<B>100,</B> 101 und 102 die Klinke 103 aus.    Der Hahn 72' stellt sich in die Lage     1I    um,  so dass nun Druckwasser auf die linke Kol  benseite des Zylinders 70 fliesst. Der Hahn  73 wird durch die Feder 106 selbsttätig um  geschaltet. Der Kolben geht nur langsam  nach rechts, da, noch eine Drosselung des Ab  wassers durch das Ventil 77 stattfindet.  Kommt der Anschlag der Kolbenstange 71  gegen den Hebel 78 anzuliegen, so wird das  Ventil 77 geöffnet,, die Drosselung auf  gehoben, und es erhöht sich die Kolben  geschwindigkeit. Die Stange 71 öffnet die  Türen 2 rasch.

   Der Hebel 85 wird in die  Ausgangslage     zurückgeführt.    Geht der Kol  ben weiter nach rechts, so wird durch den       Anschlag    90 die Verriegelung 93, 94 auf  gehoben, und die sich entspannende Feder 87  schliesst nun die beiden Hahnen     88-,    89.  



  Wasserhahn 88 und Gashahn 89 können  auch so gebaut sein,     da.ss    sie unabhängig von  dem Kolben von Hand eingestellt und war  mes Wasser erzeugt werden kann. Sie wer  den dann in die Stellung     III        (Fig.    5) ein  gestellt und bleiben in dieser Lage, bis die  Verriegelung 90, 94 ausgelöst wird, wobei  die Hahnen wieder sich schliessen. Die ab  ziehenden Heizgase können zur Erwärmung  der Spritzkammer     S    dienen, indem man die  Gase durch die Doppelwandung hindurch  strömen lässt.  



  Mit der Einrichtung zum Offnen und  Schliessen der Spritzkammer     S    kann auch.  eine Einrichtung zum Heben und Senken der  Geschirrkörbe C in den Wasserbehältern<I>A,</I>     B     vereinigt werden, wie in     Fig.    9 schematisch  dargestellt.  



  Zum Verstellen der Kolben 111, 112  zweier Zylinder 113, 114, von denen jeder  mit einem Tisch<B>110</B> verbunden ist, wird  Druckwasser abwechselnd unter die Kolben  geführt. Die Zylinder 113,114 sind je durch  eine Leitung 115     bezw.    116 an einen Ver  teilerzylinder 117 und durch Leitungen 118       bezw.,    119 mit einem Steuerzylinder 120 ver  bunden; ausserdem sind an die Zylinder 113,  114     Abflussleitungen    121, 122 angeschlossen.  In den Steuerzylinder 120 münden zwei  Zweigkanäle 123, 124 einer Druckwasserzu-           leitung   <B>125</B> aus, vom     Steuerzylinder    120  führen zwei Überleitungen 126,<B>127</B> zu den  Stirnenden des     Verteilzylinders    117.

   Letz  terer, wie auch der     ,Steuerzylinder    120 sind  mittelst Leitungen 128,<B>129</B>     bezw.   <B>130, 131</B>  an die     Abwasserleitung    132 angeschlossen,  an welche auch die Leitungen 121, 122 aus  münden.     In,    den     Verteilzylinder    117 münden  noch zwei     Druckwasserzuleitungen    142, 143       ausq    die an die Zuleitung 125 angeschlossen  sind. Im Steuerzylinder 120 ist ein Kolben  134 und im     Verteilzylinder    ein Kolben 135  angeordnet.

   Der Steuerkolben 134 besitzt  drei Ringnuten 136, 137,<B>138</B> und der     Ver-          teilkolben    135 zwei Ringnuten 139, 140.  Die beiden Kolben steuern die Mündungen  der Zu- und Ableitungen     selbsttätigt    durch  die auftretenden Druckunterschiede,, und zwar  in folgender Weise:  Es sei angenommen, dass die Kolben 134,       135    in der in     Fig.    8 dargestellten Lage sich  befinden; beide Kolben nehmen die äusserste  Lage links ein. Das     Druckwasser        fliesst     durch die Leitung 125 und     Leitung    142 in  die     Verteilzylinder,    über die Ringnut 139  in die Leitung 1.15 unter den Kolben 111.

    Letzterer wird aus der Stellung I in die  Stellung     II    angehoben. Der Kolben 112, der  sich in der Stellung     II    befand, geht nach ab  wärts, da das Wasser aus dem Zylinder 114  durch die Leitung<B>116,</B> Ringnut 140 und  Ableitung 129 nach der Leitung     13,2    ab  fliessen kann.

       Steigt    der Kolben 111 aus der  Stellung I in die Stellung     II,    so legt er  die Überleitung 118 frei, es kommt nun       Druckwasser    aus dem Zylinder 113 (dem es  durch Leitung 115 zufliesst) zur Einwirkung  auf den Steuerkolben 134 und drückt     die-.     sen nach rechts, da das Wasser hinter dem  Kolben     134    durch Leitung     11j9"    Zylinder  114,     Leitung    116, Ringnut     140    und Lei  tungen 129, 132     a'bfliess'en    kann.

   Durch die  Umstellung des Kolbens 134 aus der     End-          lage    .links in die     Endlage    rechts wird nun  dem durch die Leitungen 125 zufliessenden       Druckwasser    ein neuer Weg gewiesen. Das       Druckwasser    fliesst aus der     Leitung    125 über  die Ringnut 136 des Steuerkolbens 134 in    die Überleitung 126 und schiebt den Ver  teilerkolben 135 nach rechts. Das Wasser  hinter diesem Kolben 135 fliesst durch die  Überleitung 127, Ringnut 137 und     Zweig-          leitung   <B>131</B> in die Ableitung 132.

   Geht der       Verteilerkolben    135 in die     Endlage    rechts,  so     kann    Druckwasser aus der Leitung 125  durch     Leitungen    143, Ringnut 140     und    Lei  tung 116 unter den Kolben 112 fliessen.

    Letzterer wird angehoben,     und    wenn er nun  die obere Endlage nahezu erreicht hat, so  legt er     -den    Kanal 119 frei,     Druckwasser     strömt durch Kanal 119 auf den Steuerkol  ben 134, schiebt diesen nach links in die       Ausgangslage        zurück.    Beim Hochsteigen des  Kolbens 112     senkt)    sich aber der Kolben<B><U>111,</U></B>  das Wasser aus dem Zylinder 113     entweicht     durch die Leitung 115, Ringnut 139, Lei  tung 128 und     Leitung    132.

   Nachdem der  Steuerkolben     13!4    nach links verstellt wor  den ist, fliesst Druckwasser aus der Leitung  125 über Ringnut 138     und:    Überleitung 127  nach dem Verteilerzylinder 117 und presst  den Kolben 135     nach    links. Die Kolben 134  und 135     nehmen    wieder die in     Fig.    8 dar  gestellte Ausgangsstellung ein.  



  Die Steuerung     körte    auch zum Verstellen  von nur einem Arbeitskolben dienen; in die  sem Falle würde die Leitung 116 direkt an  die Leitung 119 angeschlossen.  



  Der Weg der beiden Kolben 111, 112  ist gleich .gross und kann eine bestimmte  Höhe nicht überschreiten, so dass die Ge  schirrkörbe unter dem Wasserspiegel des  Behälters A bleiben. Um aber die Körbe  über den Wasserspiegel hinauszuheben, wird  der     D'reiweghahn    145 umgestellt. Es wird  dadurch die     Druckwasserzuleitung    125 direkt  mit den Zylindern     113,    114 verbunden, so  dass die Kolben     111,    112 ganz nach oben  gedrückt werden.  



  Wird der eine oder andere Geschirrkorb  entfernt, so bleibt die Vorrichtung selbst  tRtig stehen, da das Umsteuern nur bei be  lastetem Tisch stattfinden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Waschen, Spülen und Ste rilisieren von Ess'geschirr, bei welcher das zu reinigende Geschirr in Flüssigkeitsbehältern zunächst auf- und abbewegt wird, bis die Unreinigkeiten entfernt sind, worauf das Geschirr zwecks Spülens und Sterilisierens in durch Türen verschliessbare Kammern ein geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass eine hydraulische Steuereinrichtung vor gesehen ist, welche das Öffnen und Schliessen der Kammertüren, der Wasserleitung,
    die das Spülwasser auf -das Geschirr spritzt und der Dampfleitung zum Sterilisieren des Ge- schirres in zum voraus bestimmbarer Zeit be sorgt. UINTTERANSPRüCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, mit einer zur Aufnahme des Geschirres bestimmten, durch Türen abschliessbaren Kammer, da durch gekennzeichnet, dass das Offnen und Schliessen mit Hilfe einer Druckwasser- steuerung in der Weise erfolgt, dass nach Öffnen der Druckwasserzuleitung zum Hauptsteuerzylinder (9) der Kolben des letzteren die Türen (2) schliesst und ver riegelt und dann erst die Spülwaeser- leitung (33, 37) öffnet und für eine be stimmte, einstellbare- Zeit offen hält,
    wor auf nach Schliessen eines Spülwasser hahnes (3'5) der Dampfhahn (42) mit Hilfe eines Nebensteuerzylinders (22) für eine zum; voraus einstellbare Zeit geöffnet wird. 2. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein verstellbarer Hebel (5) einen die Spülwasserzuleitung beherrschenden Hahn (35) mittelst einer Stange (50) entgegen der Wirkung einer Feder (48) öffnet und dabei einen. Hilfssteuerzylinder (22) an die Druckwasserleitung (16) anschliesst, wobei der Hilfssteuerzylinder (22) nach einer zum voraus einstellbaren Zeit die Stange (46)
    verstellt, so dass der Hahn (35) geschlossen und die Spülwasserzu- leitung gesperrt wird. Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2,, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hahn (35) für die Spülwasserzuleitung mit einem Hahn (42) für die Dampfzuleitung mittelst der Stange (46) gekuppelt ist, welch letztere unter der Wirkung der Feder (48) ste hend, vom Hilfssteuerzylinder (22), wie auch vom Hauptsteuerzylinder (9) aus beherrscht wird. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Leitung (17) Durchflussregler eingebaut sind, um die Geschwindigkeit des Kolbens im Zylinder (22) und damit die Dauer, während wel chem daz Geschirr bespült und mit Dampf behandelt wird, ändern zu können.
    5. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem die Spül- wasserzuleitung zur :Spritzkammer be herrschenden: Ventil ein die Zufuhr von Brennstoff zur Spülwa,sser-Warmeinrich- tung beherrschendes Ventil gekuppelt ist; derart, dass beim Zuleiten von Spülwasser dieses gleichzeitig erwärmt wird. 6.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Brennstoffventil von Hand ge öffnet werden kann und dass eine von der Kolbenstange des Steuerzylinders aus be herrschte Sperreinrichtung für das Brenn stoffventil vorgesehen ist, derart, dass die Abstellung der Brennstoffzufuhr selbst tütig zur einstellbaren Zeit erfolgen kann. 7.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, -dass dem Verteilerkolben (135) ein an die Zylinder (113, 114) durch Leitungen (118, 119) angeschlosse ner :Steuerkolben (134) vorgeschaltet ist, wobei die Arbeitskolben (111, 112) die Druckmittelzuleitung (118, 119) zum Steuerkolben (134) beherrschen und da mit dessen Verstellen in die eine oder andere Endlage und die Umkehrung der Druckmittelzufuhr zum Verteilerzylinder und zu den Arbeitszylindern (113, 114) bewirken. B.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeiehnet, dass in die in die D@ruckmittelzuleitung zu den Arbeitszylindern (113, 114) füh renden Leitungen ein Dreiwegha.hn (145) eingebaut ist, mittelst welchem Druck- mitteb unter Umgehung der Verteiler- und Steuerzylinder (117, 12'0) den Ar beitszylindern zugeführt werden können.
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